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   BGH, 15.10.1992 - I ZR 173/91   

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https://dejure.org/1992,1922
BGH, 15.10.1992 - I ZR 173/91 (https://dejure.org/1992,1922)
BGH, Entscheidung vom 15.10.1992 - I ZR 173/91 (https://dejure.org/1992,1922)
BGH, Entscheidung vom 15. Januar 1992 - I ZR 173/91 (https://dejure.org/1992,1922)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Begrenzung eines Ausgleichsanspruchs - Erforderliche Beurteilung - Bemessungsgrundlage für Ausgleichsanspruchszubilligung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    HGB § 89 b Abs. 1, 2
    Bemessungsgrundlage und Begrenzung des Ausgleichsanspruchs

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • Evers OK-Vertriebsrecht(Abodienst) (Leitsatz, mit Kommentierung)

    Höchstgrenze keine Bemessungsgrundlage für AA, Prognosezeitraum, Abwanderungsquote, AA bei einvernehmlicher Vertragsbeendigung mit Alleinvertreter

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1993, 221
  • MDR 1993, 224
  • VersR 1993, 177
  • WM 1993, 392
  • BB 1992, 2385
  • DB 1993, 222
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 21.07.2016 - I ZR 229/15

    Besonderes Arten des Kommissionsgeschäfts: Vorliegen eines

    Zu berücksichtigen sind die Besonderheiten der jeweiligen Branche, die Marktgegebenheiten, Wettbewerbsbedingungen, Kundenfluktuation und die Art der Tätigkeit (BGH, Urteil vom 15. Oktober 1992 - I ZR 173/91, NJW-RR 1993, 221).
  • BGH, 28.04.1999 - VIII ZR 354/97

    Ausgleichsanspruch eines im Rotationssystem eingesetzten Handelsvertreters

    Als Berechnungsgrundlage ist nur derjenige Teil dieser Provisionen zu berücksichtigen, welcher aus Geschäften mit vom Handelsvertreter geworbenen Kunden herrührt, die entweder mehr als einmal ein Geschäft mit dem Unternehmer abgeschlossen haben oder bei welchen innerhalb eines überschaubaren, in seiner Entwicklung noch abschätzbaren Zeitraums mit weiteren Geschäften zu rechnen ist, denn nur mit diesen Kunden besteht eine Geschäftsbeziehung im Sinne des § 89 b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB (BGH, Urteile vom 6. August 1997 - VIII ZR 92/96 = WM 1998, 25 unter B I 2; - VIII ZR 150/96 aaO unter B I 1; vom 15. Oktober 1992 - I ZR 173/91 = WM 1993, 392 unter II 1; vom 25. Oktober 1994 - I ZR 104/82 = WM 1985, 229 unter II 1 a).

    Diese müssen sich darauf erstrecken, wie lange die Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmer und Kunden erfahrungsgemäß fortdauern (BGH, Urteil vom 15. Oktober 1992 - I ZR 173/91 = WM 1993, 392 unter II 1).

  • BGH, 16.02.2000 - VIII ZR 134/99

    Außerordentliche Kündigung des Handelsvertretervertrages

    Soweit der Bundesgerichtshof auf die Systematik des § 89b HGB hingewiesen und die Einhaltung der sich daraus ergebenden Prüfungsreihenfolge gefordert hat, ging es um mit der hier erörterten Frage nicht vergleichbare Fälle, in denen der Tatrichter, anstatt den Ausgleichsanspruch zunächst auf der Grundlage der Unternehmervorteile (§ 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB) und Provisionsverluste (§ 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 HGB) zu ermitteln, allein aufgrund von Billigkeitserwägungen nach § 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB einen Ausgleichsanspruch bejaht oder verneint oder den Ausgleichshöchstbetrag des § 89b Abs. 2 HGB zum Ausgangspunkt der Berechnung gemacht hatte (BGHZ 43, 154, 156 f.; 55, 45, 54 f.; BGH, Urteil vom 27. Februar 1981 - I ZR 39/79, WM 1981, 817 unter II 2; Urteil vom 17. Oktober 1984 aaO unter II 1; Urteil vom 15. Oktober 1992 - I ZR 173/91, WM 1993, 392 unter II 1), oder um die - zu verneinende - Frage, ob der nach § 89b Abs. 2 HGB ermittelte Höchstbetrag des Ausgleichsanspruchs gemäß § 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB aus Billigkeitsgründen herabgesetzt werden kann (BGH, Urteil vom 25. November 1998 aaO unter III).
  • BGH, 25.11.1998 - VIII ZR 221/97

    Rechtswirkungen der außerordentlichen Kündigung eines

    Erst wenn der Rohausgleichsbetrag feststeht, ist weiter zu prüfen, ob er den Höchstbetrag nach § 89 b Abs. 2 HGB übersteigt mit der Folge, daß der Ausgleichsanspruch sich auf diesen Höchstbetrag beschränkt (st.Rspr., z.B. BGH, Urteil vom 15. Oktober 1992 - I ZR 173/91 = WM 1993, 392 unter II 1 m.w.Nachw.).
  • BGH, 11.12.1996 - VIII ZR 22/96

