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   BGH, 15.02.2005 - XI ZR 396/03   

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https://dejure.org/2005,287
BGH, 15.02.2005 - XI ZR 396/03 (https://dejure.org/2005,287)
BGH, Entscheidung vom 15.02.2005 - XI ZR 396/03 (https://dejure.org/2005,287)
BGH, Entscheidung vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03 (https://dejure.org/2005,287)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen der Begründung einer Vollstreckungsabwehrklage; Anforderungen an die Erhebung prozessualer Gestaltungsklagen; Erfordernis der Rechtsberatungserlaubnis desjenigen, der hauptsächlich die rechtliche Abwicklung eines Grundstückserwerbs oder Fondsbeitritts im ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Berufung des Anlegers auf Unwirksamkeit einer vom Treuhänder erklärten Vollstreckungsunterwerfung bei Verpflichtung zur Unterwerfung kraft akzessorischer Gesellschafterhaftung

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Treuwidrige Berufung des Gesellschafters einer Publikums-GbR auf die Nichtigkeit der von einem Geschäftsbesorger für ihn gegenüber der Hausbank der Gesellschaft abgegebenen Vollstreckungsunterwerfungserklärung

  • Judicialis

    ZPO §§ 78 ff.; ; ZPO § ... 80; ; ZPO § 88; ; ZPO § 89; ; ZPO § 89 Abs. 2; ; ZPO § 767; ; ZPO § 767 Abs. 1; ; RBerG § 1; ; BGB § 134; ; BGB § 154 Abs. 2; ; BGB §§ 164 ff.; ; BGB § 171; ; BGB § 172; ; HWiG § 1 Abs. 2 Nr. 3; ; HGB §§ 128 ff.; ; HGB § 130; ; AGBG § 3; ; AGBG § 9

  • ra.de
  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 767
    Geltendmachung von Einwendungen gegen die Wirksamkeit des Vollstreckungstitels

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 242, 134, 171, 172; ZPO §§ 78 ff; RBerG Art. 1 § 1
    Keine Berufung auf Unwirksamkeit einer durch Treuhänderin abgegebenen Zwangsvollstreckungsunterwerfungserklärung bei Verpflichtung zur Unterwerfung in Darlehensvertrag

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Berufung auf Nichtigkeit einer Unterwerfungserklärung bei treuhänderverwaltetem Fonds kann treuwidrig sein

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Berufung auf Nichtigkeit einer Unterwerfungserklärung bei treuhänderverwaltetem Fonds kann treuwidrig sein -

Besprechungen u.ä. (3)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 242, 134, 171, 172; ZPO §§ 78 ff.; RBerG Art. 1 § 1
    Keine Berufung auf Unwirksamkeit einer durch Treuhänderin abgegebenen Zwangsvollstreckungsunterwerfungserklärung bei Verpflichtung zur Unterwerfung in Darlehensvertrag

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 12,79 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Vollmachtserteilung an Nicht-BGB-Gesellschafter; treuwidriges Berufen auf Unwirksamkeit einer prozessualen Unterwerfungserklärung; Rechtsschein bei Prozessvollmacht

  • 123recht.net (Entscheidungsbesprechung, 12.10.2005)

    Geschlossene Immobilienfonds // Die Anlageform entscheidet über die Rückgabe des Fondsanteils

Papierfundstellen

  • ZIP 2005, 1361
  • WM 2005, 1698
  • BB 2005, 1701
 
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Wird zitiert von ... (56)

  • BGH, 19.09.2006 - XI ZR 204/04

    Voraussetzungen einer Aufklärungspflicht der finanzierenden Bank; Voraussetzungen

    Das wäre nur dann der Fall, wenn der Kläger gegenüber der Beklagten verpflichtet wäre, sich hinsichtlich der Darlehensverbindlichkeit der sofortigen Zwangsvollstreckung zu unterwerfen (st.Rspr.; Senatsurteile vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, WM 2005, 1698, 1701, vom 15. März 2005 - XI ZR 135/04, WM 2005, 828, 830 und vom 21. Juni 2005 - XI ZR 88/04, WM 2005, 1520, 1521 f., jeweils m.w.Nachw.).
  • BGH, 15.03.2005 - XI ZR 135/04

