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   BGH, 14.12.1983 - 3 StR 452/83   

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BGH, 14.12.1983 - 3 StR 452/83 (https://dejure.org/1983,601)
BGH, Entscheidung vom 14.12.1983 - 3 StR 452/83 (https://dejure.org/1983,601)
BGH, Entscheidung vom 14. Dezember 1983 - 3 StR 452/83 (https://dejure.org/1983,601)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Verurteilung wegen Subventionsbetruges in Tateinheit mit Untreue, Urkundenfälschung und Bestechlichkeit - Vorlage von Unterlagen mit unrichtigen Angaben zwecks zu Unrecht bewilligten Subventionen - Voraussetzungen eines "besonders schweren Falles" nach § 264 Abs. 2 ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB (1975) § 264 Abs. 1 Nr. 1

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 32, 203
  • NJW 1984, 2230
  • MDR 1984, 333
  • NStZ 1985, 72
  • StV 1984, 119
  • JR 1984, 474
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 07.09.2017 - 2 StR 24/16

    Freispruch des Finanzstaatssekretärs und eines hochrangigen Finanzbeamten vom

    b) Ein Finanzbeamter, zu dessen dienstlichen Aufgaben es zählt, Anträge auf Bewilligung von Investitionszulagen selbstständig daraufhin zu überprüfen, ob die in den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und den dazu erlassenen Verwaltungsanordnungen festgelegten tatbestandlichen Voraussetzungen gegeben sind, kann sich wegen Untreue strafbar machen, weil ihm eine Vermögensbetreuungspflicht im Hinblick auf das Fiskalvermögen obliegt (vgl. BGH, Urteil vom 14. März 1972 - 5 StR 589/71, BGHSt 24, 326; Urteil vom 14. Dezember 1983 - 3 StR 452/83, Rn. 18, insoweit in BGHSt 32, 203 nicht abgedruckt; Beschluss vom 21. Oktober 1997 - 5 StR 328/97, NStZ 1998, 91, 92; Urteil vom 6. Juni 2007 - 5 StR 127/07, BGHSt 51, 356, 362; vgl. SSW/Saliger aaO Rn. 14).

    Zwar sind die Voraussetzungen, unter denen ein Anspruch auf eine Subvention oder Investitionszulage besteht, weitgehend gesetzlich festgelegt (vgl. BGH, Beschluss vom 28. Mai 2014 - 3 StR 206/13, BGHSt 59, 244, 249); sein dienstlicher Aufgabenkreis eröffnet dem Finanzbeamten gleichwohl einen (gewissen) Entscheidungsspielraum, Selbstständigkeit und Bewegungsfreiheit (vgl. zu diesem Erfordernis BGH, Urteil vom 4. November 1952 - 1 StR 441/52, BGHSt 3, 289, 293 f.; Urteil vom 3. März 1953 - 1 StR 5/53, BGHSt 4, 170, 172; Urteil vom 17. Dezember 1953 - 4 StR 483/53, BGHSt 5, 187; Senat, Urteil vom 11. Dezember 1957 - 2 StR 481/57, BGHSt 13, 315, 317 ff.; BGH, Urteil vom 14. Dezember 1983 - 3 StR 452/83, Rn. 18; Beschluss vom 7. Oktober 1986 - 1 StR 373/86, wistra 1987, 27).

    Ihnen oblag daher - ebenso wie den unmittelbar mit der Festsetzung von Investitionszulagen befassten Finanzbeamten (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juni 2007 - 5 StR 127/07, BGHSt 51, 356, 362; BGH, Beschluss vom 21. Oktober 1997 - 5 StR 328/97, NStZ 1998, 91; BGH, Beschluss vom 8. Juli 2009 - 1 StR 214/09, wistra 2009, 398; BGH, Urteil vom 14. Dezember 1983 - 3 StR 452/83, juris Rn. 18) - eine herausgehobene Pflicht zu fremdnütziger Vermögenssorge im Sinne des § 266 Abs. 1 StGB.

  • BFH, 28.04.1998 - IX R 49/96

    Neue Tatsache bei Dienstpflichtverletzung des Beamten

    Auch ein Finanzbeamter, der Steuern bewußt zu niedrig festsetzt, kann Steuerhinterziehung begehen (Urteil des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 14. Dezember 1983 3 StR 452/83, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1984, 2230; BGH-Beschluß vom 7. Oktober 1986 1 StR 373/86, Steuerrechtsprechung in Karteiform --StRK--, Abgabenordnung, § 370, Rechtsspruch 95; BGH-Urteil vom 14. März 1972 g.E. 5 StR 589/71, BGHSt 24, 326; BGH-Beschlüsse vom 23. November 1990 3 StR 376/90, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung --HFR-- 1991, 678; vom 3. November 1989 3 StR 245/89, HFR 1990, 704).
  • BGH, 13.12.1988 - VI ZR 235/87

    Subventionsbetrug als Schutzgesetz

    (vgl. Bockelmann, Strafrecht, Besonderer Teil 12. Aufl. S. 106; Eberle, Der Subventionsbetrug nach § 264 StGB, Ausgewählte Probleme einer verfehlten Reform, 1983, S. 47 f.; Hack, Probleme des Tatbestands Subventionsbetrug § 264 StGB, 1982, S. 19 f., 73; Lackner, StGB 17. Aufl. § 264 Anm. 1 a; Ranft JuS 1986, 445, 447; ders. NJW 1986, 3163, 3165 f.; Schönke/Schröder/Lenckner, StGB 23. Aufl. § 264 Rdn. 1, 4; SK/Samson 4. Aufl. § 264 Rdn. 56, 58, 103; in diesem Sinne wohl auch BGH Urteile vom 14. Dezember 1983 BGHSt 32, 203, 206 f. und vom 20. Januar 1987 - 1 StR 456/86 = Wistra 1987, 214, 215 = JR 1988, 249).
  • BGH, 01.02.2007 - 5 StR 467/06

