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   BGH, 16.06.2009 - XI ZB 33/08   

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https://dejure.org/2009,320
BGH, 16.06.2009 - XI ZB 33/08 (https://dejure.org/2009,320)
BGH, Entscheidung vom 16.06.2009 - XI ZB 33/08 (https://dejure.org/2009,320)
BGH, Entscheidung vom 16. Juni 2009 - XI ZB 33/08 (https://dejure.org/2009,320)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • nomos.de PDF, S. 27 (Volltext und Kurzanmerkung)

    Keine Aussetzung des Schadensersatzprozesses wegen fehlerhafter Anlageberatung nach § 7 Abs. 1 KapMuG

  • Wolters Kluwer

    Anwendung des § 7 Abs. 1 Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) auf Rechtsstreitigkeiten wegen fehlerhafter Anlageberatung bei Fehlen einer Zulässigkeit des Stellens eines Musterfeststellungsantrags; Rechtsmittel gegen die Aussetzung von Verfahren bzgl. ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Aussetzung einer Klage wegen fehlerhafter Anlageberatung im Hinblick auf anhängiges KapMuG-Verfahren

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Statthaftigkeit der sofortigen Beschwerde gegen Aussetzungsbeschluss nach § 7 Abs. 1 Satz 1 KapMuG in einem nicht vorlagefähigen Verfahren

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anwendung des § 7 Abs. 1 Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) auf Rechtsstreitigkeiten wegen fehlerhafter Anlageberatung bei Fehlen einer Zulässigkeit des Stellens eines Musterfeststellungsantrags; Rechtsmittel gegen die Aussetzung von Verfahren bzgl. ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kapitalanlagerecht - § 7 KapMuG bei fehlerhafte Anlageberatung?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Ein Rechtsstreit wegen fehlerhafter Beratung beim Vertrieb eines Filmfonds kann nicht nach § 7 KapMuG ausgesetzt werden

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Fehlerhafte Anlageberatung und Musterprozesse

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    KapMuG § 7 Abs. 1 Satz 1, 4
    Keine Aussetzung einer Klage wegen fehlerhafter Anlageberatung im Hinblick auf anhängiges KapMuG-Verfahren

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Fehlerhafte Beratung beim Vertrieb eines Filmfonds

Besprechungen u.ä. (4)

  • nomos.de PDF, S. 27 (Volltext und Kurzanmerkung)

    Keine Aussetzung des Schadensersatzprozesses wegen fehlerhafter Anlageberatung nach § 7 Abs. 1 KapMuG

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    KapMuG § 7 Abs. 1, § 1; ZPO §§ 252, 567 Abs. 1 Nr. 1
    Keine Aussetzung einer Klage wegen fehlerhafter Anlageberatung im Hinblick auf anhängiges KapMuG-Verfahren

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 12,79 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Anwendung von § 7 Abs. 1 KapMuG auf nicht vorlagefähige Verfahren; Reichweite des § 7 Abs. 1 KapMuG

  • handelsblatt.com (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung, 10.02.2012)

    Reform des Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetzes

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2009, 2539
  • ZIP 2009, 1393
  • MDR 2009, 1127
  • WM 2009, 1359
  • DB 2009, 1591
  • AnwBl 2009, 194
  • NZG 2009, 869
 
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Wird zitiert von ... (61)

  • LG Stuttgart, 24.10.2018 - 22 O 101/16

    Schadensersatzverpflichtung der Porsche Holding SE gegenüber Investoren

    Eine Auslegung des Aussetzungserfordernisses (§ 8 Abs. 1 Satz 1 KapMuG) nach dem Wortlaut, nach der Systematik, nach Gesetzeshistorie sowie nach dem Telos des Gesetzes gebietet es, das Vorliegen eines gleichen zugrunde liegenden Lebenssachverhalts als ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal für eine Aussetzungsentscheidung zu fordern (Fullenkamp in: Vorwerk/Wolf, KapMuG, § 7 Rdn. 7; BGH, Beschl. v. 16. Juni 2009, XI ZB 33/08, juris Rdn. 14 = NJW 2009, 2539 [2541]).
  • BGH, 16.06.2020 - II ZB 10/19

