Rechtsprechung
   BGH, 16.10.2008 - IX ZR 2/05   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Gewährung einer inkongruenten Deckung an einen Nachunternehmer durch Direktzahlungen des Auftraggebers; Abweichung vom normalen Zahlungsweg des Auftragnehmers an den Nachunternehmer

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Direktzahlungen des Auftraggebers nach § 16 Nr. 6 VOB/B an einen Nachunternehmer als inkongruente Deckung

  • nwb

    InsO § 131 Abs. 1

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Inkongruente Deckung bei Direktzahlungen; Direktzahlungen an Nachunternehmen als inkongruente Deckung

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Inkongruente Deckung durch Direktzahlungen des Auftraggebers gemäß § 16 Nr. 6 VOB/B an einen Nachunternehmer der Schuldners

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    InsO § 131 Abs. 1; VOB/B § 16 Nr. 6
    Anfechtbarkeit von Direktzahlungen des Auftraggebers an einen Nachunternehmer

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Insolvenzanfechtung bei Direktzahlungen an Nachunternehmer

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Deutsche Zeitschrift für Wirtschafts- und Insolvenzrecht (Leitsatz)

    Anfechtung von Direktzahlungen des Auftraggebers gemäß § 16 Nr. 6 VOB/B an einen Nachunternehme

  • lw.com PDF, S. 6 (Leitsatz und Kurzinformation)

    Insolvenzanfechtung der Direktzahlungen des Auftraggebers an Nachunternehmer

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Direktzahlungen des Auftraggebers an den Nachunternehmer gemäß § 16 Nr, 6 VOB/B nicht insolvenzfest

  • hwhlaw.de (Kurzinformation)

    Direktzahlungen des Auftraggebers an einen Nachunternehmer unter insolvenzrechtlichen Aspekten

  • hwhlaw.de (Kurzinformation)

    Direktzahlungen des Auftraggebers an einen Nachunternehmer unter insolvenzrechtlichen Aspekten

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Direktzahlungen des Auftraggebers an den Subunternehmer - Anfechtung nach InsO

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    InsO § 131; VOB/B § 16 Nr. 6
    Direktzahlungen des Auftraggebers nach § 16 Nr. 6 VOB/B an einen Nachunternehmer als inkongruente Deckung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Direktzahlungen des Auftraggebers an einen Nachunternehmer bleiben inkongruent! (IBR 2009, 27)

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 16.10.2008, Az.: IX ZR 2/05 (Anfechtung von Direktzahlungen des Auftraggebers gemäß § 16 Nr. 6 VOB/B an einen Nachunternehmer)" von RA Tobias Wellensiek, original erschienen in: DZWIR 2009, 126 - 127.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2009, 232
  • ZIP 2008, 2324
  • MDR 2009, 227
  • MDR 2010, 370
  • NZBau 2009, 115
  • NZI 2009, 55
  • WM 2008, 2377
  • BauR 2009, 250
  • ZfBR 2009, 142



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BGH, 17.07.2014 - IX ZR 240/13  

    InsO § 130 Abs. 1 Satz 1, § 133 Abs. 1, § 142

    Befriedigungen, die nicht in der Art erbracht werden, in der sie geschuldet sind, gewähren eine inkongruente Deckung im Sinne von § 131 Abs. 1 InsO (BGH, Beschluss vom 6. Juni 2002 - IX ZR 425/99, ZInsO 2002, 766; Urteil vom 16. Oktober 2008 - IX ZR 2/05, NZI 2009, 55 Rn. 13; vom 20. Januar 2011 - IX ZR 58/10, NZI 2011, 141 Rn. 17).

    Derartige Direktzahlungen sind zudem besonders verdächtig, wenn sie - wie auch hier - an einen Zahlungsverzug des Auftragnehmers und Käufers und damit typischerweise an dessen Liquiditätsschwierigkeiten anknüpfen (BGH, Urteil vom 16. Oktober 2008, aaO Rn. 13; vom 20. Januar 2011, aaO).

  • BGH, 20.01.2011 - IX ZR 58/10  

    Insolvenzanfechtung: Direktzahlung des Endmieters an den Vermieter auf Anweisung

    aa) Eine Gläubigerbenachteiligung im Sinne der insolvenzrechtlichen Anfechtungsvorschriften liegt vor, wenn eine Rechtshandlung entweder die Schuldenmasse vermehrt oder die Aktivmasse verkürzt und dadurch den Zugriff auf das Schuldnervermögen vereitelt, erschwert oder verzögert hat (BGH, Urteil vom 22. Dezember 2005 - IX ZR 190/02, BGHZ 165, 343, 350; vom 16. Oktober 2008 - IX ZR 2/05, ZInsO 2008, 1322 Rn. 9; HK-InsO/Kreft, 5. Aufl. § 129 Rn. 37 mwN).

