Rechtsprechung
   BGH, 20.05.2014 - VI ZR 381/13   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, § 823 Abs 1 BGB, § 823 Abs 2 BGB, GenDG
    Haftung eines Arztes für psychische Folgen der unerwünschten Mitteilung einer Erbkrankheit des anderen Elternteils

  • ra-skwar.de

    Persönlichkeitsrecht - genetische Veranlagung - Recht auf Nichtwissen

  • Jurion

    Schutz eines sorgeberechtigten Elternteils vor den psychischen Belastungen bei Kenntnis der genetisch bedingten Erkrankung des anderen Elternteils bzgl. Möglichkeit der Erkrankung der Kinder (hier: Chorea Huntington); Recht auf Nichtwissen der eigenen genetischen Veranlagung als allgemeines Persönlichkeitsrecht

  • nwb

    GG Artt. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1; BGB § 823 Abs. 1 Aa, Ah, § 823 Abs. 2 Bf

  • rabüro.de

    Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein "Recht auf Nichtwissen der eigenen genetischen Veranlagung"

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Kein Schutz eines sorgeberechtigen Elternteils nach § 823 Abs. 1 BGB vor den psychischen Belastungen, die damit verbunden sind, dass er von einer genetisch bedingten Erkrankung des anderen Elternteils und dem damit einhergehenden Risiko Kenntnis erlangt, dass die gemeinsamen Kinder auch Träger der Krankheit sein könnten; zum "Recht auf Nichtwissen der eigenen genetischen Veranlagung" als Bestandteil des allgemeinen Persönlichkeitsrechts

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schutz eines sorgeberechtigten Elternteils vor den psychischen Belastungen bei Kenntnis der genetisch bedingten Erkrankung des anderen Elternteils bzgl. Möglichkeit der Erkrankung der Kinder (hier: Chorea Huntington); Recht auf Nichtwissen der eigenen genetischen Veranlagung als allgemeines Persönlichkeitsrecht

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Das Recht auf Nichtwissen

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Das Risiko einer Erbkrankheit - und der Schutz des Sorgeberechtigten vor psychischen Belastungen

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zum Recht auf Nichtwissen der eigenen genetischen Veranlagung im Hinblick auf mögliche genetisch bedingte Erkrankungen der Kinder

  • jurion.de (Kurzinformation)

    Arzt haftet nicht ohne weiteres für Reaktion auf Information über eine beim geschiedenen Ehemann festgestellte Erbkrankheit

  • hartmannbund.de (Kurzinformation)

    Arzt haftet nicht für Depressionen nach einer Diagnoseinformation

  • auw.de (Kurzinformation)
  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Arzt haftet nicht für Depression

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Haftung nach § 823 Abs. 1 BGB - wegen Mitteilung belastender, psychischer Störungen auslösender Informationen? - wegen Verletzung des "Rechts auf Nichtwissen der eigenen genetischen Veranlagung"?

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Haftung eines Arztes wegen Informationen über die Krankheit eines geschiedenen Ehepartners

Besprechungen u.ä. (2)

  • meyer-koering.de (Entscheidungsbesprechung)

    Mitteilung einer gravierenden Erbkrankheit (Chorea Huntington) - Arzt haftet nicht für Depression

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Arzt haftet nicht ohne weiteres für Reaktion auf Information über eine beim geschiedenen Ehemann festgestellte Erbkrankheit

Sonstiges (2)

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 20.05.2014, Az.: VI ZR 381/13 (§ 823 BGB: Kein Recht auf Nichtwissen von Erbkrankheit des Ehegatten)" von Prof. Dr. Andreas Spickhoff, original erschienen in: FamRZ 2014, 1288 - 1291.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 20.05.2014" von Raphael Hebecker, LL.M. und Tobias Lutzi, original erschienen in: MedR 2015, 186 - 195.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 201, 263
  • NJW 2014, 2190
  • MDR 2014, 895
  • VersR 2014, 1139
  • VersR 2014, 891
  • WM 2014, 1397



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Wird zitiert von ... (13)  

  • BGH, 14.07.2016 - III ZR 446/15  

    Heimversorgungsvertrag: Rechtsnatur des zwischen Apotheker und Heimträger

    Hiernach sind Sinn und Tragweite der verletzten Norm beziehungsweise der verletzten vertraglichen oder vorvertraglichen Pflicht zu untersuchen, um zu klären, ob der geltend gemachte Schaden durch die verletzte Bestimmung verhütet werden sollte (st. Rspr.; s. nur BGH, Urteile vom 26. Februar 2013 - VI ZR 116/12, NJW 2013, 1679 Rn. 12; vom 20. Mai 2014 - VI ZR 381/13, BGHZ 201, 263 Rn.10 und vom 7. Juli 2015 - VI ZR 372/14, NJW-RR 2015, 1144 Rn. 26; jeweils mit zahlr. wN).
  • LG Duisburg, 28.09.2015 - 8 O 361/14  

    Feuerwehrmann klagt erfolglos

    Eine Schadensersatzpflicht besteht nur, wenn die Tatfolgen, für die Ersatz begehrt wird, aus dem Bereich der Gefahren stammen, zu deren Abwendung die verletzte Norm erlassen oder die verletzte vertragliche oder vorvertragliche Pflicht übernommen worden ist (BGH NJW 2014, 2190 [2191 Tz. 10] mit zahlreichen weiteren Nachweisen).

