Rechtsprechung
   BGH, 20.09.2016 - 3 StR 174/16   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • HRR Strafrecht

    § 249 StGB; § 253 StGB; § 255 StGB; § 13 StGB; § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB
    Fortwirkende Gewalt und räuberischer Erpressung (Unterlassung; Finalität; Ausnutzung von Angst); Garantenstellung (Ingerenz; Beihilfe); gefährliche Körperverletzung (gemeinschaftlich)

  • lexetius.com
  • IWW

    § 349 Abs. 4 StPO, §§ 253, 255 StGB, § 249 StGB, § 177 Abs. 1 StGB, § 177 Abs. 1 Nr. 3 StGB, § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB, § 28 Abs. 2 StGB, § 46a Nr. 1 StGB

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 177 Abs 1 Nr 3 StGB, § 249 StGB, § 253 StGB, § 255 StGB
    Räuberische Erpressung: Konkludente Drohung; bloßes Ausnutzen der Angst des Opfers vor erneuter Gewaltanwendung; Ausnutzen einer hilflosen Lage

  • Jurion

    Finaler Zusammenhang zwischen dem Nötigungsmittel und der von dem Opfer vorzunehmenden vermögensschädigenden Handlung bei der räuberischen Erpressung; Strafrechtliche Bewertung der bloßen Ausnutzen der Angst eines der Einwirkung des Täters schutzlos ausgelieferten Opfers; Aufhebung des Schuldspruchs wegen räuberischer Erpressung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Finaler Zusammenhang zwischen dem Nötigungsmittel und der von dem Opfer vorzunehmenden vermögensschädigenden Handlung bei der räuberischen Erpressung; Strafrechtliche Bewertung der bloßen Ausnutzen der Angst eines der Einwirkung des Täters schutzlos ausgelieferten Opfers; Aufhebung des Schuldspruchs wegen räuberischer Erpressung

  • rechtsportal.de

    Finaler Zusammenhang zwischen dem Nötigungsmittel und der von dem Opfer vorzunehmenden vermögensschädigenden Handlung bei der räuberischen Erpressung; Strafrechtliche Bewertung der bloßen Ausnutzen der Angst eines der Einwirkung des Täters schutzlos ausgelieferten Opfers; Aufhebung des Schuldspruchs wegen räuberischer Erpressung

  • datenbank.nwb.de

    Räuberische Erpressung: Konkludente Drohung; bloßes Ausnutzen der Angst des Opfers vor erneuter Gewaltanwendung; Ausnutzen einer hilflosen Lage

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Gemeinschaftlich begangene gefährliche Körperverletzung - und die passive Anwesenheit

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Täter-Opfer-Ausgleich - ohne Schmerzensgeld

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Räuberische Erpressung - und die Angst vor erneuter Gewaltanwendung

Besprechungen u.ä. (4)

  • HRR Strafrecht (Entscheidungsbesprechung)

    Die Fortwirkungs-Rechtsprechung des BGH - Raub mit Drohung durch Unterlassen? (Henning Lorenz; HRRS 2017, 309-319)

  • examensrelevant.de (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    §§ 253, 255 StGB
    Geldübergabe aus Angst vor weiteren Schlägen - Keine räuberische Erpressung

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Finalzusammenhang bei der räuberischen Erpressung

  • Ruhr-Universität Bochum (Entscheidungsbesprechung)

    Finalzusammenhang bei §§ 249 StGB und §§ 253, 255 StGB beim bloßen Ausnutzen einer vorangegangenen Nötigung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NStZ 2017, 92
  • StV 2019, 106



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BGH, 07.02.2017 - 3 StR 488/16

    Kein Raub bei bloßem Ausnutzen der Angst des Opfers vor erneuter Gewaltanwendung

    Das bloße Ausnutzen der Angst eines der Einwirkung des Täters schutzlos ausgelieferten Opfers mag sich als das Ausnutzen einer hilflosen Lage darstellen, die vom Gesetzgeber indes ausschließlich in § 177 Abs. 5 StGB neben Gewalt oder Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben zu einem selbstständigen tatbestandlichen Nötigungsmittel erhoben wurde (st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Beschlüsse vom 26. November 2013 - 3 StR 261/13, NStZ-RR 2014, 110; vom 20. September 2016 - 3 StR 174/16, NStZ 2017, 92, 93).
  • OLG Bamberg, 31.01.2017 - 3 OLG 6 Ss 4/17

    OLG Bamberg, Gesamtstrafe, Andere Strafkammer, Vollstreckbare, Vollstreckbarkeit,

    Im Hinblick auf die Möglichkeit einer fakultativen Strafmilderung nach § 46a Nr. 1 StGB werden gegebenenfalls die von der Rechtsprechung herausgearbeiteten Voraussetzungen (sog. kommunikativer Prozess') näher in den Blick zu nehmen sein (vgl. neben BGH, Urteil vom 19.10.2011 - 2 StR 344/11 = StV 2012, 150 = BGHR StGB § 46a Nr. 1 und BGH, Beschluss vom 20.09.2016 - 3 StR 174/16 [bei juris] auch OLG Bamberg, Urteil vom 19.09.2006 - 3 Ss 106/05 = NStZ-RR 2007, 37, jeweils m. w. N.).
  • BGH, 30.05.2017 - 3 StR 102/17

    Von den Feststellungen nicht getragene Annahme einer gemeinschaftlichen Begehung

    Ein für die Erfüllung des § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB erforderliches bewusstes Zusammenwirken von mindestens zwei Beteiligten am Tatort (vgl. BGH, Beschluss vom 20. September 2016 - 3 StR 174/16, NStZ 2017, 92, 93; Urteil vom 22. Dezember 2005 - 4 StR 347/05, NStZ 2006, 572, 573) ist damit nicht festgestellt.
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