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   BGH, 14.01.2016 - VII ZR 271/14   

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https://dejure.org/2016,968
BGH, 14.01.2016 - VII ZR 271/14 (https://dejure.org/2016,968)
BGH, Entscheidung vom 14.01.2016 - VII ZR 271/14 (https://dejure.org/2016,968)
BGH, Entscheidung vom 14. Januar 2016 - VII ZR 271/14 (https://dejure.org/2016,968)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 242 BGB, § 249 BGB, § 635 aF BGB
    Architektenhaftung für Mängel eines Industriehallenfußbodens: Drittschadensliquidation bei Tragung der Sanierungskosten durch den Hallenpächter

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Drittschadensliquidation bei der Inanspruchnahme eines Architekten für Kosten der Sanierung von Mängeln eines Industriehallenfußbodens; Tragen der Sanierungskosten von einem mit dem Auftraggeber vertraglich verbundenen Pächter i.R.d. Pachtvertrages

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    BGB § 635 a. F., § 249
    Zulässige Drittschadensliquidation durch den gegenüber dem Architekten anspruchsberechtigten Grundstückseigentümer bei Schadenseintritt bei dem laut Pachtvertrag verpflichteten Pächter

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Drittschadensliquidation bei der Inanspruchnahme eines Architekten für Kosten der Sanierung von Mängeln eines Industriehallenfußbodens, die auf von dem Architekten schuldhaft verursachte Mängel des Architektenwerks zurückzuführen sind, wenn diese Kosten nicht von dem ...

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB a.F § 635; BGB § 249 D
    Drittschadensliquidation bei der Inanspruchnahme eines Architekten für Kosten der Sanierung von Mängeln eines Industriehallenfußbodens; Tragen der Sanierungskosten von einem mit dem Auftraggeber vertraglich verbundenen Pächter i.R.d. Pachtvertrages

  • rechtsportal.de

    Drittschadensliquidation bei der Inanspruchnahme eines Architekten für Kosten der Sanierung von Mängeln eines Industriehallenfußbodens; Tragen der Sanierungskosten von einem mit dem Auftraggeber vertraglich verbundenen Pächter i.R.d. Pachtvertrages

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Drittschadensliquidation bei mangelhaften Arbeiten des Architekten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Drittschadensliquidation bei der Inanspruchnahme eines Architekten

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur Drittschadensliquidation bei der Inanspruchnahme eines Architekten

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Drittschadensliquidation bei der Inanspruchnahme eines Architekten

  • tacke-krafft.de (Kurzinformation)

    Drittschadensliquidation nach mangelhafter Architektenleistung bei Schadensverlagerung auf Pächter

Besprechungen u.ä. (4)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Drittschadensliquidation bei vertraglicher Schadensabwälzung

  • juraexamen.info (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    Drittschadensliquidation ohne Zuordnung zu bestimmter Fallgruppe

  • zeitschrift-jse.de PDF, S. 26 (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Vertragliche Vereinbarung als "zufällige Schadensverlagerung" im Rahmen der Drittschadensliquidation

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Pächter lässt Boden sanieren: Verpächter kann vom Architekten Schadensersatz verlangen! (IBR 2016, 152)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2016, 1089
  • MDR 2016, 13
  • MDR 2016, 325
  • NZBau 2016, 304
  • VersR 2016, 734
  • WM 2016, 1655
  • BauR 2016, 852
  • BauR 2017, 1094
  • ZfBR 2016, 257
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BGH, 22.02.2018 - VII ZR 46/17

    Abkehr von fiktiver Schadensberechnung im Werkvertragsrecht - Besteller kann nur

    Nach den normativen von Treu und Glauben geprägten schadensrechtlichen Wertungen unter Berücksichtigung des in § 254 Abs. 2 BGB zum Ausdruck kommenden Gedankens sollen dem Ersatzpflichtigen solche Vorteile grundsätzlich nicht zugutekommen, die sich der Ersatzberechtigte durch Abschluss eines - den Ersatzpflichtigen nicht berührenden - Vertrags mit einem Dritten erarbeitet hat (vgl. BGH, Urteile vom 14. Januar 2016 - VII ZR 271/14, BauR 2016, 852 Rn. 25 = NZBau 2016, 304 m.w.N.; ferner vom 19. September 1980 - V ZR 51/78, NJW 1981, 45, 46 f., juris Rn. 28).
  • BGH, 19.01.2017 - VII ZR 301/13

