Rechtsprechung
   BGH, 14.12.2016 - VIII ZR 232/15   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • lexetius.com

    BGB § 241 Abs. 1, § 242, § 573 Abs. 2 Nr. 2

  • IWW

    § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB, § ... 577a Abs. 1a BGB, § 47 Abs. 2 GBO, § 546 Abs. 1, § 985 BGB, § 14 Abs. 2 BGB, §§ 718 - 720 BGB, § 564b Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 BGB, § 577a BGB, § 564b Abs. 2 Nr. 2 Sätze 2 - 4 BGB, § 564b BGB, § 573 BGB, § 564b Abs. 2 Nr. 2 Sätze 2 bis 4 BGB, § 564b Abs. 2 Nr. 2 Satz 2 BGB, § 573 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 573 Abs. 2 BGB, § 543 Abs. 2 BGB, § 564b Abs. 2 Nr. 1 bis 3 BGB, § 577a Abs. 2 BGB, § 577a Abs. 1, 2 BGB, § 573 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 BGB, § 577a Abs. 1a Satz 1 BGB, § 577a Abs. 1 BGB, §§ 741 ff. BGB, §§ 2038 ff. BGB, § 242 BGB, § 561 ZPO, § 280 Abs. 1, § 241 Abs. 2 BGB, Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG, § 280 Abs. 1 BGB, § 249 Abs. 1 BGB, § 562 Abs. 1 ZPO, § 574 BGB, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 241 Abs 1 BGB, § 242 BGB, § 573 Abs 2 Nr 2 BGB

  • Jurion
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 573 Abs. 2 Nr. 2, 241 Abs. 1, 242
    Kündigung wegen Eigenbedarfs eines GbR-Gesellschafters auch nach Anerkennung der Teilrechtsfähigkeit der GbR zulässig

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Eigenbedarf für Gesellschafter einer GbR, Umfang der Anbietpflicht einer Ersatzwohnung und Rechtsfolgen einer Verletzung der Anbietpflicht

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    GbR kann Eigenbedarf geltend machen/ Verletzung der Anbieterpflicht für Ersatzwohnung begründet nur Schadensersatzanspruch; §§ 241 Abs. 1, 242, 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 241 Abs. 1; BGB § 242

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verstoß gegen Anbietpflicht führt nicht zur Unwirksamkeit der Eigenbedarfskündigung!

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Eigenbedarfskündigung durch (Außen-)GbR

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (31)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Bundesgerichtshof bestätigt Zulässigkeit von Eigenbedarfskündigungen durch eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts und ändert seine Rechtsprechung zur Anbietpflicht eines Vermieters

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Eigenbedarf auch für private Wohnungsinvestoren

  • faz.net (Pressebericht, 14.12.2016)

    Eigenbedarf auch für private Wohnungsinvestoren

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Eigenbedarfskündigung durch die Investoren-GbR

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung durch GbR & Anbietpflicht durch den Vermieter

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Eigenbedarfskündigungen durch eine GbR

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Rechtsprechungsänderung bei der Eigenbedarfskündigung

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    BGH präzisiert Anforderungen an die Eigenbedarfskündigung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Rechte des Vermieters bei Eigenbedarfskündigung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Anbietepflicht des kündigenden Vermieters

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigungen bei Wohnraummiete

  • roggelin.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung

  • etl-rechtsanwaelte.de (Pressemitteilung)

    Zulässigkeit von Eigenbedarfskündigungen durch eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR)

  • rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de (Kurzinformation)

    Rechte der Vermieter bei Eigenbedarfskündigung durch GbR gestärkt

  • lachner-vonlaufenberg.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Auch bei Verletzung der Anzeigepflicht ist eine Kündigung wegen Eigenbedarfs wirksam

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung für Vermieter massiv erleichtert

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung der GbR

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung

  • caspers-mock.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarf einer Vermietungs-GbR - Zum Eigenbedarf einer GbR mit Vermietungszweck

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    GbR darf wegen Eigenbedarfs kündigen!

