Rechtsprechung
   BGH, 17.07.1990 - 1 StR 305/90   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Bindungsumfang bei einer Zurückverweisung an eine Schwurgerichtskammer - Anforderungen an das Vorliegen einer schweren anderen seelischen Abartigkeit in § 20 Strafgesetzbuch (StGB) - Annahme eines minder schweren Falles bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 21 Strafgesetzbuch (StGB)

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1986, 793
  • NStZ 1990, 537



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BGH, 17.08.2004 - 5 StR 93/04  

    Strengere Anforderungen an Strafmilderung bei alkoholisierten Tätern

    Wer in einer gefahrträchtigen Lage in erheblichem Maße dem Alkohol zuspricht, dem kann schulderhöhend vorgeworfen werden, daß er sich mit einer gewissen Leichtfertigkeit in die Tatsituation gebracht hat (BGH NStZ 1990, 537, 538).

    Insbesondere in stark emotional aufgeladenen Krisensituationen wird die Gefahr von Gewalttätigkeiten durch die enthemmende Wirkung erheblicher Alkoholisierung regelmäßig vorhersehbar erhöht (vgl. BGH NStZ 1990, 537, 538).

  • BGH, 04.06.1991 - 5 StR 122/91  

    Beurteilung des Gewichts anderer seelischer Abartigkeit - "schizotype

    Unter diesen Umständen mußte der Tatrichter prüfen, ob die Persönlichkeitsstörung Symptome aufweist, die in ihrer Gesamtheit das Leben des Angeklagten vergleichbar schwer und mit ähnlichen - auch sozialen - Folgen stören, belasten oder einengen wie krankhafte seelische Störungen (vgl. BGHSt 34, 22, 28; BGH StV 1988, 384 = BGHR StGB § 21 seelische Abartigkeit 4; BGH Beschluß vom 22. September 1978 - 3 StR 330/78 - und Urteile vom 26. Juni 1990 - 1 StR 281/90 - und vom 17. Juli 1990 - 1 StR 305/90 - vgl. auch Rasch StV 1991, 126, 131).
  • OLG Hamm, 08.05.2007 - 4 Ss 166/07  

    alkoholbedingt erheblich verminderte Schuldfähigkeit; Versagung einer

    Wer in einer gefahrträchtigen Lage in erheblichem Maße dem Alkohol zuspricht, dem kann schulderhöhend vorgeworfen werden, dass er sich mit einer gewissen Leichtfertigkeit in diese Tatsituation gebracht hat (BGH NStZ 1990, 537, 538).
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