    Wirksamkeit eines Geschäftsbesorgungsvertrages im Rahmen eines Steuersparmodells

    Ein ohne diese Erlaubnis abgeschlossener Geschäftsbesorgungsvertrag, der so umfassende Befugnisse wie hier enthält, ist nichtig (st.Rspr., siehe etwa Senatsurteile vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 73 und vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, Umdruck S. 8 f. m.w.Nachw. sowie BGH, Urteil vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352).

    Das wäre nur dann der Fall, wenn der Kläger gegenüber der Beklagten verpflichtet wäre, sich hinsichtlich der Darlehensverbindlichkeit der sofortigen Zwangsvollstreckung zu unterwerfen (vgl. BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 398/02, WM 2003, 2372, 2374 und IV ZR 33/03, WM 2003, 2376, 2378 sowie vom 10. März 2004 - IV ZR 143/03, WM 2004, 922, 923; Senatsurteile vom 18. November 2003 - XI ZR 332/02, WM 2004, 27, 30, vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 421/02, WM 2004, 372, 375, vom 2. März 2004 - XI ZR 267/02, BKR 2004, 236, 239 und vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, Umdruck S. 11).

    Es entspricht jahrzehntelanger Praxis, daß sich der mit dem persönlichen Kreditschuldner identische Grundschuldbesteller bei Bankdarlehen regelmäßig der Zwangsvollstreckung in sein gesamtes Vermögen unterwerfen muß; eine unangemessene Benachteiligung des Schuldners liegt darin nach ständiger, vom Berufungsgericht unberücksichtigt gelassener Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht (BGHZ 99, 274, 282 f.; Senatsurteile BGHZ 114, 9, 12 f., vom 26. November 2002 - XI ZR 10/00, WM 2003, 64, 65 f., vom 28. Oktober 2003 - XI ZR 263/02, WM 2003, 2410, 2411 und vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, Umdruck S. 14; BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 398/02, WM 2003, 2372, 2374 und IV ZR 33/03, WM 2003, 2376, 2378).

  • BGH, 17.10.2006 - XI ZR 19/05

    Übertragung der Führung der Geschäfte eines Immobilienfonds in der Form einer BGB

    c) Sind Gesellschafter einer kreditnehmenden GbR aufgrund des Darlehensvertrages und Gesellschaftsvertrages zur Abgabe vollstreckbarer Schuldversprechen in Höhe ihrer kapitalmäßigen Gesellschaftsbeteiligung verpflichtet, so ist auch ein Drittgeschäftsführer der GbR zur Abgabe der vollstreckbaren Schuldversprechen für die Gesellschafter berechtigt (Bestätigung der Senatsurteile vom 2. Dezember 2003, WM 2004, 372, vom 15. Februar 2005, WM 2005, 1698 und vom 25. Oktober 2005, WM 2006, 177).

    Aus diesem Grundsatz, der in gleicher Weise auch für Gesellschafter einer kreditnehmenden Fondsgesellschaft gilt (Senatsurteile vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 421/02, WM 2004, 372, 375 f., vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, WM 2005, 1698, 1700 f. und vom 25. Oktober 2005 - XI ZR 402/03, WM 2006, 177, 179), vermag die Beklagte aber schon deshalb für sich nichts herzuleiten, weil die im Jahre 1991 mit der GbR geschlossenen Realkreditverträge - wie auch die Revisionserwiderung einräumt - keine derartigen die Kläger als Gesellschafter treffenden Verpflichtungen enthalten.

