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   BGH, 16.05.2001 - XII ZR 199/98   

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https://dejure.org/2001,2574
BGH, 16.05.2001 - XII ZR 199/98 (https://dejure.org/2001,2574)
BGH, Entscheidung vom 16.05.2001 - XII ZR 199/98 (https://dejure.org/2001,2574)
BGH, Entscheidung vom 16. Mai 2001 - XII ZR 199/98 (https://dejure.org/2001,2574)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Erledigungserklärung - Antrag auf Klageabweisung - Erledigung der Hauptsache - Erledigungserklärung - Klageerweiterung - Feststellungsinteresse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO §§ 263, 264 Nr. 2
    Begriff der Erledigung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Erledigung und Wechsel der Verfahrensart

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2002, 283
 
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Wird zitiert von ... (26)

  • OLG Düsseldorf, 22.08.2018 - U (Kart) 1/17

    Schadensersatzansprüche eines kommunalen Verkehrsunternehmens wegen Verstoßes der

    Soweit die Klägerin mit der Umstellung ihres Klagebegehrens von der Feststellungs- zur Leistungsklage übergegangen ist, stellt dies, da sich der neue Antrag auf dasselbe Rechtsverhältnis bezieht, eine (qualitative) Klageerweiterung nach § 264 Nr. 2 ZPO dar (st.Rsp.,vgl. BGH, Urteil v. 12. Mai 1992 - VI ZR 118/91 , NZV 1992, 361 = NJW 1992, 2296 [unter II.], Rz. 9 bei juris; Urteil v. 16. Mai 2001 - XII ZR 199/98 , NJW-RR 2002, 283 [284] Rz. 6 Versäumnisurteil vom 13. November 2014 - IX 267/13 , NJW 2015, 1093 Rz. 10, jew. m.w.N.; vgl. auch BeckOK-ZPO- Bacher , § 264 Rz. 5.1; Zöller- Greger , § 264 Rz. 3b; Becker-Eberhard in Münchener Kommentar zur ZPO [MüKo-ZPO], 5. Aufl. [2016], § 264 Rz. 14); der Wechsel von der Feststellungs- zur Leistungsklage kann im Hinblick auf § 525 Satz 1 ZPO i.V.m. § 264 Nr. 2 ZPO prozessual wirksam auch noch im Berufungsverfahren vollzogen werden (vgl. in diesem Sinne BGH, Urteil v. 12. Mai 1992 - VI ZR 118/91 , NZV 1992, 361 = NJW 1992, 2296 [unter II.2.], Rz. 13 bei juris m.w.N.; Urteil v. 19. März 2004 - V ZR 104/03 , BGHZ 158, 295 = NJW 2004, 2152 [2154 f.] [unter II.2.b) und c)], Rzn. 25/26 bei juris; Urteil v. 2. Mai 2017 - VI ZR 85/16 , NJW 2017, 2623 Rz. 14; OLG Düsseldorf, Urteil v. 22. August 2014 - I-22 U 31/14 , BeckRS 2014, 22427 Rz. 41).

    Für diese Einordnung ist aber - wie die vorgenannten Beklagten verkennen - völlig unerheblich, ob in Bezug auf den ursprünglichen Feststellungsantrag ein im Sinne von § 256 ZPO berechtigtes Feststellungsinteresse (jemals) bestanden hat und ob es der Klagepartei möglich und zumutbar gewesen wäre, zu einem früheren Zeitpunkt als tatsächlich erfolgt den Wechsel vom Feststellungs- zum Leistungsantrag zu vollziehen (vgl. in diesem Sinne nur BGH, Urteil v. 16. Mai 2001 - XII ZR 199/98 , NJW-RR 2002, 283 [284] Rzn. 6 u. 8).

  • BAG, 10.06.2009 - 4 AZR 194/08

    Auslegung einer Verweisungsklausel auf die Vergütungsordnung des BAT

    Weder überstiegen die in der Berufungsinstanz zuletzt gestellten Anträge die vorher gestellten, noch änderte sich der Klagegrund für beide Anträge (vgl. dazu BGH 16. Mai 2001 - XII ZR 199/98 - Rn. 6 mwN, NJW-RR 2002, 283, 284).
  • OLG Düsseldorf, 06.10.2017 - 22 U 41/17

    Wie weit gehen die Prüfungs- und Hinweispflichten des Auftragnehmers?

