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   BGH, 17.09.2015 - III ZR 384/14   

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https://dejure.org/2015,26984
BGH, 17.09.2015 - III ZR 384/14 (https://dejure.org/2015,26984)
BGH, Entscheidung vom 17.09.2015 - III ZR 384/14 (https://dejure.org/2015,26984)
BGH, Entscheidung vom 17. September 2015 - III ZR 384/14 (https://dejure.org/2015,26984)
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Volltextveröffentlichungen (11)

Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Geschlossene Immobilienfonds - und die faktisch fehlende Fungibilität

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 10.01.2019 - III ZR 109/17

    Anlageberatungsvertrag: Wirksamkeit einer vom Berater vorformulierten Bestätigung

    Die persönliche Aufklärungspflicht des Beraters entfällt, wenn die entsprechende Belehrung in einem Prospekt enthalten ist und der Berater davon ausgehen darf, dass der Kunde diesen gelesen und verstanden hat und gegebenenfalls von sich aus Nachfragen stellt (z.B. Senatsurteile vom 17. September 2015 - III ZR 384/14, BeckRS 2015, 16600 Rn. 16; vom 11. Dezember 2014 - III ZR 365/13, WM 2015, 128 Rn. 18 und vom 20. Juni 2013 - III ZR 293/12, BeckRS 2013, 11561 Rn. 7).
  • BGH, 07.02.2019 - III ZR 498/16

    abgelehnte Prospektlektüre - Kapitalanlageberatung: Pflichtenumfang des

    Denn die persönliche Aufklärungspflicht des Beraters entfällt erst dann, wenn er davon ausgehen darf, dass der Kunde den - die notwendige Aufklärung enthaltenden - Prospekt gelesen und verstanden hat und gegebenenfalls von sich aus Nachfragen stellt (zB Senatsurteile vom 17. September 2015 - III ZR 384/14, BeckRS 2015, 16600 Rn. 16; vom 11. Dezember 2014 - III ZR 365/13, WM 2015, 128 Rn. 18 und vom 20. Juni 2013 - III ZR 293/12, BeckRS 2013, 11561 Rn. 7).
  • OLG Celle, 31.08.2016 - 11 U 3/16

    Kapitalanlageberatung: Bedeutung von Risikohinweisen in Beratungsprotokollen für

    aa) Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung entfällt die Verpflichtung des Beraters zur persönlichen Aufklärung, " wenn die entsprechende Belehrung in einem Prospekt enthalten ist und der Berater davon ausgehen darf, dass der Kunde diesen gelesen und verstanden hat und gegebenenfalls von sich aus Nachfragen stellt" (vgl. BGH, Urteil vom 17. September 2015 - III ZR 384/14, juris, Rn. 16 m.w.N.; Unterstreichung durch den Senat).

    Diese Forderung ergibt sich nicht nur aus dem bereits zitierten Urteil des Bundesgerichtshofs vom 17. September 2015 (a.a.O.), sondern auch aus der übrigen höchstrichterlichen Rechtsprechung.

  • OLG Celle, 15.09.2016 - 11 U 209/15

    Haftung wegen fehlerhafter Kapitalanlageberatung bei Beteiligung an

    a) Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung entfällt die Verpflichtung des Beraters zur persönlichen Aufklärung, "wenn die entsprechende Belehrung in einem Prospekt enthalten ist und der Berater davon ausgehen darf, dass der Kunde diesen gelesen und verstanden hat und gegebenenfalls von sich aus Nachfragen stellt" (vgl. BGH, Urteil vom 17. September 2015 - III ZR 384/14, juris, Rn. 16 m. w. N.).
  • OLG Düsseldorf, 14.04.2016 - 16 U 30/15

    Pflichten des Anlageberaters bei Vermittlung einer Beteiligung an einem

    Im Rahmen eines Beratungsvertrages ist auch über die eingeschränkte Fungibilität (BGH, Urteil vom 17. September 2015 - III ZR 384/14 -, juris), die Kommanditistenhaftung gemäß § 172 Abs. 4 HGB (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 04. Dezember 2014 - III ZR 82/14 -, juris) und das Währungsrisiko (BGH, Urteil vom 07. Oktober 2008 - XI ZR 89/07 -, BGHZ 178, 149-158) aufzuklären.
  • OLG Frankfurt, 17.04.2020 - 17 U 9/19

    Anforderungen an Anlageberatung bei nachgesandtem Prospekt (Schiffsfonds)

