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   BGH, 15.05.2019 - XII ZB 573/18   

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https://dejure.org/2019,15531
BGH, 15.05.2019 - XII ZB 573/18 (https://dejure.org/2019,15531)
BGH, Entscheidung vom 15.05.2019 - XII ZB 573/18 (https://dejure.org/2019,15531)
BGH, Entscheidung vom 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 (https://dejure.org/2019,15531)
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Volltextveröffentlichungen (19)

  • IWW

    § 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO, § ... 574 Abs. 2 Nr. 1 ZPO, § 130 a ZPO, § 519 Abs. 1 ZPO, § 517 ZPO, §§ 519 Abs. 4, 130 Nr. 6, 78 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 130 a Abs. 2 ZPO, § 10 Abs. 1 ERVV, § 130 a Abs. 3, 4 ZPO, § 4 Abs. 1 ERVV, § 4 Abs. 2 ERVV, §§ 130 a Abs. 3, 4 Abs. 1 Nr. 1 ERVV, § 130 a Abs. 1 Satz 2 ZPO, Abs. 2 Satz 2 ZPO, 4 Abs. 2 ERVV, § 130 a Abs. 3 ZPO, Art. 20 Abs. 1 GG, Art. 20 Abs. 3 GG, § 130 a Abs. 6 Satz 2 ZPO, § 233 ZPO, § 85 Abs. 2 ZPO

  • Deutsches Notarinstitut

    ZPO §§ 130 Nr. 6, 130a; ERVV § 4
    Zulässigkeitsfragen bzgl. der Container-Signatur

  • Wolters Kluwer
  • Wolters Kluwer

    Einreichung des Berufungsschriftsatzes als elektronisches Dokument bei Gericht; Wirksame Ersetzung der Unterschrift im Berufungsschriftsatz durch ...

  • Anwaltsblatt

    § 130 ZPO, § 130a ZPO, § 4 ERVV
    EGVP-Verfahren: Container-Signatur schon seit 1. Januar 2018 unzulässig!

  • Anwaltsblatt

    § 130 ZPO, § 130a ZPO, § 4 ERVV
    EGVP-Verfahren: Container-Signatur schon seit 1. Januar 2018 unzulässig!

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Seit dem 1.1.2018 Unvereinbarkeit der im Verfahren des Elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfachs eingesetzten qualifizierten Container-Signatur mit § 130a ZPO

  • rewis.io

    Qualifizierte Container-Signatur nicht ausreichend bei Einlegung der Berufung

  • ra.de
  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)

    Keine Formwahrung durch qualifizierte Container-Signatur

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 130 Nr. 6 ; ZPO § 130 a; ERVV § 4

  • rechtsportal.de

    ZPO § 130 Nr. 6 ; ZPO § 130a; ERVV § 4
    Einreichung des Berufungsschriftsatzes als elektronisches Dokument bei Gericht; Wirksame Ersetzung der Unterschrift im Berufungsschriftsatz durch Einhaltung des elektronischen Verfahrens in Verbindung mit der Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung (ERVV); Verwendung der ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Mit qualifizierter Container-Signatur wird Rechtsmittelfrist nicht gewahrt!

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unzulässigkeit der im EGVP-Verfahren eingesetzten qualifizierten Container-Signatur

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 130 ZPO, § 130a ZPO, § 4 ERVV
    EGVP-Verfahren: Container-Signatur schon seit 1. Januar 2018 unzulässig!

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Container-Signatur bei Einlegung einer Berufung nicht mehr zulässig

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Unzulässigkeit einer sog. Container-Signatur

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Unzulässigkeit der qualifizierten Containersignatur

  • rechtstipp24.de (Kurzinformation)

    Anforderungen an beA-Schriftsatz

Besprechungen u.ä. (3)

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 130 ZPO, § 130a ZPO, § 4 ERVV
    EGVP-Verfahren: Container-Signatur schon seit 1. Januar 2018 unzulässig!

