Rechtsprechung
   BGH, 20.03.1972 - AnwSt (R) 9/69   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Rechtsmittel

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (7)  

  • BGH, 16.10.1978 - AnwSt (R) 7/78  

    Rechtsmittel

    Die Entscheidung des Senats vom 20. März 1972 - AnwSt (R) 9/69 = EGE XII 68, 71, nach deren Sachverhalt der dort Beschuldigte einen Betrug als Geschäftsführer einer GmbH und nicht als Rechtsanwalt begangen hatte, steht dem nicht entgegen.

    Zutreffend ist er dabei davon ausgegangen, daß eine Bestrafung wegen Betrugs im Hinblick auch die Tatschwere in der Regel die Unwürdigkeit für den Beruf eines Rechtsanwalts begründet und deshalb im allgemeinen zum Ausschluß aus der Rechtsanwaltschaft führen muß (BGH, Urteil vom 20. März 1972 - AnwSt (R) 9/69 = EGE XII 68, 72 im Anschluß an BGH, Beschlüsse vom 24. April 1967 - AnwZ (B) 1/67 = EGE IX 75, 77 und 27. Mai 1968 - AnwZ (B) 16/67 = EGE X 55, 59, 60).

    Der Tatrichter braucht im Urteil zur Begründung der verhängten Maßnahme nur die Umstände mitzuteilen, die für die Zumessung bestimmend waren (vgl. § 267 Abs. 3 Satz 1 StPO; BGH, Urteil vom 20. März 1972 - AnwSt (R) 9/69-EGE XII 68, 70).

  • BGH, 18.10.1982 - AnwSt (R) 10/82  

    Im Strafverfahren verhängtes Berufsverbot - Strafrechtliche Verfehlung eines

    Bei dieser Prüfung sind die äußeren Folgen der Tat, insbesondere im Hinblick auf das Ansehen des Anwaltsstandes, ebenso zu würdigen wie die Persönlichkeit des Täters (BGHSt 20, 73, 74 [BGH 05.10.1964 - AnwSt R 8/64]; Urteile des Senats vom 16. Januar 1967 - AnwSt (R) 11/66 = EGE IX 113, 115; 20. März 1972 - AnwSt (R) 9/69 = EGE XII 68, 72; 12. Mai 1975 - AnwSt (R) 12/74 = EGE XIII 121, 123).

    Nach ständiger Rechtsprechung ist in der Regel auf Ausschließung aus der Rechtsanwaltschaft zu erkennen, wenn sich ein Rechtsanwalt, insbesondere im Zusammenhang mit seiner Berufstätigkeit, so wie hier der Untreue oder des Betrugs schuldig gemacht hat und deswegen im Strafverfahren zu einer nicht unerheblichen Freiheitsstrafe verurteilt worden ist (BGHSt 15, 372, 375 f; Urteile des Senats vom 9. April 1962 - AnwSt (R) 2/62; 16. Januar 1967 - AnwSt (R) 11/66 = EGE IX 113, 115; 18. Dezember 1967 - AnwSt (R) 3/67; 20. März 1972 - AnwSt (R) 9/69 = EGE XII 68, 72; vgl. auch Senatsbeschlüsse vom 15. Mai 1961 - AnwZ (B) 10/61 = EGE VI 67, 68 f; 24. April 1967 - AnwZ (B) 1/67 = EGE IX 75, 77; 27. Mai 1968 - AnwZ (B) 16/67 = EGE X 55, 59 f).

  • BGH, 27.02.1978 - AnwSt (R) 7/77  

    Anwaltliches Standesrecht

    Diese Ansicht hat auch der Senat ständig vertreten (zuletzt im Urteil vom 20. März 1972 - AnwSt (R) 9/69 = EGE XII 68, 71 mit weiteren Nachweisen).
  • BGH, 07.12.1981 - AnwZ (B) 7/81  

    Rechtsmittel

    Eine Veruntreuung oder eine andere Vermögensstraftat, z.B. Betrug, die ein Anwalt oder Anwaltsbewerber begangen hat, läßt diesen daher grundsätzlich unwürdig erscheinen, den Anwaltsberuf auszuüben (BGH, Beschlüsse vom 15. Mai 1961 - AnwZ (B) 10/61 = EGE VI 67; vom 24. April 1967 - AnwZ (B) 1/67 = EGE IX 75, 77; vom 27. Mai 1968 - AnwZ (B) 16/67 = EGE X, 55, 60; vom 17. Mai 1976 - AnwZ (B) 1/76 = EGE XIII, 105 m.w.N.; Urteile vom 16. Januar 1967 - AnwSt (R) 11/66 = EGE IX, 113, 115; vom 20. März 1972 - AnwSt(R) 9/69 = EGE XII, 68, 72).
  • BGH, 27.06.1983 - AnwZ (B) 7/83  

    Rücknahme der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei Unkenntnis von

    Denn die Frage, ob der Versagungsgrund des § 7 Nr. 5 BRAO eingreift, richtet sich weder allein noch in erster Linie nach dem Schuldgehalt der Tat, sondern wesentlich auch mit nach ihrem objektiven Gewicht und danach, ob der Bewerber nach seiner Persönlichkeit für den Anwaltsstand tragbar wäre (vgl. BGHSt 20, 73, 74 [BGH 05.10.1964 - AnwSt R 8/64]; Senatsurteile vom 16. Januar 1967 - AnwSt (R) 11/66 = EGE IX 113, 115 und vom 20. März 1972 - AnwSt (R) 9/69 = EGE XII 68, 72).
  • BGH, 30.06.1986 - AnwSt (R) 8/86  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Fristversäumnis - Ablehnung eines

    Daher liegen die besonderen Voraussetzungen, die § 113 Abs. 2 BRAO für die Ahndung außerberuflicher Pflichtverletzungen enthält, hier jedenfalls vor (BGH, Urteil vom 20. März 1972 - AnwSt (R) 9/69 = EGE XII 68, 71).
  • BGH, 15.12.1980 - AnwZ (B) 19/80  

    Unwürdigkeit zum Ausführen des Berufs eines Rechtsanwalts bei schuldhaftem

    So begründet eine Verurteilung wegen Betruges in aller Regel die Unwürdigkeit des Bewerbers (vgl. BGH, Beschl. v. 24. April 1967 - AnwZ (B) 1/67 = EGE IX 75, 77; Beschl. v. 27. Mai 1968 - AnwZ (B) 16/67 = EGE X 55, 60; Beschl. v. 20. März 1972 - AnwSt (R) 9/69 = EGE XII 68, 72; Beschl. v. 6. November 1978 - AnwZ (B) 22/78).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht