Rechtsprechung
   BGH, 15.02.2005 - XI ZR 171/04   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Geltendmachung einer Rüge im Revisionsverfahren; Vorliegen eines einheitlichen Rechtsmittels; Rechtsgeschäft mit Kreditkartenzahlung; Einreichung der Berufungsschriften bei verschiedenen Gerichten; Vermittlung von Ferienwohnungen im Rahmen von Time-Sharing-Verträgen; Geschäftsbetrieb eines Reisebüros; Gewöhnlicher Geschäftsbetrieb im branchenüblichen Unternehmen

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Einheitliche Entscheidung bei mehrfacher Einlegung der Berufung durch Einreichung der Berufungsschriften bei verschiedenen Gerichten

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 519 Abs. 1
    Verfahren bei mehrfacher Einlegung einer Berufung und Verweisung an ein Berufungsgericht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • nwb (Leitsatz)

    ZPO § 519 Abs. 1

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Fehlervermeidung - Mehrfache Berufung führt nur zu einem Verfahren

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2005, 780
  • MDR 2005, 824
  • NZM 2005, 395
  • WM 2005, 857



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Wird zitiert von ... (22)  

  • BGH, 10.04.2008 - I ZR 227/05  

    Namensklau im Internet

    a) Das Berufungsgericht hat zutreffend angenommen, dass in den Anwendungsbereich des § 119 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b GVG auch diejenigen juristischen Personen fallen, die ihren Hauptsitz - wie die Beklagte - im Zeitpunkt der Klageerhebung nach ihrem vom Prozessgegner nicht angegriffenen Vortrag im Ausland gehabt und in Deutschland lediglich eine Niederlassung betrieben haben (vgl. BGH, Beschl. v. 28.1.2004 - VIII ZB 66/03, NJW-RR 2004, 1073, 1074; Urt. v. 15.2.2005 - XI ZR 171/04, NJW-RR 2005, 780 f.).
  • OLG Brandenburg, 16.11.2005 - 4 U 5/05  

    Namensschutz im Internet: Störerhaftung des Betreibers einer

    Zugleich hat der Bundesgerichtshof überzeugend dahin erkannt, dass das Vorliegen eines ausländischen Gerichtsstandes einer Partei von dem Berufungsgericht ohne eigene Prüfungskompetenz aus dem amtsgerichtlichen Verfahren zu entnehmen ist (vgl. BGH BB 2004, 1077 (1078) - 8. Zivilsenat; so zustimmend auch der 11. Zivilsenat des BGH, NJW-RR 2005, 780).

    Der 11. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat mit Urteil vom 15.02.2005 (NJW-RR 2005, 780) in Übereinstimmung mit der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs für eine vergleichbare Konstellation dahin erkannt, dass auch bei mehrfacher Einlegung der Berufung bei verschiedenen Gerichten keine Vervielfachung der Berufungsverfahren, sondern ein einheitliches Rechtsmittel vorliegt, über das einheitlich zu entscheiden ist.

  • BGH, 26.01.2016 - KZR 41/14  

    Kündigung von Serviceverträgen mit Vertragswerkstätten - Jaguar-Vertragswerkstatt

    Sie ist jedoch in eine Anschlussrevision umzudeuten (BGH, Beschluss vom 8. Mai 2012 - XI ZR 261/10, NJW 2012, 2446 Rn. 9; Urteil vom 5. Mai 2011 - III ZR 91/10, NJW-RR 2011, 1106 Rn. 24) und verbindet sich mit der hilfsweise eingelegten Anschlussrevision der Beklagten zu einem einheitlichen Rechtsmittel (vgl. BGH, Urteil vom 15. Februar 2005 - XI ZR 171/04, NJW-RR 2005, 780).
  • BAG, 18.03.2010 - 8 AZR 1044/08  

    Altersbezogene Benachteiligung - Entschädigungsanspruch für immaterielle Schäden

    Über dieses Rechtsmittel ist einheitlich zu entscheiden, selbst wenn eine Partei gegen eine bestimmte Entscheidung mehrfach Berufung oder Revision eingelegt hat (st. Rspr. des Bundesarbeitsgerichts und des Bundesgerichtshofs, vgl. BAG 18. November 2009 - 5 AZR 41/09 - EzA ArbGG 1979 § 66 Nr. 43; 13. September 1972 - 2 AZB 32/71 - BAGE 24, 432 = AP ZPO § 519b Nr. 8; BGH 15. Februar 2005 - XI ZR 171/04 - zu A II 1 der Gründe, MDR 2005, 824; 29. Juni 1966 - VI ZR 86/56 - BGHZ 45, 380, 383).
  • BGH, 10.12.2009 - V ZB 67/09  

