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   BGH, 15.01.2019 - VI ZR 506/17   

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https://dejure.org/2019,249
BGH, 15.01.2019 - VI ZR 506/17 (https://dejure.org/2019,249)
BGH, Entscheidung vom 15.01.2019 - VI ZR 506/17 (https://dejure.org/2019,249)
BGH, Entscheidung vom 15. Januar 2019 - VI ZR 506/17 (https://dejure.org/2019,249)
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Volltextveröffentlichungen (18)

  • MIR - Medien Internet und Recht

    Presserechtliche Informationsschreiben - Die Übermittlung eines (hinreichend konkreten) "presserechtlichen Informationsschreibens" greift in der Regel nicht rechtswidrig in das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb eines Presseunternehmens ein

  • IWW

    § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, § ... 308 ZPO, § 322 ZPO, § 1004 Abs. 1 Satz 2, § 823 Abs. 1 BGB, Art. 19 Abs. 3 GG, Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG, Art. 1 GG, Art. 12 Abs. 1 GG, Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG, § 92 Abs. 1, § 97 Abs. 1, § 269 Abs. 3 Satz 2 ZPO

  • openjur.de

    §§ 823 Abs. 1, 1004 Abs. 1 BGB

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 823 Abs 1 BGB, § 1004 Abs 1 BGB
    Unterlassungsanspruch eines Presseunternehmens: Unerwünschte Zusendung presserechtlicher Informationsschreiben eines bekannten Sängers und seines Rechtsanwalts

  • JurPC

    Unerwünschte Zusendung presserechtlicher Informationsschreiben

  • Wolters Kluwer

    Eingriff in das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb eines Presseunternehmens durch Übermittlung eines "presserechtlichen Informationsschreibens" per Telefax ; Verletzung von Persönlichkeitsrechte durch eine Berichterstattung

  • Betriebs-Berater

    Übermittlung eines "presserechtlichen Informationsschreibens" - generell kein rechtwidriger Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen die Übermittlung eines "presserechtlichen Informationsschreibens" rechtswidrig in das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb eines Presseunternehmens eingreift und hierfür auch eine Haftung eines Rechtsanwalts in ...

  • Wolters Kluwer

    Eingriff in das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb eines Presseunternehmens durch Übermittlung eines "presserechtlichen Informationsschreibens" per Telefax ; Verletzung von Persönlichkeitsrechte durch eine Berichterstattung

  • Anwaltsblatt

    § 823 BGB, § 1004 BGB
    Persönliche Haftung des Anwalts für presserechtliche Informationsschreiben

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Presserechtliches Informationsschreiben

    Art. 1, 2 Abs. 1, 5 Abs. 1 S. 2, 12, 19 Abs. 3 GG

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823 Abs. 1 ; BGB § 1004 Abs. 1
    Eingriff in das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb eines Presseunternehmens durch Übermittlung eines "presserechtlichen Informationsschreibens" per Telefax; Verletzung von Persönlichkeitsrechte durch eine Berichterstattung

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zivilrecht: Presserechtliches Informationsschreiben

  • datenbank.nwb.de

    Unterlassungsanspruch eines Presseunternehmens: Unerwünschte Zusendung presserechtlicher Informationsschreiben eines bekannten Sängers und seines Rechtsanwalts

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (16)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zur Zulässigkeit presserechtlicher Informationsschreiben

  • MIR - Medien Internet und Recht (Kurzmitteilung)

    Presserechtliche Informationsschreiben an Presseunternehmen können zulässig sein

  • lhr-law.de (Kurzinformation)

    Pressegerichtliche Informationsschreiben sind zulässig, wenn sie präventiven Rechtsschutz bewirken

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Keine unerwünschten Faxe mehr

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Medienanwälte müssen sich (mehr) anstrengen

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Presserechtliche Informationsschreiben unzulässig wenn keine Informationen enthalten sind die Presse Beurteilung etwaiger Persönlichkeitsrechtverletzungen ermöglichen

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Zulässigkeit presserechtlicher Informationsschreiben

  • lto.de (Kurzinformation)

    Presserechtliche Informationsschreiben: FAZ gewinnt Rechtsstreit um unerwünschtes Anwalts-Fax

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Zulässigkeit presserechtlicher Informationsschreiben

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Unerwünschte Zusendung presserechtlicher Informationsschreiben

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 823 BGB, § 1004 BGB
    Persönliche Haftung des Anwalts für presserechtliche Informationsschreiben

  • versr.de (Kurzinformation)

    BGH entscheidet über die Zulässigkeit presserechtlicher Informationsschreiben

  • taz.de (Pressebericht, 17.01.2019)

    "FAZ"-Klage gegen Medienanwälte: Warnfaxe sind rechtens

  • kvlegal.de (Kurzinformation)

