Rechtsprechung
   BGH, 10.12.2002 - XI ZR 82/02   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Prof. Dr. Lorenz

    (Keine) Sittenwidrigkeit von Bürgschaften eines Minderheitsgesellschafters einer GmbH

  • Jurion

    Wirksamkeit einer Bürgschaft - Grundsätze zur Wirksamkeit ruinöser Gesellschafterbürgschaften - Bürgschaftserklärungen von GmbH-Gesellschaftern für Verbindlichkeiten der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) - Fehlen eines persönlichen Näheverhältnis zu einem Mitgesellschafter - Sittenwidrigkeit einer Höchstbetragsbürgschaft - Krasse finanzielle Überforderung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine sittenwidrige Gesellschafterbürgschaft eines GmbH-Minderheitsgesellschafters mit 10 %-iger Beteiligung

  • nwb

    BGB § 138 Abs. 1 Bb

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 138 Abs. 1 Bb
    Ruinöse Gesellschafterbürgschaften auch bei Minderheitengesellschaftern grundsätzlich wirksam

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Gerichtsstand, umfassender - bei unerlaubter Handlung; Sachzusammenhang, Zuständigkeit aus -

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Grundsätzlich keine Anwendung des § 138 Abs. 1 BGB auf die Bürgschaft eines Minderheitsgesellschafters der kreditsuchenden GmbH

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 138 Abs. 1
    Wirksamkeit von Gesellschafterbürgschaften für eine GmbH

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Ruinöse Bürgschaft eines Minderheitsgesellschafters

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 138 Abs. 1
    Keine sittenwidrige Gesellschafterbürgschaft eines GmbH-Minderheitsgesellschafters mit 10 %iger Beteiligung

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Vertragliche Haftung der Gesellschafter

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 765, 138 Abs. 1
    Keine sittenwidrige Gesellschafterbürgschaft bei GmbH-Minderheitsgesellschafter mit 10 %-iger Beteiligung

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Sittenwidrigkeitskontrolle der Bürgschaftserklärungen von Minderheitsgesellschaftern einer GmbH

Papierfundstellen

  • NJW 2003, 967
  • ZIP 2003, 288
  • MDR 2003, 342
  • WM 2003, 275
  • BB 2003, 326
  • DB 2003, 444
  • NZG 2003, 288



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Wird zitiert von ... (19)  

  • BGH, 25.01.2005 - XI ZR 28/04  

    Sittenwidrigkeit der Verbürgung des kraß überforderten Ehepartners für ein

    Hierfür spricht ferner, daß Gesellschafter einer kreditsuchenden GmbH gewöhnlich ohne weiteres in die Mithaftung genommen werden können (st.Rspr., siehe z.B. Senatsurteil vom 10. Dezember 2002 - XI ZR 82/02, WM 2003, 275, 276 m.w.Nachw.) und hierfür unter Umständen auch ein unmittelbar bevorstehender Erwerb einer bedeutsamen Beteiligung an der Hauptschuldnerin ausreichen kann.
  • BGH, 04.06.2013 - II ZR 207/10  

    BGB-Gesellschaft: Sittenwidrigkeit einer Gesellschaftsvertragsklausel wegen

    Insbesondere ist ein die Annahme der Sittenwidrigkeit hinderndes wirtschaftliches Eigeninteresse des Sicherungsgebers grundsätzlich anzunehmen, wenn der nicht nur unbedeutend beteiligte Gesellschafter einer kreditsuchenden Gesellschaft mit beschränkter Haftung oder Kommanditgesellschaft für die Gesellschaft bürgt (vgl. BGH, Urteil vom 10. Dezember 2002 - XI ZR 82/02, ZIP 2003, 288, 289; Urteil vom 17. September 2002 - XI ZR 306/01, ZIP 2002, 2249, 2251).
  • BVerwG, 03.03.2011 - 3 C 19.10  

    Subvention; Erstattungsanspruch; Leistungsbescheid; Leistungsklage;