    Der Schädiger kann nicht für solche Verletzungen oder Schäden haftbar gemacht werden, die der Betroffene in seinem Leben auch sonst üblicherweise zu gewärtigen hat (ständige Rechtsprechung BGH NJW 2014, 2190 (2191 Tz. 10) m.w.N.); hierunter fällt wiederum insbesondere das Risiko des Geschädigten, ein dramatisches Ereignis mitzuerleben und seelisch nicht zu verkraften, bei dem ein anderer verletzt wird.

  • KG, 14.08.2015 - 9 U 74/14  

    Formularmäßige Vereinbarung einer Bindungsfrist von sieben Wochen an ein Angebot

    Hiernach sind Sinn und Tragweite der verletzten Norm zu untersuchen, um zu klären, ob der geltend gemachte Schaden durch diese Norm verhütet werden sollte (BGH, Urteil vom 26. Februar 2013 - VI ZR 116/12 -, Rn. 12, juris; BGH, Urteil vom 20. Mai 2014 - VI ZR 381/13 -, Rn. 10, juris; vgl. auch BGH, Urteil vom 06. Juni 2002 - III ZR 206/01 -, Rn. 17, juris).
  • LG Duisburg, 01.01.2017 - 3 O 390/14  
    Eine Schadensersatzpflicht besteht nur, wenn die Tatfolgen, für die Ersatz begehrt wird, aus dem Bereich der Gefahren stammen, zu deren Abwendung die verletzte Norm erlassen oder die verletzte vertragliche oder vorvertragliche Pflicht übernommen worden ist (BGH NJW 2014, 2190 [2191 Tz. 10] mit zahlreichen weiteren Nachweisen).

    Der Schädiger kann nicht für solche Verletzungen oder Schäden haftbar gemacht werden, die der Betroffene in seinem Leben auch sonst üblicherweise zu gewärtigen hat (ständige Rechtsprechung BGH NJW 2014, 2190 (2191 Tz. 10) m.w.N.); hierunter fällt wiederum insbesondere das Risiko des Geschädigten, ein dramatisches Ereignis mitzuerleben und seelisch nicht zu verkraften, bei dem ein anderer verletzt wird.

  • LG Duisburg, 12.10.2015 - 3 O 390/14  
    Eine Schadensersatzpflicht besteht nur, wenn die Tatfolgen, für die Ersatz begehrt wird, aus dem Bereich der Gefahren stammen, zu deren Abwendung die verletzte Norm erlassen oder die verletzte vertragliche oder vorvertragliche Pflicht übernommen worden ist (BGH NJW 2014, 2190 [2191 Tz. 10] mit zahlreichen weiteren Nachweisen).

    Der Schädiger kann nicht für solche Verletzungen oder Schäden haftbar gemacht werden, die der Betroffene in seinem Leben auch sonst üblicherweise zu gewärtigen hat (ständige Rechtsprechung BGH NJW 2014, 2190 (2191 Tz. 10) m.w.N.); hierunter fällt wiederum insbesondere das Risiko des Geschädigten, ein dramatisches Ereignis mitzuerleben und seelisch nicht zu verkraften, bei dem ein anderer verletzt wird.

  • OLG Naumburg, 25.01.2016 - 1 U 109/15  

    Haftungsverteilung bei Kfz-Unfall: Kollision eines im Verband fahrenden

    Es muss sich um einen Nachteil handeln, der aus dem Bereich der Gefahren stammt, zu deren Abwendung die verletzte Norm erlassen wurde (BGH NJW 2014, 2190, 2191).
  • OLG Koblenz, 21.10.2015 - 5 U 263/15  

    Umfang der Umkehr der Beweislast wegen eines groben Behandlungsfehlers

    Es muss sich um Nachteile handeln, die aus dem Bereich der Gefahren stammen, zu deren Abwehr die Pflicht begründet wurde (BGHZ 27, 137; BGH NJW 2014, 2190 ).
  • LG Duisburg, 07.10.2015 - 3 O 391/14  
  • LG Duisburg, 01.01.2017 - 3 O 391/14  
  • OLG Koblenz, 09.09.2015 - 5 U 671/15  

    Fehlende Präzisierung: Darlehenskündigungsfrist verbindlich?

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