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung: Anbietpflicht des Vermieters

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Anbietpflicht des Vermieters bei Eigenbedarfskündigungen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Anbietpflicht bei Eigenbedarfskündigungen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Darf eine Gesellschaft wegen Eigenbedarf kündigen?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Eine GbR kann Mietvertrag wegen Eigenbedarfs kündigen

  • haerlein.de (Pressemitteilung)

    Was Wohnungsmieter wissen sollten, wenn Vermieterin eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts ist

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Was Vermieter, die wegen Eigenbedarfs kündigen wollen und Mieter, denen wegen Eigenbedarf gekündigt wurde, wissen sollten

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    GbR kann wegen Eigenbedarfs Wohnung kündigen

  • Jurion (Kurzinformation)

    Zulässigkeit von Eigenbedarfskündigungen durch eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts und ändert seine Rechtsprechung zur Anbietpflicht eines Vermieters bestätigt


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Eigenbedarfskündigung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Besprechungen u.ä. (7)

  • lto.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Mietbeendigung durch GbR: Eigenbedarfskündigung deutlich gestärkt

  • examensrelevant.de (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    § 573 Abs. 1 S.I 1, Abs. 2 Nr. 2 BGB analog
    Neue Rechtsprechung zur Eigenbedarfskündigung

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Zulässigkeit von Eigenbedarfskündigungen durch eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts

  • mek-law.de (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    BGH präzisiert Anforderungen an die Eigenbedarfskündigung

  • juraexamen.info (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    Mietrecht

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Kündigung: Eigenbedarf der GbR für Angehörige eines Gesellschafters zulässig (IMR 2017, 47)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Verstoß gegen Anbietpflicht macht Eigenbedarfskündigung nicht unwirksam! (IMR 2017, 48)

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Neues zur Anbietpflicht" von RA Dr. Karl Friedrich Wiek, original erschienen in: WuM 2017, 246 - 250.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • (Für BGHZ vorgesehen)
  • NJW 2017, 547
  • ZIP 2017, 122
  • MDR 2017, 142
  • DNotZ 2017, 184
  • NZM 2017, 111
  • NZG 2017, 215



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 15.03.2017 - VIII ZR 270/15  

    Fortsetzung eines Mietverhältnisses wegen unzumutbarer Härte (§ 574 Abs. 1 BGB):

    Denn ein etwaiger Verstoß gegen die sogenannte Anbietpflicht führte - wie der Senat kürzlich entschieden hat - schon von der Rechtsfolge her nicht zur Unwirksamkeit der Kündigung, sondern hätte allenfalls Schadensersatzansprüche wegen einer Nebenpflichtverletzung (§ 280 Abs. 1, § 241 Abs. 2 BGB) aus dem Mietverhältnis zur Folge (Senatsurteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, NJW 2017, 547 Rn. 54 ff. - zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).
  • BGH, 29.03.2017 - VIII ZR 45/16  

    Kündigung einer Mietwohnung zwecks Nutzung als Büroraum durch den Ehegatten des

    Die Vorschrift des § 573 BGB geht ebenso wie die Vorgängerregelung des § 564b BGB aF zurück auf Art. 1 § 1 des Gesetzes vom 25. November 1971 über den Kündigungsschutz von Mietverhältnissen von Wohnraum (BGBl. I S. 1839 - Erstes WKSchG; vgl. hierzu BT-Drucks. 7/2011, S. 8 [zu § 564b BGB aF] und BT-Drucks. 14/4553, S. 65 [zu § 573 BGB]; vgl. auch Senatsurteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, ZIP 2017, 122 Rn. 25).

    Die an die Stelle des § 564b BGB aF getretene Vorschrift des § 573 BGB führt - wie bisher - in Absatz 2 einzelne Kündigungsgründe beispielhaft auf, wobei die Aufzählung mit geringen sprachlichen Änderungen inhaltlich der Vorgängerregelung des § 564b Abs. 2 Nr. 1 bis Nr. 3 BGB aF entspricht (BT-Drucks. 14/4553, S. 65; vgl. auch Senatsurteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, aaO Rn. 25, 39).

