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   BGH, 16.02.2011 - VIII ZR 226/07   

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https://dejure.org/2011,1538
BGH, 16.02.2011 - VIII ZR 226/07 (https://dejure.org/2011,1538)
BGH, Entscheidung vom 16.02.2011 - VIII ZR 226/07 (https://dejure.org/2011,1538)
BGH, Entscheidung vom 16. Februar 2011 - VIII ZR 226/07 (https://dejure.org/2011,1538)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 89b Abs 3 Nr 2 HGB, Art 18 Buchst a EWGRL 653/86
    Kündigung des Handelsvertretervertrages: Verlust des Ausgleichsanspruchs wegen schuldhaften Verhaltens nach richtlinienkonformer Auslegung; Geltung für das Recht des Vertragshändlers

  • Wolters Kluwer

    Ausschluss des Ausgleichssanspruches nach § 89b Abs. 3 Nr. 2 Handelsgesetzbuch (HGB) bei unmittelbarem Zusammenhang zwischen dem schuldhaften Verhalten eines Handelsvertreters und der Kündigung eines Unternehmers als Ergebnis einer richtlinienkonformen Auslegung; ...

  • Kanzlei Küstner, v. Manteuffel & Wurdack

    Ausschluss des Ausgleichs nur, wenn die außerordentliche Kündigung auf einem schuldhaften Verhalten des Handelsvertreters beruht

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zum Erfordernis eines unmittelbaren Ursachenzusammenhangs zwischen dem schuldhaften Verhalten des Handelsvertreters und der Kündigung des Unternehmers als Voraussetzung für einen Ausschluss des Ausgleichsanspruchs des Handelsvertreters

  • Betriebs-Berater

    Ausschluss des Handelsvertreterausgleichsanspruch - zur richtlinienkonformen Auslegung des § 89 Abs. 3 Nr. 2 HGB

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ausschluss des Ausgleichssanspruches nach § 89b Abs. 3 Nr. 2 HGB bei unmittelbarem Zusammenhang zwischen dem schuldhaften Verhalten eines Handelsvertreters und der Kündigung eines Unternehmers als Ergebnis einer richtlinienkonformen Auslegung; Anwendbarkeit der ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Richtlinienkonforme Auslegung des § 89b Abs. 3 Nr. 2 HGB

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Ausgleichsanspruch bei Vertragsverletzungen des Handelsvertreters

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Ausschluss des Handelsvertreterausgleichsanspruch - zur richtlinienkonformen Auslegung von § 89 Abs. 3 Nr. 2 HGB

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Ausschluss des Handelsvertreterausgleichsanspruchs

  • bista.de (Kurzinformation)

    Pflichtverstoß des Handelsvertreters muss ursächlich für Kündigung des Handelsvertretervertrages sein

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Pflichtverstoß des Handelsvertreters muss ursächlich für Kündigung des Handelsvertretervertrages sein

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 16.02.2011, Az.: VIII ZR 226/07 (Rechtsprechungsänderung zum Ausschluss des Handelsvertreterausgleichsanspruchs - richtlinienkonforme Auslegung des § 89 Abs.3...)" von RA Sven Köhnen, original erschienen in: BB 2011, 873 - ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2011, 614
  • MDR 2011, 433
  • WM 2011, 620
  • BB 2011, 706
  • BB 2011, 973
  • DB 2011, 645
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 23.11.2011 - VIII ZR 203/10

    Gerichtliche Schätzung eines Handelsvertreterausgleichsanspruchs eines

    Zwar kann nach dem innerstaatlichen Recht eine für bestimmte Sachverhalte gebotene richtlinienkonforme Auslegung auf nicht von der Richtlinie erfasste Konstellationen zu erstrecken sein, wenn der nationale Gesetzgeber die beiden Fallgestaltungen parallel regeln wollte (vgl. BGH, Urteil vom 9. April 2002 - XI ZR 91/99, BGHZ 150, 248, 260 f.; Senatsbeschluss vom 29. April 2009 - VIII ZR 226/07, VersR 2009, 1116 Rn. 9; Senatsurteil vom 16. Februar 2011 - VIII ZR 226/07, NJW-RR 2011, 614 Rn. 19).
  • BGH, 13.07.2011 - VIII ZR 17/09

    Ausgleichsanspruch des Vertragshändlers: Berücksichtigung von Stamm- oder

    Zutreffend hat das Berufungsgericht angenommen, dass die Voraussetzungen einer analogen Anwendung des § 89b HGB auf die Klägerin als ehemalige Vertragshändlerin der Beklagten vorliegend erfüllt sind (vgl. Senatsurteile vom 13. Januar 2010 - VIII ZR 25/08, NJW-RR 2010, 1263 Rn. 15 mwN; vom 6. Oktober 2010 - VIII ZR 209/07, NJW 2011, 848 Rn. 17, und VIII ZR 210/07, NJW-RR 2011, 389 Rn. 18), der Anspruch nicht nach § 89b Abs. 3 HGB ausgeschlossen ist (vgl. Senatsurteil vom 16. Februar 2011 - VIII ZR 226/07, WM 2011, 620 Rn. 14 ff.) und fristgemäß (§ 89b Abs. 4 HGB) geltend gemacht wurde.

