Rechtsprechung
   BGH, 18.09.2003 - IX ZB 44/03   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Voraussetzung der Beiordnung eines Rechtsanwaltes im Insolvenzverfahren; Begründung der Ablehnung der Anwaltsbeiordnung; Widerspruch gegen vorsätzlich begangene unerlaubte Handlungen im Insolvenzverfahren; Folgen eines Widerspruches im Insolvenzverfahren; Beratungspflicht des Gerichts über die Einlegung eines Widerspruchs; Grenzen der richterlichen Fürsorgepflicht; Beiordnung eines Rechtsanwaltes als Einzelfallentscheidung

  • zvi-online.de

    InsO § 4a Abs. 2, § 175 Abs. 2, § 302 Nr. 1
    Beiordnung eines Rechtsanwalts nach Anmeldung deliktischer Forderungen zur Tabelle bei fehlenden Kenntnissen des Schuldners für Widerspruchsentscheidung

  • Deutsches Notarinstitut

    InsO § 4a Abs. 2, § 175 Abs. 2, § 302 Nr. 1
    Beiordnung eines Rechtsanwalts für Insolvenzgläubiger

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage, ob dem Schuldner gemäß § 4a Abs. 2 InsO ein Rechtsanwalt beizuordnen ist, wenn ein Gläubiger eine Forderung aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung zur Tabelle angemeldet hat

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    InsO § 4a Abs. 2 § 175 Abs. 2 § 302 Nr. 1
    Beiordnung eines Rechtsanwalts im Insolvenzverfahren wegen der Anmeldung einer Forderung aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Beiordnung eines Rechtsanwaltes

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 18.9.2003 - IX ZB 44/03" von Uwe Mäusezahl, original erschienen in: ZVI 2003, 601 - 604.

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2004, 47
  • MDR 2004, 233
  • NZI 2004, 39
  • WM 2003, 2342
  • BB 2004, 463
  • Rpfleger 2004, 116



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Wird zitiert von ... (19)  

  • BGH, 03.04.2014 - IX ZB 93/13  

    Rechte der Insolvenzgläubiger nach Restschuldbefreiung: Erteilung einer

    Widerspricht der Schuldner lediglich dem Rechtsgrund einer Forderung als vorsätzliche unerlaubte Handlung, ist dem Gläubiger auch nach Erteilung der Restschuldbefreiung aus der Eintragung der Forderung in der Tabelle eine vollstreckbare Ausfertigung zu erteilen (Klarstellung zu BGH, 18. September 2003, IX ZB 44/03, WM 2003, 2342, 2343 und BGH, 18. Januar 2007, IX ZR 44/03, WM 2007, 659 Rn. 8).

    Unterbleibt der Widerspruch, obwohl die Voraussetzungen für die Durchsetzung eines solchen Anspruchs nicht vorliegen, umfasst die Restschuldbefreiung diese Forderung gemäß § 302 Nr. 1 InsO nicht (BGH, Beschluss vom 18. September 2003 - IX ZB 44/03, WM 2003, 2342, 2343).

    Der Widerspruch stehe zwar der Feststellung der Forderung nicht entgegen (§ 178 Abs. 1 Satz 2 InsO), doch hindere er eine Vollstreckung aus der Tabelle, solange er nicht durch ein entsprechendes Feststellungsurteil beseitigt worden sei (BGH, Beschluss vom 18. September 2003 - IX ZB 44/03, WM 2003, 2342, 2343; Urteil vom 18. Januar 2007 - IX ZR 176/05, WM 2007, 659 Rn. 8; zustimmend MünchKomm-InsO/Stephan, 2. Aufl., § 302 Rn. 19; HK-InsO/Landfermann, aaO § 302 Rn. 12; Uhlenbruck/Vallender, aaO § 302 Rn. 23 f; Schmidt/Henning, InsO, 18. Aufl., § 302 Rn. 13; Pape, ZVI 2014, 1, 6 f).

