Rechtsprechung
   BGH, 20.12.2011 - VI ZR 261/10   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • lexetius.com

    BGB § 823

  • IWW
  • openjur.de

    § 823 Abs. 1 BGB; Artt. 2 Abs. 1, 1 Abs. 1 GG
    Zur Einordnung der Zugehörigkeit zu einer politischen Vereinigung in die Sozialsphäre.

Kurzfassungen/Presse (3)

  • lto.de (Kurzinformation)

    Ehemaliger Parteifunktionär muss Berichterstattung dulden

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Ex-Funktionär contra Spiegel-Online

  • new-media-law.net (Kurzinformation)

    "Babyklappen": Berichterstattung über Parteimitgliedschaft

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2012, 771
  • MDR 2012, 279
  • GRUR 2012, 425
  • VersR 2012, 368
  • MMR 2012, 256
  • afp 2012, 221



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Wird zitiert von ... (25)  

  • BGH, 20.02.2018 - VI ZR 30/17  

    jameda.de - Speicherung und Übermittlung personenbezogener Daten im Rahmen eines

    Äußerungen im Rahmen der Sozialsphäre dürfen nur im Falle schwerwiegender Auswirkungen auf das Persönlichkeitsrecht mit negativen Sanktionen verknüpft werden, so etwa dann, wenn eine Stigmatisierung, soziale Ausgrenzung oder Prangerwirkung zu besorgen sind (vgl. Senatsurteile vom 20. Dezember 2011 - VI ZR 261/10, VersR 2012, 368 Rn. 14; vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 31).
  • BGH, 23.09.2014 - VI ZR 358/13  

    Kein Anspruch eines Arztes auf Löschung seiner Daten aus einem

    Äußerungen im Rahmen der Sozialsphäre dürfen nur im Falle schwerwiegender Auswirkungen auf das Persönlichkeitsrecht mit negativen Sanktionen verknüpft werden, so etwa dann, wenn eine Stigmatisierung, soziale Ausgrenzung oder Prangerwirkung zu besorgen sind (vgl. Senatsurteile vom 20. Dezember 2011 - VI ZR 261/10, VersR 2012, 368 Rn. 14; vom 23. Juni 2009 - VI ZR 196/08, BGHZ 181, 328 Rn. 31).
  • BGH, 13.10.2015 - VI ZR 271/14  

    Anspruch auf Löschung intimer Bilder nach Beziehungsende

    Denn niemand kann sich auf den Schutz seiner Intim- oder Privatsphäre hinsichtlich solcher Tatsachen berufen, die er selbst der Öffentlichkeit preisgegeben hat (vgl. Senatsurteile vom 26. Mai 2009 - VI ZR 191/08, VersR 2009, 1085 Rn. 26; vom 25. Oktober 2011 - VI ZR 332/09, aaO; vom 20. Dezember 2011 - VI ZR 261/10, VersR 2012, 368 Rn. 16; jeweils mwN; vgl. auch BVerfGE 101, 361, 385; BVerfG, NJW-RR 2007, 1191, 1193).
  • BGH, 19.03.2013 - VI ZR 93/12  

    Zulässigkeit einer Berichterstattung über ein laufendes Strafverfahren

    Bei der Beurteilung des dem Persönlichkeitsrecht dabei zukommenden Gewichts ist - wie auch sonst bei der Medienberichterstattung über personenbezogene Umstände (vgl. Senatsurteil vom 20. Dezember 2011 - VI ZR 261/10, VersR 2012, 368 Rn. 13) - von entscheidender Bedeutung, ob das Thema der Berichterstattung der Intimsphäre, der Privatsphäre oder der Sozialsphäre zuzuordnen ist.

    Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn die Aussage geeignet ist, eine erhebliche Breitenwirkung zu entfalten und eine besondere Stigmatisierung des Betroffenen nach sich zu ziehen, so dass sie zum Anknüpfungspunkt für eine soziale Ausgrenzung und Isolierung zu werden droht (Senatsurteile vom 20. Dezember 2011 - VI ZR 261/10, VersR 2012, 368 Rn. 20; vom 8. Mai 2012 - VI ZR 217/08, NJW 2012, 2197 Rn. 37 mwN).

    Zu beachten ist wiederum, dass auch eine wahre Tatsachenbehauptung das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen verletzen kann, wenn sie einen Persönlichkeitsschaden anzurichten droht, der außer Verhältnis zu dem Interesse an der Verbreitung der Wahrheit steht, so etwa dann, wenn eine Stigmatisierung, soziale Ausgrenzung oder Prangerwirkung zu besorgen sind (vgl. Senatsurteile vom 20. Dezember 2011 - VI ZR 261/10, VersR 2012, 368 Rn. 20; vom 8. Mai 2012 - VI ZR 217/08, NJW 2012, 2197 Rn. 37, jeweils mwN).