    Diesen Anteil hat das Berufungsgericht in rechtlich nicht zu beanstandender Weise nach § 287 Abs. 2 ZPO auf 2, 5 % der unverbindlichen Preisempfehlung zu den Mehrfachkundengeschäften geschätzt (vgl. Senatsurteile vom 13. Januar 2010 - VIII ZR 25/08, aaO Rn. 50; vom 6. Oktober 2010 - VIII ZR 209/07, aaO Rn. 45, und VIII ZR 210/07, aaO Rn. 40; vom 16. Februar 2011 - VIII ZR 226/07, aaO Rn. 33).

    Die Würdigung der im Rahmen der Billigkeitsprüfung nach § 89b Abs. 1 Nr. 3 HGB aF (§ 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 HGB nF) zu berücksichtigenden Umstände obliegt dem Tatrichter, wobei er einen entsprechenden Abzug im Wege der Schätzung nach § 287 Abs. 2 ZPO vornehmen kann (st. Rspr., vgl. Senatsurteile vom 6. Oktober 2010 - VIII ZR 209/07, aaO Rn. 47, und VIII ZR 210/07, aaO Rn. 41; vom 16. Februar 2011 - VIII ZR 226/07, aaO Rn. 35 mwN).

    a) Dass das Berufungsgericht einen Billigkeitsabschlag für die Sogwirkung der Marke Volvo nicht, wie die Revision erstrebt, in Höhe von allenfalls 10 %, sondern in Höhe von 25 % für angemessen erachtet hat, hält sich innerhalb des ihm eingeräumten weiten tatrichterlichen Ermessensspielraums und ist vom Senat auch in den Parallelverfahren nicht beanstandet worden (vgl. Senatsurteile vom 13. Januar 2010 - VIII ZR 25/08, aaO Rn. 51 ff.; vom 6. Oktober 2010 - VIII ZR 209/07, aaO Rn. 46 f., und VIII ZR 210/07, aaO Rn. 41; vom 16. Februar 2011 - VIII ZR 226/07, aaO Rn. 36).

    Die zugrunde liegende Annahme des Berufungsgerichts, angesichts der engen persönlichen Verbindung zwischen der Klägerin und der Mehrfachkundin    S.      Autovermietung könne nicht angenommen werden, dass letztere trotz der Beendigung des Vertragshändlervertrags der Klägerin zukünftig in gleich bleibendem Umfang Volvo-Neufahrzeuge beziehen werde, lässt keinen Rechtsfehler erkennen (vgl. Senatsurteil vom 16. Februar 2011 - VIII ZR 226/07, aaO Rn. 22).

  • BGH, 07.03.2019 - IX ZR 221/18

    Dienstvertrag: Voraussetzung einer Kündigung aufgrund vertragswidrigen

    Dann aber sei nicht einzusehen, warum für die Kündigung des Handelsvertreters insoweit eine diesem ungünstigere Regelung gelten solle (BGH, Urteil vom 12. Juni 1963, aaO S. 15 f; anders für die Kündigung durch den Unternehmer jetzt BGH, Urteil vom 16. Februar 2011 - VIII ZR 226/07, WM 2011, 620 Rn. 18).
  • KG, 08.06.2018 - 9 U 41/16

    Wegfall des Teilvergütungsanspruchs des gekündigten Dienstverpflichteten:

    Soweit der Bundesgerichtshof diese Rechtsprechung in seinem Urteil vom 16. Februar 2011 - VIII ZR 226/07 - ausdrücklich aufgegeben hat, gilt dies nur für die Kündigung des Unternehmers gemäß § 89b Abs. 3 Nr. 2 HGB (dies entspricht § 89b Abs. 3 S. 2 HGB a.F.), nicht aber für die Kündigung des Handelsvertreters gemäß § 89b Abs. 3 Nr. 1 HGB (= § 89b Abs. 3 S. 1 HGB a.F.).
  • OLG Stuttgart, 30.04.2015 - 7 U 188/14

    Vertragshändlervertrag: Wirksamkeit des formularmäßigen Ausschlusses eines

    Sie gilt indes nicht - auch nicht analog - für Vertragshändler (Thume, BB 2011, 1800, 1802; Flohr/Wauschkuhn, a.a.O., § 92c Rn. 52; Hagemeister, RIW 2006, 498, 502; insoweit auch BGH, Urteil vom 16.02.2011 - VIII ZR 226/07 Rn. 19 = NJW-RR 2011, 614).