  • BGH, 17.01.2008 - IX ZR 220/06  

    Pflicht des Insolvenzverwalters zur nachträglichen Berücksichtigung von

    Sie kann daher ebenso wie die besondere Feststellungsklage des § 184 InsO, die auf § 201 Abs. 2 InsO zugeschnitten ist, und die Feststellungsklage analog § 184 Abs. 1 InsO gegen den nach § 175 Abs. 2 InsO widersprechenden Schuldner (vgl. dazu BGH, Beschl. v. 18. September 2003 - IX ZB 44/03, WM 2003, 2342, 2343; Urt. v. 18. Mai 2006 - IX ZR 187/04, WM 2006, 1347, 1348; v. 18. Januar 2007 - IX ZR 176/05, WM 2007, 659, 660 f) auch nur außerhalb des Insolvenzverfahrens dem Schuldner gegenüber erfolgen, auf den sich die Rechtskraft eines gegen den Insolvenzverwalter erstrittenen Urteils gemäß § 183 Abs. 1 InsO nicht erstreckt.
  • BGH, 18.01.2007 - IX ZR 176/05  

    Zulässigkeit der Klage auf Feststellung einer Forderung aus einer vorsätzlich

    a) Mit Beschluss vom 18. September 2003 (IX ZB 44/03, WM 2003, 2342, 2343) hat der Senat ausgeführt, der Insolvenzgläubiger könne, falls der Schuldner Widerspruch gegen die Anmeldung einer Forderung aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung einlege, nach § 184 InsO Klage auf Feststellung der Forderung gegen den Schuldner erheben.
  • BGH, 10.10.2013 - IX ZR 30/13  

    Forderungsanmeldung zur Insolvenztabelle: Zulässigkeit einer negativen

    Widerspricht der Schuldner dem angemeldeten Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung (vgl. hierzu BGH, Beschluss vom 18. September 2003 - IX ZB 44/03, WM 2003, 2342, 2343; Urteil vom 18. Januar 2007 - IX ZR 176/05, NZI 2007, 416 Rn. 10), kann der Gläubiger bereits während des laufenden Insolvenzverfahrens Klage auf Feststellung dieses Rechtsgrundes erheben (BGH, Urteil vom 18. Mai 2006 - IX ZR 187/04, NZI 2006, 536 Rn. 8 ff; vom 25. Juni 2009 - IX ZR 154/08, NZI 2009, 612 Rn. 8; vom 2. Dezember 2010 - IX ZR 247/09, BGHZ 187, 337 Rn. 8).
  • BGH, 03.04.2014 - IX ZB 83/13  

    Insolvenzverfahren: Pflichten des Insolvenzgerichts bei Anmeldung einer Forderung

    Unterbleibt der Widerspruch, obwohl die Voraussetzungen für die Durchsetzung eines solchen Anspruchs nicht vorliegen, umfasst die Restschuldbefreiung diese Forderung gemäß § 302 Nr. 1 InsO nicht (BGH, Beschluss vom 18. September 2003 - IX ZB 44/03, WM 2003, 2342, 2343).

    Der Widerspruch stehe zwar der Feststellung der Forderung nicht entgegen (§ 178 Abs. 1 Satz 2 InsO), doch hindere er eine Vollstreckung aus der Tabelle, solange er nicht durch ein entsprechendes Feststellungsurteil beseitigt worden sei (BGH, Beschluss vom 18. September 2003 - IX ZB 44/03, WM 2003, 2342, 2343; Urteil vom 18. Januar 2007 - IX ZR 176/05, WM 2007, 659 Rn. 8; zustimmend MünchKomm-InsO/Stephan, 2. Aufl., § 302 Rn. 19; HK-InsO/Landfermann, aaO § 302 Rn. 12; Uhlenbruck/Vallender, aaO § 302 Rn. 23 f; Schmidt/Henning, InsO, 18. Aufl., § 302 Rn. 13; Pape, ZVI 2014, 1, 6 f).

  • BGH, 08.07.2004 - IX ZB 565/02  

    Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts im

    Unter welchen näheren Voraussetzungen demnach einem Gläubiger ein zur Vertretung bereiter Rechtsanwalt seiner Wahl beigeordnet werden muß, hängt wie beim Schuldner typischerweise von den besonderen Umständen ab, namentlich der Person des Gläubigers, dem Umfang der von ihm geltend zu machenden Ansprüche, den Schwierigkeiten der Sach- und Rechtslage sowie den Fürsorgemöglichkeiten des zuständigen Insolvenzgerichts (vgl. für den Schuldner BGH, Beschl. v. 5. Dezember 2002 aaO; v. 18. Dezember 2002 aaO; v. 18. September 2003 - IX ZB 44/03, ZInsO 2003, 1044).
  • FG Hamburg, 02.02.2007 - 2 K 106/06  

