Rechtsprechung
   BGH, 19.09.2006 - XI ZR 209/04   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2006,2966
BGH, 19.09.2006 - XI ZR 209/04 (https://dejure.org/2006,2966)
BGH, Entscheidung vom 19.09.2006 - XI ZR 209/04 (https://dejure.org/2006,2966)
BGH, Entscheidung vom 19. September 2006 - XI ZR 209/04 (https://dejure.org/2006,2966)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anwendbarkeit des Verbraucherkreditgesetzes (VerbKrG) auf übliche Realkreditverträge für grundpfandrechtlich abgesicherte Kredite; Risikoaufklärungpflicht der kreditgebenden Bank über das finanzierte Geschäft bei steuersparenden Bauherrenmodellen, Bauträgermodellen und Erwerbermodellen; Widerlegliche Vermutung der Kenntnis der Bank von einer arglistigen Täuschung bei Zusammenwirken des Verkäufers oder Fondsinitiators mit der finanzierenden Bank; Widerruf eines Darlehensvertrags nach dem Haustürwiderrufsgesetz (HWiG); Kausalität der unterlassenen Belehrung über das Widerrufsrecht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    HWiG § 1 Abs. 1
    Zurechnung der Haustürsituation bei der Vermittlung von Darlehen

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwaltzentrale.de (Kurzinformation)

    BGH statuiert Erlaubnis zum Lügen

  • dr-schulte.de (Kurzinformation)

    Hohe Hürden für Nachweis der Anlegertäuschung

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BGH, 05.12.2006 - XI ZR 341/05

    Entbehrlichkeit der Nachfristsetzung mit Kündigungsandrohung beim

    Ein die Aufklärungspflicht der finanzierenden Bank auslösender konkreter Wissensvorsprung im Zusammenhang mit einer arglistigen Täuschung des Anlegers setzt dem entsprechend konkrete, dem Beweis zugängliche unrichtige Angaben des Vermittlers, Verkäufers oder Fondsinitiators über das Anlageobjekt voraus (Senat, Urteil vom 19. September 2006 - XI ZR 209/04, Umdruck S. 12, für BGHZ vorgesehen).
  • OLG München, 08.04.2015 - 15 U 2919/14

    Schadensersatzanspruch wegen der Rückabwicklung einer mittelbaren

    Zwar ist es im Ausgangspunkt zutreffend, dass subjektive Werturteile und unverbindliche, werbende Anpreisungen, die keine Aussagen über konkrete wertbildende Merkmale einer Kapitalanlage enthalten, welche objektiv nachprüfbar und einem Beweis zugänglich wären, weder geeignet sind, eine arglistige Täuschung des Anlegers zu begründen (BGHZ 169, 109; 183, 169; BGH, WM 2007, 440; BKR 2013, 280; Urteil vom 19.09.2006 - XI ZR 209/04), noch als solche einen Prospektfehler darstellen können (BGH, WM 2009, 2303; WM 2009, 2306; Haas/Hanowski, NZG 2010, 254; Münchner Kommentar zum BGB/Emmerich, § 311 Rn. 162).

    Zutreffend ist weiter, dass die Aussage, eine Kapitalanlage sei "hervorragend zur Altersvorsorge geeignet" bzw. stelle eine "bombensichere Altersversorgung" dar, in der Rechtsprechung regelmäßig als eine derartige lediglich werbende Anpreisung gewertet wird (BGHZ 169, 109; 183, 169; BGH, Urteil vom 19.09.2006 - XI ZR 209/04; OLG München, WM 2011, 2133).