    Ausgleichsanspruch des Vertragshändlers

    Der Höchstbetrag des § 89b Abs. 2 HGB dient ausschließlich der Begrenzung des nach Abs. 1 zu ermittelnden und ziffernmäßig zu bestimmenden Ausgleichsbeträgen, wenn dieser höher sein sollte (BGH, Urteil vom 15. Oktober 1992 - I ZR 173/91 - WM 1993, 192 unter II 1 m.w.Nachw., Baumbach/Hopt, HGB, 29. Aufl., § 89b Rdnr. 49).
  • OLG Düsseldorf, 25.06.2010 - 16 U 191/09
    Maßgeblich für den der Berechnung zugrundezulegenden Prognosezeitraum ist die Dauer der Geschäftsbeziehung, wie sie aufgrund der Besonderheiten der jeweiligen Branche, den Marktgegebenheiten und der Kundenfluktuation erfahrungsgemäß zu erwarten ist (BGH, Urteil vom 15.10.1992 - I ZR 173/91, NJW-RR 1993, S. 221, 221; Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn-Löwisch, HGB, 2. Auflage, § 89b, Rz. 29).
  • OLG Düsseldorf, 19.09.2008 - 16 U 217/06

    Voraussetzungen des Anspruchs auf Zahlung eines Handelsvertreterausgleichs für

    Maßgeblich für den Prognosezeitraum ist die Dauer der Geschäftsbeziehung, wie sie aufgrund der Besonderheiten der jeweiligen Branche, den Marktgegebenheiten und der Kundenfluktuation erfahrungsgemäß zu erwarten ist (BGH, Urteil vom 15.10.1992 - I ZR 173/91, NJW-RR 1993, S. 221, 221; Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn-Löwisch, HGB, 2. Auflage, § 89b, Rz. 29).
  • FG Niedersachsen, 10.04.2014 - 10 K 243/12

    Keine steuerliche Erfassung der Zahlungen aus Direktversicherungen, die die

    Der Billigkeitsgrundsatz beinhaltet eine selbstständige und zusätzliche Anspruchsvoraussetzung, die neben dem Tatbestandsmerkmal des Unternehmervorteils (Abs. 1 Satz 1 Nr. 1) schon bei der Anspruchsbegründung zu prüfen ist (vgl. BGH, Urteil vom 15.10.1992, I ZR 173/91, NJW-RR 1993, 221; von Hoyningen-Huene in Münchener Kommentar zum HGB, 3. Aufl. 2010, § 89b Rdnr. 84 mwN).
  • OLG München, 13.03.2003 - 29 U 2509/02

    Inhaltsprüfung der von einer Versicherung in Formularverträgen mit

    aa) Bei der Anrechnung einer aus den Mitteln des Unternehmers aufgebrachten Altersversorgung auf den so genannten Rohausgleich (vgl. BGH NJW 1999, 946, 948; BGH WM 1993, 392, 393) im Rahmen der Billigkeitsprüfung nach § 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB kann sich ein Ausgleichsbetrag ergeben, der oberhalb der Höchstgrenze des § 89b Abs. 5 Satz 2 HGB liegt (vgl. BGH, Urteil vom 20.11.2002 - VIII ZR 146/01 = DB 2003, 142, 143; BGH, Urteil vom 20.11.2002 -VIII ZR 21 1/01 = DB 2003, 144, 145).
  • OLG Düsseldorf, 26.03.1993 - 16 U 119/92
    Dem HV kann ein Anspruch auf Schadensersatz für entgangenen AA zustehen, und zwar auf Grund der Vorschriften des § 280 BGB i.V.m. § 893 Abs. 1 ZPO, wenn der HV zu der an sich nach § 89 b HGB gebotenen rechnungsmäßigen Darlegung (unter Bezugnahme auf BGH, DB 93, 222) seines AA außerstande ist, nachdem es dem U in von diesem zu vertretener Weise unmöglich ist, eine ordnungsgemäße Provisionsabrechnung nach § 87 c Abs. 1 HGB sowie einen Buchauszug nach § 87 c Abs. 2 HGB zu erstellen.

    Der Anspruch auf Schadensersatz für entgangenen AA gemäß § 280 BGB i.V.m. § 893 Abs. 1 ZPO ist an den § 89 b HGB anzulehnen, jedoch mit dem wesentlichen Unterschied, dass im Rahmen der Schadensfeststellung die Möglichkeit einer Schätzung nach § 287 ZPO eröffnet ist, während der AA nach § 89 b HGB grundsätzlich die ziffernmäßige Darlegung der für die Berechnung des AA erforderlichen Berechnungsfaktoren voraussetzt (unter Bezugnahme auf BGH, DB 93, 222).

  • OLG Düsseldorf, 24.02.1995 - 16 W 2/95

    Berücksichtigung einer Altersrente bei der Berechnung des

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