    Abgabenordnung/Insolvenzordnung: Zur Restschuldbefreiung bei Steuerhinterziehung

    a) Im Streitfall kann unentschieden bleiben, ob bei bestandskräftig festgesetzter Steuerschuld die Feststellung allein des Rechtsgrundes der Forderung im Sinne der §§ 174 Abs. 2, 175 Abs. 2 InsO von dem Anwendungsbereich des § 251 Abs. 3 AO erfasst ist und ob ein Rechtsschutzbedürfnis des Beklagten zum Erlass eines Feststellungsbescheides im Falle des Bestreitens allein des Schuldners und beschränkt auf den bezeichneten Rechtsgrund der unerlaubten Handlung besteht (vgl. zu letzterem trotz zur Zeit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens rechtskräftigen Titels bejahend BGH, Urteil vom 18.05.2006, a.a.O.; s.a. BGH, Beschluss vom 18.09.2003, IX ZB 44/03, NZI 2004, 39; so auch OLG Rostock, Beschluss vom 13.06.2005, 3 U 57/05, ZVI 2005, 2005; OLG Hamm, Beschluss vom 15.10.2003, 13 W 42/03, ZIP 2003, 2311; LG Köln, Urteil vom 10.02.2005, 2 O 651/03, NZI 2005, 406; Wimmer in: Frankfurter Kommentar zur Insolvenzordnung 4. Aufl. § 179 Rn. 6b, § 302 Rn. 11, 11a; a.A. Uhlenbruck a.a.O. § 302 Rn. 24 zur Feststellungsklage gem. § 184 InsO im Sinne einer Klagelast des Schuldners; vgl. allgemein zur Erforderlichkeit des Feststellungsbescheides gem. § 251 Abs. 3 AO im Falle festgesetzter Steuerschuld BFH, Urteil vom 23.02.2005, IVV E 63/05 [richtig: VII R 63/03 - d. Red.] , BStBl II 2005, 591; s. a. BFH, Urteil vom 07.03.2006, VII R 11/05, BStBl II, 06, 573, 575).
  • AG Köln, 07.04.2017 - 71 IK 175/15  

    Forderungsanmeldung; Deliktsforderung; Zurückweisung; Beförderungserschleichung;

    Dies gilt nicht zuletzt auch unter Berücksichtigung der besonderen Fürsorgepflicht des Insolvenzgerichts gemäß § 4a Abs. 2 InsO (vgl. dazu BGH, Beschl. v. 5.12.2002 - IX ZA 20/02, NZI 2003, 270 BGH, Beschl. v. 18.9.2003 - IX ZB 44/03, NZI 2004, 39).
  • OLG Düsseldorf, 07.06.2013 - 7 U 198/11  

    Rechtsschutzbedürfnis für die Feststellung, dass eine zur Insolvenztabelle

    Auch kann in dem Verfahren nach § 175 Abs. 2 ZPO dem Schuldner unter Umständen ein Rechtsanwalt beigeordnet werden (BGH, Beschluss vom 18.09.2003, IX ZR 44/03, NJW-RR 2004, 47 = NZI 2004, 39).
  • LG Frankfurt/Main, 02.10.2007 - 5 O 177/07  

    Aktiengesellschaft: Rechtsmissbräuchlichkeit der gerichtlichen Anfechtung eines

    Wegen der Widerspruchsmöglichkeit des Schuldners nach § 175 InsO bei angemeldeten Forderungen aus unerlaubter Handlung ist es sachgerecht, diesen Rechtsgrund bereits im Feststellungsverfahren im Tenor feststellen zu lassen, um die ansonsten bei Widerspruch des Schuldners vom Gläubiger zu erhebende Feststellungsklage (vgl. BGH ZIP 2007, 541-543; WM 2003, 2342, 2343) zu vermeiden.
  • KG, 21.11.2008 - 7 U 47/08  

    Insolvenzverfahren: Feststellung einer Werklohnforderung als Forderung aus einer

  • OLG Celle, 23.02.2009 - 7 W 2/09  

    Prozesskostenhilfe: Rechtsschutzbedürfnis einer negativen Feststellungsklage bei

  • BGH, 28.09.2006 - IX ZA 16/04  

    Beiordnung eines Rechtsanwalts im Insolvenzeröffnungsverfahren

  • BGH, 08.07.2010 - IX ZA 15/09  

    Voraussetzungen für einen Anspruch auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und

  • BGH, 14.07.2005 - IX ZA 22/03  

    Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für eine Rechtsbeschwerde;

  • OLG Frankfurt, 29.08.2008 - 19 U 107/08  

    Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung: Heilung von Zustellungsmängeln

  • OLG Celle, 08.12.2003 - 2 W 123/03  

    Insolvenzeröffnungsverfahren: Fehlende Bindungswirkung einer Verweisung an ein

  • LG Trier, 31.01.2006 - 1 S 207/05  

    Insolvenzeröffnung: Recht des Insolvenzverwalters zum isolierten Widerspruch

  • LG Bochum, 06.08.2004 - 10 T 50/04  
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