Rechtsprechung
   BGH, 16.12.2008 - XI ZR 454/07   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • nomos.de PDF, S. 22 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Darlegungs- und Beweislast für die Eigenschaft als Mitdarlehensnehmer oder als bloßer Mithaftender

  • Jurion

    Sachliches und/oder persönliches Interesse an einer Kreditaufnahme sowie eine wesentliche Gleichberechtigung bei der Auszahlung bzw. Verwendung der Darlehensvaluta als Voraussetzungen einer Mitdarlehensnehmerschaft; Qualifizierung einer übernommenen Verpflichtung als eigene Darlehensschuld oder als reine Mithaftung; Darlegungslast und Beweislast für das Vorliegen der Voraussetzungen für eine echte Mitdarlehensnehmerschaft; Sittenwidrigkeit ruinöser Bürgschaften oder Mitverpflichtungen naher Angehöriger

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Darlegungslast für die Voraussetzungen einer echten Mitdarlehensnehmerschaft

  • nwb

    BGB § 138 Abs. 1

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Darlegungs- und Beweislast, wenn streitig ist, ob eine echte Mitdarlehensnehmerschaft vorliegt

  • streifler.de (Kurzinformation und Volltext)

    Beweislast für die Voraussetzungen einer echten Mitdarlehensnehmerschaft liegt grundsätzlich bei der kreditgebenden Bank

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Abgrenzung von Mitdarlehensnehmerschaft und Schuldbeitritt; Beweislast; Teilnichtigkeit und geltungserhaltende Reduktion einer sittenwidrigen Mithaftung (Teilnichtigkeit nach § 139 BGB)

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 138 Abs. 1
    Sachliches und/oder persönliches Interesse an einer Kreditaufnahme sowie eine wesentliche Gleichberechtigung bei der Auszahlung bzw. Verwendung der Darlehensvaluta als Voraussetzungen einer Mitdarlehensnehmerschaft; Qualifizierung einer übernommenen Verpflichtung als eigene Darlehensschuld oder als reine Mithaftung; Darlegungslast und Beweislast für das Vorliegen der Voraussetzungen für eine echte Mitdarlehensnehmerschaft; Sittenwidrigkeit ruinöser Bürgschaften oder Mitverpflichtungen naher Angehöriger

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die Unterschrift des Ehegatten auf dem Kreditvertrag

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 138, § 139, § 488
    Zur Darlegungslast für die Voraussetzungen einer echten Mitdarlehensnehmerschaft

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Haftung des Mitdarlehensnehmers

Besprechungen u.ä. (5)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Mitverpflichtung des Ehegatten - Wer trägt die Darlegungs- und Beweislast?

  • nomos.de PDF, S. 22 (Volltext und Entscheidungsbesprechung)

    Darlegungs- und Beweislast für die Eigenschaft als Mitdarlehensnehmer oder als bloßer Mithaftender

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 138 Abs. 1, §§ 139, 488
    Zur Darlegungslast für die Voraussetzungen einer echten Mitdarlehensnehmerschaft

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Darlegungs- und Beweislast für Darlehensnehmereigenschaft

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Abgrenzung von Mitdarlehensnehmerschaft und Schuldbeitritt; Beweislast; Teilnichtigkeit und geltungserhaltende Reduktion einer sittenwidrigen Mithaftung (Teilnichtigkeit nach § 139 BGB)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2009, 1494
  • ZIP 2009, 655
  • MDR 2009, 578
  • WM 2009, 645



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BGH, 16.06.2009 - XI ZR 539/07  

    Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft bei "anderweitiger Sicherheit"

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des erkennenden Senats ist als Mitdarlehensnehmer daher ungeachtet der konkreten Vertragsbezeichnung in aller Regel nur derjenige anzusehen, der für den Darlehensgeber erkennbar ein eigenes sachliches und/oder persönliches Interesse an der Kreditaufnahme hat sowie im Wesentlichen gleichberechtigt über die Auszahlung bzw. Verwendung der Darlehensvaluta bzw. bestimmten Teilen davon mitentscheiden darf (siehe etwa Senat BGHZ 146, 37, 41 ; Senatsurteile vom 23. März 2004 - XI ZR 114/03, WM 2004, 1083, 1084 und vom 25. Januar 2005 - XI ZR 325/03, WM 2005, 418, 419 m.w.N.; siehe auch Senatsurteil vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645, Tz. 14).
  • OLG Nürnberg, 21.09.2010 - 14 U 892/09  