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Aus für qualifizierte Container-Signatur! (IBR 2019, 470)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Aus für qualifizierte Container-Signatur! (IMR 2019, 385)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • (Für BGHZ vorgesehen)
  • NJW 2019, 2230
  • ZIP 2019, 1500
  • MDR 2019, 821
  • WM 2019, 2090
  • MMR 2019, 520
  • K&R 2019, 660
  • AnwBl 2019, 490
  • AnwBl Online 2019, 683
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BAG, 14.09.2020 - 5 AZB 23/20

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - einfache Signatur

    Ein Rechtsirrtum ist jedoch ausnahmsweise als entschuldigt anzusehen, wenn er auch unter Anwendung der erforderlichen Sorgfaltsanforderungen nicht vermeidbar war (vgl. BAG 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 - Rn. 37; BGH 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - Rn. 25, BGHZ 222, 105) .
  • BAG, 30.07.2020 - 2 AZR 43/20

    Verhaltensbedingte Kündigung - Nachträgliche Klagezulassung

    Durch die Einschränkung soll verhindert werden, dass nach der Trennung eines elektronischen Dokuments vom Nachrichtencontainer die Container-Signatur nicht mehr überprüft werden kann (BR-Drs. 645/17 S. 15 zu § 4 ERVV; BAG 15. August 2018 - 2 AZN 269/18 - Rn. 4, BAGE 163, 234; BGH 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - Rn. 18, BGHZ 222, 105; zu § 65a SGG vgl. BSG 9. Mai 2018 - B 12 KR 26/18 B - Rn. 4) .

    Dies gilt auch dann, wenn dem Gericht lediglich ein einziges Dokument übermittelt wird (BAG 15. August 2018 - 2 AZN 269/18 - Rn. 6, aaO; BGH 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - Rn. 19, aaO) .

    Die Bestimmung betrifft nicht die Art und Weise der Übermittlung eines elektronischen Dokuments, sondern Fälle von Formatfehlern, aufgrund derer ein elektronisches Dokument nicht zur Bearbeitung durch das Gericht geeignet ist (vgl. zu § 130a Abs. 6 ZPO: BAG 12. März 2020 - 6 AZM 1/20 - Rn. 5; 15. August 2018 - 2 AZN 269/18 - Rn. 10, BAGE 163, 234; zu § 65a SGG vgl. BSG 9. Mai 2018 - B 12 KR 26/18 B - Rn. 7; offengelassen von BGH 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - Rn. 22, BGHZ 222, 105) .

    Es ist die Pflicht des Rechtsanwalts, für einen ordnungsgemäßen Zustand der aus seiner Kanzlei ausgehenden elektronischen Dokumente einschließlich einer ggf. erforderlichen ordnungsgemäßen qeS iSd. § 46c Abs. 3 Alt. 1 ArbGG zu sorgen (zu § 130a ZPO vgl. BGH 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - Rn. 25, BGHZ 222, 105) .

    Ein Rechtsanwalt muss die Gesetze und Rechtsverordnungen kennen, die in einer Anwaltspraxis gewöhnlich zur Anwendung kommen (vgl. BGH 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - aaO; 11. März 2015 - XII ZB 572/13 - Rn. 34) .

    Unterbleibt der gebotene Hinweis, ist die Kündigungsschutzklage nachträglich zuzulassen, wenn der Hinweis bei ordnungsgemäßem Geschäftsgang so rechtzeitig hätte erfolgen können, dass der Partei die Fristwahrung noch möglich gewesen wäre (vgl. für die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei nicht ausreichender Übermittlung einer Nichtzulassungsbeschwerde: BAG 15. August 2018 - 2 AZN 269/18 - aaO; BSG 9. Mai 2018 - B 12 KR 26/18 B - Rn. 10 f.; offengelassen BGH 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - Rn. 28, BGHZ 222, 105; vgl. zur fehlenden Unterschrift: BGH 25. Juni 2009 - III ZB 99/08 - Rn. 10; 14. Oktober 2008 - VI ZB 37/08 - Rn. 10 f.) .

  • BAG, 05.06.2020 - 10 AZN 53/20

    Elektronischer Rechtsverkehr - sicherer Übermittlungsweg

    Ein Rechtsirrtum ist jedoch ausnahmsweise als entschuldigt anzusehen, wenn er auch unter Anwendung der erforderlichen Sorgfaltsanforderungen nicht vermeidbar war (vgl. BGH 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - Rn. 25 mwN, BGHZ 222, 105) .
  • BGH, 30.03.2022 - XII ZB 311/21

    Elektronisches Dokument signieren + persönlich übermitteln oder qualifizierte

    Als bestimmender Schriftsatz musste sie - vor dem Inkrafttreten des § 130 d ZPO am 1. Januar 2022 - gemäß §§ 64 Abs. 2 Satz 4, 114 Abs. 1 FamFG grundsätzlich durch einen postulationsfähigen Verfahrensbevollmächtigten unterzeichnet sein (vgl. Senatsbeschluss BGHZ 222, 105 = NJW 2019, 2230 Rn. 10 mwN).

