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   BGH, 14.03.2014 - V ZR 115/13   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2014,12372
BGH, 14.03.2014 - V ZR 115/13 (https://dejure.org/2014,12372)
BGH, Entscheidung vom 14.03.2014 - V ZR 115/13 (https://dejure.org/2014,12372)
BGH, Entscheidung vom 14. März 2014 - V ZR 115/13 (https://dejure.org/2014,12372)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 546 BGB, § 985 BGB, § 986 BGB, § 91a ZPO
    Erledigung der Hauptsache: Besitzverlust aufgrund der Zwangsvollstreckung eines auf Herausgabe einer Sache gerichteten vorläufig vollstreckbaren Titels als erledigendes Ereignis

  • Jurion

    Besitzverlust infolge einer (drohenden) Zwangsvollstreckung eines auf die Herausgabe der Sache gerichteten vorläufig vollstreckbaren Titels bzgl. Herausgabeanspruchs (hier: Räumung und Herausgabe der Wohnung)

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Herausgabeanspruch auch nach Zwangsvollstreckung; Räumungsanspruch aus Eigentum; Besitzverlust durch Zwangsräumung; Hauptsacheerledigung; frei widerrufliche Erledigungserklärung

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Erledigung der Hauptsache nach Räumung der Wohnung aus vorläufig vollstreckbarem Titel aufgrund fortbestehender Vindikationslage

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Keine Erledigung des Herausgabeanspruchs nach § 985 BGB, wenn der Besitzer infolge einer (drohenden) Zwangsvollstreckung eines auf die Herausgabe gerichteten vorläufig vollstreckbaren Titels den Besitz verliert

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Besitzverlust infolge einer (drohenden) Zwangsvollstreckung eines auf die Herausgabe der Sache gerichteten vorläufig vollstreckbaren Titels bzgl. Herausgabeanspruchs (hier: Räumung und Herausgabe der Wohnung)

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der vorläufig vollstreckbare Herausgabeanspruch des Eigentümers - und die Erledigung des Rechtsstreits

  • Jurion (Kurzinformation)

    Besitzverlust infolge vorläufig vollstreckbaren Titels auf Herausgabe erledigt Verfahren nicht

Papierfundstellen

  • NJW 2014, 2199
  • MDR 2014, 921
  • ZMR 2014, 707
  • WM 2014, 1180



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Wird zitiert von ... (19)  

  • BGH, 19.11.2014 - VIII ZR 191/13

    Rechte des Mieters nach einem Wohnungsbrand

    a) Die Hauptsache ist erledigt, wenn die Klage im Zeitpunkt des nach ihrer Zustellung eingetretenen erledigenden Ereignisses zulässig und begründet war und durch das Ereignis unzulässig oder unbegründet wurde (BGH, Urteile vom 17. Juli 2003 - IX ZR 268/02, BGHZ 155, 392, 395 mwN; vom 14. März 2014 - V ZR 115/13, NJW 2014, 2199 Rn. 7).

    Wird aus einem vorläufig vollstreckbaren Urteil, einem Arrestbefehl oder einer einstweiligen Verfügung vollstreckt, tritt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs keine Erfüllung im Sinne des § 362 Abs. 1 BGB - und damit auch keine Erledigung - ein (BGH, Urteile vom 19. Januar 1983 - VIII ZR 315/81, BGHZ 86, 267, 269; vom 14. März 2014 - V ZR 115/13, aaO Rn. 8).

    Dasselbe gilt für Leistungen, die zur Abwendung der Zwangsvollstreckung aus einem vorläufig vollstreckbaren Titel erbracht werden (BGH, Urteile vom 8. Mai 1985 - IVa ZR 138/83, BGHZ 94, 268, 274; vom 9. Februar 2011 - VIII ZR 155/10, NJW 2011, 1135 Rn. 11; vom 15. März 2012 - IX ZR 35/11, NJW 2012, 1717 Rn. 7; vom 14. März 2014 - V ZR 115/13, aaO; jeweils mwN; BGH, Beschlüsse vom 25. Mai 1976 - III ZB 4/76, WM 1976, 1069 unter [3] b; vom 21. September 2005 - XII ZR 256/03, NJW-RR 2006, 16 unter II 2; ebenso bereits RGZ 29, 379, 382).

