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   BGH, 19.09.2013 - IX ZR 322/12   

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https://dejure.org/2013,28953
BGH, 19.09.2013 - IX ZR 322/12 (https://dejure.org/2013,28953)
BGH, Entscheidung vom 19.09.2013 - IX ZR 322/12 (https://dejure.org/2013,28953)
BGH, Entscheidung vom 19. September 2013 - IX ZR 322/12 (https://dejure.org/2013,28953)
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Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 43a Abs 4 BRAO, § 134 BGB, § 242 BGB, § 280 Abs 1 BGB, § 311 Abs 2 BGB
    Anwaltsvertrag: Aufklärungspflicht bei Beratung von Eheleuten in Scheidungsangelegenheit

  • Deutsches Notarinstitut

    Hinweispflicht des Rechtsanwalts über Kosten bei gemeinsamer Beratung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Hinweis eines Anwaltes auf gebührenrechtliche und vertretungsrechtliche Folgen einer gemeinsamen Beratung von Eheleuten

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Pflicht des Rechtsanwalts, der in einer Scheidungsangelegenheit von beiden Eheleuten gemeinsam aufgesucht wird, vor Beginn der Beratung auf die gebühren- und vertretungsrechtlichen Folgen einer solchen Beratung hinzuweisen

  • BRAK-Mitteilungen

    Berufsrechte und -pflichten: Pflicht bei gemeinsamer Beratung von Eheleuten

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2013, Seite 281

  • Anwaltsblatt

    § 675 BGB, § 43a BRAO
    Scheidungsberatung: Wer beiden Eheleuten hilft, sollte die Folgen bedenken

  • Anwaltsblatt

    § 675 BGB, § 43a BRAO
    Scheidungsberatung: Wer beiden Eheleuten hilft, sollte die Folgen bedenken

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 675 Abs. 1; BRAO § 43a Abs. 4
    Hinweis eines Anwaltes auf gebührenrechtliche und vertretungsrechtliche Folgen einer gemeinsamen Beratung von Eheleuten

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Verbrannt

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Beratung scheidungswilliger Ehegatten

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Gemeinsamer Rechtsanwalt bei Trennung und Scheidung

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Fehlender Hinweis auf Interessenkollision bei gemeinsamer Beratung scheidungswilliger Eheleute kann Honoraranspruch entfallen lassen

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Honorarklage: Zur anwaltlichen Hinweispflicht bei gemeinsamer Beratung in einer Scheidungssache

  • BRAK-Mitteilungen (Leitsatz)

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2014, Seite 21

  • lachner-vonlaufenberg.de (Kurzinformation und -anmerkung)

    Zu den Hinweispflichten eines Scheidungsanwalts vor der Beratung beider Eheleute

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Anwalt der Wert auf sein Honorar legt, sollte nicht beide Eheleute im Scheidungsverfahren vertreten

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Anwaltliche Aufklärungsplficht bei Scheidungsangelegenheiten

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Gemeinsamer Rechtsanwalt bei Trennung und Scheidung?

  • rosepartner.de (Kurzinformation)

    Einvernehmliche Scheidung - Hinweispflicht des Scheidungsanwalts

Besprechungen u.ä. (2)

  • lachner-vonlaufenberg.de (Kurzinformation und -anmerkung)

    Zu den Hinweispflichten eines Scheidungsanwalts vor der Beratung beider Eheleute

  • rechtsportal.de (Entscheidungsbesprechung)

    Hinweispflichten des Anwalts bei gemeinsamer Beratung von Ehegatten

Sonstiges (3)

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 19.09.2013, Az.: IX ZR 322/12 (Pflicht des Anwalts zum Hinweis auf Gebührenfolgen bei "einvernehmlicher Scheidung")" von RA Dr. Barbara Schramm, original erschienen in: NJW 2013, 3725 - 3728.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 19.09.2013, Az.: IX ZR 322/12 ("Scheidungsanwalt" muss vor Beginn der Beratung auf die gebühren- und vertretungsrechtlichen Folgen einer Beratung hinweisen)" von RAin/FAinFamR Ulrike Börger, original erschienen in: FamRZ 2014 Heft ...

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Aufklärungspflichten bei möglichen Interessenkollisionen" von RA Christian Dahns, original erschienen in: NJW Spezial 2013, 766 - 767.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2013, 32
  • NJW 2013, 3725
  • MDR 2013, 1495
  • FamRZ 2014, 35
  • VersR 2014, 336
  • WM 2014, 87
  • DB 2013, 2739
  • AnwBl 2013, 933
  • AnwBl Online 2013, 414
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BGH, 12.05.2016 - IX ZR 241/14