    Eine Verkürzung der Masse kann insbesondere dann eintreten, wenn eine dem Schuldner zustehende Forderung durch Zahlung an einen Dritten getilgt wird, weil der Schuldner für die Befriedigung des Zahlungsempfängers einen Vermögensgegenstand aufgibt, der anderenfalls den Gläubigern insgesamt zur Verfügung gestanden hätte (BGH, Urteil vom 10. Mai 2007 - IX ZR 146/05, ZIP 2007, 1162 Rn. 9; vom 16. Oktober 2008, aaO).

    aa) In der Rechtsprechung ist seit jeher anerkannt, dass Befriedigungen, die nicht in der Art erbracht werden, in der sie geschuldet sind, eine inkongruente Deckung im Sinne von § 30 Nr. 2 KO gewähren (vgl. für Direktzahlungen des Auftraggebers gemäß § 16 Nr. 6 VOB/B an einen Nachunternehmer BGH, Beschluss vom 6. Juni 2002 - IX ZR 425/99, ZInsO 2002, 766; Urteil vom 16. Oktober 2008, aaO Rn. 13; OLG Dresden, ZIP 1999, 2161, 2165 mit zustimmender Anmerkung von Schmitz EWiR 2000, 253 f).

    Derartige Direktzahlungen sind zudem besonders verdächtig, wenn sie - wie hier - an einen Zahlungsverzug des Zwischenmieters und damit typischerweise an dessen Liquiditätsschwierigkeiten anknüpfen (BGH, Urteil vom 16. Oktober 2008, aaO Rn. 13).

  • BGH, 23.09.2010 - IX ZR 212/09  

    Insolvenzanfechtung: Überweisung der auf das Geschäftskonto des

    Dies ist bei einer Verkürzung der Aktivmasse oder einer Vermehrung der Schuldenmasse anzunehmen, die den Gläubigerzugriff auf das Schuldnervermögen vereitelt, erschwert oder verzögert (BGHZ 174, 228, 233 Rn. 18; BGH, Urt. v. 19. April 2007 - IX ZR 59/06, WM 2007, 1218, 1219 Rn. 15; BGH, Urt. v. 16. Oktober 2008 - IX ZR 2/05, WM 2008, 2377, 2378 Rn. 9).

    Für eine derartige hypothetische, nur gedachte Betrachtungsweise ist im Anfechtungsrecht ohnehin kein Raum (BGHZ 123, 320, 325 f; 159, 397, 401; BGH, Urt. v. 12. Juli 2007 - IX ZR 235/03, WM 2007, 2071, 2072 Rn. 15; Urt. v. 16. Oktober 2008 - IX ZR 2/05, WM 2008, 2377, 2378 Rn. 11).

  • BGH, 17.12.2015 - IX ZR 287/14  

    Insolvenzanfechtung: Deckungsanfechtung einer in kritischer Zeit geschlossenen

    Da dem Angewiesenen aus der Tilgung der gegen den Schuldner gerichteten Verbindlichkeit unmittelbar eine Rückgriffsforderung gegen diesen erwächst, scheidet eine Gläubigerbenachteiligung aus, weil sich in der Person des Schuldners ein bloßer Gläubigerwechsel verwirklicht (BGH, Beschluss vom 16. Oktober 2008, aaO; Urteil vom 21. Juni 2012, aaO; vom 20. November 2014 - IX ZR 13/14, WM 2015, 53 Rn. 22).

    Begnügt sich der Gläubiger mit einer Drittzahlung aufgrund einer vorweggenommenen Zahlungsanweisung an den Auftraggeber, ohne dass für ihn ein eigenes Forderungsrecht gegen den Dritten geschaffen wird, bedarf es lediglich des Abschlusses einer Kongruenzvereinbarung zwischen ihm und dem Schuldner (vgl. BGH, Urteil vom 16. Oktober 2008 - IX ZR 2/05, WM 2008, 2377 Rn. 13).

  • BGH, 20.11.2014 - IX ZR 13/14  

    Grenzüberschreitende Insolvenz eines deutschen Bauunternehmers: Geltendmachung

    Dies gilt auch bei einer auf § 16 Abs. 6 VOB/B (§ 16 Nr. 6 VOB/B aF) beruhenden Direktzahlung an den Subunternehmer (BGH, Urteil vom 16. Oktober 2008 - IX ZR 2/05, ZIP 2008, 2324 Rn. 13 mwN).