    Ein Rechtsirrtum ist jedoch ausnahmsweise als entschuldigt anzusehen, wenn er auch unter Anwendung der erforderlichen Sorgfaltsanforderungen nicht vermeidbar war (Senatsbeschluss BGHZ 222, 105 = NJW 2019, 2230 Rn. 25 mwN).

    Denn es ist damit nicht dargetan, dass die irrige Rechtsauffassung des Verfahrensbevollmächtigten durch das Gericht veranlasst und so ein Vertrauenstatbestand geschaffen worden ist, der eine Wiedereinsetzung rechtfertigen könnte (vgl. Senatsbeschluss BGHZ 222, 105 = NJW 2019, 2230 Rn. 27 mwN).

    e) Eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wird schließlich nicht dadurch gerechtfertigt, dass das Oberlandesgericht es unterlassen hätte, im Rahmen seiner gerichtlichen Fürsorgepflicht so rechtzeitig auf den Formmangel hinzuweisen, dass noch eine Behebung des Mangels möglich gewesen wäre (vgl. Senatsbeschluss BGHZ 222, 105 = NJW 2019, 2230 Rn. 28 mwN; BAGE 171, 28 = FamRZ 2020, 1850 Rn. 39).

  • BAG, 24.10.2019 - 8 AZN 589/19

    Einreichung der Nichtzulassungsbeschwerdebegründung - elektronisches Dokument -

    Dies erfolgte in Übereinstimmung mit § 4 Abs. 1 Nr. 1 ERVV, wonach ein elektronisches Dokument, das mit einer qeS der verantwortenden Person versehen ist, auch "auf einem sicheren Übermittlungsweg" übermittelt werden darf (vgl. auch BGH 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - Rn. 11) .
  • LAG Hessen, 23.03.2022 - 6 Sa 1248/20
    Ein Rechtsirrtum ist jedoch ausnahmsweise als entschuldigt anzusehen, wenn er auch unter Anwendung der erforderlichen Sorgfaltsanforderungen nicht vermeidbar war (vgl. BAG 14. September 2020 - 5 AZB 23/20 - Rn. 24; 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 - Rn. 37; BGH 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - Rn. 25, BGHZ 222, 105) .

    Denn wenn die Rechtslage zweifelhaft ist, muss der bevollmächtigte Anwalt den sicheren Weg wählen (vgl. BAG 14. September 2020 - 5 AZB 23/20 - Rn. 24; 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 - Rn. 37; BGH 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - Rn. 25, BGHZ 222, 105; vgl. auch zur Pflicht des Rechtsanwalts, der eine Rechtsmittelbegründungsfrist bis zum letzten Tag ausschöpft, wegen des damit erfahrungsgemäß verbundenen Risikos erhöhte Sorgfalt aufzuwenden, um die Einhaltung der Frist sicherzustellen BGH 16. November 2016 - VII ZB 35/14 - Rn. 12; 9. Mai 2006 - XI ZB 45/04, NJW 2006, 2637 Rn. 8 mwN) .

  • LAG Hessen, 09.02.2022 - 6 Sa 1249/20
    Ein Rechtsirrtum ist jedoch ausnahmsweise als entschuldigt anzusehen, wenn er auch unter Anwendung der erforderlichen Sorgfaltsanforderungen nicht vermeidbar war (vgl. BAG 14. September 2020 - 5 AZB 23/20 - Rn. 24; 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 - Rn. 37; BGH 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - Rn. 25, BGHZ 222, 105) .

    Denn wenn die Rechtslage zweifelhaft ist, muss der bevollmächtigte Anwalt den sicheren Weg wählen (vgl. BAG 14. September 2020 - 5 AZB 23/20 - Rn. 24; 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20 - Rn. 37; BGH 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - Rn. 25, BGHZ 222, 105; vgl. auch zur Pflicht des Rechtsanwalts, der eine Rechtsmittelbegründungsfrist bis zum letzten Tag ausschöpft, wegen des damit erfahrungsgemäß verbundenen Risikos erhöhte Sorgfalt aufzuwenden, um die Einhaltung der Frist sicherzustellen BGH 16. November 2016 - VII ZB 35/14 - Rn. 12; 9. Mai 2006 - XI ZB 45/04, NJW 2006, 2637 Rn. 8 mwN) .

  • OLG Koblenz, 18.06.2019 - 9 UF 244/19
    Hinsichtlich des seit dem 1. Januar 2018 geltenden gesetzlichen Verbots der Container-Signatur lag auch vor der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - schon keine unklare Rechtslage vor.

    Sie entspricht in der Papierwelt einer Unterschrift auf der Rückseite eines verschlossenen Briefumschlags (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 -, Rdnr. 12, m.w.N.).