    Werkvertrag: Geltendmachung von Mängelrechten ohne Abnahme

    Vor der Abnahme standen diese Ansprüche und Ansprüche nach dem allgemeinen Leistungsstörungsrecht nebeneinander (vgl. BGH, Urteile vom 16. November 1993 - X ZR 7/92, BauR 1994, 242, 244, juris Rn. 21; vom 2. November 1995 - X ZR 93/93, juris Rn. 22; vom 27. Februar 1996 - X ZR 3/94, BGHZ 132, 96, 100 f., 102 f., juris Rn. 10 und 15; vom 26. September 1996 - X ZR 33/94, NJW 1997, 50, juris Rn. 12; vom 4. Dezember 1997 - IX ZR 247/96, BauR 1998, 332, 334, juris Rn. 14; vom 25. Juni 2002 - X ZR 78/00, juris Rn. 7; vom 14. Januar 2016 - VII ZR 271/14, BauR 2016, 852 Rn. 33 = NZBau 2016, 304).
  • BGH, 19.01.2017 - VII ZR 235/15

    Bauvertrag: Geltendmachung von Mängelrechten vor Abnahme der Werkleistung nach

    Vor der Abnahme standen diese Ansprüche und Ansprüche nach dem allgemeinen Leistungsstörungsrecht nebeneinander (vgl. BGH, Urteile vom 16. November 1993 - X ZR 7/92, BauR 1994, 242, 244, juris Rn. 21; vom 2. November 1995 - X ZR 93/93, juris Rn. 22; vom 27. Februar 1996 - X ZR 3/94, BGHZ 132, 96, 100 f., 102 f., juris Rn. 10 und 15; vom 26. September 1996 - X ZR 33/94, NJW 1997, 50, juris Rn. 12; vom 4. Dezember 1997 - IX ZR 247/96, BauR 1998, 332, 334, juris Rn. 14; vom 25. Juni 2002 - X ZR 78/00, juris Rn. 7; vom 14. Januar 2016 - VII ZR 271/14, BauR 2016, 852 Rn. 33 = NZBau 2016, 304).
  • BGH, 19.01.2017 - VII ZR 193/15

    Bauvertrag: Geltendmachung von Mängelrechten vor Abnahme der Werkleistung

    Vor der Abnahme standen diese Ansprüche und Ansprüche nach dem allgemeinen Leistungsstörungsrecht nebeneinander (vgl. BGH, Urteile vom 16. November 1993 - X ZR 7/92, BauR 1994, 242, 244, juris Rn. 21; vom 2. November 1995 - X ZR 93/93, juris Rn. 22; vom 27. Februar 1996 - X ZR 3/94, BGHZ 132, 96, 100 f., 102 f., juris Rn. 10 und 15; vom 26. September 1996 - X ZR 33/94, NJW 1997, 50, juris Rn. 12; vom 4. Dezember 1997 - IX ZR 247/96, BauR 1998, 332, 334, juris Rn. 14; vom 25. Juni 2002 - X ZR 78/00, juris Rn. 7; vom 14. Januar 2016 - VII ZR 271/14, BauR 2016, 852 Rn. 33 = NZBau 2016, 304).
  • OLG Hamm, 30.04.2019 - 24 U 14/18

    Zahlung von Restwerklohn

    Soweit für Werkverträge, die vor Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des Schuldrechts vom 26. November 2001 geschlossen wurden, angenommen wurde, dass für Mängelansprüche, die vor Abnahme entstehen, die Verjährung erst mit Abnahme zu laufen beginnt (vgl. BGH, Urteil vom 14. Januar 2016 - VII ZR 271/14 - NZBau 2016, 304; BGH, Urteil vom 08. Juli 2010 - VII ZR 171/08 - BGH, Urteil vom 08. Juli 2010 - VII ZR 171/08 - NZBau 2010, 768), führt dies zu keiner anderen Bewertung, da hinsichtlich nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des Schuldrechts geschlossener Verträge Mängelrechte grundsätzlich erst nach Abnahme des Werkes geltend gemacht werden können (vgl. BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 301/13 - NZBau 2017, 216; BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 235/15 - zitiert nach juris; BGH, Urteil vom 19. Januar 2017 - VII ZR 193/15 - zitiert nach juris; vgl. auch Senat, Urteil vom 19. August 2014 - I-24 U 41/14 - NJW 2015, 960).
  • BGH, 18.10.2018 - III ZR 236/17