    Wie der erkennende Senat bereits in seiner Entscheidung vom 18. Juli 2006 (XI ZR 143/05, WM 2006, 1673, 1674 f.) zu einem weitgehend wortgleichen Gesellschafts- und Geschäftsbesorgungsvertrag in Fortführung seiner bisherigen Rechtsprechung (Senatsurteile vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 421/02, WM 2004, 372, 375, vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, WM 2005, 1698, 1700 f. und vom 25. Oktober 2005 - XI ZR 402/03, WM 2006, 117, 179; zustimmend Schimansky WM 2005, 2209, 2211; Lehleiter/Hoppe WM 2005, 2213, 2214; Goette DStR 2006, 337; Altmeppen ZIP 2006, 1, 5 ff.; Jungmann WuB VIII D. Art. 1 § 1 RBerG 8.05; ders. EWiR 2006, 201, 202; Aigner EWiR 2005, 417, 418; a.A. Ulmer ZIP 2005, 1341, 1343 f.; siehe auch Habersack BB 2005, 1695, 1697) ausführlich begründet hat, fällt die Übertragung von Geschäftsführungsaufgaben durch den schuldrechtlichen Vertrag und die Erteilung umfassender Vollmachten an einen Nichtgesellschafter nicht in den Anwendungsbereich des Rechtsberatungsgesetzes.

    Die Nichtigkeit erfasst nach dem Schutzgedanken des Art. 1 § 1 RBerG auch die dem Geschäftsbesorger erteilte umfassende Abschlussvollmacht (st.Rspr., siehe etwa BGHZ 145, 265, 269 ff.; 153, 214, 220 f.; 159, 294, 299 f.; Senatsurteile vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 73, vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, ZIP 2005, 521, 522, vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, WM 2005, 1698, 1700, vom 28. März 2006 - XI ZR 239/04, WM 2006, 853, 854, vom 25. April 2006 - XI ZR 219/04, WM 2006, 1060, 1061 und vom 11. Juli 2006 - XI ZR 12/05, Umdruck S. 6).

    cc) Aus den Entscheidungen des erkennenden Senats vom 2. Dezember 2003 (XI ZR 421/02, WM 2004, 372, 375), vom 15. Februar 2005 (XI ZR 396/03, WM 2005, 1698, 1700 f.) und vom 25. Oktober 2005 (XI ZR 402/03, WM 2006, 177, 179) ergibt sich entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung nichts anderes.

  • BGH, 18.07.2006 - XI ZR 143/05

    Rechtsberatung durch Führung der Geschäfte einer BGB -Gesellschaft durch eine

    Davon ist auch der erkennende Senat in seinem Urteil vom 15. Februar 2005 (XI ZR 396/03, WM 2005, 1698, 1700) ausdrücklich ausgegangen.

    Verträge, durch die ein in der Form einer GbR betriebener Immobilienfonds die Führung seiner Geschäfte umfassend einer GmbH, die keine Erlaubnis nach dem Rechtsberatungsgesetz besitzt, überträgt, fallen nicht in den Anwendungsbereich des Art. 1 § 1 Abs. 1 RBerG (Senat, Urteile vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 421/02, WM 2004, 372, 375, vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, WM 2005, 1698, 1700 f. und vom 25. Oktober 2005 - XI ZR 402/03, WM 2006, 177, 179; Schimansky WM 2005, 2209, 2211; Lehleiter/Hoppe WM 2005, 2213, 2214 f.; Altmeppen ZIP 2006, 1, 5 ff.; Jungmann WuB VIII D. Art. 1 § 1 RBerG 8.05; ders. EWiR 2006, 201, 202; Aigner EWiR 2005, 417, 418).

    Mit der Annahme eines wirksamen Geschäftsbesorgungsvertrages zwischen der GbR und der Geschäftsbesorgerin und einer ebensolchen Vollmacht weicht der erkennende Senat nicht von der Entscheidung des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 14. Juni 2004 (BGHZ 159, 294, 299 f.) oder den Senatsurteilen vom 2. Dezember 2003 (XI ZR 421/02, WM 2004, 372, 374 f.) und vom 15. Februar 2005 (XI ZR 396/03, WM 2005, 1698, 1700) ab.

