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   BGH, 14.01.1986 - VI ZR 48/85   

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https://dejure.org/1986,223
BGH, 14.01.1986 - VI ZR 48/85 (https://dejure.org/1986,223)
BGH, Entscheidung vom 14.01.1986 - VI ZR 48/85 (https://dejure.org/1986,223)
BGH, Entscheidung vom 14. Januar 1986 - VI ZR 48/85 (https://dejure.org/1986,223)
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Narbenkorrektur

§ 249 Abs. 2 Satz 1 BGB, kein Schadenersatz für fiktive Heilbehandlungskosten, 'Zweckgebundenheit' (Argument: § 253 BGB aF);

§ 256 ZPO, Anerkennung

Volltextveröffentlichungen (7)

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Erstattungsfähigkeit fiktiver Heilungskosten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 249, 253
    Kosten einer kosmetischen Operation

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Fiktiver Schadensersatz - Personenschaden - Schadensersatz - Schadensminderung - Schadenspositionen - Schmerzensgeld

Besprechungen u.ä.

  • ziegler-marburg.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Fiktiver Schadensersatz für Körperschäden (RA Dr. Hans-Berndt Ziegler und Christian Konrad Hartwig; VersR 2012, 1364-1367)

Papierfundstellen

  • BGHZ 97, 14
  • NJW 1986, 1538
  • NJW-RR 1986, 702 (Ls.)
  • MDR 1986, 486
  • VersR 1986, 550
  • JR 1986, 365
  • JR 1986, 367
 
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Wird zitiert von ... (35)

  • BGH, 13.03.2020 - V ZR 33/19

    Ersatz "fiktiver" Mängelbeseitigungskosten im Kaufrecht?

    Die Dispositionsfreiheit des Geschädigten zählt für Sachschäden zu den anerkannten Grundsätzen des deutschen Schadensersatzrechts (vgl. BGH, Urteil vom 14. Januar 1986 - VI ZR 48/85, BGHZ 97, 14, 17 f.; Urteil vom 24. Mai 1973 - VII ZR 92/71, BGHZ 61, 28, 30 f.).
  • BGH, 04.06.1992 - IX ZR 149/91

    Vollstreckbarerklärung eines US-Schadensersatzurteils

    Der Revision ist zwar zuzugeben, daß im deutschen Schadensersatzrecht dem Geschädigten bei Personenschäden - anders als bei Sachschäden (BGHZ 66, 239, 241 ff.) - keine Dispositionsbefugnis darüber eingeräumt ist, ob er den zur Herstellung erforderlichen Geldbetrag tatsächlich zur Schadensbeseitigung verwenden will, und er deshalb keine »fiktiven« Behandlungskosten ersetzt verlangen kann (BGHZ 97, 14, 18 ff).

    Die abweichende Regelung des deutschen Rechts, das für Personenschäden keine Dispositionsfreiheit kennt, beruht vor allem darauf, daß ein Ersatz für nicht zu behandelnde und damit letztlich hingenommene körperliche oder geistigseelische Schaden in Wahrheit eine Entschädigung für die fortdauernde Gesundheitsbeeinträchtigung unter Umgehung von § 253 BGB darstellen würde (BGHZ 97, 14, 19).

  • OLG Frankfurt, 18.06.2019 - 22 U 210/18

    Im Deliktsrecht kann der Sachschaden fiktiv abgerechnet werden!

    Wird der Betrag für ärztliche Behandlung, Krankenhausaufenthalt oder Heilmittel nicht in Anspruch genommen, sondern fiktiv abgerechnet, ist er zurückzuerstatten (vgl. BGH NJW 1986, 1538; OLG Hamm NZV 2003, 192; OLG Köln VersR 2000, 1021; Steffen NJW 1995, 2057; Schiemann DAR 1982, 309; MüKO-BGB/Oetker, 7. Aufl., § 249 Rn 380).
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