    Betrug und Subventionsbetrug (Konkurrenzverhältnis; Bewertungseinheit: rechtliche

    Der Tatbestand des § 264 StGB verdrängt auch dann den des § 263 StGB, wenn die ungerechtfertige Subvention tatsächlich gewährt wird und damit das Vermögen der öffentlichen Hand geschädigt ist (BGHSt 44, 233, 243; BGHSt 32, 203, 206 f.).
  • BGH, 08.03.1990 - 2 StR 367/89

    Subventionsantrag - Sachverhalt - Wahrheitswidrige Behauptung -

    Zwar befindet sich die Revision mit ihrer Rechtsansicht in Übereinstimmung mit der Entscheidung des OLG Karlsruhe MDR 1981, 159 und mit der herrschenden Meinung in der Literatur (Tiedemann in LK 10. Aufl. § 264 Rdn. 67; Lenckner in Schönke/Schröder, StGB 23. Aufl. § 264 Rdn. 47; Samson in SK 4. Aufl. § 264 Rdn. 58; Lackner, StGB 18. Aufl. § 264 Abs. 5 a; Maiwald in Maurach/Schroeder/Maiwald, Strafrecht Besonderer Teil, Teilband 1, 7. Aufl. Rdn. 165, 174; Sannwald, Rechtsgut und Subventionsbegriff § 264 StGB, Berlin 1982, S. 65, 68; Hack, Probleme des Tatbestands Subventionsbetrug, § 264 StGB, Berlin 1982, S. 106; Volk, Der Subventionsbetrug in Belke/Oehmichen, Wirtschaftskriminalität, Bamberg 1983, S. 76, 80; Schulz, Der Begriff der Vorteilhaftigkeit in § 264 StGB (Subventionsbetrug), Kiel 1983, S. 52 ff; Geuenich-Cremer, Subventionserhebliche Tatsachen im Strafrecht - § 264 StGB, Köln 1985, S. 126; Eberle, Der Subventionsbetrug nach § 264 StGB, Göttingen 1983, S. 144 f; Schmidt-Hieber NJW 1980, 322, 325; Ranft JuS 1986, 445, 449 und NJW 1986, 3163, 3166 f; Lüderssen wistra 1988, 43; a. A. Meine wistra 1988, 13; Achenbach JR 1988, 249, 251 ff).
  • OLG Celle, 03.11.2011 - 1 Ws 434/11

    Strafverfahren: Beschwerde gegen die Ablehnung einer Terminverlegung

    Der Senat neigt dazu, sich entgegen OLG Celle, NStZ 1984, 72 der im Vordringen befindlichen Auffassung anzuschließen, nach der eine Beschwerde gegen den einen Verlegungsantrag ablehnenden Beschluss jedenfalls in Einzelfällen statthaft sein kann, etwa bei rechtswidriger, weil ermessenfehlerhafter Ablehnung.

    2 Der Senat neigt dazu, sich der im Vordringen befindlichen Auffassung anzuschließen, nach der eine Beschwerde gegen den einen Verlegungsantrag ablehnenden Beschluss jedenfalls in Einzelfällen statthaft sein kann, etwa bei rechtswidriger, weil ermessenfehlerhafter Ablehnung (vgl. zum Ganzen etwa LR-Jäger, StPO, 26. Aufl., § 213 Rn. 16; KK-Gmel, 6. Aufl., § 213 Rn. 6; Meyer-Goßner, Strafprozessordnung, 54. Aufl., § 213 Rn. 8; anders noch der hiesige - frühere - 1. Strafsenat, NStZ 1984, 72).

  • BGH, 07.10.1986 - 1 StR 373/86

    Gewissee Selbständigkeit und Bewegungsfreiheit als Voraussetzungen für das

    Nur wenn sie vorhanden sind, kann jedoch Untreue vorliegen (BGH NStZ 1982, 201; 1983, 455; BGH NJW 1984, 2230; BGH, Beschl. vom 14. Januar 1986 - 1 StR 655/85, Orientierungssatz StV 1986, 203).

    Dieser Tatbestand kann in jedem Stadium des Besteuerungsverfahrens verletzt werden; Täter kann auch sein, wer nicht Steuerpflichtiger oder Steuerschuldner ist, auch der Finanzbeamte (BGH NJW 1976, 525; BGHSt 31, 323, 347; 32, 203, 207/208; BGH, Urt. vom 28. Mai 1986 - 3 StR 103/86).

  • BGH, 20.01.1987 - 1 StR 456/86

    Begriff der Vorteilhaftigkeit einer Zuwendung

    Daneben ist für den vom Landgericht hinsichtlich des Differenzbetrags angenommenen Betrugsversuch kein Raum (BGHSt 32, 203, 206/207, 208).
  • FG Schleswig-Holstein, 29.08.1996 - V 378/98

    Tatbestand der Steuerhinterziehung bei einvernehmlicher Zusammenarbeit mit dem

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  • BGH, 14.01.1986 - 1 StR 655/85

    Annahme einer Vermögensfürsorgepflicht im Sinne des § 266 des Strafgesetzbuchs

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann eine Vermögensfürsorgepflicht im Sinne des § 266 StGB nur dann angenommen werden, wenn dem Verpflichteten in der Erfüllung seiner Pflichten eine gewisse Selbständigkeit und Bewegungsfreiheit eingeräumt ist, wenn ihm also ein Spielraum für eigenverantwortliche Entscheidungen verbleibt (BGH NStZ 1982, 201; 1983, 455; BGH NJW 1984, 2230, 2231).
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