    Erfüllt ein Dritter auf Anweisung des Schuldners dessen Verbindlichkeit, liegt hierin grundsätzlich eine nicht unerhebliche Abweichung vom normalen Zahlungsweg und damit eine nicht in der Art zu beanspruchende Befriedigung des Gläubigers im Sinne von § 131 Abs. 1 InsO (BGH, Urteil vom 16. Oktober 2008, aaO mwN; vom 20. Januar 2011 - IX ZR 58/10, WM 2011, 371 Rn. 17; vom 17. Juli 2014 - IX ZR 240/13, WM 2014, 1588 Rn. 17).

    Eine Verkürzung der Aktivmasse kann insbesondere dann eintreten, wenn eine dem Schuldner zustehende Forderung durch Zahlung an einen Dritten getilgt wird, weil der Schuldner für die Befriedigung des Zahlungsempfängers einen Vermögensgegenstand aufgibt, der anderenfalls den Gläubigern insgesamt zur Verfügung gestanden hätte (BGH, Urteil vom 16. Oktober 2008 - IX ZR 2/05, WM 2008, 2377 Rn. 9; vom 20. Januar 2011, aaO).

  • BGH, 29.09.2011 - IX ZR 74/09  

    Insolvenzanfechtung: Rechte des Insolvenzverwalters an zur Sicherung eines

    Aus ihrem Werkvertrag mit der Schuldnerin hatte sie keinen Anspruch auf eine Direktzahlung durch das Straßenbauamt (BGH, Urteil vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 337/97, WM 1998, 2345, 2348; vom 9. Januar 2003 - IX ZR 85/02, WM 2003, 398, 400; vom 21. April 2005 - IX ZR 24/04, WM 2005, 1033, 1034; vom 16. Oktober 2008 - IX ZR 2/05, ZIP 2008, 2324 Rn. 13).
  • LAG Niedersachsen, 29.07.2013 - 10 Sa 1115/12  

    Rückgewähr von Arbeitsentgelt - Insolvenzanfechtung

    Gläubigerbenachteiligung liegt vor, wenn eine Rechtshandlung entweder die Schuldenmasse vermehrt oder die Aktivmasse verkürzt und dadurch den Zugriff auf das Schuldnervermögen vereitelt, erschwert oder verzögert hat (BGH 20.01.2011 - IX ZR 58/10 - NJW-RR 2011, 630 = ZIP 2011, 438; 16.10.2008 - IX ZR 2/05 - MDR 2009, 142 = ZIP 2008, 1322) .
  • OLG München, 25.11.2014 - 5 U 3153/14  

    Direktzahlung als inkongruente Leistung

    Befriedigungen, die nicht in der Art erbracht werden, in der sie geschuldet sind, gewähren eine inkongruente Deckung im Sinne von § 131 Abs. 1 InsO (BGH, Beschluss vom 6. Juni 2002 - IX ZR 425/99, ZInsO 2002, 766; Urteil vom 16. Oktober 2008 - IX ZR 2/05, NZI 2009, 55 Rn. 13; vom 20. Januar 2011 - IX ZR 58/10, NZI 2011, 141 Rn. 17).
  • LAG Niedersachsen, 29.07.2013 - 10 Sa 1106/12  

    Rückgewähr von Arbeitsentgelt - Insolvenzanfechtung

    Gläubigerbenachteiligung liegt vor, wenn eine Rechtshandlung entweder die Schuldenmasse vermehrt oder die Aktivmasse verkürzt und dadurch den Zugriff auf das Schuldnervermögen vereitelt, erschwert oder verzögert hat (BGH 20.01.2011 - IX ZR 58/10 - NJW-RR 2011, 630 = ZIP 2011, 438; 16.10.2008 - IX ZR 2/05 - MDR 2009, 142 = ZIP 2008, 1322) .
  • OLG Frankfurt, 19.12.2013 - 6 U 131/12  

    Auswirkungen eines Sekundärinsolvenzverfahrens auf die Aktivlegitimation des

    Denn darin liegt eine nicht unerhebliche Abweichung vom normalen Zahlungsweg des Auftragnehmers an den Nachunternehmer (BGH NJW-RR 2009, 232, Rn. 13).
  • LAG Niedersachsen, 27.05.2013 - 10 Sa 1042/12  

    Voraussetzungen der Insolvenzanfechtung von Arbeitsentgeltzahlungen wegen

  • LAG Niedersachsen, 29.07.2013 - 10 Sa 1111/12  

    Rückgewähr von Arbeitsentgelt - Insolvenzanfechtung

  • LAG Niedersachsen, 29.07.2013 - 10 Sa 1105/12  

    Rückgewähr von Arbeitsentgelt - Insolvenzanfechtung

  • LAG Niedersachsen, 29.07.2013 - 10 Sa 1114/12  

    Rückgewähr von Arbeitsentgelt - Insolvenzanfechtung

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