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   BGH, 20.11.1967 - VIII ZR 137/65   

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https://dejure.org/1967,1345
BGH, 20.11.1967 - VIII ZR 137/65 (https://dejure.org/1967,1345)
BGH, Entscheidung vom 20.11.1967 - VIII ZR 137/65 (https://dejure.org/1967,1345)
BGH, Entscheidung vom 20. November 1967 - VIII ZR 137/65 (https://dejure.org/1967,1345)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Errichtung einer Wohnhausgruppe für eine Landeszentralbank - Unzulässigkeit der Pfändung einer restlichen Werklohnforderung - Abtretungen von Forderungen an Dritte

Papierfundstellen

  • WM 1968, 195
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BGH, 03.12.1987 - VII ZR 374/86

    Einbeziehung der ZVB-StB; Verkauf von Waren unter verlängertem

    c) Allerdings kann sie ein derartiges Ersatzaussonderungsrecht nicht gegenüber dem Finanzamt geltend machen (vgl. BGH Urteil vom 20. November 1967 - VIII ZR 137/65 = WM 1968, 195, 196).
  • BGH, 27.05.1971 - VII ZR 85/69

    Baumaterial - § 399 BGB, Kollision mit verlängertem Eigentumsvorbehalt, § 455 BGB

    Danach ist, wenn Gläubiger und Schuldner vereinbart haben, daß die Abtretung der Forderung der Zustimmung des Schuldners bedarf, eine Abtretung ohne eine solche Zustimmung schlechthin, also nicht nur dem Schuldner, sondern jedem Dritten gegenüber unwirksam (BGHZ 40, 156, 160 [BGH 14.10.1963 - VII ZR 33/62] mit weiteren Nachweisen; BGH WM 1968, 195).

    Die Abrede in einem Bauvertrag, durch die die Abtretung des Vergütungsanspruchs des Bauunternehmers ausgeschlossen oder beschränkt wird, verstößt grundsätzlich nicht gegen die guten Sitten (BGHZ 51, 113 [BGH 28.11.1968 - VII ZR 157/66]; BGH WM 1968, 195).

    Davon wird eine Forderung, deren Unübertragbarkeit nach § 399 BGB vereinbart wurde, nicht erfaßt, da die getroffene Abrede nach der bereits erwähnten Rechtsprechung (BGHZ 40, 156, 160 [BGH 14.10.1963 - VII ZR 33/62]; BGH WM 1968, 195) absolut, also gegenüber jedermann und nicht nur relativ zugunsten bestimmter Personen wirkt, wie es die in den §§ 135, 136 BGB geregelten Veräußerungsverbote voraussetzen.

  • BGH, 01.02.1978 - VIII ZR 232/75

    "Genehmigung" einer verbotswidrigen Abtretung

    Es trifft auch zu, daß der Anspruch auf Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens (vgl. BGHZ 13, 179, 184; BGH Urteil vom 19. Dezember 1953 - II ZR 61/53 = LM BGB § 406 Nr. 2; LG Nürnberg-Fürth MDR 1968, 759) bis zur Wirksamkeit der gegen § 399 BGB getroffenen Verfügung zum Vermögen K.s gehörte, wie das Berufungsgericht annimmt, weil ein vertragliches Abtretungsverbot allgemein gegen jedermann wirkt (BGHZ 40, 156, 160; 56, 173, 176 und 228, 230; Senatsurteil vom 20. November 1967 - VIII ZR 137/65 = WM 1968, 195; RGZ 136, 395, 399; 86, 350, 351; Weber in BGB-RGRK, § 399 Rdn. 13; Soergel/Siebert, BGB, 10. Aufl. § 399 Rdn. 6).

    Das führte hier dazu, daß die Forderung auf das Auseinandersetzungsguthaben zumindest zunächst nicht aus dem Vermögen des Anspruchsinhabers K. ausgeschieden ist und daher von der Beklagten als Gläubigerin K.s nach § 851 Abs. 2 ZPO wirksam gepfändet werden konnte (Senatsurteil vom 20. November 1967 a.a.O.).

  • BGH, 27.02.1992 - IX ZR 57/91

    Gewährleistungsbürgschaft gegenüber Bauherrengemeinschaft

    In diesem Zusammenhang kann es offenbleiben, ob in den genannten Bestimmungen ein wirksamer Abtretungsausschluß (vgl. BGH, WM 1968, 195) sogar mit Bezug auf einen Rechtsübergang von einem früheren Bauherren auf die jetzige Verwalterin der Wohnungseigentümergemeinschaft läge und als solcher rechtswirksam wäre (vgl. dagegen BGHZ 82, 162 (171 f.) = NJW 1981, 992 = LM § 7 BinnSchG Nr. 10).
  • BGH, 30.10.1990 - IX ZR 239/89

    Abtretungsverbot - Einkaufsbedingungen - Wirksamkeit - Benachteiligung -

    Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung genügt im allgemeinen die einseitige Zustimmung des Schuldners, um das Abtretungsverbot aufzuheben (BGH, Urt. v. 25. September 1958 - VII ZR 181/57, LM BGB § 326 (Ea) Nr. 3; Urt. v. 6. Februar 1962 - VI ZR 223/61, WM 1962, 525, 527; Urt. v. 20. November 1967 - VIII ZR 137/65, WM 1968, 195).
  • OLG Köln, 25.02.1994 - 3 U 101/93
    Für den vorliegenden Fall bedeutet dies, daß das Abtretungsverbot zwar nicht den Übergang der Schadensersatzforderung auf die Versicherung A. hinderte; diese konnte die Forderung jedoch nur mit dem Abtretungsverbot behaftet erwerben (vgl. BGH WM 68, 195).
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