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   BGH, 20.01.2005 - 4 StR 366/04   

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https://dejure.org/2005,3718
BGH, 20.01.2005 - 4 StR 366/04 (https://dejure.org/2005,3718)
BGH, Entscheidung vom 20.01.2005 - 4 StR 366/04 (https://dejure.org/2005,3718)
BGH, Entscheidung vom 20. Januar 2005 - 4 StR 366/04 (https://dejure.org/2005,3718)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • HRR Strafrecht

    § 239 Abs. 4 StGB; § 222 StGB
    Fahrlässige Tötung; Freiheitsberaubung mit Todesfolge auf andere Weise (Anwendbarkeit bei zu schnellem Fahren, das die Fahrzeuginsassen am Verlassen des Wagens hindert)

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Wolters Kluwer

    Revision gegen eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung in drei Fällen in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs; Begehung einer Freiheitsberaubung "auf andere Weise" durch schnelles Fahren mit einem Fahrzeug bei ...

  • blutalkohol PDF, S. 479

    Zäsur einer Gefährdungsfahrt mit dem Pkw und Voraussetzungen der Freiheitsberaubung i. S. d. § 239 Abs. 1 StGB

  • Judicialis

    StGB § 239 Abs. 4; ; StGB § 239 Abs. 3 Nr. 2; ; StGB § 239 Abs. 1; ; StGB § 69; ; StGB § 69 a; ; StPO § 344 Abs. 2 Satz 2; ; StPO § 301

  • ra.de
  • recht21.com PDF

    Fahrlässige Tötung / Freiheitsberaubung mit Todesfolge

  • streifler.de (Kurzinformation und Volltext)

    Freiheitsberaubung durch Fahrzeuginsassen gefährdende Fahrweise

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB § 239 Abs. 1
    Freiheitsberaubung bezüglich der Mitfahrer durch Weiterfahren des Pkws

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NStZ 2005, 507
  • NZV 2005, 541
  • VersR 2005, 1153
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • BGH, 22.01.2015 - 3 StR 410/14

    Freiheitsberaubung (eingeschränkte Fortbewegungsmöglichkeit; Freiheitsentziehung

    Es reicht vielmehr jedes Mittel aus, das geeignet ist, einem anderen die Fortbewegungsfreiheit zu nehmen (BGH, Urteile vom 20. Januar 2005 -4 StR 366/04, NStZ 2005, 507, 508; vom 15. Mai 1975 - 4 StR 147/75; MüKo-StGB/Wieck-Noodt aaO, § 239 Rn.24).
  • BGH, 08.06.2022 - 5 StR 406/21

    Tatbestandsausschließendes Einverständnis bei Freiheitsberaubung

    (1) Die Wertung des Landgerichts, die Geschädigte habe sich "jedenfalls" nicht entfernen können, solange das Auto in Bewegung war, und sei daher ihrer Bewegungsfreiheit beraubt gewesen, ist rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BGH, Urteil vom 20. Januar 2005 - 4 StR 366/04, BGHR StGB § 239 Abs. 1 Freiheitsberaubung 9; vom 19. September 1991 - 1 StR 509/91, NStZ 1992, 33, 34).

    Angesichts ihrer Sitzposition im Auto zwischen zwei Angeklagten, ihrer durchgehenden Bewachung durch die Angeklagten, die bereit waren, Fluchtversuche - wie die Geschehnisse in Georgien belegen - mit roher Gewalt zu unterbinden (vgl. hierzu LK/Schluckebier, aaO Rn. 17; AnwK-StGB/Zimmermann, aaO Rn. 7; MüKo-StGB/Wieck-Noodt, aaO Rn. 26; Fischer, aaO Rn. 8), hätte sie sich weder bei kurzen Fahrtpausen noch bei einem verkehrsbedingten Halt (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 20. Januar 2005 - 4 StR 366/04, BGHR StGB § 239 Abs. 1 Freiheitsberaubung 9) oder am Flughafen entfernen können.

  • OLG Hamburg, 13.01.2021 - 2 Rev 32/20

    Anfechtungsziel des Nebenklägers; Nebenklagebefugnis-Katalogtat bei unbenanntem

    bb) Da es an einem Einverständnis der Geschädigten in diese Beförderung von Anfang an fehlte, war unter Zugrundlegung des zur Last gelegten weiteren Geschehensablaufs auch eine Strafbarkeit wegen Freiheitsberaubung auf andere Weise als durch Einsperren begründet (§ 239 Abs. 1, 2. Var. StGB), wofür jedes Mittel ausreicht, das geeignet ist, einem anderen die Fortbewegungsfreiheit zu nehmen, insbesondere ihm die Möglichkeit zu nehmen, einen Raum zu verlassen (BGH NStZ 2005, 507).
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