  • BGH, 15.03.2017 - VIII ZR 5/16  

    Analoge Anwendbarkeit des § 7 Abs. 1 S. 3 HeizkostenVO auf überwiegend ungedämmte

    Eine Analogie ist zulässig, wenn die maßgebliche Norm eine planwidrige Regelungslücke aufweist und der zu beurteilende Sachverhalt in rechtlicher Hinsicht soweit mit dem Tatbestand, den der Normgeber geregelt hat, vergleichbar ist, dass angenommen werden kann, der Normgeber wäre bei einer Interessenabwägung, bei der er sich von den gleichen Grundsätzen hätte leiten lassen wie bei dem Erlass der herangezogenen Vorschrift, zu dem gleichen Abwägungsergebnis gekommen (st. Rspr.; siehe nur Senatsurteile vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, NJW 2017, 547 Rn. 33, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt; vom 18. Januar 2017 - VIII ZR 278/15, juris Rn. 32; jeweils mwN).

    Die Lücke muss sich also aus einem unbeabsichtigten Abweichen des Normgebers von seinem - dem konkreten Normierungsvorhaben zugrunde liegenden - Regelungsplan ergeben (st. Rspr.; siehe nur Senatsurteile vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, aaO; vom 18. Januar 2017 - VIII ZR 278/15, aaO; jeweils mwN).

  • BGH, 19.07.2017 - VIII ZR 284/16  

    Kostenauferlegung nach übereinstimmender Erledigungserklärung; Beendigung der

    Denn die Entscheidung des Berufungsgerichts weicht in zulassungsrelevanter Weise von der Rechtsprechung des Senats ab, nach der die Anbietpflicht jedenfalls mit Ablauf der Kündigungsfrist und der damit eintretenden Beendigung des Mietverhältnisses endet (Senatsurteile vom 9. Juli 2003 - VIII ZR 311/02, NJW 2003, 2604 unter II 2; vom 4. Juni 2008 - VIII ZR 292/07, NJW 2009, 1141 Rn. 12 f.; vom 21. Dezember 2011 - VIII ZR 166/11, WuM 2012, 160 Rn. 24; vgl. ferner Senatsurteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, NJW 2017, 547 Rn. 55 [zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen]).
  • BGH, 18.01.2017 - VIII ZR 278/15  

    Kein B-Plan: Keine Einspeisevergütung

    (1) Eine Analogie ist nur zulässig, wenn das Gesetz eine planwidrige Regelungslücke enthält und der zu beurteilende Sachverhalt in rechtlicher Hinsicht so weit mit dem Tatbestand, den der Gesetzgeber geregelt hat, vergleichbar ist, dass angenommen werden kann, der Gesetzgeber wäre bei einer Interessenabwägung, bei der er sich von den gleichen Grundsätzen hätte leiten lassen wie bei dem Erlass der herangezogenen Gesetzesvorschrift, zu dem gleichen Abwägungsergebnis gekommen (st. Rspr.; siehe nur BGH, Urteile vom 16. Juli 2003 - VIII ZR 274/02, BGHZ 155, 380, 389 f.; vom 17. November 2009 - XI ZR 36/09, BGHZ 183, 169 Rn. 23; vom 21. Januar 2010 - IX ZR 65/09, BGHZ 184, 101 Rn. 32; vom 1. Juli 2014 - VI ZR 345/13, BGHZ 201, 380 Rn. 14; vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, juris Rn. 33, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen; jeweils mwN).

    Die Lücke muss sich also aus einem unbeabsichtigten Abweichen des Gesetzgebers von seinem - dem konkreten Gesetzgebungsvorhaben zugrundeliegenden - Regelungsplan ergeben (BGH, Urteile vom 16. Juli 2003 - VIII ZR 274/02, aaO S. 390; vom 17. November 2009- XI ZR 36/09, aaO; vom 21. Januar 2010 - IX ZR 65/09, aaO; vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, aaO; Beschlüsse vom 27. November 2003 - V ZB 43/03, WM 2004, 1594 unter III 3 b bb (2); vom 25. August 2015 - X ZB 5/14, GRUR 2015, 1253 Rn. 19), wie er sich aus dem Gesetz selbst im Wege der historischen und teleologischen Auslegung ergibt (BGH, Urteil vom 14. Dezember 2006 - IX ZR 92/05, BGHZ 170, 187 Rn. 15 mwN) und aufgrund konkreter Umstände positiv festgestellt werden kann (BGH, Urteile vom 13. April 2006- IX ZR 22/05, BGHZ 167, 178 Rn. 18; vom 20. Juni 2016 - AnwZ (Brfg) 56/15, juris Rn. 18; Beschluss vom 14. Juni 2016 - VIII ZR 43/15, WuM 2016, 514 Rn. 10).