    Sittenwidrigkeit der Mithaftung eines nahen Angehörigen für Darlehensschulden des

    Zu den bei der Ermittlung des wirklichen Parteiwillens zu beachtenden Auslegungsgrundsätzen gehören insbesondere die Maßgeblichkeit des Vertragswortlauts als Ausgangspunkt jeder Auslegung und die Berücksichtigung der Interessenlage der Vertragspartner (BGH, Urt. 16.12.2008 - XI ZR 454/07, NJW 2009, 1494, Rn. 13 nach juris, m. w. N.).

    Dem Wortlaut ist aber angesichts der Stärke der Verhandlungsposition der kreditgewährenden Bank und der allgemein üblichen Verwendung von Vertragsformularen grundsätzlich weniger Bedeutung beizumessen als sonst (BGH, Urt. 16.12.2008 - XI ZR 454/07, NJW 2009, 1494, Rn. 14 nach juris, m. w. N.; BGH Urt. 16.6.2009 - XI ZR 539/07, NJW 2009, 2671, Rn. 15 nach juris).

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist als echter Mitdarlehensnehmer daher ungeachtet der konkreten Vertragsbezeichnung in aller Regel nur derjenige anzusehen, der für den Darlehensgeber erkennbar ein eigenes sachliches und/oder persönliches Interesse an der Kreditaufnahme hat sowie im Wesentlichen gleichberechtigt über die Auszahlung bzw. Verwendung der Darlehensvaluta mitentscheiden darf (BGH, Urt. 16.12.2008 - XI ZR 454/07, NJW 2009, 1494, Rn. 14 nach juris; BGH Urt. 16.6.2009 - XI ZR 539/07, NJW 2009, 2671, Rn. 15, jeweils m. w. N.).

    Damit hat sie ihrer sekundären Darlegungslast entsprochen (vgl. zum Ganzen BGH, Urt. v. 16.12.2008 - XI ZR 454/07, NJW 2009, 1494, Rn. 13-18 nach juris).

    Insoweit unterscheidet sich der Sachverhalt von dem der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 16.12.2008 (XI ZR 454/07) zugrunde liegenden Fall, bei dem die Kreditsumme teilweise auf ein gemeinsames Girokonto überwiesen und teilweise bar ausbezahlt worden war und der klagenden Bank die für die Kreditaufnahme ausschlaggebenden Beweggründe nicht bekannt waren (BGH a. a. O., Rn. 18 nach juris).

  • BGH, 17.01.2012 - XI ZR 254/10  

    Darlegungs- und Beweislastregeln bei bereicherungsrechtlichen Ansprüchen und bei

    Dabei ist zu beachten, dass sich der Umfang der sekundären Darlegungslast einerseits nach der Intensität des Sachvortrags der beweisbelasteten Partei richtet (Senatsbeschluss vom 30. November 2010 - XI ZR 247/09, juris mwN) und er andererseits seine Grenze in der Zumutbarkeit der den Prozessgegner treffenden Offenbarungspflicht findet (BGH, Urteile vom 11. Dezember 2001 - VI ZR 350/00, WM 2002, 347, 349, vom 17. Januar 2008 - III ZR 239/06, NJW 2008, 982 Rn. 16 und Senatsurteil vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645 Rn. 18 mwN).
  • OLG Karlsruhe, 25.10.2012 - 9 U 199/11  

    Mithaftung des Ehegatten bei Ablösung eines (allein) vom anderen Ehegatten für

    Sie muss daher beweisen, dass die Beklagte bei Abschluss des Darlehensvertrags das für eine echte Mitdarlehensnehmerschaft notwendige Eigeninteresse an der Kreditaufnahme besaß (vgl. BGH, NJW 2009, 1494, 1495).
  • BGH, 30.11.2010 - XI ZR 247/09  

    Anforderungen an den Tatsachenvortrag einer von der sekundären Darlegungslast und

    Von der Partei, die die sekundäre Darlegungslast trifft, kann verlangt werden, konkrete und nachvollziehbare Tatsachen vorzutragen und dadurch im Einzelnen darzulegen, dass die zugrunde liegende Behauptung der beweisbelasteten Partei unzutreffend ist (vgl. Senat, Urteile vom 28. April 2009 - XI ZR 227/08, WM 2009, 1271 Rn. 16 und vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645 Rn. 18, sowie Beschluss vom 16. März 2010 - XI ZR 175/09, juris, Rn. 13).
  • BGH, 30.11.2010 - XI ZR 301/09  

