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   BGH, 17.12.2015 - I ZR 219/13   

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https://dejure.org/2015,54937
BGH, 17.12.2015 - I ZR 219/13 (https://dejure.org/2015,54937)
BGH, Entscheidung vom 17.12.2015 - I ZR 219/13 (https://dejure.org/2015,54937)
BGH, Entscheidung vom 17. Dezember 2015 - I ZR 219/13 (https://dejure.org/2015,54937)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • lexetius.com
  • IWW

    §§ 8, ... 3, 4 Nr. 7 UWG, § 2 Abs. 1 Nr. 1 UWG, § 2 Abs. 1 Nr. 3 UWG, § 4 Nr. 7 UWG, § 4 Nr. 1 UWG, § 6 Abs. 2 Nr. 5 UWG, § 6 Abs. 1, 2 Nr. 5 UWG, Art. 5 Abs. 1 GG, Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG, Richtlinie 2005/29/EG, Art. 5 Abs. 2 GG, §§ 1, 2 Abs. 2 Nr. 5 UWG, Art. 1 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1, 12 Abs. 1 GG, Art. 12 Abs. 1 GG, § 563 Abs. 3 ZPO, § 91 Abs. 1 Satz 1, § 92 Abs. 1, § 97 ZPO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 4 Nr 1 UWG vom 02.12.2015, § 4 Nr 7 UWG vom 03.03.2010, Art 2 Abs 1 GG, Art 5 Abs 1 GG, Art 12 Abs 1 GG
    Wettbewerbsverstoß: Herabsetzende Äußerungen über die Dissertation eines Mitbewerbers im Internet; Güter- und Interessenabwägung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Unterlassungsbegehren der Veröffentlichung von kritischen Äußerungen zu einer Dissertation auf einer Internetseite; Objektiver Zusammenhang mit der Förderung des Absatzes eines fremden Unternehmens bei einem redaktionellen Beitrag; Verbesserung der eigenen Reputation und ...

  • kanzlei.biz

    Zulässigkeit von Meinungsäußerungen bei bestehenden Wettbewerbsverhältnissen

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Unterlassungsbegehren der Veröffentlichung von kritischen Äußerungen zu einer Dissertation auf einer Internetseite; Objektiver Zusammenhang mit der Förderung des Absatzes eines fremden Unternehmens bei einem redaktionellen Beitrag; Verbesserung der eigenen Reputation und ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • internet-law.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Spannungsverhältnis von Meinungsfreiheit und Wettbewerbsrecht

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Verhältnis von Meinungsfreiheit und Wettbewerbsrecht

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Fast eine Schmähkritik...

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Unlauterer Wettbewerb - und die redaktionelle Äußerung als geschäftliche Handlung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die Doktorarbeit des Konkurrenten - und ihre kritische Bewertung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Tatsachenbehauptung oder Werturteil über dem Konkurrenten? - und die Meinungsfreiheit

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Kommerzielle Meinungsäußerungen - und die Meinungsfreiheit

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Herabsetzung der fachlichen Qualifikation eines Wettbewerbers durch Werbeaussage eines anderen Gutachters

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • GRUR-RR 2016, 410
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OLG Karlsruhe, 27.05.2020 - 6 U 36/20

    Wettbewerbsverstoß im Internet: Geschäftliche Handlung und Wettbewerbsverhältnis

    Ein redaktioneller Beitrag ist daher nicht als geschäftliche Handlung zu qualifizieren, wenn er allein der Information und Meinungsbildung seiner Adressaten dient (BGH, Urteil vom 19.05.2011, I ZR 147/09 - Coaching-Newsletter - juris Rn. 15; BGH, Urteil vom 17.12.2015, I ZR 219/13 - Dr. Estrich - juris Rn. 11).

    Der objektive Zusammenhang mit der Absatzförderung kann darin liegen, dass dem Leser des Beitrags der Eindruck vermittelt wird, der Urheber des Beitrags sei ein besonders fachkundiger, wissenschaftlichem Arbeiten verpflichteter und damit seriöser Anbieter (BGH, Urteil vom 19.05.2011, I ZR 147/09 - Coaching-Newsletter - juris Rn. 16) oder wenn die Veröffentlichung auch darauf abzielt, die eigene Reputation und Wettbewerbsstellung des Autors zum Nachteil des kritisierten Konkurrenten zu verbessern (BGH, Urteil vom 17.12.2015, I ZR 219/13 - Dr. Estrich - juris Rn. 12).

  • BGH, 24.01.2019 - I ZR 200/17

    Das beste Netz

    Soweit - wie im Streitfall - die unionsrechtlich determinierten Spezialvorschriften des § 6 Abs. 2 Nr. 4 und 5 UWG anwendbar sind, verdrängen sie § 4 Nr. 1 UWG und § 4 Nr. 7 UWG aF (BGH, GRUR 2012, 74 Rn. 17 - Coaching-Newsletter; BGH, Urteil vom 17. Dezember 2015 - I ZR 219/13, GRUR-RR 2016, 410 Rn. 18; Köhler in Köhler/Bornkamm/Feddersen aaO § 4 Rn. 1.7).
  • BGH, 07.03.2019 - I ZR 254/16

    Knochenzement III

    Die das Unionsrecht umsetzende Bestimmung gemäß § 6 Abs. 2 Nr. 5 UWG ist vorrangig vor der Vorschrift des § 4 Nr. 1 UWG (§ 4 Nr. 7 UWG aF) anzuwenden (vgl. BGH, Urteil vom 19. Mai 2011 - I ZR 147/09, GRUR 2012, 74 Rn. 17 = WRP 2012, 77 - Coaching-Newsletter; Urteil vom 17. Dezember 2015 - I ZR 219/13, GRUR-RR 2016, 410 Rn. 18; Urteil vom 31. März 2016 - I ZR 160/14, GRUR 2016, 710 Rn. 37 = WRP 2016, 843 - Im Immobiliensumpf).

