Rechtsprechung
   BGH, 13.07.1977 - I ZR 102/75   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Speisekartenwerbung

    § 3 GeschmMG a.F.

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1978, 383
  • GRUR 1978, 308
  • DB 1978, 1269



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 02.02.2012 - I ZR 162/09  

    Delcantos Hits

    Der Senat hat sich dieser Rechtsprechung für Lizenzverträge über Geschmacksmuster für den Fall angeschlossen, dass das Geschmacksmuster seiner Art nach hätte entstehen können, aber infolge neuheitsschädlicher Vorverbreitung eines nach dem Muster hergestellten Erzeugnisses oder infolge fehlender Eigentümlichkeit nicht entstanden ist (BGH, Urteil vom 13. Februar 1970 - I ZR 21/68, Umdruck S. 9 ff.; Urteil vom 13. Juli 1977 - I ZR 102/75, GRUR 1978, 308, 310 - Speisekartenwerbung).
  • BGH, 27.06.1991 - I ZR 7/90  

    Unmöglichkeit bei Nutzungsvertrag über nichtexistentes Urheberrecht

    Dieser Rechtsprechung hat sich der Senat für Lizenzverträge über Geschmacksmusterrechte angeschlossen und derartige Verträge jedenfalls dann nicht als nach § 306 BGB nichtig angesehen, wenn das Geschmacksmuster seiner Art nach hätte entstehen können, aber infolge neuheitsschädlicher Vorverbreitung eines nach dem Muster hergestellten Erzeugnisses oder infolge fehlender Eigentümlichkeit nicht entstanden ist (vgl. BGH, Urt. v. 13.2.1970 - I ZR 21/68 - unveröffentlicht; BGH, Urt. v. 13.7.1977 - I ZR 102/75, GRUR 1978, 308, 310 - Speisekartenwerbung; zustimmend v. Gamm, GeschmacksmusterG 2. Aufl., § 3 Rdn. 56; Nirk/Kurtze, GeschmacksmusterG, 1989, § 3 Rdn. 45; vgl. aber auch Bappert/Maunz/Schricker, Verlagsrecht, 2. Aufl., § 39/40 Rdn. 2 zum Verlagsrecht).

    Vor allem dadurch, daß sich der Lizenzgeber der eigenen Nutzung aufgrund des Lizenzvertrages enthält, erhält der Lizenznehmer Vertragsvorteile in Gestalt einer günstigen geschäftlichen Stellung, die er ohne den Vertrag nicht haben würde und die eine angemessene (gegebenenfalls geminderte) Lizenzpflicht nach Treu und Glauben gerechtfertigt erscheinen lassen (vgl. BGH, Urt. v. 13.7.1977 - I ZR 102/75, aaO. - Speisekartenwerbung).

  • OLG Düsseldorf, 17.12.2009 - 2 U 118/08  

    Kündigung eines Lizenzvertrages aus wichtigem Grund; Pflichten des Lizenzgebers

    Dies hat nach ständiger Rechtsprechung (BGH, 1958, 175, 177 - Wendemaschine II; GRUR 1969, 409, 410 - Metallrahmen; GRUR 1965, 677, 678 - Rübenverladeeinrichtung; BGHZ 67, 38 = GRUR 1977, 107, 109 - Werbespiegel; BGH, GRUR 1978, 308 - Speisekartenwerbung; BGHZ 86, 330 = GRUR 1983, 237 - Brückenlegepanzer; BGHZ 115, 69 = GRUR 1993, 40 - keltisches Horoskop; GRUR 2002, 787, 789 - Abstreiferleiste; GRUR 2005, 935, 937 - Vergleichsempfehlung II; OLG Karlsruhe, GRUR-RR 2009, 121, 122 - Bodybass; vgl. a. Benkard/Ullmann, a.a.O., § 15 PatG Rdnrn. 193 ff.; Busse/Keukenschrijver, a.a.O., § 15 PatG Rdnr. 120; Bartenbach, a.a.O., Rdnrn. 1859 ff.) zur Folge, dass der Lizenznehmer zur Lizenzzahlung verpflichtet bleibt, solange das Patent nicht rechtskräftig für nichtig erklärt ist und solange das Patent von den Mitbewerbern respektiert wird, so dass dem Lizenznehmer durch die Lizenz eine vorteilhafte Stellung erwächst.
  • OLG Karlsruhe, 23.07.2008 - 6 U 109/07  

    Lizenzvertrag: Anspruch auf Rückerstattung von Lizenzgebühren wegen fehlender

    Dies hat nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. z.B. BGH GRUR 1977, 107, 109 - Werbespiegel; BGH GRUR 1978, 308 - Speisekartenwerbung; BGHZ 86, 330 - Brückenlegepanzer; BGHZ 115, 69 = GRUR 1993, 40 - keltisches Horoskop) zur Folge, dass der Lizenznehmer zur Lizenzzahlung verpflichtet bleibt, solange das Patent nicht rechtskräftig für nichtig erklärt ist und solange das Patent von den Mitbewerbern respektiert wird, so dass dem Lizenznehmer durch die Lizenz eine vorteilhafte Stellung erwächst.
  • BFH, 16.11.1978 - V R 22/73  

    GmbH - Verlust der Selbständigkeit - Einzelkaufmann - Haftungsbescheid -

    Die Inanspruchnahme dieser Person für Steuerschulden der GmbH stellt aber unter der gegebenen Rechtslage einen unzulässigen Durchgriff dar (vgl. Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 24. Januar 1962 1 BvR 845/58, BVerfGE 13, 331, BStBl I 1962, 500; Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 13. Juli 1977 I ZR 102/75, Monatsschrift für Deutsches Recht 1978 S. 383).
  • BFH, 08.02.1979 - V R 114/74  

    Rechtsfigur der Unternehmereinheit - Umsatzsteuersystem

    Die Inanspruchnahme dieser Person für Steuerschulden der GmbH stellt aber unter der gegebenen Rechtslage einen unzulässigen Durchgriff dar (vgl. Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 24. Januar 1962 1 BvR 845/58, BVerfGE 13, 331, BStBl I 1962, 500; Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 13. Juli 1977 I ZR 102/75, Monatsschrift für Deutsches Recht 1978 S. 383).
  • BFH, 23.11.1978 - V R 36/78  

    Selbständigkeit - Kapitalgesellschaft - Unternehmereinheit

    Die Inanspruchnahme dieser Person für Steuerschulden der Gesellschaft mit beschränkter Haftung stellt aber unter der gegebenen Rechtslage einen unzulässigen Durchgriff dar (vgl. Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 24. Januar 1962 1 BvR 845/58, BVerfGE 13, 331, BStBl I 1962, 500; Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 13. Juli 1977 I ZR 102/75, Monatsschrift für Deutsches Recht 1978 S. 383).
  • BFH, 30.11.1978 - V R 40/78  

    Haftung des Gesellschafters - Umsatzsteuerschulden - Beschränkte Haftung

    Die Inanspruchnahme dieser Person für Steuerschulden der Gesellschaft mit beschränkter Haftung stellt aber unter der gegebenen Rechtslage einen unzulässigen Durchgriff dar (vgl. Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 24. Januar 1962 1 BvR 845/58, BVerfGE 13, 331, BStBl I 1962, 500; Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 13. Juli 1977 I ZR 102/75, Monatsschrift für Deutsches Recht 1978 S. 383), und Gleiches gilt erst recht bei einer Mehrheit von Gesellschaftern.
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