    Eine nur qualitative Modifizierung des Antrags bei gleichbleibendem Klagegrund stellt sich indes gemäß § 264 Nr. 2 ZPO ebenfalls nicht als Klageänderung i.S.v. § 263 ZPO dar; dies gilt insbesondere bei der Umstellung von einem Feststellungs- auf einen Leistungsantrag bei identischem Streitgegenstand (vgl. BGH, Urteil vom 16.05.2001, XII ZR 199/98, NJW-RR 2002, 283; BGH, Urteil vom 12.05.1992, VI ZR 118/91, NJW 1992, 2296; Zöller-Greger, ZPO, 31. Auflage 2016 § 263, Rn 8; § 264, Rn 3b; § 256, Rn 15c mwN).
  • OLG Düsseldorf, 22.08.2018 - U (Kart) 2/17
    Soweit die Klägerin mit der Umstellung ihres Klagebegehrens von der Feststellungs- zur Leistungsklage übergegangen ist, stellt dies, da sich der neue Antrag auf dasselbe Rechtsverhältnis bezieht, eine (qualitative) Klageerweiterung nach § 264 Nr. 2 ZPO dar (st.Rsp.,vgl. BGH, Urteil v. 12. Mai 1992 - VI ZR 118/91 , NZV 1992, 361 = NJW 1992, 2296 [unter II.], Rz. 9 bei juris; Urteil v. 16. Mai 2001 - XII ZR 199/98 , NJW-RR 2002, 283 [284] Rz. 6 Versäumnisurteil vom 13. November 2014 - IX 267/13 , NJW 2015, 1093 Rz. 10, jew. m.w.N.; vgl. auch BeckOK-ZPO- Bacher , § 264 Rz. 5.1; Zöller- Greger , § 264 Rz. 3b; Becker-Eberhard in Münchener Kommentar zur ZPO [MüKo-ZPO], 5. Aufl. [2016], § 264 Rz. 14); der Wechsel von der Feststellungs- zur Leistungsklage kann im Hinblick auf § 525 Satz 1 ZPO i.V.m. § 264 Nr. 2 ZPO prozessual wirksam auch noch im Berufungsverfahren vollzogen werden (vgl. in diesem Sinne BGH, Urteil v. 12. Mai 1992 - VI ZR 118/91 , NZV 1992, 361 = NJW 1992, 2296 [unter II.2.], Rz. 13 bei juris m.w.N.; Urteil v. 19. März 2004 - V ZR 104/03 , BGHZ 158, 295 = NJW 2004, 2152 [2154 f.] [unter II.2.b) und c)], Rzn. 25/26 bei juris; Urteil v. 2. Mai 2017 - VI ZR 85/16 , NJW 2017, 2623 Rz. 14; OLG Düsseldorf, Urteil v. 22. August 2014 - I-22 U 31/14 , BeckRS 2014, 22427 Rz. 41).

    Für diese Einordnung ist aber - wie die vorgenannten Beklagten verkennen - völlig unerheblich, ob in Bezug auf den ursprünglichen Feststellungsantrag ein im Sinne von § 256 ZPO berechtigtes Feststellungsinteresse (jemals) bestanden hat und ob es der Klagepartei möglich und zumutbar gewesen wäre, zu einem früheren Zeitpunkt als tatsächlich erfolgt den Wechsel vom Feststellungs- zum Leistungsantrag zu vollziehen (vgl. in diesem Sinne nur BGH, Urteil v. 16. Mai 2001 - XII ZR 199/98 , NJW-RR 2002, 283 [284] Rzn. 6 u. 8).

  • BAG, 21.02.2006 - 3 AZR 77/05

    Auslegung einer Betriebsvereinbarung

    Geht der Kläger in der Berufungsinstanz - wie hier - vom Feststellungsantrag auf den Leistungsantrag über, fehlt es an einer Klageänderung, vielmehr liegt eine Erweiterung des Klageantrags in der Hauptsache ohne Änderung des Klagegrundes nach § 264 Nr. 2 ZPO vor (BGH 16. Mai 2001 - XII ZR 199/98 - NJW-RR 2002, 283 f.), die nicht als Klageänderung anzusehen und auch in der Berufungsinstanz ohne weiteres zulässig ist.
  • LAG Düsseldorf, 29.06.2007 - 9 Sa 447/07

    Aufhebungsvertrag, Wiedereinstellungsanspruch

    Geht der Kläger von der positiven Feststellungsklage zu einer deckungsgleichen Leistungsklage über, ohne die Feststellungsklage weiterzuverfolgen, handelt es sich um eine ohne weiteres zulässige Klageerweiterung nach § 264 Nr. 2 ZPO (BGH, Urteil vom 16.05.2001, NJW-RR 2002, S. 283 f. m.w.N.).
  • OLG Frankfurt, 16.03.2010 - 14 U 31/04

    Baurecht: Mangelhafte Herstellung eines Hallenschwimmbades (nicht den Regeln der

    Denn der Übergang von einer positiven Feststellungs- zu einer Leistungsklage stellt keine Klageänderung (§ 263 ZPO) dar sondern nur eine Klageerweiterung nach § 264 Nr. 2 ZPO, wenn sich der neue Antrag - wie hier - auf dasselbe Rechtsverhältnis bezieht (BGH NJW 1992, 2296; BGH NJW-RR 2002, 283).

    Denn der Kläger einer positiven Feststellungsklage hat grundsätzlich die Wahl, entweder ganz zur Leistungsklage überzugehen oder auf Leistung zu klagen und die Feststellungsklage daneben weiterzuverfolgen (BGH NJW-RR 2002, 283).