    Zulässigkeit der Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung der Sache

    Von der Partei, die die sekundäre Darlegungslast trifft, kann verlangt werden, konkrete und nachvollziehbare Tatsachen vorzutragen und dadurch im Einzelnen darzulegen, dass die zugrunde liegende Behauptung der beweisbelasteten Partei unzutreffend ist (vgl. Senat, Urteile vom 28. April 2009 - XI ZR 227/08, WM 2009, 1271 Rn. 16 und vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645 Rn. 18, sowie Beschluss vom 16. März 2010 - XI ZR 175/09, juris, Rn. 13).
  • BGH, 30.11.2010 - XI ZR 266/09  

    Zulässigkeit der Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung der Sache

    Von der Partei, die die sekundäre Darlegungslast trifft, kann verlangt werden, konkrete und nachvollziehbare Tatsachen vorzutragen und dadurch im Einzelnen darzulegen, dass die zugrunde liegende Behauptung der beweisbelasteten Partei unzutreffend ist (vgl. Senat, Urteile vom 28. April 2009 - XI ZR 227/08, WM 2009, 1271 Rn. 16 und vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645 Rn. 18, sowie Beschluss vom 16. März 2010 - XI ZR 175/09, juris, Rn. 13).
  • BGH, 30.11.2010 - XI ZR 302/09  

    Anforderungen an die sekundäre Darlegungslast und Beweislast einer Partei

    Von der Partei, die die sekundäre Darlegungslast trifft, kann verlangt werden, konkrete und nachvollziehbare Tatsachen vorzutragen und dadurch im Einzelnen darzulegen, dass die zugrunde liegende Behauptung der beweisbelasteten Partei unzutreffend ist (vgl. Senat, Urteile vom 28. April 2009 - XI ZR 227/08, WM 2009, 1271 Rn. 16 und vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645 Rn. 18, sowie Beschluss vom 16. März 2010 - XI ZR 175/09, juris, Rn. 13).
  • OLG Brandenburg, 23.03.2011 - 4 U 32/10  

    Darlehensvertrag: Sittenwidrigkeit einer Mithaftungsübernahme wegen krasser

    Trotz der Stärke der Verhandlungsposition der kreditgewährenden Bank (vgl. hierzu BGH, NJW 2009, 1494, 1495) spricht hier also nicht einmal der Wortlaut der Verträge für eine Mitdarlehensnehmerschaft der Kläger.
  • BGH, 30.11.2010 - XI ZR 265/09  

    Anforderungen an den Tatsachenvortrag der von der sekundären Darlegungslast und

    Von der Partei, die die sekundäre Darlegungslast trifft, kann verlangt werden, konkrete und nachvollziehbare Tatsachen vorzutragen und dadurch im Einzelnen darzulegen, dass die zugrunde liegende Behauptung der beweisbelasteten Partei unzutreffend ist (vgl. Senat, Urteile vom 28. April 2009 - XI ZR 227/08, WM 2009, 1271 Rn. 16 und vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645 Rn. 18, sowie Beschluss vom 16. März 2010 - XI ZR 175/09, juris, Rn. 13).
  • LG Saarbrücken, 12.02.2010 - 13 S 221/09  

    Bei angefallenen Behandlungskosten hat unfallgeschädigter Arzt trotz

  • OLG Brandenburg, 22.07.2010 - 5 U 76/09  

    Sicherungszweck einer Grundschuld: Überraschende Klausel in Darlehensbedingungen

  • OLG Saarbrücken, 20.12.2012 - 8 U 376/11  

    Anwendung der Rechtsprechung über die Sittenwidrigkeit der Mithaftung finanziell

  • OLG Frankfurt, 21.01.2016 - 15 U 181/12  

    Unternehmenskauf: Schadenersatz wegen Verfehlung eines garantierten

  • OLG Hamm, 12.09.2016 - 8 U 25/16  
  • OLG Düsseldorf, 03.12.2013 - 20 U 26/10  

    Sittenwidrigkeit eines Übertragungsvertrages einer Erfindung i.R.d.

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