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   BGH, 16.01.2018 - VI ZR 474/16   

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https://dejure.org/2018,6160
BGH, 16.01.2018 - VI ZR 474/16 (https://dejure.org/2018,6160)
BGH, Entscheidung vom 16.01.2018 - VI ZR 474/16 (https://dejure.org/2018,6160)
BGH, Entscheidung vom 16. Januar 2018 - VI ZR 474/16 (https://dejure.org/2018,6160)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • IWW

    §§ 323, ... 346 Abs. 1 BGB, § 823 Abs. 2 BGB, § 8 ZAG, § 261 Abs. 5 StGB, § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 818 Abs. 3 BGB, § 346 Abs. 1, § 437 Nr. 2, § 323 Abs. 1 BGB, § 8 Abs. 1 Satz 1 ZAG, § 31 Abs. 1 Nr. 2, § 32 KWG, § 1 Abs. 1 Nr. 5 ZAG, § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 ZAG, § 31 Abs. 1 Nr. 2 ZAG, Art. 103 Abs. 2 GG, § 261 StGB, § 261 Abs. 2 Nr. 1 StGB, § 261 Abs. 2 Nr. 2 StGB, § 261 Abs. 1 Satz 1 Var. 2 und 4 StGB, § 432 Abs. 1 ZPO, § 286 ZPO, § 286 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 559 ZPO, § 261 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 StGB, § 261 Abs. 1 Satz 2 StGB, § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1, § 818 Abs. 2 BGB, § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB, § 179 Abs. 1 BGB, § 818 Abs. 4, § 819 Abs. 1 BGB, § 563 Abs. 3 ZPO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 823 Abs 2 BGB, § 1 Abs 1 Nr 5 ZAG, § 8 Abs 1 S 1 ZAG

  • Wolters Kluwer

    Erlaubnispflichtige Zahlungsdienste durch ein Zahlungsinstitut; Unternehmerisches Handeln als Voraussetzung für die Erlaubnis zur Erbringung von Zahlungsdiensten

  • Betriebs-Berater

    Erbringung erlaubnispflichtiger Zahlungsdienste als Zahlungsinstitut

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Erbringung erlaubnispflichtiger Zahlungsdienste nur durch ein Zahlungsinstitut als Unternehmen, das von dessen Träger auf eigene Gefahr und Kosten selbständig geleitet wird; zur leichtfertigen Geldwäsche

  • rabüro.de

    Zur Frage der Erbringung erlaubnispflichtiger Zahlungsdienste als Zahlungsinstitut

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Erlaubnispflichtige Zahlungsdienste durch ein Zahlungsinstitut; Unternehmerisches Handeln als Voraussetzung für die Erlaubnis zur Erbringung von Zahlungsdiensten

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wer handelt "als Unternehmen"?

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Erbringung erlaubnispflichtiger Zahlungsdienste als Zahlungsinstitut bei Handlungswille "als Unternehmen"

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    Erbringung erlaubnispflichtiger Zahlungsdienste als Zahlungsinstitut bei Handlungswille "als Unternehmen"

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Erbringung erlaubnispflichtiger Zahlungsdienste als Zahlungsinstitut

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Nur "als Unternehmen" Handelnder erbringt erlaubnispflichtige Zahlungsdienste als Zahlungsinstitut

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Finanzagenten haften nur bei Leichtfertigkeit

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2018, 1602
  • ZIP 2018, 1500
  • MDR 2018, 523
  • VersR 2018, 691
  • WM 2018, 610
  • MMR 2018, 523
  • BB 2018, 1041
  • BB 2018, 769
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 10.07.2018 - VI ZR 263/17

    "Annahme von Geldern" durch Abtretung von Rechten und Ansprüchen aus von Anlegern

    Zwar trifft es zu, dass das sich aus Art. 103 Abs. 2 GG und § 1 StGB ergebende strafrechtliche Analogieverbot auch dann Bedeutung erlangen kann, wenn es um die zivilrechtliche Haftung nach § 823 Abs. 2 BGB geht und das in Rede stehende Schutzgesetz eine Strafnorm ist (vgl. Senatsurteile vom 16. Januar 2018 - VI ZR 474/16, NJW 2018, 1602 Rn. 11; vom 3. Februar 1987 - VI ZR 268/85, BGHZ 100, 19, 22 f.; BVerfG, NJW 2008, 1726 Rn. 17).
  • OLG Düsseldorf, 01.09.2020 - 24 U 137/19
    Während der Bundesgerichtshof die Frage, ob § 8 ZAG a.F. bzw. § 10 ZAG Schutzgesetze i.S. § 823 Abs. 2 BGB sind, bislang nicht entschieden hat (vgl. Urteil vom 16. Januar 2018 - VI ZR 474/16 Rz. 9 und Beschluss vom 11. Juni 2015 - 1 StR 368/14, Rz. 64), werden im Schrifttum die entsprechenden Erlaubnisnormen der §§ 8, 8a ZAG a.F. i.V.m. der strafbewehrten Absicherung des § 31 ZAG a.F. einhellig als zusammengesetztes Schutzgesetz nach § 823 Abs. 2 BGB bewertet ( vgl. die Nachweise unter Rn. 72 bei Janßen, aaO, S. 59; BeckOGK/BGB/Spindler, aaO, § 823 Rn. 294; Casper/Terlau, ZAG, 2. Aufl. 2020, § 31 Rn. 4) .