  • OLG Köln, 06.04.2017 - 15 U 92/16  

    Köln Reporter durfte über Carolin Kebekus und Serdar Somuncu berichten

    Demgegenüber umfasst die Privatsphäre sowohl in räumlicher als auch in thematischer Hinsicht den Bereich, zu dem andere grundsätzlich nur Zugang haben, soweit er ihnen gestattet wird; dies betrifft in thematischer Hinsicht Angelegenheiten, die wegen ihres Informationsinhalts typischerweise als "privat" eingestuft werden, etwa weil ihre öffentliche Erörterung als unschicklich gilt, das Bekanntwerden als peinlich empfunden wird oder nachteilige Reaktionen in der Umwelt auslöst (vgl. BGH, Urt. v. 20.12.2011 - VI ZR 261/10 -, MDR 2012, 279).
  • LG Berlin, 03.06.2014 - 27 O 56/14  

    Fotografierte Passantin verklagt Künstler auf Schmerzensgeld

    Die Privatsphäre umfasst sowohl in räumlicher als auch in thematischer Hinsicht den Bereich, zu dem andere grundsätzlich nur Zugang haben, soweit er ihnen gestattet wird (vgl. BGH v. 20.12.2011, VI ZR 261/10, juris Rn. 16).
  • OLG Köln, 16.12.2014 - 15 U 141/14  

    Pflichten eines Hostproviders hinsichtlich behaupteter Rechtsverletzungen in

    Äußerungen im Rahmen der Sozialsphäre dürfen nur im Falle schwerwiegender Auswirkungen auf das Persönlichkeitsrecht mit negativen Sanktionen verknüpft werden, so etwa dann, wenn eine Stigmatisierung, soziale Ausgrenzung oder Prangerwirkung zu besorgen sind (vgl. BGH, VersR 2012, 368 Ran. 14; BGHZ 181, 328 RdNr. 31).
  • LG Köln, 10.06.2015 - 28 O 547/14  

    Verletzung des Persönlichkeitsrechts durch Veröffentlichung von WhatsApp- und

    Die Sozialsphäre kennzeichnet dabei einen Bereich, in dem sich die persönliche Entfaltung von vornherein im Kontakt mit der Umwelt vollzieht, so insbesondere das berufliche und politische Wirken des Individuums (BGH, NJW 2012, S. 771).
  • LG Saarbrücken, 23.11.2017 - 4 O 328/17  

    Til Schweiger, brachial wie eh und eh

    Sie betrifft den Bereich, in dem sich die persönliche Entfaltung von vornherein im Kontakt mit der Umwelt vollzieht (BGH NJW 2012, 771).
  • OLG Düsseldorf, 18.12.2015 - 16 U 2/15  

    Haftung des Betreibers eines Internetportals zur Bewertung von Ärzten wegen

    Äußerungen im Rahmen der Sozialsphäre dürfen nur im Falle schwerwiegender Auswirkungen auf das Persönlichkeitsrecht mit negativen Sanktionen verknüpft werden, so etwa dann, wenn eine Stigmatisierung, soziale Ausgrenzung oder Prangerwirkung zu besorgen sind (vgl. BGH, Urt. v. 20.12.2011 - VI ZR 261/10, Juris, Rn. 14; BGH, Urt. v. 23.06.2009 - VI ZR 196/08, Juris, Rn. 31; BGH, Urt. v. 23.09.2014 - VI ZR 358/13, Juris, Rn. 35).
  • OLG München, 01.03.2018 - 29 U 1156/17  

    Öffentliche Anprangerung einzelner Personen im Rahmen medialer Berichterstattung

  • LAG Rheinland-Pfalz, 07.09.2012 - 6 Sa 703/11  

    Verbot der Herabwürdigung oder Missachtung des Arbeitnehmers durch Arbeitgeber -

  • AG München, 06.11.2015 - 142 C 30130/14  

    Regisseurin einer RTL-Serie hat kein Anrecht auf Nichtveröffentlichung ihres

  • LG München I, 12.12.2017 - 33 O 15792/16  

    Ansprüche auf Unterlassung, Auskunftserteilung und Feststellung der

  • OLG Köln, 30.11.2017 - 15 U 67/17  

    Umfang und Inhalt des postmortalen Persönlichkeitsrechts

  • OLG Stuttgart, 11.04.2013 - 2 U 111/12  

    AGG-Warndatei: Entschädigungsanspruch wegen Weitergabe von Informationen über

  • LG Köln, 05.07.2017 - 28 O 9/17  

    Zahlung einer Geldentschädigung wegen Verletzung des Rechts am eigenen Bild und

  • LAG Rheinland-Pfalz, 08.11.2013 - 9 Sa 23/13  

    Voraussetzungen des Widerrufsanspruchs des Arbeitnehmers wegen ehrkränkender

  • OLG Köln, 25.11.2014 - 15 U 110/14  

    Zulässigkeit der Presseberichterstattung über eine bislang nicht offenbarte

  • OLG Hamm, 08.08.2016 - 3 W 41/15  

    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Bekanntmachung einer

  • LG Hamburg, 03.05.2013 - 324 O 1193/07  
  • AG Hamburg, 19.07.2012 - 32 C 57/12  

    Die Äußerung “Er braucht es eben, im Zenit der Aufmerksamkeit zu stehen. Aber im

  • OVG Berlin-Brandenburg, 09.10.2014 - 5 S 29.14  

    TU Berlin; außerplanmäßiger Professor; eigene Webseite auf dem Server der TU;

  • LG Berlin, 15.04.2014 - 27 O 643/13  
  • LG Hamburg, 03.05.2013 - 324 O 1192/07  
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