    Der Bundesgerichtshof hat zwar in der Entscheidung vom 16.02.2011 ausgeführt, nach deutschem Recht sei das Handelsvertreterrecht auf das Rechtsverhältnis der Vertragshändler entsprechend anzuwenden; dies gelte auch insoweit, als die Auslegung handelsvertreterrechtlicher Bestimmungen - dort § 89b Abs. 3 Nr. 2 HGB - durch die Handelsvertreter-Richtlinie beeinflusst wird (BGH, Urteil vom 16.02.2011 - VIII ZR 226/07 Rn. 19 = NJW-RR 2011, 614; vgl. auch BGH, EuGH-Vorlage-Beschluss in gleicher Sache vom 29.04.2009 Rn. 9).

    Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 16.02.2011 - VIII ZR 226/07 wird in der Literatur unterschiedlich interpretiert.

  • OLG Frankfurt, 18.09.2012 - 5 U 101/09
    Dieses Verständnis entspricht der Rechtsprechung zu den Boni und Rabatten, die der Vertragshändler, ohne dass bereits bei Vertragsende darauf ein Anspruch bestanden hätte, mit der Fortführung des Vertrags erwarten konnte (BGH vom 16.2.2011, VIII ZR 226/07 - BB 2011, 620, Rz.29).
  • OLG Köln, 04.11.2011 - 19 U 79/10

    Kündigung des Handelsvertretervertrages aus wichtigem Grund; Höhe des

    Auch wenn nach dem Wortlaut des § 89 b Abs. 3 Nr. 2 HGB eine Ursächlichkeit des wichtigen Grunds für die Kündigung nicht erforderlich ist, ist dies im Hinblick auf Art. 18 lit. a der EG-Richtlinie 86/653/ EWG im Wege der richtlinienkonformen Auslegung zu verlangen (vgl. BGH vom 16.02.2011 - VIII ZR 226/07 - Rn. 18; OLG Frankfurt vom 31.07.2007 - 5 U 255/03-; jeweils zitiert nach juris; OLG Koblenz NJW-RR 2007, 1044, 1044 f.; Hopt a.a.O. § 89 b Rn. 66; Löwisch a.a.O. § 89 b Rn. 63).
  • LAG Hamm, 27.09.2013 - 10 Sa 629/13

    Abfindung für Verlust des Arbeitsplatzes

    Wie über den dortigen Gesetzeswortlaut hinaus sogar im Rahmen des § 89b Abs. 3 Nr. 2 HGB (vgl. hierzu BGH 16. Februar 2011 - VIII ZR 226/07 - Rn. 18, DB 2011, 645) und ähnlich wie bei § 612a BGB (vgl. dazu BAG 21. September 2011 - 5 AZR 520/11 - Rn. 27, NZA 2012, 31) genügt es nicht, dass ein vertragswidriges Verhalten des anderen Teils bloß den äußeren Anlass für die Kündigung gebildet hat.
  • OLG München, 14.07.2011 - 23 U 5191/10

    Fristlose Kündigung des Versicherungsmaklervertrages: Unterlassene Weiterleitung

    Danach ist ein Ausgleichsanspruch eines Handelsvertreters dann ausgeschlossen, wenn wie im vorliegenden Fall eines Versicherungsmaklers das schuldhafte Verhalten des Vertragspartners der Versicherung kausal für die Kündigung geworden ist (vgl. BGH Urteil vom 16.02.2011 VIII ZR 226/07).
  • OLG Hamm, 23.02.2017 - 18 U 101/16
    Die den Ausgleich ausschließende Wirkung kommt einer Kündigung seitens des Unternehmers nur dann zu, wenn ein unmittelbarer Ursachenzusammenhang zwischen dem schuldhaften Verhalten des Handelsvertreters und der Kündigungserklärung besteht (BGH, Urt. vom 16.2.2011 - Az. VIII ZR 226/07 - NJW-RR 2011, S. 614).
  • LG Ulm, 22.10.2014 - 10 O 16/14

    Ausgleichsanspruch nach Beendigung eines Vertragshändlervertrages; Händlerrabatt

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