    Anwaltsvertrag: Nichtigkeit bei Verstoß gegen das Verbot der Vertretung

    a) Ob § 43a Abs. 4 BRAO ein Verbotsgesetz im Sinne von § 134 BGB ist, ein Verstoß also zur Nichtigkeit des jeweiligen Vertrages führt, ist in der instanzgerichtlichen Rechtsprechung und in der Literatur umstritten (ein Verbotsgesetz nehmen an OLG Karlsruhe NJW 2001, 3197, 3199; KG NJW 2008, 1458; Vill in G. Fischer/Vill/D. Fischer/Rinkler/Chab, Handbuch der Anwaltshaftung, 4. Aufl., § 2 Rn. 353; Henssler in Henssler/Prütting, BRAO, 4. Aufl., § 43a Rn. 210; Zuck in Gaier/Wolf/Göcken, Anwaltliches Berufsrecht, 2. Aufl., § 43a BRAO/§ 3 BORA Rn. 36; Kleine-Cosack, BRAO, 7. Aufl., § 43a Rn. 202; Vollkommer/Greger/Heinemann, Anwaltshaftungsrecht, 4. Aufl., § 3 Rn. 18; Deckenbrock, Strafrechtlicher Parteiverrat und berufsrechtliches Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen, 2009, Rn. 785 ff, 791; MünchKomm-BGB/Armbrüster, 7. Aufl., § 134 Rn. 100; Staudinger/Sack/Seibl, BGB, 2011, § 134 Rn. 220 zu § 43a Abs. 4 BRAO; aA etwa Borgmann/Jungk/Schwaiger, Anwaltshaftung, 5. Aufl., § 12 Rn. 56; Knöfel, AP BRAO § 43a Nr. 1 unter II. 2.; Kilian, RdA 2006, 120, 123) und höchstrichterlich noch nicht entschieden (vgl. etwa BGH, Urteil vom 14. Mai 2009 - IX ZR 60/08, WM 2009, 1296 Rn. 7 mwN; vom 19. September 2013 - IX ZR 322/12, WM 2014, 87 Rn. 7).

    Der verbotswidrig geschlossene Vertrag ist nichtig und begründet auch dann keine Vergütungsansprüche des Rechtsanwalts, wenn sich die Beratung nicht im Nachhinein als wertlos erweist und gebührenpflichtig von einem neuen Anwalt wiederholt werden muss (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 19. September 2013 - IX ZR 322/12, WM 2014, 87 Rn. 9 ff).

  • BGH, 21.09.2017 - IX ZR 34/17

    Haftung eines Mediators: Tätigkeit eines anwaltlichen Mediators als

    Schon bisher war weithin anerkannt, dass auf der Grundlage eines gemeinsamen Auftrags eine gemeinsame Beratung von Ehegatten durch einen Anwalt mit dem Ziel einer einvernehmlichen Scheidung im Grundsatz zulässig ist (vgl. BGH, Urteil vom 19. September 2013 - IX ZR 322/12, WM 2014, 87 Rn. 8; Henssler in Henssler/Prütting, BRAO, 4. Aufl., § 43a Rn. 203).

    Scheitert die Mediation, darf allerdings der Anwalt keinen der Ehegatten weiter vertreten (vgl. BGH, Urteil vom 19. September 2013, aaO Rn. 10).

  • BGH, 10.01.2019 - IX ZR 89/18

    Verstoß eines Rechtsanwalts gegen das Verbot der Vertretung widerstreitender

    Das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 12. Mai 2016 (IX ZR 241/14, NJW 2016, 2561) zur Nichtigkeit des Anwaltsvertrags bei Vertretung widerstreitender Interessen änderte keine anderslautende Rechtsprechung, sondern entschied erstmals eine bis dahin offen gelassene Frage (vgl. BGH, Urteil vom 23. Oktober 2003 - IX ZR 270/02, NJW 2004, 1169, 1171; vom 23. April 2009 - IX ZR 167/07, NJW 2009, 3297 Rn. 31; vom 14. Mai 2009 - IX ZR 60/08, WM 2009, 1296 Rn. 7; vom 14. Mai 2009 - IX ZR 60/08, WM 2009, 1296 Rn. 7; vom 19. September 2013 - IX ZR 322/12, NJW 2013, 3725 Rn. 7).
  • BGH, 07.09.2017 - IX ZR 71/16

    Rechtsanwaltshaftung: Hinweispflicht gegenüber dem Mandanten auf die

    Für konkurrierende Interessen Dritter gilt insoweit nichts anderes als für die gegenläufigen Interessen des Gegners des Mandanten (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 8. November 2007, aaO; vom 19. September 2013 - IX ZR 322/12, WM 2014, 87 Rn. 11).
  • LG Karlsruhe, 06.10.2016 - 10 O 219/16

    Nichtigkeit eines Rechtsanwaltsvertrages: Verstoß gegen das Verbot der Vertretung

    Dies ergebe sich aus dem Urteil des BGH vom 19.09.2013, Az. IX ZR 322/12 (NJW 2013, 3725) (As. 147).

    Nachdem der BGH in seinen Urteilen vom 23.04.2009, Az. IX ZR 167/07 (NJW 2009, 3297) und vom 19.09.2013, Az. IX ZR 322/12 (NJW 2013, 3725) die Frage einer Nichtigkeit des Anwaltsvertrages gem. § 134 BGB bei Verstoß gegen § 43a Abs. 4 BRAO noch offenlassen konnte, hat er mit Urteil vom 12.05.2016 entschieden, dass ein Anwaltsvertrag nichtig sei, mit dessen Abschluss der Rechtsanwalt gegen das Verbot verstößt, widerstreitende Interessen zu vertreten.

