Rechtsprechung
   BGH, 16.09.1988 - V ZR 71/87   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Zurückweisung eines Zeugenbeweises wegen verspäteter Beibringung - Unvollständiges Beweisangebot wegen unzureichender Benennung eines Zeugen - Wirksamkeit der Fristssetzung zur Beibringung des Zeugenbeweises (Zustellung)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 356
    Frist zur Beibringung der vollständigen Anschrift eines Zeugen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1989, 227
  • MDR 1989, 54
  • BB 1989, 1227
  • BauR 1989, 116



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 06.11.1997 - I ZR 102/95  

    Trachtenjanker

    Denn die Benennung des Zeugen als "N.N." in der Berufungsbegründung hätte dem Berufungsgericht Anlaß für ein Vorgehen nach § 356 ZPO geben müssen (BGH, Urt. v. 16.9.1988 - V ZR 71/87, NJW 1989, 227, 228; Urt. v. 31.3.1993 - VIII ZR 91/92, NJW 1993, 1926, 1927).
  • BGH, 30.01.2008 - I ZR 146/05  

    Haftung des Transporteurs beim Verlust von Sendungen

    Dies ist im vorliegenden Fall nicht geschehen, so dass ein in der Revision zu beachtender Verfahrensmangel vorliegt (BGH, Urt. v. 16.9.1988 - V ZR 71/87, NJW 1989, 227, 228; vgl. auch BVerfG, Beschl. v. 8.4.2004 - 2 BvR 743/03, NJW-RR 2004, 1150, 1151).
  • BGH, 31.03.1993 - VIII ZR 91/92  

    Beibringungsfrist für ladungsfähige Anschrift

    Das sind die des § 356 ZPO (vgl. BGH, Urteile vom 8. Dezember 1988 aaO, 16. September 1988 - V ZR 71/87 = NJW 1989, 227, 228 und 14. Januar 1987 - IVb ZR 65/85 = NJW 1987, 893, 894; BVerfG, Beschlüsse vom 29. November 1983 und 13. August 1985 - jeweils aaO).

    Es kann daher - wie schon in dem Urteil des V. Zivilsenats vom 16. September 1988 (aaO) - dahinstehen, ob ein unvollständig benanntes Beweismittel, das erst nach Ablauf einer gemäß § 356 ZPO gesetzten Frist ergänzt wird, in der Berufungsinstanz nach § 528 Abs. 3 ZPO ausgeschlossen bleibt.

  • BGH, 17.07.1997 - I ZR 100/95  

    Darlegungs- und Beweislast des Umzugsunternehmers bei der Beschädigung von

    Unter diesen Umständen hätte das Berufungsgericht der Beklagten nach § 356 ZPO nicht nur eine Beibringungsfrist setzen (vgl. BGH, Urt. v. 14.1.1987 - IVb ZR 65/85, BGHR ZPO § 356 Satz 1 - Zeugenanschrift 1; Urt. v. 8.12.1988 - III ZR 107/87, BGHR ZPO § 356 Satz 1 - Zeugenanschrift 3; Urt. v. 31.3.1993 - VIII ZR 91/92, BGHR ZPO § 356 Satz 1 - Zeugenanschrift 4), sondern diese Anordnung der Beklagten wegen der verschuldensunabhängigen Präklusionswirkung des Fristablaufs auch förmlich zustellen müssen (vgl. BGH, Urt. v. 16.9.1988 - V ZR 71/87, NJW 1989, 227, 228).

    Eine Heilung des Zustellungsmangels nach § 187 Satz 1 ZPO konnte nicht eintreten, da auf Präklusionsfristen die für Notfristen bestimmte Ausnahmeregelung des § 187 Satz 2 ZPO Anwendung findet (BGHZ 76, 236, 238; BGH, NJW 1989, 227, 228).

    In einem solchen Fall dürfen Beginn und Ende der Frist nicht vom ungewissen Ermessen des Gerichts abhängen, wie dies bei einer Anwendung des § 187 Satz 1 ZPO der Fall wäre (BGHZ 76, 236, 239; BGH, NJW 1989, 227, 228).