    Wohngebäudeversicherung: Regressanspruch des Versicherers wegen des von ihm

    Für die Zulassung der Drittschadensliquidation ist der Gesichtspunkt maßgebend, dass der Schädiger keinen Vorteil daraus ziehen soll, wenn ein Schaden, der eigentlich bei seinem Gläubiger eintreten müsste, zufällig auf Grund eines zu einem Dritten bestehenden Rechtsverhältnisses auf diesen verlagert ist (s. etwa BGH, Urteile vom 4. Dezember 1997 - IX ZR 41/97, NJW 1998, 1864, 1865 und vom 14. Januar 2016 - VII ZR 271/14, NJW 2016, 1089, 1090 Rn. 27; vgl. auch Senatsurteil vom 26. April 2018 - III ZR 367/16, NVwZ 2018, 1333, 1335 Rn. 30).
  • BGH, 10.02.2017 - V ZR 166/16

    Wohnungseigentum: Aktivlegitimation zur Geltendmachung des Anspruchs auf

    Für deren Zulassung ist der Gesichtspunkt maßgebend, dass der Schädiger keinen Vorteil daraus ziehen soll, wenn ein Schaden, der eigentlich bei dem Vertragspartner eintreten müsste, zufällig aufgrund eines zu dem Dritten bestehenden Rechtsverhältnisses auf diesen verlagert ist (vgl. BGH, Urteil vom 14. Januar 2016 - VII ZR 271/14, NJW 2016, 1089 Rn. 27; Urteil vom 11. Februar 1983 - V ZR 300/81, WM 1983, 416, 417).
  • BGH, 26.04.2018 - III ZR 367/16

    Amtshaftung: Falschauskunft gegenüber dem Vertragspartner des von einer

    (3) Eine dem Vertragspartner des nach diesen Grundsätzen primär Geschützten - wie hier der Klägerin als Generalunternehmerin - gegebene Auskunft ist jedoch jedenfalls dann im Interesse des Auskunftsempfängers erteilt, wenn sich - ähnlich der Situation der Drittschadensliquidation (vgl. dazu etwa BGH, Urteile vom 10. Juli 1963 - VIII ZR 204/61, BGHZ 40, 91, 100 ff, vom 29. Januar 1968 - II ZR 18/65, BGHZ 49, 356, 361, und vom 14. Januar 2016 - VII ZR 271/14, NJW 2016, 1089, 1090, Rn. 27) - das (wirtschaftliche) Risiko der Falschauskunft vollständig auf ihn verlagert hat, während dem vorrangig geschützten Betroffenen - das heißt vorliegend der Bauherrin als Grundstückseigentümerin - ein Schaden nicht entsteht.

    Die Möglichkeit einer Schadensliquidation im Drittinteresse besteht, wenn der Anspruchsteller nur formell Berechtigter ist, während der Schaden dem Träger des geschützten Interesses erwächst (vgl. BGH, Urteil vom 22. November 1966 - VI ZR 49/65, NJW 1967, 930, 931 zu dem Fall des vertraglich geschützten Interesses), mithin der Ersatzberechtigte keinen Schaden und der Dritte zwar einen Schaden, aber keinen Anspruch hat (BGH, Urteile vom 10. Juli 1963 - VIII ZR 204/61, BGHZ 40, 91, 100 ff; vom 29. Januar 1968 - II ZR 18/65, BGHZ 49, 356, 361 und vom 14. Januar 2016 - VII ZR 271/14, NJW 2016, 1089, 1090, Rn. 27; Erman/Ebert, BGB, 15. Aufl., Vorbem. v. § 249-253 Rn. 124).

