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   BGH, 20.03.2017 - AnwZ (Brfg) 11/16   

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https://dejure.org/2017,10682
BGH, 20.03.2017 - AnwZ (Brfg) 11/16 (https://dejure.org/2017,10682)
BGH, Entscheidung vom 20.03.2017 - AnwZ (Brfg) 11/16 (https://dejure.org/2017,10682)
BGH, Entscheidung vom 20. März 2017 - AnwZ (Brfg) 11/16 (https://dejure.org/2017,10682)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • lexetius.com
  • IWW

    § 43c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 2 Abs. 1 FAO, § 2 Abs. 2 FAO, § 14b Nr. 1 bis 8 FAO,... § 5 Abs. 1 Buchst. i FAO, § 5 i FAO, § 32 Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 38 Abs. 1 Satz 1 VwVfG, § 43c Abs. 2 BRAO, § 32 Abs. 2 Satz 1 BRAO, § 3a Abs. 2, § 37 Abs. 3 VwVfG, Art. 3 Abs. 1 GG, § 14b FAO, § 5 Abs. 1 Buchst. i, § 303 StGB, § 17 TierSchG, § 203 Abs. 1 Nr. 1 StGB, §§ 95, 96 AMG, §§ 630a ff. BGB, § 630h Abs. 5 BGB, § 2 Abs. 3 MPG, § 2 Abs. 1 AMG, § 1 Abs. 1 des Gesetzes über das Apothekenwesen, § 7 BORA, § 14b Nr. 1-8 FAO, § 14b Nr. 1a FAO, § 6 Abs. 3 FAO, § 5 FAO, § 14m Nr. 2e FAO, § 14b Nr. 1a) FAO, § 14b Nr. 5 FAO, § 14b Nr. 1b) FAO, § 14b Nr. 4 FAO, § 112c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 154 Abs. 2 VwGO, § 194 Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 52 Abs. 2 GKG

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de
  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für die Verleihung des Fachanwaltstitels für Medizinrecht; Erwerb besonderer praktischer Erfahrungen im Medizinrecht; Geeignetheit von tierärztlichen Mandaten zum Nachweis besonderer Kenntnisse im Medizinrecht

  • BRAK-Mitteilungen

    Fachanwaltschaften: Besondere praktische Erfahrungen im Medizinrecht

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: BRAK-Mitt. 2017, 132

  • Anwaltsblatt

    § 32 BRAO, § 43c BRAO
    Kein Fachanwaltstitel für Medizinrecht bei Fällen aus dem Bereich Tiermedizin

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Voraussetzungen für die Verleihung des Fachanwaltstitels für Medizinrecht; Erwerb besonderer praktischer Erfahrungen im Medizinrecht; Geeignetheit von tierärztlichen Mandaten zum Nachweis besonderer Kenntnisse im Medizinrecht

  • rechtsportal.de

    Voraussetzungen für die Verleihung des Fachanwaltstitels für Medizinrecht; Erwerb besonderer praktischer Erfahrungen im Medizinrecht; Geeignetheit von tierärztlichen Mandaten zum Nachweis besonderer Kenntnisse im Medizinrecht

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 32 BRAO, § 43c BRAO
    Kein Fachanwaltstitel für Medizinrecht bei Fällen aus dem Bereich Tiermedizin

  • Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht PDF, S. 118 (Kurzinformation)

    Krankenversicherungsrecht | Veterinärmedizinrecht kein Nachweis für "Fachanwältin für Medizinrecht"

Besprechungen u.ä.

  • Anwaltsblatt (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    § 32 BRAO, § 43c BRAO
    Kein Fachanwaltstitel für Medizinrecht bei Fällen aus dem Bereich Tiermedizin

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • AnwBl 2017, 669
  • AnwBl Online 2017, 320
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • BGH, 22.06.2020 - AnwZ (Brfg) 48/19

    Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse und besonderen praktischen

    Ein Rechtsanwalt, der eine Fachanwaltsbezeichnung führt, weist das rechtsuchende Publikum damit auf Spezialkenntnisse und praktische Erfahrungen hin, über die er im Unterschied zu anderen Rechtsanwälten verfügt, die keine Fachanwaltsbezeichnung führen dürfen (vgl. Senat, Urteile vom 20. März 2017 - AnwZ (Brfg) 11/16, juris Rn. 22 mwN und vom 9. Februar 2015 - AnwZ (Brfg) 54/13, BRAK-Mitt. 2015, 150 Rn. 12 mwN).

    Die Bezeichnung Fachanwalt erweckt insoweit bei den Rechtsuchenden die im Interesse einer funktionierenden Rechtspflege schützenswerte Erwartung besonderer, in einem formalisierten Verfahren nachgewiesener theoretischer und praktischer Kenntnisse beziehungsweise einer entsprechenden besonderen Qualifikation (vgl. BVerfG, NJW 1992, 816; NJW 2007, 1945; AnwBl. 2014, 1052 Rn. 19; Senat, Urteil vom 20. März 2017 aaO).