  • OLG München, 24.06.2015 - 15 U 375/15

    Anspruch auf Schadenersatz wegen Aufklärungspflichtverletzung gegen Treuhänder

    Zwar ist es im Ausgangspunkt zutreffend, dass subjektive Werturteile und unverbindliche, werbende Anpreisungen, die keine Aussagen über konkrete wertbildende Merkmale einer Kapitalanlage enthalten, welche objektiv nachprüfbar und einem Beweis zugänglich wären, weder geeignet sind, eine arglistige Täuschung des Anlegers zu begründen (BGHZ 169, 109; 183, 169; BGH, WM 2007, 440; BKR 2013, 280; Urteil vom 19.09.2006 - XI ZR 209/04), noch als solche einen Prospektfehler darstellen können (BGH, WM 2009, 2303; WM 2009, 2306; Haas/Hanowski, NZG 2010, 254; Münchner Kommentar zum BGB/Emmerich, § 311 Rn. 162).

    Zutreffend ist weiter, dass die Aussage, eine Kapitalanlage sei "hervorragend zur Altersvorsorge geeignet" bzw. stelle eine "bombensichere Altersversorgung" dar, in der Rechtsprechung regelmäßig als eine derartige lediglich werbende Anpreisung gewertet wird (BGHZ 169, 109; 183, 169; BGH, Urteil vom 19.09.2006 - XI ZR 209/04; OLG München, WM 2011, 2133).

  • OLG Saarbrücken, 14.06.2007 - 8 U 333/06

    Kreditfinanzierter Immobilienerwerb: Anspruch des Kreditinstituts nach Widerruf

    Ein danach in Betracht kommender Schadensersatzanspruch wegen unterbliebener Widerrufsbelehrung gemäß § 2 Abs. 1 HWiG a. F. scheitert vorliegend daran, dass die Kläger zum Zeitpunkt des Abschlusses des Darlehensvertrages bereits an den Kaufvertrag gebunden waren, weshalb die unterlassene Widerrufsbelehrung für einen eventuellen Schaden in Gestalt der Realisierung von Anlagerisiken nicht kausal war (vgl. dazu BGH Urt. v. 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, BGHReport 2006, 1036 ff Tz 36; Urt. v. 19.09.2006 - XI ZR 209/04, BGHReport 2007, 121 ff Tz 39 ff; Urt. v. 26.09.2006 - XI ZR 283/03 Tz 24, zitiert nach juris; Urt. v. 19.12.2006 - XI ZR 192/04 Tz 24, zitiert nach juris).
  • KG, 27.07.2007 - 13 U 36/06

    Bankenhaftung bei kreditfinanzierter Kapitalanlage in Immobilien: Umfang der

    Insofern ist zu beachten, dass sich die arglistige Täuschung als eine konkrete, dem Beweis zugängliche objektiv evident unrichtige Angabe des Vermittlers oder Verkäufers über gegenwärtige aber auch zukünftige (Münchner Kommentar- Kramer, BGB, 5. Aufl.,2006, Rdnr. 15 zu § 123) Tatsachen darstellen muss (BGH WM 2006, 2343; BGH BKR 07, 152; BGH, Urt. v. 13.3.07 - XI ZR 159/05; BGH, Urt. v. 19.12.06 - XI ZR 401/03 und XI ZR 192/04, BGH, Urt. v. 20.3.07 -XI ZR 414/04) und subjektive Werturteile oder marktschreierische Anpreisungen sowie entsprechende Prognosen hierfür nicht ausreichen (BGH, Urt. v. 19.9.06 - XI ZR 209/04; BGH, Urt. v. 13.3.07 - XI ZR 159/05).
  • OLG Frankfurt, 13.10.2014 - 23 U 109/13

    "Schrottimmobilie"; Genehmigung bzw. Bestätigung des Darlehensvertrags durch

    Subjektive Werturteile oder marktschreierische Anpreisungen sowie entsprechende Prognosen reichen demgegenüber nicht (BGH, Urteil vom 19.6.2006, XI ZR 209/04; Urteil vom 13.3.2007 XI ZR 159/05 - dortige Homepage; KG WM 2008, 1123; vgl. ferner PWW/Ahrens, BGB § 123 Rn 5; MünchKomm/Kramer, BGB, 5. Aufl., § 123 Rdn. 15; Palandt/Grüneberg, BGB, 73. Aufl. 2014, § 280 Rn 60a und Palandt/Ellenberger § 123 Rn 3).
  • OLG Frankfurt, 14.07.2014 - 23 U 132/13

