Rechtsprechung
   BGH, 17.10.2000 - 1 StR 261/00   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • HRR Strafrecht

    § 105 Abs. 1 JGG
    Anwendungsvoraussetzungen für das Jugendstrafrecht bei Heranwachsenden; Einfluß äußerer Tatumstände auf die Beurteilung von § 105 Abs. 1 JGG (Gruppendynamik und Massenschlägerei); Entwicklungsrückstand; Jugendverfehlung (Prinzipielle Unbegrenztheit möglicher Tatbestände); Weiter tatrichterlicher Beurteilungsspielraum bei der Prüfung von § 105 Abs. 1 Nr. 2 JGG

  • lexetius.com
  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Strafausspruch - Jugendrecht - Revision - Totschlag - Gefährliche Körperverletzung - Leichtsinn - Entwicklungsrückstand - Jugendverfehlung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    JGG § 105 Abs. 1
    Anwendbarkeit von Jugendstrafrecht auf Erwachsene

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NStZ 2001, 102
  • StV 2001, 181
  • StV 2001, 196



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 11.03.2003 - 1 StR 507/02  

    Diebstahl (Mitgewahrsam; Angestellter; Hilflosigkeit; Verhältnis des besonders

    Der bloße Hinweis auf nicht näher beschriebene Aggressionen aus einer großen Gruppe heraus (vgl. allgemein zu "Gruppendynamik und Jugendstrafrecht" Hoffmann, StV 2001, 196 ff.) kann jedoch schwerwiegende Gewaltdelinquenz des Angeklagten nicht belegen.

    Dies ermöglicht dem Senat nicht die Überprüfung, ob die Jugendkammer dabei von einem rechtlich zutreffenden Maßstab ausgegangen ist (vgl. zu alledem zusammenfassend BGH StV 2001, 181 f. m.w.N.).

  • LG Bonn, 04.10.2007 - 8 KLs 16/07  

    Foltermord von Siegburg: Die brutale Jugend des Pascal I.

    Eine Jugendverfehlung liegt vor, wenn, unabhängig vom generellen Reifegrad des Angeklagten, die konkrete Tat auf jugendlichen Leichtsinn, Unüberlegtheit oder soziale Unreife zurückgeht (vgl. nur BGH NStZ 2001, 102; BGH NStZ-RR 1999, 26).
  • LG Bonn, 08.05.2009 - 22 KLs 38/08  

    Tötung eines Häftlings im Jugendstrafvollzug der Justizvollzugsanstalt Siegburg

    Von einer solchen spricht man nur dann, wenn, unabhängig vom generellen Reifegrad des Angeklagten, die konkrete Tat auf jugendlichen Leichtsinn, Unüberlegtheit oder soziale Unreife zurückgeht (vgl. nur BGH NStZ 2001, 102; BGH NStZ-RR 1999, 26).
  • BGH, 29.05.2002 - 2 StR 2/02  

    Gleichstellung eines Heranwachsenden mit einem Jugendlichen; Aufklärungspflicht

    Entscheidend hierfür ist, ob unabhängig vom generellen Reifegrad des Angeklagten, die konkrete Tat auf jugendlichen Leichtsinn, Unüberlegtheit oder soziale Unreife zurückgeht (BGH NStZ 2001, 102).
  • LG Köln, 02.06.2015 - 156 Ns 23/15  

    Josephine Witt

    Darüber hinaus zählen dazu "aus den Antriebskräften der Entwicklung entspringende Entgleisungen" (BGHSt 8, 90) bzw. Motive, auch wenn das äußere Erscheinungsbild der Tat der Begehungsweise durch Erwachsene entspricht (BGH NStZ 01, 102; betr. Spontanverhalten OLG Zweibrücken v 8.3. 93 NStZ 93, 530; Hamm StV 01, 182).
  • OLG Hamm, 06.09.2004 - 2 Ss 234/04  

    Jugendstrafe; Erforderlichkeit; Abwägung; Erziehungsgedanke; Strafzweck;

    Nach der obergerichtlichen Rechtsprechung stehen die beiden Alternativen des § 105 Abs. 1 JGG, von denen die erste täter-, die zweite tatbezogene Faktoren erfasst, nebeneinander; es besteht kein Anwendungsvorrang der 2. Alternative (BGH NStZ 2001, 102).
  • OLG Brandenburg, 04.01.2010 - 1 Ss 105/09  

    Rechtsfehlerhafte und lückenhafte Begründung der Anwendung von allgemeinem

    Dass die hier in Rede stehenden Taten von Tätern aller Altersklassen begangen werden, schließt die Annahme einer Jugendverfehlung nicht aus (vgl. BGH NStZ 2001, 102; AG Rudolstadt vom 14.11.2006, zitiert nach juris m.w.N.).
  • OLG Hamm, 13.04.2010 - 2 RVs 18/10  

    [Jugendrecht, Urteilsanforderungen]

    Eine Jugendverfehlung in diesem Sinne liegt vor, wenn, unabhängig vom generellen Reifegrad des Angeklagten, die konkrete Tat auf jugendlichen Leichtsinn, Unüberlegtheit oder soziale Unreife zurückgeht (BGH NStZ 2001, 102 m.w.N.).
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