    Nur wenn die Beklagte im hiesigen Fall gegen § 43a Abs. 4 BRAO verstoßen hätte, wäre der Anwaltsvertrag gemäß § 134 BGB nichtig mit der Folge, dass die Beklagte bzw. die Streithelferin dann auch keinen Honoraranspruch hätte gegen die T..., auch nicht aus Geschäftsführung ohne Auftrag gemäß §§ 670, 677, 683 BGB oder aus ungerechtfertigter Bereicherung gemäß § 812 Abs. 1 BGB (BGH, Urteil vom 19.09.2013, Az. IX ZR 322/12, Rn. 14).

  • OLG München, 29.10.2014 - 7 U 4279/13

    Vertretung widerstreitender Interessen durch eine Rechtsanwalts-GmbH:

    Der Anwalt, hier die Klägerin, hätte jedoch seinen Mandanten vor den Gefahren der Vertretung widerstreitender Interessen, die sich aus dem Vertrag ergeben, warnen müssen (vgl. BGH Urteil vom 23.04.2012 AnwZ 5/06 m.w.N.), da der Rechtssuchende einen Rechtsanwalt erwarten kann, der nur seinen Interessen verpflichtetet ist, allein seine Interessen ohne Rücksicht auf gegenläufige Interessen vertritt und das Beste für ihn herausholt (vgl. BGH NJW 2013, 3725).

    Hinzu kommt, dass auch nach Auffassung des BGH bei Nichtigkeit des Vertrags nach § 134 BGB wegen Verstoßes gegen § 43 a Abs. 4 BRAO Ansprüche aus GoA nicht bestehen (vgl. BGH NJW 2013, 3725; BGH NJW 2014, 1805).

    Aus den gleichen Gründen scheiden auch bereicherungsrechtliche Ansprüche aus (vgl. BGH NJW 2013, 3725), § 812 Abs. 1 S. 1 BGB.

  • LG Saarbrücken, 16.01.2015 - 13 S 124/14

    Vertretung mehrerer Beteiligter eines Verkehrsunfalls

    Dabei kann dahinstehen, ob ein Rechtsanwaltsvertrag nach § 134 BGB nichtig ist, wenn ein Rechtsanwalt entgegen § 43a Abs. 4 BRAO widerstreitende Interessen vertritt (tendenziell verneinend BGH, Urteil vom 23. April 2009 - IX ZR 167/07, ZIP 2009, 1767 ff.; offen gelassen von BGH, Urteil vom 19. September 2013 - IX ZR 322/12, WM 2014, 87; BGH, Urteil vom 23. Oktober 2003 - IX ZR 270/02, WM 2004, 478 f.).
  • OLG Nürnberg, 02.10.2017 - 11 UF 1080/15

    Versorgungsausgleich

    So liegen bei der nachehezeitlich auf Antrag erfolgten Entlassung aus dem Beamtenverhältnis (BGH FamRZ 1989, 1058) oder beim nachehezeitlichen vorzeitigen Versorgungsbezug wegen Dienstunfähigkeit (BGH FamRZ 1991, 1415; OLG Brandenburg FamRZ 2014, 35) individuelle nacheheliche Umstände vor, die zu berücksichtigen sind.
  • OLG Saarbrücken, 09.05.2018 - 5 U 53/17
    Allgemein schuldet er seinem Mandanten Belehrungen über solche Umstände, die zu zusätzlichen Kosten für den Mandanten führen können (BGH, Urteil vom 19. September 2013 - IX ZR 322/12, NJW 2013, 3725).
  • OLG Nürnberg, 14.07.2015 - 11 UF 88/15

    Abänderung des Wertausgleichs bei Scheidung nach Neubewertung beitragsfreier und

    So lägen bei der nachehezeitlich auf Antrag erfolgten Entlassung aus dem Beamtenverhältnis (BGH FamRZ 1989, 1058) oder beim nachehezeitlichem vorzeitigen Versorgungsbezug wegen Dienstunfähigkeit (BGH FamRZ 1991, 1415; OLG Brandenburg FamRZ 2014, 35; anders für die vorgezogene Altersrente unter Inkaufnahme eines Versorgungsabschlags BGH FamRZ 2012, 769; FamRZ 2012, 851, 852 - hier fehlt es am Bezug zur Ehezeit) individuelle nacheheliche Umstände vor, die aber gleichwohl nach Auffassung des Bundesgerichtshofs zu berücksichtigen waren.
  • OLG Stuttgart, 12.04.2016 - 12 U 169/15

    Rechtsfolgen der Unwirksamkeit einer sogenannten doppelseitigen Anwaltstreuhand

  • OLG Frankfurt, 20.01.2016 - 4 UF 258/15

    Versorgungsausgleich: Berücksichtigung von Entgeltpunkten in gesetzlicher

  • OLG Frankfurt, 18.12.2014 - 5 UF 186/14

    Verfahrenskostenhilfe: Keine Beiordnung nur eines Anwalts bei Interessenkonflikt

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