    Rückabwicklung des kreditfinanzierten Erwerbs eines Hotel-Appartments zu

    Subjektive Werturteile oder marktschreierische Anpreisungen sowie entsprechende Prognosen reichen demgegenüber nicht (BGH, Urteil vom 19.6.2006, XI ZR 209/04; Urteil vom 13.3.2007 XI ZR 159/05 - dortige Homepage; KG WM 2008, 1123; vgl. ferner PWW/Ahrens, BGB § 123 Rn 5; MünchKomm/Kramer, BGB, 5. Aufl., § 123 Rdn. 15; Palandt/Grüneberg, BGB, 72. Aufl. 2013, § 280 Rn 60a und Palandt/Ellenberger § 123 Rn 3).
  • OLG Frankfurt, 15.08.2007 - 9 U 37/07

    Bankdarlehen; Haustürgeschäft: Rückabwicklungsanspruch auf Grund eines Widerrufs;

    Subjektive Werturteile oder marktschreierische Anpreisungen sowie entsprechende Prognosen reichen nicht (BGH, Urt. v. 19.9.06 XI ZR 209/04; BGH, Urt. v. 13.3.07 XI ZR 159/05).
  • OLG Dresden, 19.02.2007 - 8 U 2137/06

    Zur Vermutung der Sittenwidrigkeit eines Kaufvertrags über eine Immobilie wegen

    Wohl aber ist es erforderlich, dass sie im Einzelnen die wertbildenden Faktoren konkret darlegt (vgl. zuletzt BGH, Urteile vom 19.09.2006 - XI ZR 204/04, für BGHZ 169, 109 vorgesehen, und XI ZR 209/04, jeweils Tz. 20 f., wo nicht einmal vom Gutachterausschuss eingeholte, aber im Prozess hinsichtlich Anfrage und Antwort nicht näher erläuterte Auskünfte als ausreichend angesehen wurden) und dadurch ihre vermutende Behauptung nachvollziehbar und plausibel macht.
  • OLG Stuttgart, 11.12.2006 - 6 U 115/06

    Finanzierte Immobilienfondsbeteiligung: Reichweite und Wirksamkeit der von

    Schließlich muss der Frage nicht nachgegangen werden, ob die "Ergänzung" der Rechtsprechung des XI. Senats des BGH in seinen Entscheidungen vom 16.05.2006 (z.B. XI ZR 6/04 Rdnr. 50ff = NJW 2006, 2099, 2104f) sich lediglich darauf beschränkt, dass bei der Fallgruppe des konkreten Wissensvorsprungs eine Beweislasterleichterung für den Vorsatz der Bank eingeführt wurde, oder ob die Bank für Falschangaben des Vermittlers generell haftet, selbst wenn die objektiven Voraussetzungen dieser Fallgruppe nicht erfüllt sind (in diese Richtung deuten die Entscheidungen vom 19.09.2006 XI ZR 204/04 und XI ZR 209/04, jeweils Rdnr. 25 und 26).
  • OLG Frankfurt, 26.03.2008 - 9 U 71/07

    Finanzierter Immobilenkauf: Haftung der finanzierenden Bank aus culpa in

  • LG Berlin, 18.02.2011 - 4 O 476/09

    Sittenwidrige Überteuerung bei Cah-Back-Geschäften; keine

  • OLG Dresden, 17.01.2007 - 12 U 1034/06

    Darlehensvertrag - Widerruf

  • KG, 02.09.2011 - 4 U 9/10

    Finanzierter Wohnungseigentumskauf im Steuersparmodell:

  • LG Köln, 11.12.2008 - 15 O 305/08

    Schadensersatzanspruch aus positiver Vertragsverletzung eines Beratungsvertrages

  • LG Köln, 09.10.2008 - 15 O 595/07

    Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung bei Beteiligung an einem

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