  • OLG Koblenz, 22.12.2016 - 2 U 1322/15

    Auftragnehmer in Verzug: Entgangene Einspeisevergütung ist zu ersetzen!

    Der Schädiger soll also keinen Vorteil daraus ziehen, wenn ein Schaden, der eigentlich bei seinem Vertragspartner eintreten müsste, zufällig aufgrund eines zu dem Dritten bestehenden Rechtsverhältnisses auf diesen verlagert ist (vgl. BGH NJW 1996, 2734; NJW 2016, 1089; MüKo BGB/Oetker, § 249 Rn. 289).

    Aus diesem Grund ist vorliegend eine Schadenshäufung, welche die Zulässigkeit der Drittschadensliquidation hindern würde, um das Haftungsrisiko für den Schädiger nicht unüberschaubar werden zu lassen (vgl. BGH NJW 2016, 1089), nicht gegeben.

    Demnach erweiterte sich für die Beklagte durch die Einschaltung der Firma H. nicht das Haftungsrisiko, vielmehr erfolgte nur eine Verschiebung des Schadens auf einen Dritten infolge einer vertraglichen Sonderbeziehung; die Gefahr eines unüberschaubaren Haftungsrisikos ist insofern vorliegend gerade nicht gegeben (vgl. BGH, NJW 2016, 1089; BGH NJW 1996, 2734).

    Die von der Rechtsprechung geforderte "Zufälligkeit" der Schadensverlagerung wird nicht, wie die Beklagte meint, dadurch gehindert, dass hier seitens der Klägerin bewusst und im Vorfeld die Einschaltung der Firma H. erfolgte, wie die vergleichbare Fallkonstellation in der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 14.01.2016 (NJW 2016, 1089) belegt.

    Insoweit handelt es sich aber um einen vom Schädiger zu beweisenden Ausnahmefall; dass die Ersatzleistung an den geschädigten Dritten weitergeleitet wird, ist Sache des Gläubigers, welche grundsätzlich den Schädiger nichts angeht (vgl. BGH NJW 2016, 1089; NJW 1998, 1864; WM 1987, 581).

  • LG Köln, 09.03.2016 - 18 O 140/07
    Die Drittschadensliquidation im Falle der obligatorischen Gefahrentlastung, § 644 BGB, ist ein anerkanntes Rechtsinstitut (vgl. BGH, NJW 1970, 38, 41; BGH IBRRS 2016, 0311; Busche, in: Münchener Kommentar zum BGB, 6. Aufl. 2012, § 644, Rn. 15; Voit, in: Beck'scher Online-Kommentar, 37. Edition, Stand: 01.02.2015, § 644, Rn. 22; zweifelnd Oetker, in: Münchener Kommentar zum BGB, 7. Aufl. 2016, § 249, Rn. 301 ff.).

    Die Frage kann nicht dahinstehen, es muss nämlich eine Vervielfältigung des Schadens - oder genauer der Ersatzberechtigten für einen Schaden ausgeschlossen werden (vergleiche BGH IBRRS 2016, 0311; RGZ 170, 247, 250; Selb, NJW 1964, 1765, 1766).

  • OLG Bamberg, 28.11.2018 - 8 U 71/18

    Ansprüche des Direktvermarktungsunternehmens nach der Abregelung von Anlagen

  • LG Hamburg, 13.05.2016 - 318 O 220/15

    Schadenersatz für Datenverluste: Haftung eines gewerblichen Webdesigners für

  • LSG Sachsen-Anhalt, 23.01.2020 - L 6 U 123/16

    Unfallversicherung (U)

  • LG Würzburg, 13.12.2019 - 1 HKO 2185/16

    Streuung um Entsorgungkosten einer Fracht

  • VG Gelsenkirchen, 27.01.2017 - 12 K 255/16

    Freiwillige Feuerwehr; Verdienstausfallschaden; öffentlich-rechtlicher

  • LG Dortmund, 08.02.2018 - 11 S 67/17

    Darlegen der Schadenshöhe i.R.e. Schadensersatzanspruchs wegen einer

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