    Nach §§ 130a Abs. 3 Alt. 1 ZPO, 4 Abs. 2 ERVV reicht aber eine solche Container-Signatur - entgegen der bis zum 31. Dezember 2017 geltenden Rechtslage (vgl. insoweit BGH, NJW 2013, 2034, 2034 f., Rdnr. 10 f.) - nicht mehr aus (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 -, Rdnr. 12 und Rdnr. 14; BAG, NJW 2018, 2978, 2978, Rdnr. 6; BSG, NJW 2018, 2222, 2223, Rdnr. 8; OLG Frankfurt am Main, NJW-RR 2018, 1456, 1456, Rdnr. 9).

    32 Abgesehen davon, dass der Verfahrensbevollmächtigte der Kindeseltern schon nicht behauptet, dass er eine Container-Signatur für unbedenklich gehalten habe, lag auch vor der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 15. Mai 2019 (- XII ZB 573/18 -) - insbesondere in Anbetracht der übrigen hier zitierten Rechtsprechung - schon keine unklare Rechtslage vor (vgl. OLG Frankfurt am Main, a.a.O.).

    Mit dem entsprechenden Vorbringen ist - gerade auch in Anbetracht der vorstehenden Ausführungen - zudem nicht dargetan, dass der Irrtum des Verfahrensbevollmächtigten über die Zulässigkeit der von ihm angebrachten Signatur gerade gerichtlicherseits veranlasst und so ein Vertrauenstatbestand geschaffen wurde, der eine Wiedereinsetzung rechtfertigen könnte (vgl. insoweit auch BGH, Beschluss vom 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 -, Rdnr. 27, m.w.N.).

    Gleiches gilt für das in § 4 Abs. 2 ERVV normierte Verbot der Containersignatur, welches ebenfalls der Rechtsklarheit und Rechtssicherheit dient (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 -, Rdnr. 20).

  • BVerwG, 12.10.2021 - 8 C 4.21

    Anforderungen an sichere Übermittlung einfach signierter Dokumente aus dem beA

    Nur wenn der Rechtsirrtum auch bei erforderlicher Sorgfalt nicht vermeidbar war, ist er ausnahmsweise als entschuldigt anzusehen (BGH, Beschluss vom 15. Mai 2019 - XII ZB 573/18 - BGHZ 222, 105 Rn. 25).
  • OLG Koblenz, 23.11.2020 - 3 U 1442/20

    Nicht durchsuchbares elektronisches Dokument geht wirksam zu!

    Zwar darf nicht außer Acht bleiben, dass die Regelungen der ERVV neben dem Individualrechtsschutz zugleich auch der Rechtsklarheit und Rechtssicherheit dienen und deshalb einen einzelfallunabhängigen Geltungsanspruch erheben (vgl. BGH, Beschluss vom 15.05.2019, XII ZB 573/18, Rn. 20 zur Unzulässigkeit der Container-Signatur gemäß § 4 ERVV), dies bedeutet aber nicht zugleich, dass jeder Verstoß gegen die ERVV zur starren Rechtsfolge der (nach § 130a Abs. 6 ZPO heilbaren) Formunwirksamkeit führt.
  • BGH, 26.11.2019 - VIII ZA 4/19

    Antrag auf Prozesskostenhilfe für eine beabsichtigte Rechtsbeschwerde; Auslegung

  • LAG Baden-Württemberg, 12.03.2020 - 17 Sa 12/19

    Einreichung einer Berufungsschrift über das besondere elektronische

  • LG Krefeld, 10.09.2019 - 2 S 14/19

    Gerichtsfax nicht erreichbar: Schriftsatz ist per beA zu übermitteln!

  • LAG Hessen, 14.02.2020 - 10 Sa 1031/19

    1. Wird ein bestimmender Schriftsatz auf elektronischem Weg über das EGVP nach

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.08.2021 - 16 E 579/21

    Qualifizierte elektronische Signatur; Containersignatur; elektronisches Gerichts-

  • BGH, 08.10.2019 - 5 StR 432/19

    Anwendungsbereich der "Elektronischer Rechtsverkehr Verordnung" (Verbot der

  • BPatG, 21.06.2021 - 26 W (pat) 55/20
  • BGH, 14.04.2020 - VIII ZB 27/19

    Verwerfung der Rechtsbeschwerde als unzulässig hinsichtlich Klärungsbedürftigkeit

  • FG Nürnberg, 27.10.2020 - 2 K 483/18

    Umsatzsteuer 2010 - abweichende Festsetzung der Umsatzsteuer aus

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