    Treffen einer Vertragsstrafenregelung zur Durchsetzung der den

    So ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine fristwahrende Berufungseinlegung bei dem funktionell unzuständigen Berufungsgericht und die Möglichkeit einer Verweisung entsprechend § 281 ZPO zu bejahen, wenn die für die Abgrenzung der Berufungszuständigkeit in Familien- und allgemeinen Zivilsachen maßgebliche formelle Anknüpfung keine zweifelsfreie Bestimmung des für das Rechtsmittel zuständigen Gerichts ermöglicht (BGHZ 72, 182, 193 f.; BGH, Beschl. v. 2. November 1994, XII ZB 121/94, NJW-RR 1995, 379, 380; Beschl. v. 10. Juli 1996, aaO; Urt. v. 15. Februar 2005, XI ZR 171/04, NJW-RR 2005, 780; jeweils m. w. N.).
  • BGH, 12.07.2005 - XI ZR 412/04  

    Voraussetzungen des Zahlungsanspruchs des Vertragsunternehmens gegen das

    Der Senat hat bereits wiederholt ausgesprochen, daß das Vertragsverhältnis zwischen einem Kreditkartenunternehmen und einem Vertragsunternehmen nicht als Forderungskauf, sondern als abstraktes Schuldversprechen anzusehen ist (BGHZ 150, 286, 291 ff.; 157, 256, 261; Urteile vom 16. März 2004 - XI ZR 13/03, WM 2004, 1031, 1032, vom 16. März 2004 - XI ZR 169/03, WM 2004, 1130, 1131 und vom 15. Februar 2005 - XI ZR 171/04, WM 2005, 857, 859), und daß Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kreditkartenunternehmen, soweit sie, wie Nr. 4 Abs. 4 der AGB der Beklagten, Vertragsunternehmen verschuldensunabhängig mit dem vollen Risiko einer mißbräuchlichen Verwendung der Kreditkarte durch unberechtigte Dritte im sogenannten Mailorder-Verfahren belasten, gemäß § 9 Abs. 1 und 2 Nr. 2 AGBG unwirksam sind (BGHZ 150, 286, 295; 157, 256, 263 f.; Urteile vom 16. März 2004 - XI ZR 13/03, WM 2004, 1031, 1032 und vom 16. März 2004 - XI ZR 169/03, WM 2004, 1130, 1131 m.w.Nachw.).
  • BFH, 26.05.2006 - IV B 151/04  

    Rechtshängigkeit - zwei Klagen gegen einen Steuerbescheid

    Dementsprechend hat der Bundesgerichtshof (BGH) in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass auch die mehrfache Einlegung einer Berufung nicht zu einer Vervielfachung der Berufungsverfahren, sondern zu einem einheitlichen Rechtsmittel führe, über das einheitlich zu entscheiden sei (BGH-Urteil vom 15. Februar 2005 XI ZR 171/04, Neue Juristische Wochenschrift - Rechtsprechungs-Report Zivilrecht --NJW-RR-- 2005, 780, m.w.N.).

    Das gilt auch bei Einreichung der Berufungsschrift bei verschiedenen Gerichten, wenn die Berufungen nach Verweisung ein und demselben Gericht zur Entscheidung vorliegen (BGH-Urteil in NJW-RR 2005, 780).

  • BGH, 03.05.2006 - VIII ZB 88/05  

    Maßgeblicher Zeitpunkt für die Rechtsmittelzuständigkeit der Oberlandesgerichte

    Dies entspricht dem aus dem Grundsatz der Rechtssicherheit abgeleiteten Gebot der Rechtsmittelklarheit, dem Rechtsuchenden den Weg zur Überprüfung gerichtlicher Entscheidungen klar vorzuzeichnen (Beschluss vom 28. Januar 2004 - VIII ZB 66/03, NJW-RR 2004, 1073 unter II 2 c bb; Beschluss vom 1. Juni 2004 aaO unter II 2 b; zuletzt Beschlüsse vom 1. März 2006 - VIII ZB 28/05 unter II 2 sowie vom 28. März 2006 - VIII ZB 100/04 unter II 2 a, jew. zur Veröffentlichung bestimmt; ebenso BGH, Urteil vom 15. Februar 2005 - XI ZR 171/04, NJW-RR 2005, 780 unter A II 2 a; zur verfassungsrechtlich gebotenen Klarheit der Rechtsmittelvorschriften siehe BVerfGE 107, 395, 416 f.).
  • BAG, 18.11.2009 - 5 AZR 41/09  