    BGH lässt Kapitalanleger-Musterverfahren in Stuttgart gegen die Porsche SE zu

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs werden Rechtsstreitigkeiten, in denen kein Musterfeststellungsantrag nach § 2 KapMuG gestellt werden kann, von § 8 Abs. 1 KapMuG von vornherein nicht erfasst (BGH, Beschluss vom 16. Juni 2009 - XI ZB 33/08, ZIP 2009, 1393 Rn. 10 zu § 7 Abs. 1 KapMuG aF; Beschluss vom 8. April 2014 - XI ZB 40/11, ZIP 2014, 1045 Rn. 19, 22; Beschluss vom 2. Dezember 2014 - XI ZB 17/13, ZIP 2015, 245 Rn. 11; Beschluss vom 5. November 2015 - III ZB 69/14, BGHZ 207, 306 Rn. 16; Beschluss vom 30. April 2019 - XI ZB 13/18, BGHZ 222, 15 Rn. 33).

    Es genügt nicht, dass Feststellungen in dem bereits eingeleiteten Musterverfahren Einfluss auf die Entscheidung haben können (vgl. BGH, Beschluss vom 16. Juni 2009 - XI ZB 33/08, ZIP 2009, 1393 Rn. 15 zu § 7 Abs. 1 KapMuG aF und Rn. 18 zu § 148 ZPO).

    Ob von unterschiedlichen Lebenssachverhalten stets dann gesprochen werden muss, wenn sich in einem gestreckten Sachverhalt unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ad-hoc-Mitteilungspflichten ergeben können (so Schneider/Heppner, BB 2011, 2947, 2950; Söhner, ZIP 2013, 7, 10; aA Haufe, Das Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz ["KapMuG"], 2012, S. 85 f., 90 f.; Riedel in Vorwerk/Wolf, KapMuG, 2. Aufl., § 4 Rn. 3; Reuschle in KK-KapMuG, 2. Aufl., § 4 Rn. 103; Rimmelspacher, Festschrift Leipold, 2009, S. 125, 134 f.) oder, wie das Oberlandesgericht angenommen hat, von einem Lebenssachverhalt auch Informationspflichten verschiedener Emittenten erfasst werden können (vgl. auch BGH, Beschluss vom 16. Juni 2009 - XI ZB 33/08, ZIP 2009, 1393 Rn. 14 zu § 7 KapMuG aF), muss vom Senat in diesem Zusammenhang nicht entschieden werden.

  • BGH, 13.12.2011 - II ZB 6/09

    Kapitalanleger-Musterverfahren: Prüfungskompetenz des Rechtsbeschwerdegerichts

    Nach der Rechtsprechung des XI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (vgl. Beschluss vom 16. Juni 2009 - XI ZB 33/08, ZIP 2009, 1393; Beschluss vom 8. September 2009 - XI ZB 4/09, juris Rn. 5; Beschluss vom 30. November 2010 - XI ZB 23/10, ZIP 2011, 147 Rn. 10 f.) findet § 7 Abs. 1 Satz 4 KapMuG, der den Aussetzungsbeschluss des Prozessgerichts für nicht anfechtbar erklärt, auf Aussetzungsbeschlüsse insoweit keine Anwendung, als Ansprüche geltend gemacht werden, die nicht Gegenstand eines Musterfeststellungsantrags sein können.

    Das gilt auch dann, wenn sich die Haftung aus der Verwendung eines fehlerhaften Prospekts im Zusammenhang mit einer Beratung oder einer Vermittlung ergibt (BGH, Beschluss vom 10. Juni 2008 - XI ZB 26/07, BGHZ 177, 88 Rn. 15; Beschluss vom 30. Oktober 2008 - III ZB 92/07, ZIP 2009, 290 Rn. 11; Beschluss vom 16. Juni 2009 - XI ZB 33/08, ZIP 2009, 1393 Rn. 9; Beschluss vom 30. November 2010 - XI ZB 23/10, ZIP 2011, 147 Rn. 11; Beschluss vom 21. Dezember 2010 - XI ZB 25/10, ZIP 2011, 493 Rn. 10 f.).

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