    Presserechtliche Informationsschreiben in der Regel zulässig

  • tp-presseagentur.de (Kurzinformation)

    Zulässigkeit presserechtlicher Informationsschreiben

  • juve.de (Kurzinformation)

    Presserechtliche Infomationsschreiben grundsätzlich zulässig

Besprechungen u.ä. (3)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    §§ 823, 1004 BGB

  • Wolters Kluwer (Entscheidungsbesprechung)

    Anspruch eines Presseunternehmens auf Unterlassung der Zusendung "presserechtlicher Informationsschreiben"

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 823 BGB, § 1004 BGB
    Persönliche Haftung des Anwalts für presserechtliche Informationsschreiben

Sonstiges (5)

  • faz.net (Äußerung von Verfahrensbeteiligten, 15.01.2019)

    Keine Drohbriefe mehr

  • faz.net (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)

    Urteil im Fall "presserechtlicher Informationsschreiben"

  • schertz-bergmann.de (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)

    Presserechtliche Informationsschreiben grundsätzlich zulässig

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu ""Wenn der Postmann zweimal klingelt ..." - Presserechtliche Informationsschreiben" von RA Prof. Dr. Roger Mann, original erschienen in: WRP 2019, 438 - 440.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Unterlassung der Versendung von Informationsschreiben - Presserechtliches Warnschreiben - Anmerkung zum Urteil des BGH vom 15.01.2019" von RA Arno Lampmann, original erschienen in: NJW 2019, 781 - 784.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2019, 781
  • MDR 2019, 290
  • GRUR 2019, 314
  • VersR 2019, 429
  • WM 2019, 473
  • MIR 2019, Dok. 004
  • BB 2019, 322
  • K&R 2019, 181
  • AnwBl 2019, 299
  • AnwBl Online 2019, 402
  • ZUM 2019, 435
  • afp 2019, 40
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BGH, 14.01.2020 - VI ZR 495/18

    Internetbewertungsportal

    Durch den dem eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb gewährten Schutz soll das Unternehmen in seiner wirtschaftlichen Tätigkeit und in seinem Funktionieren vor widerrechtlichen Eingriffen bewahrt bleiben (vgl. Senat, Urteile vom 15. Januar 2019 - VI ZR 506/17, NJW 2019, 781 Rn. 16; vom 15. Mai 2012 - VI ZR 117/11, BGHZ 193, 227 Rn. 19, 21; BGH, Urteile vom 6. Februar 2014 - I ZR 75/13, GRUR 2014, 904 Rn. 12; vom 28. Februar 2013 - I ZR 237/11, GRUR 2013, 917 Rn. 16; siehe weiter BVerfGE 105, 252, 278; BVerfGK 18, 33, 41; 3, 337, 347).

    Die Verletzungshandlung muss sich gerade gegen den Betrieb und seine Organisation oder gegen die unternehmerische Entscheidungsfreiheit richten und über eine bloße Belästigung oder eine sozial übliche Behinderung hinausgehen (vgl. Senat, Urteile vom 15. Januar 2019 - VI ZR 506/17, NJW 2019, 781 Rn. 16; vom 21. April 1998 - VI ZR 196/97, BGHZ 138, 311, 317; BGH, Urteil vom 28. Februar 2013 - I ZR 237/11, GRUR 2013, 917 Rn. 16).

  • BGH, 14.01.2020 - VI ZR 496/18

    Zur Zulässigkeit der Bewertungsdarstellung von Unternehmen auf einem

    Durch den dem eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb gewährten Schutz soll das Unternehmen in seiner wirtschaftlichen Tätigkeit und in seinem Funktionieren vor widerrechtlichen Eingriffen bewahrt bleiben (vgl. Senat, Urteile vom 15. Januar 2019 - VI ZR 506/17, NJW 2019, 781 Rn. 16; vom 15. Mai 2012 - VI ZR 117/11, BGHZ 193, 227 Rn. 19, 21; BGH, Urteile vom 6. Februar 2014 - I ZR 75/13, GRUR 2014, 904 Rn. 12; vom 28. Februar 2013 - I ZR 237/11, GRUR 2013, 917 Rn. 16; siehe weiter BVerfGE 105, 252, 278; BVerfGK 18, 33, 41; 3, 337, 347).

    Die Verletzungshandlung muss sich gerade gegen den Betrieb und seine Organisation oder gegen die unternehmerische Entscheidungsfreiheit richten und über eine bloße Belästigung oder eine sozial übliche Behinderung hinausgehen (vgl. Senat, Urteile vom 15. Januar 2019 - VI ZR 506/17, NJW 2019, 781 Rn. 16; vom 21. April 1998 - VI ZR 196/97, BGHZ 138, 311, 317; BGH, Urteil vom 28. Februar 2013 - I ZR 237/11, GRUR 2013, 917 Rn. 16).

