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   BGH, 16.11.1962 - 2 StR 316/62   

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https://dejure.org/1962,740
BGH, 16.11.1962 - 2 StR 316/62 (https://dejure.org/1962,740)
BGH, Entscheidung vom 16.11.1962 - 2 StR 316/62 (https://dejure.org/1962,740)
BGH, Entscheidung vom 16. November 1962 - 2 StR 316/62 (https://dejure.org/1962,740)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Amtsrichterliche Ermäßigung eines Bußgelds nach verspätet gestelltem Antrag auf gerichtliche Entscheidung - Verbot der Schlechterstellung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 18, 127
  • NJW 1963, 166
  • MDR 1963, 234
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • OLG Bamberg, 15.02.2017 - 3 Ss OWi 1294/16

    Einspruch gegen noch nicht erlassenen Bußgeldbescheid - Entscheidung des

    Da die vom Amtsgericht festgesetzten Rechtsfolgen vollständig denjenigen des Bußgeldbescheids entsprechen, bedurfte die auf die Rechtsbeschwerde der Betroffenen gebotene Verwerfung des Einspruchs - etwa mit Blick auf eine gegenüber dem Bußgeldbescheid ermäßigte Geldbuße oder einen gegebenenfalls erstmals im Urteil gewährten beschränkten Vollstreckungsaufschub nach § 25 Abs. 2a Satz 1 StVG -auch keiner Modifikation aufgrund des ungeachtet der unzulässigen Fortsetzung des Verfahrens zu beachtenden Verbots der Schlechterstellung gemäß § 79 Abs. 3 Satz 1 OWiG i. V. m. § 358 Abs. 2 StPO (vgl. hierzu BGH, Beschluss vom 16.11.1962 - 2 StR 316/62 = BGHSt 18, 127/128 ff. = NJW 1963, 166; BayObLG, Urteil vom 25.02.1953 = BayObLGSt 1953, 34; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 26.11.1984 - 5 Ss 349/84 = JR 1986, 121; a.A. KK/Ellbogen OWiG § 70 Rn. 25).
  • BGH, 24.01.1984 - 1 StR 874/83

    Nachholen der im ersten Urteil versäumten Einbeziehung einer Vorverurteilung

    Demgemäß hat der Bundesgerichtshof in dem vergleichbaren Fall, daß nach rechtskräftig gewordenem Strafbefehl in derselben Sache ein Urteil ergangen ist, weil der Amtsrichter den Einspruch versehentlich als rechtzeitig angesehen hat, keine Nichtigkeit des ergangenen Urteils angenommen (BGHSt 13, 306, 309; 18, 127, 129).
  • OLG München, 28.12.2007 - 4St RR 227/07

    Formerfordernis bei Berufungseinlegung; Verschlechterungsverbot bei Verurteilung

    Über die Revision gegen ein solches Urteil kann und darf somit das Revisionsgericht entscheiden (BGHSt 13, 306/309; 18, 127/129).

    Hierbei hatte der Senat jedoch das Verbot der Schlechterstellung (§ 358 Abs. 2 StPO ) zu beachten (BayObLGSt aaO; BGHSt 18, 127, 129/130; Löwe-Rosenberg/Gössel aaO).

  • OLG Hamm, 06.02.2020 - 4 RVs 18/20

    Verschlechterungsverbot; Verbot der reformatio in peius; Teilrechtskraft;

    Dies verstößt nicht gegen das Verschlechterungsverbot (Anschluss an BGH, Beschl. V. 12.10.2004 - 5 StR 181/04; im Gegensatz zu BGHSt 18, 127).

    In der (zahlenmäßig) herrschenden Rechtsprechung und Literatur soll in einem solchen Fall die angefochtene Entscheidung zwar (soweit sie die eingetretene Rechtskraft missachtet) aufzuheben, gleichzeitig aber festzustellen sein, dass es bei der günstigeren Rechtsfolge sein Bewenden hat (BGHSt 18, 127 ff.; OLG Düsseldorf JR 1986, 121, 122 m. Anm. Welp; OLG Hamburg NStZ-RR 2006, 18, 20; OLG Hamm NJW 1970, 1092, 1093; OLG München NJW 2008, 1331; OLG Oldenburg NJW 1959, 1983, 1984; Franke in: Löwe/Rosenberg, StPO, § 358 Rdn. 20; 26. Aufl., Kudlich in: MK-StPO, 1. Aufl., Einleitung Rdn. 401 f.; Maur in: KK-StPO, 8. Aufl., § 411 Rdn. 5; Wiedner in: Beck-OK-StPO, 35. Ed., § 358 Rdn. 39).

    Der vom BGH in der Entscheidung BGHSt 18, 127 ff. angestellte Vergleich zwischen angefochtener und nicht angefochtener Entscheidung (s.o.) ist nicht überzeugend.

  • OLG Braunschweig, 20.12.2001 - 2 Ss (BZ) 76/01

    Rechtsbeschwerdeverfahren im Bußgeldsachen: Verschlechterungsverbot nach einem

    Der Gebrauch des Rechtsmittels könne und dürfe ihn nicht schlechter stellen, als er stehen würde, wenn er sich dessen nicht bedient hätte (BGHSt 18, 127, 129 f.).
  • OLG Bamberg, 30.11.2018 - 2 OLG 110 Ss 89/18

    Revision gegen Berufungsurteil nach übersehener Rechtskraft des Strafbefehls

    1 St 282/61">BayObLGSt 1961, 195; BGHSt 13, 306; BGHSt 18, 127; BGHSt 26, 183; OLG Düsseldorf JMBl HE 1989, 163; OLG München, Beschluss vom 28.12.2007 - 4 St RR 227/07 = NJW 2008, 1331 = NStZ 2009, 110; OLG Hamm, Beschluss vom 20.02.2013 - 3 RBs 13/13 = ZfS 2013, 232; vgl. auch Meyer-Goßner/Schmitt § 411 Rn. 12; KK/Maur StPO 7. Aufl. § 411 Rn. 5).
  • OLG Oldenburg, 14.01.1997 - Ss 542/96

    Urteilsaufhebung, Sachurteil, neues, Verschlechterungsverbot

    Das Verschlechterungsverbot gilt im Bußgeldverfahren auch im Verhältnis zwischen dem ersten -vom Rechtsbeschwerdegericht aufgehobenen - und dem - nach Zurückverweisung - zweiten Urteil des Amtsgerichts, wenn nur der Betroffene das Rechtsmittel eingelegt hatte (vgl. BGHSt 18, 127, 130; OLG Karlsruhe NJW 1974, 1718 f. Göhler, a.a.0., § 79, Rn. 37 m.w.N.; Karlsruher.
  • BGH, 10.07.1972 - AnwSt (R) 6/72

    Voraussetzungen für eine Ausschließung aus der Rechtsanwaltschaft wegen

    Ist das angefochtene Urteil ein Berufungsurteil, so muß vom Revisionsgericht von Amts wegen auch geprüft werden, ob die Berufung wirksam eingelegt war (RGSt 67, 53, 55 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch BGHSt 13, 306; 18, 127) [BGH 07.11.1962 - 2 StR 269/62].
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