Rechtsprechung
   BGH, 18.01.1995 - XII ZR 30/93   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Rechtsmangel eines Mietvertrags bei Verweigerung der Genehmigung zum Betrieb einer Gaststätte durch eine Wohnungseigentümergemeinschaft - Zulässigkeit der Ablehnung eines Beweises für eine beweiserhebliche Tatsache mangels hinreichenden Sachvortrages - Schadensersatzanspruch auf entgangenen Gewinn für die Zukunft - Treuwidriges Verhalten einer Mietpartei durch Bestehen auf der Erfüllung des Vertrages bis zum Ende der fest vereinbarten Mietzeit - Schadensersatzanspruch des Mieters für die Dauer der fest vereinbarten Mietzeit - Pflicht zur Schadensminderung und Anrechnung auf die Höhe des Schadensersatzes

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Eigentumswohnungsvermietung entgegen Teilungserklärung; Schadensersatzanspruch des Mieters für Rechtsmangel; Untervermietungsgewinn

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1995, 715
  • ZMR 1995, 480



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Wird zitiert von ... (28)  

  • BGH, 01.12.2006 - V ZR 112/06  

    Inanspruchnahme des Mieters als Störer

    Der Vertrag wirkt nur schuldrechtlich, also lediglich in dem Verhältnis zwischen den Beklagten und dem Streithelfer (vgl. BGH, Urt. v. 18. Januar 1995, XII ZR 30/93, NJW-RR 1995, 715; Urt. v. 29. November 1995, XII ZR 230/94, NJW 1996, 714, 715).
  • BGH, 12.07.2006 - XII ZR 178/03  

    Umfang der Rechtskraft eines zwischen den Hauptmietparteien ergangenen

    Denn eine Störung oder Entziehung des Besitzes erfüllt bereits dann die Voraussetzungen des § 541 BGB a.F., wenn sie darauf beruht, dass der Hauptvermieter dem Mieter kündigt und dem Untermieter gegenüber seinen Rückgabeanspruch geltend macht oder dies auch nur androht (vgl. Emmerich/Sonnenschein, Miete 7. Aufl. § 541 BGB Rdn. 5; Senatsurteil vom 18. Januar 1995 - XII ZR 30/93 ­ NJW-RR 1995, 715 ff.).
  • BGH, 21.06.2001 - IX ZR 73/00  

    Verjährung des sekundären Schadensersatzanspruchs bei Anmeldung durch einen

    Genauso verhielt es sich in dem Sachverhalt, welcher dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 18. Januar 1995 (XII ZR 30/93, ZMR 1995, 480, 483) zugrunde lag.
  • BGH, 29.11.1995 - XII ZR 230/94  

    Kündigung des Mietvertrages wegen Unzulässigkeit der Vermietung von Teileigentum

    Ab dem Zeitpunkt, in dem sich das Recht der anderen Wohnungseigentümer für den Beklagten als Beeinträchtigung seines Mietgebrauchs auswirkte, war im Verhältnis der Parteien zueinander von einem Rechtsmangel im Sinne des § 541 BGB auszugehen, der u.a. eine Haftung der Kläger auf Schadensersatz gemäß § 538 BGB auslösen kann; daneben war der Beklagte berechtigt, nicht aber verpflichtet, das Mietverhältnis gemäß § 542 BGB fristlos zu kündigen (vgl. dazu im einzelnen Senatsurteil vom 18. Januar 1995 - XII ZR 30/93 - NJW-RR 1995, 715 m.w.N.).
  • BGH, 15.10.1999 - V ZR 141/98  

    BGB -Gesellschaft und notwendige Streitgenossenschaft

    Für das Vorliegen eines solchen Rechtsmangels reicht die Androhung des Rechtsinhabers, sein Recht geltend zu machen, aus (BGH, Urt. v. 18. Januar 1995, XII ZR 30/93, NJW-RR 1995, 715 m.w.N.; BGH, Urt. v. 2. November 1988, VIII ZR 7/88, NJW-RR 1989, 77, 78), eine Besitzaufgabe der Mieter ist nicht erforderlich (BGH, Urt. v. 4. Oktober 1995, XII ZR 215/94, NJW 1996, 46, 47; BGHZ 63, 132, 138).
  • BGH, 10.07.2008 - IX ZR 128/07  