    Hierfür bedarf es keiner Erörterung der Frage, inwiefern die Maßstäbe, die der Bundesgerichtshof für eine sittenwidrige Überforderung eines Gesellschafters mit bloßer Minderheitsbeteiligung durch eine Bürgschaftsübernahme entwickelt hat (vgl. etwa BGH, Urteil vom 10. Dezember 2002 - XI ZR 82/02 - NJW 2003, 967 m.w.N.; VG Weimar, Urteil vom 4. Oktober 2000 - 8 K 2185/99.We - ThürVBl 2001, 91), auf die Würdigung eines öffentlich-rechtlichen Besicherungsvertrages übertragen werden können.
  • BGH, 11.02.2003 - XI ZR 214/01  

    Sittenwidrigkeit einer Bürgschaftsverpflichtung

    Nach der inzwischen übereinstimmenden Rechtsprechung des IX. und des XI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs hängt die Anwendung des § 138 Abs. 1 BGB auf von Kreditinstituten mit privaten Sicherungsgebern geschlossene Bürgschafts- oder Mithaftungsverträge regelmäßig entscheidend vom Grad des Mißverhältnisses zwischen dem Verpflichtungsumfang und der finanziellen Leistungsfähigkeit des dem Hauptschuldner persönlich nahe stehenden Bürgen oder Mitverpflichteten ab (BGHZ 125, 206, 211; 136, 347, 351; 137, 329, 333 f.; 146, 37, 42; Senatsurteile vom 13. November 2001 - XI ZR 82/01, WM 2002, 125; vom 4. Dezember 2001 - XI ZR 56/01, WM 2002, 223, 224; vom 14. Mai 2002 - XI ZR 50/01, WM 2002, 1347, 1348, für BGHZ 151, 34 vorgesehen; vom 14. Mai 2002 - XI ZR 81/01, WM 2002, 1350, 1351; vom 28. Mai 2002 - XI ZR 199/01, WM 2002, 1647, 1648; vom 28. Mai 2002 - XI ZR 205/01, WM 2002, 1649, 1651 sowie vom 10. Dezember 2002 - XI ZR 82/02, WM 2003, 275 f.).
  • OLG Düsseldorf, 12.09.2007 - 3 U 31/07  

    Bürgschaftsforderung gegen GmbH-Geschäftsführer: Zur Sittenwidrigkeit und

    Im Übrigen gelten die zur Frage der Sittenwidrigkeit von Bürgschaften bei krasser wirtschaftlicher Überforderung von Bürgen entwickelten Grundsätze (vgl. BGH NJW 2002, 744) - unabhängig vom Vorhandensein aller anderen Voraussetzungen - nicht für Bürgschaftserklärungen von GmbH-Gesellschaftern für Verbindlichkeiten der GmbH (BGH Urt. v. 10. Dezember 2002, XI ZR 82/02 (MDR 2003, 342).
  • OLG Köln, 25.06.2003 - 13 U 105/02  

    Sittenwidrigkeit einer Bankbürgschaft

    Vom Landgericht ist verkannt worden, dass die höchstrichterlich entwickelten Grundsätze zur Sittenwidrigkeit von Mithaftung und Bürgschaft finanziell überforderter Familienangehöriger bei Gesellschafter-Bürgschaften grundsätzlich nicht gelten (BGH, Urteil vom 10.12.2002 - XI ZR 82/02, BKR 2003, 155, 156; Urteil vom 17.09.2002 - XI ZR 306/01, GmbHR 2002, 1234, 1235; Urteil vom 28.05.2002 - XI ZR 199/01, BKR 2002, 716, 718; Urteil vom 15.01.2002 - XI ZR 98/01, BKR 2002, 220, 221 f.).

    Ausnahmen zieht der Bundesgerichtshof nur bei unbedeutenden Bagatell- und Splitterbeteiligungen in Betracht (Urteil vom 10.12.2002, a.a.O., wo der BGH für die Anwendung von Ausnahmeregeln bei einem 10 %igen GmbH-Anteil noch keine Veranlassung gesehen hat).