  • BGH, 11.05.1989 - III ZR 2/88  

    Voraussetzungen für das Zustandekommens eines Darlehensvertrages - Vermutung der

    Abgesehen davon, daß ein solcher Beweisantritt der Vorschrift des § 373 ZPO grundsätzlich nicht genügt (BGH Urteil vom 16. März 1983 - VIII ZR 346/81 - NJW 1983, 1905, 1908; vgl. auch Urteil vom 16. September 1988 - V ZR 71/87 - BGHR ZPO § 356 Satz 1 - Zeugenanschrift 2 -), legt die Revision nicht dar, daß der Beklagte zu 1 auch zur Frage des Blankettmißbrauchs Beweis angeboten habe.
  • BAG, 06.02.1997 - 2 AZR 38/96  

    Rechtmäßigkeit der arbeitgeberseitigen außerordentlichen Kündigung eines

    Das Gericht hat grundsätzlich auf Mängel des Beweisantritts unter Fristsetzung zu deren Behebung hinzuweisen (vgl. z.B. BVerfG Beschluß vom 24. April 1985 - 2 BvR 1248/82 - BverfGE 69, 248; BGH Urteil vom 16. September 1988 - V ZR 71/87 - NJW 1989, 227, 228; Zöller/Greger, ZPO, 19. Aufl., § 373 Rz 8; Baumbach/ Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 55. Aufl., § 139 Rz 54).
  • OLG Düsseldorf, 22.08.2014 - 22 U 31/14  

    Anspruch auf Freistellung setzt Eingehung einer Verbindlichkeit voraus!

    (5) Zudem ist die Klägerin mit ihrem Antrag auf erneute Anhörung der Sachverständigen - im Berufungsverfahren gemäß § 531 ZPO präkludiert, nachdem ihr das LG durch Beschluss vom 18.10.- (157 GA) eine Frist zur Einzahlung des weiteren Vorschusses i.S.v. § 356 ZPO bis zum 25.10.- gesetzt und der Vorschuss erst am 12.11.- (vgl. IV GA), d.h. nach Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz am 04.11.- (vgl. 165/166 GA) eingegangen ist (vgl. BGH, Urteil vom 16.09.1988, V ZR 71/87, NJW 1989, 227; Zöller-Heßler, 30. Auflage 2014, § 531, Rn 8 mwN; Zöller-Greger, a.a.O., § 356, Rn 2; § 379, Rn 7), da sie Zulassungsgründe i.S.v. § 531 Abs. 2 ZPO nicht hinreichend dargetan hat.
  • BFH, 25.11.1997 - VII R 79/96  

    Unwirksamkeit der Ausschlussfrist für die Vorlage der Prozessvollmacht

    Es ist vielmehr auch notwendig, den Zeitpunkt genau zu bestimmen, an welchem dem Prozeßbevollmächtigten die gerichtliche Verfügung zugestellt worden ist (vgl. BGH-Urteil vom 16. September 1988 V ZR 71/87, Neue Juristische Wochenschrift--NJW-- 1989, 227 ).
  • LAG Hamm, 25.02.2000 - 10 Sa 1843/99  

    Wirksamkeit einer ordentlichen betriebsbedingten Kündigung ; Ausreichende

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  • LG München I, 18.12.2014 - 17 HKO 7546/10  

    Aktivlegitimation, Ausschlußfristen, Rechtsmissbräuchlichkeit

    Wenn für ein Beweismittel eine Ausschlussfrist nach § 356 ZPO gesetzt wurde und diese Frist nicht eingehalten wird, hat dies zur Folge, dass die Beweiserhebung unterbleibt und das Beweismittel nur noch dann benutzt werden darf, wenn nach der freien Überzeugung des Gerichtes dadurch das Verfahren nicht verzögert wird; die Nichteinhaltung der Frist führt zum Ausschluss des Beweismittels, ohne dass es auf ein Verschulden der säumigen Partei ankäme, die Gründe dafür, weshalb die Zahlung des Vorschusses unterbleibt, sind unerheblich (vgl. Zöller, ZPO, 30. Auflage 2014, Rdnr. 7 zu § 356; BGH, Urteil vom 16.09.1988, V ZR 71/87, zitiert nach Juris; Münchner Kommentar zur ZPO, 4. Auflage 2012, Rdnr. 7 zu § 356).
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