    Zulässigkeit der Berufung nach Rücknahme durch einen von mehreren

    Hierbei handelte es sich um dasselbe Rechtsmittel, über das einheitlich zu entscheiden war (vgl. BAG 13. September 1972 - 2 AZB 32/71 - BAGE 24, 432; BGH 29. Juni 1966 - VI ZR 86/65 - BGHZ 45, 380, 383; 15. Oktober 1992 - I ZB 8/92 - NJW 1993, 269; 20. September 1993 - II ZB 10/93 - WM 1993, 2141; 2. Juli 1996 - IX ZB 53/96 - NJW 1996, 2659; 15. Februar 2005 - XI ZR 171/04 - MDR 2005, 824).
  • OLG Dresden, 11.12.2006 - 8 U 1940/06  

    Zuständiges Berufungsgericht bei Streitigkeit mit Auslandsbezug - Verweisung bei

    Zwar hat der Bundesgerichtshof in einer derartigen Konstellation dem auf eine entsprechende Anwendung von § 281 ZPO gestützten Unzuständigkeitserklärungs- und Verweisungsbeschluss eines Landgerichts Bindungswirkung zuerkannt und hiermit die in Wahrheit nicht bestehende funktionelle Zuständigkeit des urteilenden Oberlandesgerichts begründet (Urteile vom 15.02.2005 - XI ZR 171/04 bis 177/04, NJW-RR 2005, 780 f.).

    Der Grundsatz, dass es sich bei einer wiederholt eingelegten Berufung um ein einheitliches Rechtsmittel handelt, gilt nur für Mehrfacheinlegungen bei demselben Gericht, nicht hingegen - sofern keine bindende Verweisung entsprechend § 281 ZPO erfolgt ist (vgl. BGH, Urteile vom 15.02.2005 aaO.) - bei der Anrufung unterschiedlicher Gerichte.

  • VGH Baden-Württemberg, 10.12.2015 - 8 S 1531/14  

    Bauteile und Wände als eigenständige Wandabschnitte; Bestimmung der Länge dieser

  • BGH, 25.06.2009 - III ZB 75/08  

    Voraussetzungen der funktionalen Zuständigkeit des Oberlandesgerichts gem. § 119

  • BGH, 19.09.2006 - X ZB 31/05  

    Anforderungen an die Darlegung der Zuständigkeit des Berufungsgerichts bei

  • BGH, 17.03.2009 - VIII ZB 77/08  

    Rechtsfolgen der Einlegung der Berufung durch die Partei selbst und ihren

  • LAG Rheinland-Pfalz, 10.04.2008 - 10 Sa 731/07  

    Zur Anfechtung einer Eigenkündigung wegen widerrechtlicher Drohung mit

  • LG Dortmund, 17.02.2012 - 11 S 13/12  

    Zuständiges Berufungsgericht bei erstinstanzlichem Streit über die Wirksamkeit

  • OLG Stuttgart, 20.05.2009 - 10 U 16/09  

    Rechtsanwaltsverschulden bei Versäumung der Berufungsbegründungsfrist: Grenzen

  • OLG München, 21.12.2006 - 34 SchH 12/06  

    Zuständigkeit für Antrag auf Zustimmung zu Vereinbarungen über

  • LG Mannheim, 05.11.2008 - 2 S 3/08  

    Urheberrechtsstreitigkeit: Anforderungen an eine fristwahrende Berufungseinlegung

  • KG, 12.11.2009 - 8 U 187/09  

    Folgen mehrfacher Berufungseinlegung

  • OVG Sachsen, 02.04.2014 - A 4 A 470/12  

    Mehrfache Einlegung eines Rechtsmittels durch denselben Beteiligten

  • VGH Bayern, 29.05.2009 - 6 C 08.851  

    Kostenerstattung; notwendige Aufwendungen zur zweckentsprechenden

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