  • OLG Düsseldorf, 20.09.2007 - 6 U 122/06

    Kreditaufnahmeverbot gesetzlicher Krankenkassen nach § 220 Abs. 1 Satz 1 SGB V

    a) Der von der Klägerin vorgenommene Übergang von der Feststellungsklage nebst Hilfsanträgen sowie kumulativem Zahlungsantrag in erster Instanz zur zusammenfassenden Leistungsklage im Berufungsantrag zu 1.) ist - soweit er nicht auf eine Haftung der Beklagten wegen angeblicher Verhinderung ihrer Sitzverlegung von O-Stadt nach XY-Stadt gestützt wird - gemäß §§ 264 Nr. 2, 525 ZPO nicht als Klageänderung anzusehen (vgl. BGH, NJW-RR 2002, 283), so dass es weder auf eine Zustimmung der Beklagten noch darauf ankommt, ob die Klageänderung gemäß § 533 Nr. 1 2. Alt., Nr. 2 ZPO für sachdienlich erachtet und auf Tatsachen gestützt werden kann, die der Senat seiner Verhandlung und Entscheidung über die Berufung ohnehin nach § 529 ZPO zugrunde zu legen hat.
  • LAG Hamm, 21.07.2006 - 10 TaBV 11/06

    Anspruch der Gewerkschaft auf Erstattung von Anwaltskosten zur Durchsetzung des

    Für den im Beschwerderechtszug gestellten Zahlungsantrag, zu dem die Antragstellerin nach Ausgleichung der Kostennoten ihrer Verfahrensbevollmächtigten ohne Widerspruch der Arbeitgeberin nach § 267 ZPO zu Recht übergegangen ist, § 264 ZPO (vgl. BGH, Urteil vom 16.05.2001 - NJW-RR 2002, 283), besteht auch ein Rechtsschutzinteresse.
  • LAG Rheinland-Pfalz, 17.11.2016 - 7 Sa 150/16

    Keine Verpflichtung des Arbeitgebers zur Beschäftigung ohne Spät- und

    Die Klageerweiterung vom erstinstanzlich gestellten Antrag auf Feststellung, dass sich die Beklagte seit dem 6. Juli 2015 in Annahmeverzug der Arbeitsleistung des Klägers befindet, in einen Zahlungsantrag in Höhe von 33.139,04 EUR brutto ist, sofern sie nicht bereits nach § 264 Nr. 2 ZPO ohne weiteres zulässig ist (vgl. BGH, Urteil vom 16. Mai 2001 - XII ZR 199/98 - NJW-RR 2002, 283, 284), jedenfalls sachdienlich, § 64 Abs. 6 ArbGG in Verbindung mit § 533 ZPO.
  • LAG Berlin-Brandenburg, 17.02.2011 - 25 Sa 1553/10

    Ersatz des Steuerzuschlags auf Beihilfeleistungen an Betriebsrentner aufgrund

  • BAG, 30.01.2013 - 4 AZR 306/11

    Arbeitsvertragliche Bezugnahme - teilgekündigter Tarifvertrag mit Bezugnahme auf

  • BAG, 10.06.2009 - 4 AZR 196/08

    Auslegung einer Verweisungsklausel auf die Vergütungsordnung des BAT

  • BAG, 10.06.2009 - 4 AZR 197/08

    Auslegung einer Verweisungsklausel auf die Vergütungsordnung des BAT

  • OLG Hamm, 27.04.2018 - 11 U 8/15

    Voraussetzungen der Schätzung eines unfallbedingten Verdienstausfallschadens

  • LG Köln, 27.09.2011 - 27 O 319/08

    Schadensersatzanspruch bei Kündigung eines Generalunternehmervertrages i.R.d.

  • LG Karlsruhe, 05.12.2017 - 11 S 145/16

    Wann kann ein Sondernutzungsrecht an Parkplätzen nachträglich begründet werden?

  • LAG Hamm, 04.03.2005 - 10 TaBV 124/04

    Zulässigkeit der Beschwerde im Beschlussverfahren Übergang vom Feststellungs- zum

  • LAG Hessen, 17.07.2012 - 13 Sa 1053/11

    Arbeitslosengeld - Aufhebungsvertrag - Schadenersatz - Sperrfrist;

  • OLG Düsseldorf, 20.09.2007 - 6 U 219/06

    Fehlende ladungsfähige Anschrift des Klägers - Substantiierung der Behauptung des

  • OLG Hamm, 17.09.2008 - 33 U 7/08

    Fehler eines später eingeschalteten Rechtsanwalts unterbrechen grundsätzlich die

  • LG Duisburg, 03.02.2017 - 22 O 3/09
  • OLG München, 28.09.2015 - 20 U 2190/15

    Individualisierungsanforderungen an den Güteantrag in Anlageberatungsfällen

  • OLG München, 06.11.2008 - 1 U 4428/07

    Amtshaftung: Ansprüche wegen der Löschung zw. Nichtwiedereintragung einer GmbH im

  • LAG Niedersachsen, 23.04.2012 - 9 Sa 1427/11

    Eingruppierung eines Ausbilders nach Gehalts-TV Berufsbildungswerk

  • AG München, 30.11.2018 - 191 C 7921/16

    Schadensersatz wegen nicht ausgeführten Überweisungsauftrag

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