    Kennzeichnend für den Unternehmer ist dabei, dass er sein Unternehmen auf eigene Kosten und Gefahr selbstständig leitet (vgl. BGH, Urteil vom 16. Januar 2018, aaO, Rz. 12 mwN) .

    Unter § 1 Abs. 1 Nr. 5 ZAG a.F. fallen nämlich auch natürliche Personen, jedenfalls sofern sie unternehmerisch handeln (vgl. BGH, Urteil vom 16. Januar 2018 - VI ZR 474/16, Rz. 11 in Abgrenzung zum Beschluss des 5. Strafsenats vom 28. Oktober 2015 - 5 StR 189/15, Rz. 5) .

  • BGH, 09.09.2020 - VIII ZR 255/19

    Vorzeitige Beendigung eines Kraftfahrzeug-Leasingvertrags (hier aufgrund

    Noch rechtsfehlerfrei hat das Berufungsgericht angenommen, dass die Beklagte den von dem Versicherer gezahlten Geldbetrag nach der insoweit in erster Linie maßgeblichen Zweckbestimmung der Zuwendung (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteile vom 20. März 2019 - VIII ZR 88/18, NJW 2019, 2608 Rn. 14; vom 16. Januar 2018 - VI ZR 474/16, NJW 2018, 1602 Rn. 27; vom 14. Januar 2016 - III ZR 107/15, NJW 2016, 3027 Rn. 34; jeweils mwN) durch Leistung des Klägers erlangt hat.
  • LG Frankfurt/Main, 28.12.2018 - 25 O 267/17

    Geldherausgabe bei Transfer durch "Phishing" erlangter Gelder

    Leichtfertiges Verhalten ist nämlich nur dann gegeben, wenn erkennbare Umstände vorliegen, aufgrund derer es sich dem Täter geradezu aufdrängt, dass die ihm zufließenden Gelder aus einer Katalogstraftat des § 261 Abs. 1 StGB stammen und er dennoch handelt, weil er dies aus besonderer Gleichgültigkeit oder grober Unachtsamkeit außer Acht lässt (BGH NJW 2018, 1602, 1604; BGH NSTZ-RR 2015, 13, 14).

    Der jeweils geforderten positiven Kenntnis steht es allerdings gleich, wenn sich der Empfänger, gemessen an dem normativen Maßstab redlich Denkender, der Einsicht in die Nichtigkeit des Rechtsgeschäfts bewusst verschließt (BGH NJW 2018, 1602, 1605; Sprau in Palandt, BGB, 77. Auflage 2018, § 819 Rn. 2).

  • OLG Dresden, 05.02.2020 - 4 U 418/19

    Folgeentscheidung zu OLG Dresden 4 U 418/19 v. 05.11.2019

    Zwar stellt § 261 StGB nur dann ein Schutzgesetz im Sinne des zivilrechtlichen Deliktsrechtes dar, wenn die für die Geldwäsche erforderliche Vortat in einem gewerbsmäßigen Betrug besteht (vgl. BGH, Urteil vom 19.12.2012 - VIII ZR 302/11, Rz. 13 f.; Urteil vom 16.01.2018 - VI ZR 474/16, Rz. 16 - jeweils nach juris).
  • OLG Dresden, 05.11.2019 - 4 U 418/19

    Straftatbestand der Geldwäsche

    Zwar stellt § 261 StGB nur dann ein Schutzgesetz im Sinne des zivilrechtlichen Deliktsrechtes dar, wenn die für die Geldwäsche erforderliche Vortat in einem gewerbsmäßigen Betrug besteht (vgl. BGH, Urteil vom 19.12.2012 - VIII ZR 302/11, Rz. 13 f.; Urteil vom 16.01.2018 - VI ZR 474/16, Rz. 16 - jeweils nach juris).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 05.02.2021 - 2 Sa 349/19

    Außerordentliche Kündigung - Rücksichtnahmepflicht - Schadensersatzanspruch wegen

    Verlangt der Tatbestand des Schutzgesetzes - wie im Falle der Leichtfertigkeit - eine qualifizierte Form der Fahrlässigkeit, ist folglich deren Vorliegen zu prüfen ( BGH 16. Januar 2018 - VI ZR 474/16 - Rn. 22, NJW 2018, 1602 ).
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