    Die Leistung erfolgt in beiden Fällen unter dem Vorbehalt des Rechtskrafteintritts (BGH, Urteile vom 19. Januar 1983 - VIII ZR 315/81, aaO; vom 14. März 2014 - V ZR 115/13, aaO; MünchKommZPO/Götz, 4. Aufl., § 708 Rn. 5), sofern der Schuldner nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt (BGH, Urteil vom 14. März 2014 - V ZR 115/13, aaO; MünchKommBGB/Fetzer, 6. Aufl., § 362 Rn. 28 mwN; Musielak/Lackmann, ZPO, 11. Aufl., § 708 Rn. 4; Krüger, NJW 1990, 1208, 1210 f.).

    Bis zu diesem Zeitpunkt kann die klagende Partei regelmäßig - auch in der Revisionsinstanz - von der einseitig gebliebenen Erledigungserklärung Abstand nehmen und ohne das Vorliegen weiterer Voraussetzungen zu ihrem ursprünglichen Klageantrag zurückkehren (BGH, Urteile vom 7. Juni 2001 - I ZR 157/98, NJW 2002, 442 unter 1; vom 14. März 2014 - V ZR 115/13, aaO Rn. 14; BGH, Beschluss vom 21. September 2005 - XII ZR 256/03, aaO).

    Die darin liegende Klageänderung ist nach § 264 Nr. 2 ZPO noch in der Revisionsinstanz zulässig, wenn - wie hier der Fall - der Sachverhalt, auf den sich der frühere Antrag stützt, vom Tatrichter bereits gewürdigt worden ist (BGH, Urteile vom 7. Juni 2001 - I ZR 157/98, aaO; vom 14. März 2014 - V ZR 115/13, aaO).

  • OLG Karlsruhe, 09.12.2014 - 8 U 187/13

    Pflichtteilsrecht: Voraussetzungen eines Auskunftsanspruchs bezüglich eines

    Dafür, dass der Bundesgerichtshof auch heute noch die seiner oben zitierten Entscheidung zu Grunde gelegte Auffassung, der sich der Senat anschließt, vertritt, spricht ein jüngeres Urteil des Bundesgerichtshofs: Mit Urteil vom 14. März 2014 (- V ZR 115/13 - = NJW 2014, 2199) hat der Bundesgerichtshof unter Bezugnahme auf jene frühere Entscheidung aus dem Jahr 1985 bestätigt, dass eine Leistung, die zur Abwendung der Zwangsvollstreckung erbracht wird, grundsätzlich unter dem Vorbehalt des Rechtskrafteintritts erfolge und nur für diesen Fall materiell-rechtliche Wirkungen entfalten solle.
  • OLG Stuttgart, 23.05.2017 - 6 U 192/16

    Verbraucherdarlehensvertrag: Rückabwicklung bei Widerruf eines einvernehmlich

    Die Leistung erfolgt vielmehr unter dem Vorbehalt des Rechtskrafteintritts, sofern der Schuldner nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt (BGH v 14.3.2014 - V ZR 115/13).
  • BGH, 28.07.2016 - I ZR 252/15

    Kündigung des Frachtvertrags durch den Absender: Wahlweise gegebene

    Sie ist jedoch nach § 264 Nr. 2 ZPO zulässig, wenn sie nur eine Beschränkung oder Modifikation eines bereits zuvor gestellten Antrags darstellt und sich auf einen Sachverhalt stützt, den der Tatrichter bereits gewürdigt hat (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 30. Oktober 2013 - XII ZR 113/12, BGHZ 198, 337 Rn. 33; Urteil vom 14. März 2014 - V ZR 115/13, NJW 2014, 2199 Rn. 14; Urteil vom 19. November 2014 - VIII ZR 191/13, BGHZ 203, 256 Rn. 23; Urteil vom 20. August 2015 - III ZR 57/14, NJW-RR 2016, 115 Rn. 31, jeweils mwN).
  • BGH, 29.01.2016 - V ZR 97/15

    Wohnungseigentum: Aufrechnung eines Wohnungseigentümers gegen Beitragsforderungen

    Bei dieser Sachlage ist wegen des verfassungsrechtlich verbürgten Grundsatzes der prozessualen Meistbegünstigung (BVerfGE 49, 220, 226; 77, 275, 284; 84, 366, 369 f.) nicht anzunehmen, dass der Zahlung eine streitbeendende und die Beschwer ausschließende Bedeutung zukommt (vgl. BGH, Urteil vom 16. November 1993 - X ZR 7/92, NJW 1994, 942, 943; Senat, Urteil vom 14. März 2014 - V ZR 115/13, NJW 2014, 1180 Rn. 8).
  • OLG Zweibrücken, 01.10.2015 - 4 U 57/15

    Bronzeskulptur ist kein wesentlicher Grundstücksbestandteil!