  • BGH, 20.03.2017 - AnwZ (Brfg) 33/16  

    Widerruf der berufsrechtlichen Zulassung als Rechtsanwaltsgesellschaft mit

    Dementsprechend hat der Bundesgerichtshof jüngst auch in einem den wohnraummietrechtlichen Eigenbedarf (§ 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB) von Gesellschaftern einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts betreffenden Grundsatzurteil (BGH, Urteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, ZIP 2017, 122, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen) hervorgehoben, dass eine (Außen-)Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (lediglich) eine teilrechtsfähige Personengesellschaft darstellt, der nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung (grundlegend BGH, Urteil vom 29. Januar 2001 - II ZR 331/00, BGHZ 146, 341, 343 ff.) zwar eine nach außen hin bestehende beschränkte Rechtsfähigkeit zukommt, diese Teilrechtsfähigkeit sie aber, anders als dies bei juristischen Personen der Fall ist, nicht zu einem gegenüber ihren Gesellschaftern völlig verselbständigten Rechtssubjekt macht.

    Der grundlegende Unterschied zur juristischen Person besteht deshalb darin, dass durch die Teilrechtsfähigkeit der Gesellschaft bürgerlichen Rechts eine vollständige Abkopplung der Gesellschaft von ihren Mitgliedern nicht vollzogen worden ist (BGH, Urteil vom 14. Dezember 2016 - VIII ZR 232/15, aaO Rn. 17-19 mwN).

  • BGH, 15.03.2017 - VIII ZR 92/16  

    GbR kann sich auf Eigenbedarf berufen!

    Von einer weiteren Wiedergabe der Gründe des Berufungsurteils sieht der Senat im Hinblick darauf ab, dass es sich um eine - fast wortgleich begründete - Parallelentscheidung der 14. Zivilkammer des Landgerichts München I zu deren Urteil vom 7. Oktober 2015 (Az.: 14 S 2969/15) handelt, die Gegenstand des Revisionsurteils des Senats vom 14. Dezember 2016 (VIII ZR 232/15, NJW 2017, 111, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen) gewesen ist.

    Denn wie der Senat jüngst in seinem Urteil vom 14. Dezember 2016 (VIII ZR 232/15, aaO) in Fortführung seiner bisherigen Rechtsprechung (Senatsurteile vom 27. Juni 2007 - VIII ZR 271/06, NJW 2007, 2845 Rn. 15; vom 16. Juli 2009 - VIII ZR 231/08, NJW 2009, 2738 Rn. 13 f.; vom 23. November 2011 - VIII ZR 74/11, NJW-RR 2012, 237 Rn. 23) bekräftigt hat, kann sich eine teilrechtsfähige (Außen-)Gesellschaft des bürgerlichen Rechts in entsprechender Anwendung des § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB auf den Eigenbedarf eines oder mehrerer ihrer Gesellschafter oder deren Angehörigen berufen.

    Zu den dafür maßgeblichen Erwägungen verweist der Senat auf sein Urteil vom 14. Dezember 2016 (VIII ZR 232/15, aaO, dort insbesondere Rn. 15 ff.), in dem er sich im Einzelnen mit der weitgehend wortidentischen gegenteiligen Argumentation des Berufungsgerichts auseinandergesetzt hat, ohne sie zu billigen.

    Im Hinblick auf die dort vorgetragenen gesellschaftsrechtlichen Argumente verweist der Senat insbesondere auf die Rn. 18 ff. seines Urteils vom 14. Dezember 2016 (VIII ZR 232/15, aaO).

  • LG Köln, 20.09.2017 - 13 S 50/17  
    Eine Analogie ist nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung zulässig, wenn das Gesetz eine planwidrige Regelungslücke aufweist und der zu beurteilende Sachverhalt in rechtlicher Hinsicht so weit mit dem Tatbestand, den der Gesetzgeber geregelt hat, vergleichbar ist, dass angenommen werden kann, der Gesetzgeber wäre bei einer Interessenabwägung, bei der er sich von den gleichen Grundsätzen hätte leiten lassen wie bei dem Erlass der herangezogenen Gesetzesvorschrift, zu dem gleichen Abwägungsergebnis gekommen (vgl. nur BGH NJW 2017, 547 Rn. 33 m. w. N.).
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