  • BGH, 08.02.2011 - II ZR 263/09

    Quotale Haftung von Gesellschaftern geschlossener Immobilienfonds

    Dies schließt jedoch die Möglichkeit nicht aus, dass die Gesellschafter durch Gesellschafterbeschluss oder von vornherein im Gesellschaftsvertrag einen Dritten in weitem Umfang mit Geschäftsführungsaufgaben betrauen und ihm umfassende Vollmacht erteilen, sofern sie selber die organschaftliche Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis behalten (BGH, Urteil vom 22. Januar 1962 - II ZR 11/61, BGHZ 36, 292, 294; Urteil vom 16. November 1981 - II ZR 213/80, ZIP 1982, 54, 55; Urteil vom 20. September 1993 - II ZR 204/92, DStR 1993, 1918, 1919; Urteil vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, ZIP 2005, 1361, 1363; Urteil vom 18. Juli 2006 - XI ZR 143/05, ZIP 2006, 1622 Rn. 18).
  • OLG Koblenz, 02.11.2005 - 1 U 1293/04
    Sie können aber nach ständiger Rechtsprechung zum Gegenstand einer prozessualen Abwehrklage in entsprechender Anwendung des § 767 ZPO gemacht werden (vgl. statt aller BGH, Urteil vom 15.02.2005 - XI ZR 396/03 -, ZIP 2005, 1361 [BGH 15.02.2005 - XI ZR 396/03] m. w. N.).

    Es liefe dem Schutzzweck der Norm zuwider, die Nichtigkeit allein auf den Geschäftsbesorgungsvertrag zu beschränken und die zugleich erteilte Vollmacht, mit der der Geschäftsbesorgerin die rechtliche Befugnis zur Durchführung der verbotswidrigen Tätigkeit erteilt wird, von dieser Unwirksamkeit unberührt zu lassen (st. Rspr.; vgl. zur Unwirksamkeit von Geschäftsbesorgungsvertrag und Vollmacht BGH, Urt. v. 16.12.2002 - II ZR 109/01 -, BGHZ 153, 214; BGH, Urt. v. 25.03.2003 - XI ZR 227/02 -, NJW 2003, 2091 [BGH 25.03.2003 - XI ZR 227/02] ; Urt. v. 26.03.2003 - IV ZR 222/02 -, BGHZ 154, 283; Urt. v. 15.02.2005 - XI ZR 396/03 , -, ZIP 2005, 1361 [BGH 15.02.2005 - XI ZR 396/03] m. w. N.).

    Die Unterwerfungserklärung ist eine rein prozessuale Erklärung, die daher nicht den §§ 164 ff. BGB , sondern allein den §§ 78 ff. ZPO unterliegt, und deren Nichtigkeit deshalb nicht mit Hilfe der §§ 171, 172 BGB überwunden werden kann ( BGH, Urt. v. 15.02.2005 - XI ZR 396/03 -, ZIP 2005, 1361 [BGH 15.02.2005 - XI ZR 396/03] m. w. N.).

    Dem Vollstreckungsschuldner ist es verwehrt, sich auf die Unwirksamkeit einer prozessualen Unterwerfungserklärung mangels wirksamer Vollmacht zu berufen, wenn er sich im Darlehensvertrag selbst bzw. im Zusammenhang damit verpflichtet hat, die persönliche Haftung zu übernehmen und sich der sofortigen Zwangsvollstreckung in sein gesamtes Vermögen zu unterwerfen ( BGH, Urt. v. 15.02.2005 - XI ZR 396/03 , ZIP 2005, 1361; OLG Frankfurt am Main, Vfg. v. 30.09.2005 - 23 U 42/05 -, vorgelegt als Anlage BK 25, m. w. N.).

    Nichts spricht dafür, die Wirksamkeit der gesellschaftsvertraglich zugewiesenen Aufgaben und Befugnisse insoweit von der Gesellschafterstellung des Vertreters der BGB -Gesellschaft abhängig zu machen ( BGH, Urt. v. 15.02.2005 - XI ZR 396/03 -, ZIP 2005, 1361 [BGH 15.02.2005 - XI ZR 396/03] ).