    Danach erfordert die Beurteilung der Frage, ob eine Werbeaussage eines Wettbewerbers einen Mitbewerber herabsetzt, eine Gesamtwürdigung, die die Umstände des Einzelfalls wie insbesondere den Inhalt und die Form der Äußerung, ihren Anlass, den Zusammenhang, in dem sie erfolgt ist, sowie die Verständnismöglichkeiten des angesprochenen Verkehrs berücksichtigt (BGH, GRUR-RR 2016, 410 Rn. 19 mwN).

    Dabei kommt es maßgeblich auf die Sicht des durchschnittlich informierten und verständigen Adressaten der Werbung an (BGH, GRUR 2010, 162 Rn. 20 - Gib mal Zeitung; GRUR-RR 2016, 410 Rn. 19).

  • LG Mannheim, 27.11.2019 - 14 O 181/19

    Gericht stärkt Faktenchecks von CORRECTIV

    Die in Artikel 5 GG sowie Art. 11 GRCh und Art. 10 EMRK verbürgte Presse-, Rundfunk- und Meinungsfreiheit ist insoweit bei der Anwendung des Lauterkeitsrechts zu berücksichtigen und wirkt bereits bei der Auslegung der wettbewerbsrechtlichen Vorfrage des Vorliegens einer geschäftlichen Handlung ein (vgl. BVerfGK 11, 409 = GRUR 2008, 81 [83] - Pharmakartell; BGH, GRUR 2012, 74 Rn. 15 - Coaching-Newsletter; BGH, GRUR-RR 2016, 410 Rn. 11 - Dr. Estrich; Köhler/Bornkamm/Fedderseil/Köhler, 38. Aufl. 2020, UWG § 2 Rn. 63; MüK0UWG/Bähr, 3. Aufl. 2020, UWG § 2 Rn. 178).

    16/10145, 21; BGH, GRUR 2012, 74 Rn. 15 - Coaching-Newsletter; BGH, GRUR-RR 2016, 410 Rn. 11 - Dr. Estrich; Köhler/Bornkamm/Feddersen/Köhler, 38. Aufl. 2020, UWG § 2 Rn. 67; sowie jeweils zur — indes im Ergebnis nicht abweichenden [vgl. BGH, GRUR 2013, 301 Rn. 18 — Solarinitiative] — Rechtslage vor dem UWG 2008 und der insoweit seitens der Rechtsprechung verneinten Vermutung der Wettbewerbsabsicht BGH GRUR 1980, 311 - Pressebericht in eigener Sache; BGH, GRUR 1982, 234 [235] - Großbankenrestquoten; BGH, GRUR 1986, 812 [813] - Gastrokritiker; BGH, GRUR 1990, 973 - Schönheits-Chirurgie; BGH, GRUR 1995, 270 [272] - Dubioses Geschäftsgebaren; GRUR 2000, 703 [706] - Mattscheibe; BGH, GRUR 2006, 875 Rn. 23 — Rechtsanwalts-Ranglisten; OLG Karlsruhe, NJW-RR 2002, 1695).

  • OLG Hamburg, 16.05.2019 - 3 U 197/16

    Irreführung und Herabsetzung eines Wettbewerbers durch Angabe eines

    Es handelt sich vorliegend nicht um vergleichende Werbung im Sinne des § 6 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 5 UWG, weil es an der für eine vergleichende Werbung erforderlichen Bezugnahme auf die eigenen Waren der Beklagten fehlt (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 17. Dezember 2015 - I ZR 219/13, GRUR-RR 2016, 410, Rn. 18 - Dr. Estrich).

    Für die Bewertung maßgeblich ist daher der Sinngehalt der Äußerung, wie sie vom angesprochenen Verkehr verstanden wird (BGH, GRUR-RR 2016, 410, Rn. 19 - Dr. Estrich; GRUR 2018, 622, Rn. 15 - Verkürzter Versorgungsweg).

  • LG Frankfurt/Main, 20.02.2020 - 3 O 410/19

    Zur Grenzziehung zwischen journalistischer und wettbewerblicher Tätigkeit

    Im Falle einer solchermaßen engen Verknüpfung von Tatsachenbehauptung und Bewertung darf der Grundrechtsschutz nicht dadurch verkürzt werden, dass ein tatsächliches Element aus dem Zusammenhang gerissen und isoliert betrachtet wird oder durch die Trennung der tatsächlichen und der wertenden Bestandteile einer Äußerung ihr Sinn verfälscht wird (BGH GRUR 2016, 710 Rn. 23 - Immobiliensumpf m.w.N.; BGH GRUR-RR 2016, 410 Rn. 28 - Dr. Estrich m.w.N.).
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