    Entziehung des vertragsmäßigen Gebrauchs einer Mietsache durch den wahren

    Vielmehr kann nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung, der die Literatur folgt, schon die bloße mündliche Androhung des Dritten ausreichen, sein Recht geltend zu machen, wenn sie für den Mieter Anlass genug ist, daraufhin den Gebrauch zu unterlassen oder aufzugeben (BGH, Urt. v. 18. Januar 1995 - XII ZR 30/93, NJW-RR 1995, 715; Beschl. v. 23. Dezember 1998 - XII ZR 49/97, NJW-RR 1999, 845; Urt. v. 15. Oktober 1999 - V ZR 141/98, NJW 2000, 291, 294; Staudinger/Emmerich, aaO § 536 Rn. 46).
  • BVerwG, 12.03.1998 - 4 C 3.97  

    Sprungrevision; Klagebefugnis, Wohnungseigentumsgesetz; Wohnungseigentum;

    Auch ein Dritter darf das Sondereigentum baulich nur so nutzen, wie es jeweils gemäß § 15 Abs. 1 und 3 WEG ausgestaltet ist; soweit eine Nutzungsart nicht vom Inhalt des Sondereigentums getragen wird, werden die anderen Miteigentümer in ihrem dinglichen Eigentumsrecht verletzt und haben einen dinglichen Abwehranspruch aus § 1004 BGB mit absoluter Wirkung gegen jeden zweckwidrig Nutzenden (vgl. BGH, Urteil vom 18. Januar 1995 - XII ZR 30/93 NJW-RR 1995, 715; OLG München, Urteil vom 25. Februar 1992 - 25 U 3550/91 - NJW-RR 1992, 1492; OLG Karlsruhe, Urteil vom 22. September 1993 - 6 U 49/93 - NJW-RR 1994, 146).

    Dementsprechend ist in der zivilrechtlichen Rechtsprechung anerkannt, daß der Wohnungseigentümer bei einer unzulässigen störenden Nutzung des Wohnungs- oder Teileigentums eines anderen Miteigentümers etwa durch dessen Mieter nicht auf den im Verfahren des freiwilligen Gerichtsbarkeit durchsetzbaren Anspruchs, aus § 15 Abs. 3 WEG gegen den Miteigentümer beschränkt ist, sondern gemäß § 1004 Abs. 1 BGB auch auf dem ordentlichen Rechtsweg unmittelbar gegen den Mieter vorgehen kann (vgl. BGH, Urteil vom 18. Januar 1995 - XII ZR 30/93 - NJW-RR 1995, 715; BGH, Urteil vom 29. November 1995 - XII ZR 230/94 - NJW 1996, 714; OLG München, Urteil vom 25. Februar 1992 - 25 U 3550/91 - NJW-RR 1992, 1492; OLG Karlsruhe, Urteil vom 22. September 1993 - 6 U 49/93 - NJW-RR 1994, 146).

  • LG Frankfurt/Main, 27.09.2018 - 13 S 138/17  

    Eiscafé ist kein Laden!

    § 8. Rn. 33; OLG München, Urteil vom 25-02-1992 - 25 U 3550/91 = NJW-RR 1992, 1492; OLG Stuttgart, Beschluß vom 30-09-1992 - 8 W 256/92 = NJW-RR 1993, 24; KG, Beschluss vom 13.12.2004 - 24 W 298/03 = NJW-Spezial 2005, 146; ebenso BGH, Urteil vom 18.01.1995 - XII ZR 90/93, NJW-RR 1995, 715) an.

    Eventuelle Ersatzansprüche des Mieters gegen den Vermieter, weil dieser ihm die Mietsache nicht frei von Rechtsmängeln verschafft hat, sind in diesem Verhältnis zu lösen (dazu BGH NJW-RR 1995, 715).