    Für die Auslegung der Vorschriften der Fachanwaltsordnung sind deshalb maßgeblich die berechtigten Erwartungen des rechtsuchenden Publikums (vgl. nur Senat, Urteile vom 20. März 2017 aaO; vom 9. Februar 2015 aaO Rn. 13; vom 27. Oktober 2014 - AnwZ (Brfg) 85/13, NJW-RR 2015, 253 Rn. 12 und vom 25. November 2013 - AnwZ (Brfg) 44/12, NJW-RR 2014, 751 Rn. 14).

    Insoweit hat der Senat in seiner Rechtsprechung die Erwartung als berechtigt angesehen, dass der Fachanwalt seine praktischen Erfahrungen auch auf den Kerngebieten dieses Fachbereiches erworben hat (vgl. Urteile vom 20. März 2017 aaO zum Fachanwalt für Medizinrecht und vom 9. Februar 2015 aaO zum Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht).

    An sich sollte aber jeder künftige Fachanwalt grundsätzlich alle Bereiche des § 14g FAO abdecken können, auch wenn es ihm freisteht, welche zwei weiteren der in § 14g Nr. 2 bis 8 FAO genannten Bereiche er neben dem in § 14g Nr. 1 FAO genannten Bereich zum Gegenstand seiner Fall-Liste macht (ähnlich zum Fachanwalt für Medizinrecht: Senat, Urteil vom 20. März 2017 aaO Rn. 25).

    Die Streitwertfestsetzung nach § 194 Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 52 Abs. 2 GKG entspricht der ständigen Senatsrechtsprechung (vgl. nur Urteil vom 20. März 2017 aaO Rn. 38 mwN).

  • BGH, 14.11.2018 - AnwZ (Brfg) 29/18

    Gestattung der Führung der Bezeichnung "Fachanwalt für Medizinrecht"durch

    Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn ein Schwerpunkt der Bearbeitung in dem jeweils näher umschriebenen Bereich liegt, wofür es erforderlich, aber auch ausreichend ist, dass eine bearbeitete Frage aus dem Fachgebiet erheblich ist oder erheblich werden kann (vgl. nur Senat, Beschluss vom 6. März 2006 - AnwZ (B) 36/05, NJW 2006, 1513 Rn. 22; Urteil vom 8. April 2013 - AnwZ (Brfg) 54/11, BGHZ 197, 118 Rn. 13, 15; siehe auch Urteil vom 20. März 2017 - AnwZ (Brfg) 11/16, juris Rn. 32 zum Fachanwalt für Medizinrecht).

    Hierbei ist zu beachten, dass - auch wenn der Qualifikationsnachweis formalisiert ist und die Anforderungen für den Erwerb eines Fachanwaltstitels nicht zu hoch angesetzt werden dürfen (vgl. Senat, Urteil vom 8. April 2013, aaO Rn. 25 f.) - die Voraussetzungen so gestaltet sein müssen, dass eine herausragende Qualifikation der Fachanwaltschaft sichergestellt ist (Senat, aaO Rn. 27), wobei bei der Auslegung der Bestimmungen der Fachanwaltsordnung die berechtigten Erwartungen des rechtsuchenden Publikums zu berücksichtigen sind (vgl. nur Senat, Urteile vom 9. Februar 2015 - AnwZ (Brfg) 54/13, NJW-RR 2015, 745 Rn. 13 und vom 20. März 2017, aaO Rn. 22; jeweils mwN).

    Die Streitwertfestsetzung nach § 194 Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 52 Abs. 2 GKG entspricht der ständigen Senatsrechtsprechung (vgl. nur Urteil vom 20. März 2017, aaO Rn. 38 mwN).

  • AGH Bayern, 22.01.2018 - BayAGH III - 4 - 9/17
    a) Für die Beurteilung, ob ein Fall in den - im vorliegenden Fall allein in Frage stehenden - Bereich des § 14b Ziffer 7 FAO fällt, ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs darauf abzustellen, ob ein Schwerpunkt der Bearbeitung in diesem Bereich liegt, d.h. ob eine bearbeitete Frage aus dem Fachgebiet für die Entscheidung der Sache erheblich ist oder erheblich werden kann (BGH, Urteil vom 20. März 2017, AnwZ (Brfg) 11/16, juris Rn. 32 mwN).

    Dass sich bei der Bearbeitung lediglich allgemein Fragen aus dem Medizinprodukterecht stellen, reicht nicht aus, um diesen Fall zum Rechtsfall im Sinne des § 14b Nr. 7 FAO zu machen; erforderlich ist, dass die juristischen Fragen diesen Bereich betreffen (vgl. BGH, Urteil vom 20. März 2017, AnwZ (Brfg) 11/16, juris Rn. 31).

    Dabei kann eine Anerkennung auch in Betracht kommen, wenn der Fall in einem anderen Rechtsgebiet seinen Ausgangspunkt hat, sich aber im Rahmen der Fallbearbeitung Rechtsfragen aus dem nach der Fachanwaltsordnung maßgeblichen Bereich stellen (BGH, Urteil vom 20. März 2017, AnwZ (Brfg) 11/16, juris Rn. 32 mwN).

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