    Nach der neueren und inzwischen gefestigten Rechtsprechung des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs besitzt die einen geschlossenen Immobilienfonds verwaltende GbR eine eigene Rechts- und Parteifähigkeit und haften ihre Gesellschafter für die mit Vertrag vom 28. Dezember 1992 begründete Darlehensschuld gemäß §§ 128 ff. HGB (analog) auch persönlich sowie mit ihrem ganzen Privatvermögen (vgl. zuletzt BGH, Urt. v. 15.02.2005 - XI ZR 396/03 -, ZIP 2005, 1361 [BGH 15.02.2005 - XI ZR 396/03] m. w. N.).

    Der Gesellschafter, der sich auf den Mangel berufen will, hat aber das Recht, sich jederzeit auf dem Wege der außerordentlichen Kündigung von seiner Beteiligung für die Zukunft zu lösen (st. Rspr.; vgl. BGH, Urt. v. 21.07.2003 - II ZR 387/02 -, BGHZ 156, 46; Urt. v. 18.04.2005 - II ZR 224/04 , WM 2005, 1166; Urteile vom 21.03.2005 - II ZR 310/03 , II ZR 140/03 und II ZR 149/03, sämtlich abgedruckt in ZIP 2005, 753 ff. [BGH 21.03.2005 - II ZR 140/03] ; Urt. v. 15.02.2005 - XI ZR 396/03 -, ZIP 2005, 1361 [BGH 15.02.2005 - XI ZR 396/03] ).

  • BGH, 26.06.2007 - XI ZR 287/05

    Rechtsmissbräuchlichkeit der Berufung auf den Einwand der Nichtigkeit der

    Dies gilt in gleicher Weise auch für Gesellschafter einer kreditnehmenden Fondsgesellschaft (siehe Senatsurteile vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 421/02, WM 2004, 372, 375 f., vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, WM 2005, 1698, 1700 f., vom 25. Oktober 2005 - XI ZR 402/03, WM 2006, 177, 178 f. und vom 17. Oktober 2006 - XI ZR 19/05, aaO S. 64 und XI ZR 185/05, aaO S. 113).
  • BGH, 25.10.2005 - XI ZR 402/03

    Beschränkung der darlehensvertraglichen Haftung der Gesellschafter einer

    bb) Wie der erkennende Senat bereits in zwei Entscheidungen (Urteile vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 421/02, WM 2004, 372, 375 und vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, WM 2005, 1698, 1700 f.) ausgeführt hat, ist eine derartige Verpflichtung der Gesellschafter durch den Geschäftsführer der Gesellschaft wirksam.

    Die die Gesellschafter belastenden Erklärungen sind banküblich und müssen grundsätzlich von jedem Kreditnehmer akzeptiert werden (Senatsurteil vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03, WM 2005, 1698, 1701 m.w.Nachw.).

  • BGH, 17.01.2007 - IV ZR 124/06

    Einstandspflicht des Rechtsschutzversicherers gegen notarielle

    Der Kläger möchte gegen die Bank zur Vollstreckungsabwehr eine prozessuale Gestaltungsklage analog § 767 Abs. 1 ZPO erheben (vgl. BGH, Urteil vom 15. Februar 2005 - XI ZR 396/03 - ZIP 2005, 1361 unter II 1).
  • OLG Frankfurt, 20.12.2006 - 23 U 270/05

    Anforderungen an die Form des Beitritts zu einem geschlossenen Immobilienfonds in

    Die Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung geht aber über die der organschaftlichen Vertretungsmacht unterfallenden die Gesellschaft und die Gesellschafter als solche betreffenden Tätigkeiten hinaus (vgl. auch BGH, ZIP 2005, 1361, 1362 f.; Urteil vom 17.10.2006 - Az.: XI ZR 19/05, Rdnr. 38).

    Die Verpflichtung zu einer derartigen Unterwerfungserklärung dient zugleich dazu, die unbeschränkte Gesellschafterhaftung für die Darlehensschuld der GbR in Millionenhöhe auf ein wirtschaftlich vertretbares Maß zu beschränken, und entspricht zudem der üblichen Praxis (vgl. BGH, ZIP 2005, 1361, 1364; 2006, 121, 122 m.w.N.).

    Demgegenüber stand auf Seiten der Gesellschafter das Interesse im Vordergrund, die Gesellschafterhaftung auf die jeweilige Beteiligungsquote des einzelnen Gesellschafters zu beschränken (vgl. auch BGH, ZIP 2005, 1361, 1364 f.).

    Dann aber stellt es ein widersprüchliches und gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstoßendes Verhalten dar, die Unwirksamkeit der bereits für ihn abgegebenen Unterwerfungserklärung geltend zu machen (vgl. BGH, ZIP 2005, 1361, 1364 f. m.w.N.).

  • KG, 08.04.2005 - 13 U 74/04

    Geschlossener Immobilienfonds: Rechtsgeschäftliches Handeln des

  • BGH, 15.03.2005 - XI ZR 137/04

    Wirksamkeit von Erklärungen eines Treuhänders zum Erwerb von Eigentumswohnungen

  • BGH, 15.03.2005 - XI ZR 324/04

    Kenntnis der finanzierenden Bank von Rechtsmängeln der dem Treuhänder erteilten

  • BGH, 15.03.2005 - XI ZR 323/04

    Wirksamkeit von Erklärungen eines Treuhänders zum Erwerb von Eigentumswohnungen

  • BGH, 15.03.2005 - XI ZR 325/04

    Kenntnis der finanzierenden Bank von Rechtsmängeln der dem Treuhänder erteilten

  • BGH, 15.03.2005 - XI ZR 334/04

    Wirksamkeit von Erklärungen eines Treuhänders zum Erwerb von Eigentumswohnungen

  • OLG Frankfurt, 30.01.2014 - 20 W 368/13

    Keine Bestellung organschaftlichen Vertreters nach § 29 BGB analog für

  • OLG Schleswig, 09.02.2006 - 5 U 162/05

    Fondsbeteiligung: Fortgeltung eines Vergleichs über eine Fondsfinanzierung bei

  • OLG Brandenburg, 26.10.2005 - 4 U 18/05

    Persönliche Haftung auf Grund eines Darlehensvertrages; Auslegung über die Frage

  • OLG Frankfurt, 10.04.2007 - 9 U 43/05

    Zwangsvollstreckung: Wirksamkeit einer im Rahmen des Erwerbs einer

  • OLG München, 07.07.2005 - 19 U 2039/05

    Gesamtbetragsangabe bei einer Fondsanteilfinanzierung

  • BGH, 19.09.2006 - XI ZR 209/04

    Zurechnung der Haustürsituation bei der Vermittlung von Darlehen

  • BGH, 15.03.2005 - XI ZR 136/04

    Wirksamkeit von Erklärungen eines Treuhänders zum Erwerb von Eigentumswohnungen

  • KG, 12.11.2008 - 24 U 102/07

    GbR: Berechnung der Haftungsquoten der Gesellschafter nach Teilleistungen aus dem

  • LG Bielefeld, 20.06.2007 - 18 O 5/07

    Zulässigkeitsvoraussetzungen einer Vollstreckungsgegenklage; Zulässigkeit einer

  • LG Frankfurt/Main, 21.12.2006 - 20 O 1/04

    Angriffe gegen die Wirksamkeit eines Vollstreckungstitels als Gegenstand einer

  • OLG Düsseldorf, 21.12.2007 - 16 U 227/06

    Zulässige Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung mit

  • OLG Düsseldorf, 26.10.2007 - 16 U 65/06

    Zur Nichtigkeit einer von Fonds-Anleger dem Geschäftsbesorger erteilten Vollmacht

  • LG Aurich, 06.05.2016 - 5 O 789/12

    Entgeltlicher Geschäftsbesorgungsvertrag: Beendigung des Vertrages seitens des

  • KG, 08.12.2006 - 14 U 43/05

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts: Satzungsmäßige Nachschusspflicht in einer

  • OLG Frankfurt, 08.09.2005 - 9 U 65/04

    Vollmacht: Unwirksamkeit als Folge eines nichtigen Geschäftsbesorgungsvertrags

  • KG, 10.04.2008 - 23 U 84/07

    Befreiung ausscheidender Gesellschafter von der Nachschusspflicht gemäß § 739 BGB