  • OLG Düsseldorf, 16.11.2005 - 15 U 66/05  

    Umzugsgut; Darlegung; Schadenshöhe, Schätzung; Mindestschaden

    Die Ablehnung eines Beweises für eine beweiserhebliche Tatsache mangels hinreichenden Sachvortrages ist nur dann zulässig, wenn die unter Beweis gestellten Tatsachen so ungenau bezeichnet sind, dass ihre Erheblichkeit nicht beurteilt werden kann (BGH, Urt. v. 18. Januar 1995, XII ZR 30/93, www.jurisweb.de Rn. 15 m.w.N. = NJW-RR 1995, 715).
  • OLG Düsseldorf, 23.07.2009 - 24 U 109/08  

    Ansprüche des Vermieters bei Renovierung der Mieträume erst nach Ende der

    Im Einzelfall wird die Vermietungsfähigkeit im umstrittenen Zeitraum auch indiziert werden können dadurch, dass die Räume nach vertragsgemäßer Herstellung innerhalb kurzer Zeit tatsächlich vermietet worden sind (vgl. OLG Frankfurt DWW 1992, 336; OLG Köln aaO; Blank/Börstinghaus, Miete, 3. Aufl., § 538 BGB Rn 27; Schmidt-Futterer/Langenberg, Mietrecht, 9. Aufl. [2007], § 538 Rn 403) oder dass auf dem örtlichen Mietmarkt im Streitzeitraum eine hohe Nachfrage nach Räumen der umstrittenen Art geherrscht hatte (vgl. BGH NJW-RR 1995, 715 f sub Nr. 2).
  • OLG München, 17.01.1997 - 21 U 5288/93  

    Abgrenzung zwischen Miet- und Pachtvertrag bei Vertragsschluß über den Betrieb

  • OLG München, 10.02.2009 - 19 U 5448/08  

    Gewerbeeinheit in einer Wohnungseigentumsanlage: Anspruch der Gemeinschaft gegen

  • OLG Köln, 09.08.2013 - 19 U 137/09  

    Anforderungen an die Prognose hinsichtlich eines Erwerbsschadens; Höhe des

  • LG Münster, 13.06.2018 - 16 O 389/17  

    Schätzung des Mindestbetrags eines merkantilen Minderwertes durch das Gericht

  • BGH, 29.11.2006 - XII ZR 175/04  

    Rechtsstellung des Untermieters

  • BGH, 23.12.1998 - XII ZR 49/97  

    Voraussetzungen eines Rechtsmangels einer vermieteten Sache

  • OLG Düsseldorf, 18.07.2005 - 24 W 33/05  

    Bestimmung des Streitwertes für die Durchsetzung von Konkurrenzschutz im Wege der

  • LG Nürnberg-Fürth, 31.07.2009 - 19 S 2183/09  

    Beschluss der Wohnungseigentümer über ein Verbot der Hundehaltung: Außenwirkung

  • OLG Karlsruhe, 09.05.2006 - 8 U 211/04  

    Fehlende Abnahmefähigkeit und Verzugsschaden

  • BVerwG, 12.03.1998 - 4 C 4.97  

    Voraussetzungen für die Rechtmäßigkeit einer Baugenehmigung - Erteilung einer

  • OLG Hamburg, 23.01.2008 - 5 U 122/01  

    Kuschelfotograf

  • OLG Frankfurt, 11.10.2005 - 20 W 401/03  

    Wohnungseigentum: Zahlungsansprüche eines Sondereigentümers gegen die

  • BGH, 05.07.1995 - XII ZR 246/93  

    Anforderungen an schlüssiges Klagevorbringen

  • OLG Dresden, 25.03.2004 - 10 U 902/00  

    Defizite im Standsicherheitsnachweis: Haftungsrisiken

  • OLG Düsseldorf, 02.12.2003 - 24 U 129/03  

    Kein Rechtsmangel, wenn dieselbe Sache Gegenstand von zwei Leasingverträgen wird

  • LG Karlsruhe, 21.07.2009 - 11 S 9/09  

    Verwirkung eines Nutzungsunterlassungsanspruchs

  • BGH, 24.09.1999 - V ZR 105/98  

    Übergehen eines Beweisangebots mangels hinreichender Substantiierung

  • OLG Düsseldorf, 08.07.1998 - 10 U 159/97  

    Schadensersatzverpflichtung des Vermieters wegen Entziehung des vertragsmäßigen

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