  • BGH, 26.11.2019 - VI ZR 12/19

    Kein Schertz: Medienanwalt wollte Spiegel einschüchtern und verliert

    Durch den dem eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb gewährten Schutz soll das Unternehmen in seiner wirtschaftlichen Tätigkeit und in seinem Funktionieren vor widerrechtlichen Eingriffen bewahrt bleiben (st. Rspr.; vgl. nur Senatsurteile vom 15. Mai 2012 - VI ZR 117/11, NJW 2012, 2579 Rn. 19, 21; vom 16. Dezember 2014 - VI ZR 39/14, NJW 2015, 773 Rn. 13; vom 15. Januar 2019 - VI ZR 506/17, NJW 2019, 781 Rn. 16; BGH, Urteil vom 24. Januar 2006 - XI ZR 384/03, VersR 2006, 1219 Rn. 98 ff.; jeweils mwN).

    Die Verletzungshandlung muss sich gerade gegen den Betrieb und seine Organisation oder gegen die unternehmerische Entscheidungsfreiheit richten und über eine bloße Belästigung oder eine sozial übliche Behinderung hinausgehen (Senatsurteil vom 15. Januar 2019 - VI ZR 506/17, NJW 2019, 781 Rn. 16 mwN).

  • BGH, 14.01.2020 - VI ZR 497/18

    Zulässigkeit der Bewertungsdarstellung eines Fitnesstudios in einem

    Durch den dem eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb gewährten Schutz soll das Unternehmen in seiner wirtschaftlichen Tätigkeit und in seinem Funktionieren vor widerrechtlichen Eingriffen bewahrt bleiben (vgl. Senat, Urteile vom 15. Januar 2019 - VI ZR 506/17, NJW 2019, 781 Rn. 16; vom 15. Mai 2012 - VI ZR 117/11, BGHZ 193, 227 Rn. 19, 21; BGH, Urteile vom 6. Februar 2014 - I ZR 75/13, GRUR 2014, 904 Rn. 12; vom 28. Februar 2013 - I ZR 237/11, GRUR 2013, 917 Rn. 16; siehe weiter BVerfGE 105, 252, 278; BVerfGK 18, 33, 41; 3, 337, 347).

    Die Verletzungshandlung muss sich gerade gegen den Betrieb und seine Organisation oder gegen die unternehmerische Entscheidungsfreiheit richten und über eine bloße Belästigung oder eine sozial übliche Behinderung hinausgehen (vgl. Senat, Urteile vom 15. Januar 2019 - VI ZR 506/17, NJW 2019, 781 Rn. 16; vom 21. April 1998 - VI ZR 196/97, BGHZ 138, 311, 317; BGH, Urteil vom 28. Februar 2013 - I ZR 237/11, GRUR 2013, 917 Rn. 16).

  • BGH, 26.11.2019 - VI ZR 20/19

    Kurze Wiedergabe des Inhalts eines Anwaltsschreibens ohne wörtliche Zitate in

    Durch den dem eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb gewährten Schutz soll das Unternehmen in seiner wirtschaftlichen Tätigkeit und in seinem Funktionieren vor widerrechtlichen Eingriffen bewahrt bleiben (st. Rspr.; vgl. nur Senatsurteile vom 15. Mai 2012 - VI ZR 117/11, NJW 2012, 2579 Rn. 19, 21; vom 16. Dezember 2014 - VI ZR 39/14, NJW 2015, 773 Rn. 13; vom 15. Januar 2019 - VI ZR 506/17, NJW 2019, 781 Rn. 16; BGH, Urteil vom 24. Januar 2006 - XI ZR 384/03, VersR 2006, 1219 Rn. 98 ff.; jeweils mwN).

    Die Verletzungshandlung muss sich gerade gegen den Betrieb und seine Organisation oder gegen die unternehmerische Entscheidungsfreiheit richten und über eine bloße Belästigung oder eine sozial übliche Behinderung hinausgehen (Senatsurteil vom 15. Januar 2019 - VI ZR 506/17, NJW 2019, 781 Rn. 16 mwN).

  • LG Frankfurt/Main, 10.10.2019 - 3 O 500/18

    Zur Frage der Selbstöffnung des Betroffenen bei einem Gegenangriff.

    Auf der anderen Seite verlangt der BGH bei presserechtlichen Informationsschreiben, die insbesondere bei einer bereits erfolgten und ggf. rechtswidrigen Berichterstattung Medien an weiterer Berichterstattung hindern sollen, dass das Informationsschreiben jedenfalls so konkret ist, dass das Presseunternehmen ersehen kann, ob Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch eine etwaige Berichterstattung überhaupt verletzt werden (BGH NJW 2019, 781 - Presserechtliches Warnschreiben).
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