  • OLG München, 03.08.2006 - 19 U 5567/05

    Keine unzulässige Rechtsberatung bei Bauträgervollbetreuung -

  • OLG Frankfurt, 17.03.2010 - 23 U 218/06

    Rückabwicklung einer kreditfinanzierten Fondsbeteiligung

  • OLG Frankfurt, 26.09.2007 - 23 U 101/06

    Rückabwicklung eines Immobilienfondsbeitritts: Berücksichtigung von

  • OLG Frankfurt, 15.05.2006 - 9 U 89/05

    Schadensersatz wegen Beteiligung an einem Immobilienfonds: Haftung der

  • OLG Frankfurt, 01.11.2010 - 23 U 181/08

    Finanzierte Kapitalanlage: Rückabwicklung einer wirtschaftlichen Beteiligung an

  • KG, 22.08.2006 - 14 U 45/05

    Gesellschaftsvertrag einer Publikumsgesellschaft: Voraussetzungen einer wirksamen

  • OLG Dresden, 11.01.2006 - 8 U 1373/05

    Wirksamkeit einer zur Finanzierung einer Immoblienfonds-Beteiligung durch einen

  • OLG Frankfurt, 25.04.2007 - 9 U 44/05

    Zwangsvollstreckung: Vollstreckung auf Grund einer Unterwerfungserklärung im

  • KG, 08.12.2006 - 14 U 232/05

    Nachschussleistung auf der Grundlage eines von einer Gesellschafterversammlung

  • OLG Frankfurt, 28.04.2010 - 9 U 62/03

    Stellvertretung: Darlegungs- und Beweislast bei der Streitfrage zum Vorliegen die

  • OLG Brandenburg, 21.06.2006 - 4 U 13/06

    Gesellschaftsrecht: Zulässigkeit der Übertragung von Geschäftsführungsaufgaben

  • OLG Frankfurt, 28.02.2014 - 24 U 111/12

    Kreditfinanzierter Erwerb einer Eigentumswohnung - Vollstreckungsgegenklage wegen

  • OLG Düsseldorf, 29.01.2009 - 6 U 83/07

    Formularmäßige Vereinbarung einer Vollmacht für die Abgabe einer

  • OLG München, 22.06.2006 - 19 U 5567/05

    Streit über die Wirksamkeit eines Darlehensvertrags und einer entsprechenden

  • OLG München, 21.04.2005 - 19 U 4941/04

    Unerlaubte Rechtsberatung durch Abwicklung eines Grundstückskaufvertrages

  • KG, 08.12.2006 - 14 U 21/06

    Gesellschaftsvertrag einer BGB-Gesellschaft: Voraussetzungen einer Vereinbarung

  • OLG Hamm, 05.12.2005 - 31 U 71/05

    Nichtigkeit eines Treuhandvertrags wegen Verstoß gegen Art. 1 § 1 RBerG

  • OLG Naumburg, 25.11.2005 - 2 W 37/05

    Wirksamkeit eines Rücktrittsvorbehaltes im Rahmen eines Vergleichsvertrages

  • KG, 16.01.2007 - 14 U 60/05

    Verpflichtung zur Leistung der durch den erwirtschafteten Überschuss nicht

  • OLG Stuttgart, 30.12.2011 - 9 U 88/11

    Bereicherunganspruch: Finanzierung des Fondsbeitritts eines Anlegers

  • BGH, 25.10.2005 - XI ZR 402/04
  • KG, 15.12.2006 - 14 U 124/05

    Zur Nachschusspflicht des Gesellschafters einer Publikumsgesellschaft für die

  • OLG Düsseldorf, 30.04.2008 - 2 U (Kart) 13/07

    Zustandekommen eines Franchisevertrages bei fehlender Annahme eines Angebots nach

  • KG, 15.12.2006 - 14 U 132/05

    Zur Nachschusspflicht des Gesellschafters einer Publikumsgesellschaft für die

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