    Eine ordnungsgemäße Anlageberatung kann zwar grundsätzlich nicht nur mündlich, sondern auch durch die Übergabe von Prospektmaterial erfolgen, sofern der Prospekt nach Form und Inhalt geeignet ist, die nötigen Informationen wahrheitsgemäß und verständlich zu vermitteln, und er dem Anlageinteressenten so rechtzeitig vor Vertragsschluss übergeben wird, dass sein Inhalt noch zur Kenntnis genommen werden kann (Senat, Urteil vom 21.06.2017, 17 U 160/16 , Rn. 39 , beck-online; Senat, Urteil vom 09.09.2015, 17 U 32/14 , Rn. 36 , beck-online; BGH, Urteil vom 07.02.2019, III ZR 498/16, Rn. 12, beck-online; BGH, Urteil vom 10.01.2019, III ZR 109/17, Rn. 26, beck-online; BGH, Urteil vom 17.09.2015, III ZR 384/14, Rn. 16, beck-online; BGH, Urteil vom 24.04.2014, III ZR 389/12, Rn. 9, beck-online).

    Die persönliche Aufklärungspflicht des Beraters entfällt aber erst dann, wenn die entsprechende Belehrung in einem Prospekt enthalten ist und der Berater davon ausgehen darf, dass der Kunde diesen gelesen und verstanden hat und gegebenenfalls von sich aus Nachfragen stellt (BGH, Urteil vom 07.02.2019, III ZR 498/16, Rn. 15, beck-online; BGH, Urteil vom 10.01.2019, III ZR 109/17, Rn. 27, beck-online; BGH, Urteil vom 17.09.2015, III ZR 384/14, Rn. 16, beck-online; BGH, Urteil vom 11.12.2014, III ZR 365/13, Rn. 18, beck-online; BGH, Urteil vom 20.06.2013, III ZR 293/12, Rn. 7, beck-online).

  • OLG Celle, 25.10.2018 - 11 U 153/17

    Anlegergerechte Beratung kann nicht durch rechtzeitige Übergabe des

    Die höchstrichterliche Rechtsprechung geht aber davon aus, dass der Anlageinteressent den ihm überreichten Prospekt im Eigeninteresse grundsätzlich lesen muss: "Die persönliche Aufklärungspflicht des Beraters entfällt, wenn die entsprechende Belehrung in einem Prospekt enthalten ist und der Berater davon ausgehen darf, dass der Kunde diesen gelesen und verstanden hat und gegebenenfalls von sich aus Nachfragen stellt" (BGH, Urteile vom 17. November 2015 - III ZR 384/14, juris Rn. 16; vom 20. Juni 2013 - III ZR 393/12, juris Rn. 7 und vom 11. Dezember 2014 - III ZR 365/13, juris Rn. 18).

    Von dem Anleger ist eine "sorgfältige und eingehende Lektüre" zu fordern (so ausdrücklich BGH, Urteil vom 17. November 2015 a.a.O.).

  • OLG Brandenburg, 05.12.2018 - 7 U 46/17

    Schadensersatzanspruch eines Kommanditisten wegen Falschberatung

    Die persönliche Aufklärungspflicht des Beraters entfällt, wenn die entsprechende Belehrung in einem Prospekt enthalten ist und der Berater davon ausgehen darf, dass der Kunde diesen Prospekt gelesen und verstanden hat (vgl. BGH, Urteil vom 03.11.2015 - II ZR 270/14, WM 2016, 72; Urteil v. 17.09.2015 - III ZR 384/14, zit. nach juris; Urteil v. 23.06.2016 - III ZR 308/15, WM 2016, 1333 j.m.w.N.).
  • LG Hannover, 27.10.2016 - 8 O 267/15

    - FORMAXX 41 -, Maklerhaftung, Haftung des Kapitalanlagevermittlers,

    Von einem verständigen Anleger ist zu erwarten, dass er den Prospektinhalt sorgfältig zur Kenntnis nimmt und gegebenenfalls von sich aus Nachfragen stellt (im Anschluss an BGH, 18.02.2016 - III ZR 14/15 - 17.09.2015 - III ZR 384/14 - OLG Hamm, 15.05.2014 - 34 U 11/14 - OLG Düsseldorf, 09.12.2014 - l-16 U 227/13 - 16 U 227/13; OLG Karlsruhe, 03.03.2015 - 17 U 8/14 - ) .
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