  • OLG Celle, 01.03.2007 - 3 W 29/07  

    Gesellschafterbürgschaft: Höchstbetragsbürgschaft eines 50 % der Anteile

    Es entspricht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass die Grundsätze zur Wirksamkeit ruinöser Bürgschaften naher Angehöriger für Gesellschafterbürgen nicht gelten, selbst dann nicht, wenn der Gesellschafter nur Minderheitsgesellschafter der kreditsuchenden GmbH ist und mit der Geschäftsführung nicht betraut ist (vgl. z. B. BGH, MDR 2003, 342).
  • OLG Schleswig, 30.08.2010 - 5 W 6/10  

    Begriff desselben Anspruchs i.S. von Art. 21 LugÜ; Sittenwidrigkeit der

    Die Rechtsprechungsgrundsätze zur Anwendung des § 138 Abs. 1 BGB auf von Kreditinstituten mit privaten, dem Hauptschuldner persönlich nahe stehenden Bürgen oder Mitverpflichtete geschlossenen Bürgschafts- oder Mithaftungs-verträge gelten grundsätzlich nicht für Bürgschaftserklärungen von GmbH-Gesellschaftern für Verbindlichkeiten der GmbH (BGH vom 10.12.2002, WM 2003, 275-277; juris Rdziff. 13).

    Dies gilt auch für Minderheitsgesellschafter, jedenfalls soweit sie einen Anteil von mindestens 10 % am Stammkapital der Gesellschaft (in Anlehnung an § 50 GmbHG ) besitzen (BGH WM 2003, 275-277; juris Rdziff. 16 und 17), d.h. es sich nicht lediglich um eine unbedeutende "Bagatell- oder Splitterbeteiligung" handelt.

  • OLG Naumburg, 27.01.2005 - 4 U 176/03  

    Unterschrift vom Prozeßbevollmächtigten ersetzt Unterschrift auf Urschrift der

    b) Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zur krassen Überforderung eines dem Hauptschuldner nahe stehenden Bürgen oder Mitverpflichteten findet auf einen ( maßgeblichen ) Gesellschafter einer GmbH, der sich für Verbindlichkeiten der GmbH verbürgt hat, keine Anwendung ( BGHZ 137, 329 [ 336ff ]; BGH NJW 2003, 967 [ 968 mwN ]; BGH NJW 2003, 59; BGH NJW 2002, 1337 [ 1338 ];BGH NJW 2002, 956; Palandt - Heinrichs, BGB, 64. Auflage, § 138 RdNr. 38g ).
  • OLG Brandenburg, 25.08.2004 - 4 U 155/03  

    Zur Fage ob eine bankinterne Umschuldung ein neues Schuldverhältnis begründet

    Nach der inzwischen übereinstimmenden Rechtsprechung des IX. und des XI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs hängt die Anwendung des § 138 Abs. 1 BGB auf von Kreditinstituten mit privaten Sicherungsgebern geschlossene Bürgschafts- oder Mithaftungsverträge regelmäßig entscheidend vom Grad des Mißverhältnisses zwischen dem Verpflichtungsumfang und der finanziellen Leistungsfähigkeit des dem Hauptschuldner persönlich nahe stehenden Bürgen oder Mitverpflichteten ab (BGHZ 125, 206, 211; WM 2003, 275 f.).
  • OLG Brandenburg, 04.02.2009 - 4 U 96/08  

    Sittenwidrigkeit einer Ehegattenbürgschaft: Anforderungen an den Nachweis der

  • OLG Brandenburg, 09.04.2008 - 4 U 6/07  

    Widerlegbare Vermutung zum Vorliegen einer sittenwidrigen privaten Bürgschaft -

  • OLG Brandenburg, 15.12.2010 - 4 U 156/09  

    Darlehen: Kündigung bei Anmeldung der Darlehensforderung im Insolvenzverfahren

  • OLG Düsseldorf, 18.10.2006 - 15 U 155/05  

    Zur Frage der Übersicherung von Bürgschaften

  • OLG Köln, 13.04.2015 - 19 U 134/14  

    Wirksamkeit der Bürgschaftsverpflichtung des angestellten Geschäftsführers einer

  • OLG Brandenburg, 05.12.2012 - 4 U 13/12  

    Sittenwidrigkeit der Bürgschaft eines dem Hauptschuldner persönlich nahe

  • OLG Brandenburg, 10.11.2004 - 4 U 152/03  

    Wirksamkeitskontrolle eines Bürgschaftsvertrages; Androhung der Kündigung der

  • LG Karlsruhe, 08.12.2004 - 9 O 188/03  

    Wirksamkeit einer Gerichtsstandvereinbarung unter dem Gesichtspunkt des Art 66

  • KG, 11.01.2005 - 7 U 135/04  

    Sittenwidriger Darlehensvertrag: Verwerfliche Zins- und Prämienvereinbarung bei

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