    Diese Tatsache lässt den Herausgabeanspruch der Klägerin nach § 985 BGB nicht entfallen und hat daher nicht die Erledigung der Hauptsache zur Folge (vgl. BGH NJW 2014, 2199, 2200; NJW-RR 2006, 16).
  • BGH, 16.10.2014 - IX ZR 282/13

    Zwangsverwaltung eines vermieteten Grundstücks: Auf insolvenzrechtliche

    Die Hauptsache ist erledigt, wenn die Klage im Zeitpunkt des nach ihrer Zustellung eingetretenen erledigenden Ereignisses zulässig und begründet war und durch das behauptete Ereignis unzulässig oder unbegründet wurde (BGH, Urteil vom 17. Juli 2003 - IX ZR 268/02, BGHZ 155, 392, 395; vom 14. März 2014 - V ZR 115/13, WM 2014, 1180 Rn. 7).
  • OLG München, 02.05.2016 - 21 U 3016/15

    Begründeter Anspruch auf Schadensersatz nach Rückabwicklung eines Kaufvertrags

    Der Senat folgt dieser Ansicht jedoch nicht, sondern schließt aus der neueren Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 14.03.2014, Az. V ZR 115/13, dass der Kläger -nach Hinweis auf die zutreffende Rechtslage- auch nach einer Entscheidung der Vorinstanz nicht gehindert ist, im Berufungsverfahren zu seinem ursprünglichen Antrag zurückzukehren.
  • OLG Frankfurt, 19.11.2018 - 1 UF 11/18

    Betreuungsunterhalt nach Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes

    Die Leistung erfolgt in beiden Fällen unter dem Vorbehalt des Rechtskrafteintritts (BGHZ 86, 267 zitiert nach juris Rn.8; BGH NJW 2014, 2199, 2200).
  • OLG Saarbrücken, 05.10.2017 - 4 U 40/16

    Rückabwicklung eines widerrufenen Verbraucherdarlehensvertrages

    Soweit der Kläger darüber hinaus außerdem Zahlungen - ausdrücklich - nur zum Zwecke der Abwendung einer Zwangsvollstreckung aus dem erstinstanzlichen Urteil geleistet hat (Bl. 401 GA), die die Beklagte in Höhe von 109.311,43 Euro am 24. März 2016 und in Höhe von weiteren 469, 69 Euro am 26. April 2016 in ihre Abrechnung eingestellt hat (Bl. 449 GA), ist dagegen keine Erfüllung (§ 362 Abs. 1 BGB) eingetreten (vgl. BGH, Urteil vom 14. März 2014 - V ZR 115/13, NJW 2014, 2119; Zöller/Vollkommer, ZPO 31. Aufl., § 91a Rn. 5).

    Denn die Leistung erfolgt hier unter dem Vorbehalt des Rechtskrafteintritts, sofern der Schuldner nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt (BGH, Urteil vom 14. März 2014, a.a.O.).

  • OLG München, 22.08.2017 - 18 U 1632/17

    Anspruch auf Gegendarstellung - Presseberichterstattung

  • OLG Düsseldorf, 23.11.2017 - 2 U 81/16
  • OLG Rostock, 06.12.2016 - 10 UF 16/16

    Kindesunterhalt: Mangelfallberechnung im Fall nicht verfahrensbeteiligter

  • LAG Rheinland-Pfalz, 12.05.2016 - 5 Sa 408/15

    Auskunft über Gehaltshöhe - Verletzung Gesamtbetriebsvereinbarung -

  • LAG Rheinland-Pfalz, 19.10.2017 - 5 Sa 257/17

    Unzulässige Berufung

  • OLG Saarbrücken, 11.03.2015 - 1 U 26/14

    Streit um außerordentliche Kündigung des IKK-Vorstand

  • OLG Koblenz, 20.12.2017 - 13 UF 464/17
  • LAG Rheinland-Pfalz, 23.03.2017 - 5 Sa 385/16

    Geschlechtsbezogene Entgeltdiskriminierung - Auskunftsansprüche

  • OLG München, 10.05.2016 - 28 U 3432/15

    Klage eines Subunternehmers auf Werklohn für verschiedene Bauvorhaben

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