Rechtsprechung
   BGH, 24.11.2009 - XI ZR 332/08   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut PDF
  • Jurion

    Wertmindernde Berücksichtigung einer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf dem Grundbesitz des Bürgen ruhende valutierende, dingliche Belastung bei der Beurteilung seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit; Deckung der Bürgenschuld durch den Wert eines dem Bürgen gehörenden Grundstücks; Krasse finanzielle Überforderung eines Bürgen bei nicht ganz geringen Bankschulden

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Wertmindernde Berücksichtigung von dinglichen Belastungen bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines Bürgen

  • nwb

    BGB § 138 Abs. 1, § 765 Abs. 1

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Wertmindernde Berücksichtigung von Hypothekenvormerkung bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines Bürgen

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 138 Abs. 1, 765 Abs. 1
    Maßgeblichkeit des effektiven Vermögenswerts bei Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bürgen; maßgeblicher Zeitpunkt

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Minderung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bürgen durch eine zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf seinem Grundbesitz ruhende valutierende Belastung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 138 Abs. 1; BGB § 765 Abs. 1
    Wertmindernde Berücksichtigung einer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf dem Grundbesitz des Bürgen ruhende valutierende, dingliche Belastung bei der Beurteilung seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit; Deckung der Bürgenschuld durch den Wert eines dem Bürgen gehörenden Grundstücks; Krasse finanzielle Überforderung eines Bürgen bei nicht ganz geringen Bankschulden

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bürgschaft - Hypothekenvormerkung mindert Sicherungwert eines Grundstücks

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Bürgen

  • bauersfeld-rechtsanwaelte.de (Leitsatz)

    Bankrecht - Bürgschaft - wirtschafliche Leistungsfähigkeit des Bürgen - wertmindernde Berücksichtigung dinglicher Belastung

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 138, 765
    Wertmindernde Berücksichtigung von dinglichen Belastungen bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines Bürgen

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Sittenwidrigkeit von Bürgschaftsverträgen mit nahen Angehörigen wegen "krasser Überforderung"

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2010, 21
  • MDR 2010, 219
  • VersR 2010, 1368
  • WM 2010, 32
  • BauR 2010, 262



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 15.11.2016 - XI ZR 32/16  

    Mithaftung des krass finanziell überforderten Ehegatten für ein Darlehen an den

    Es handelt sich hierbei um eine tatsächliche Vermutung, die der insoweit darlegungs- und beweispflichtige Gläubiger zu widerlegen hat (vgl. nur Senatsurteil vom 24. November 2009 - XI ZR 332/08, WM 2010, 32 Rn. 20 mwN).
  • BGH, 19.02.2013 - XI ZR 82/11  

    Bürgschaft des nichtehelichen Lebensgefährten für einen Bankkredit zum Erwerb

    Bei Höchstbetragsbürgschaften, bei denen sich die Haftung für Nebenforderungen lediglich nach der Bürgschaftssumme und nicht nach der höheren Hauptschuld richtet, ist Maßstab der krassen finanziellen Überforderung des dem Hauptschuldner persönlich besonders nahe stehenden Bürgen die vertragliche Zinslast aus der Bürgschaftssumme und nicht aus der höheren Hauptschuld (Fortführung BGH, Urteile vom 14. Mai 2002, XI ZR 50/01, BGHZ 151, 34, 38, vom 28. Mai 2002, XI ZR 199/01, WM 2002, 1647, 1648, vom 3. Dezember 2002, XI ZR 311/01, BKR 2003, 157, 158, vom 25. Januar 2005, XI ZR 28/04, WM 2005, 421, 422 f. und vom 24. November 2009, XI ZR 332/08, WM 2010, 32 Rn. 13).

    In diesem Fall ist nach der allgemeinen Lebenserfahrung ohne Hinzutreten weiterer Umstände widerleglich zu vermuten, dass der dem Hauptschuldner persönlich besonders nahe stehende Bürge die ihn vielleicht bis an das Lebensende übermäßig finanziell belastende Personalsicherheit allein aus emotionaler Verbundenheit mit dem Hauptschuldner gestellt und der Kreditgeber dies in sittlich anstößiger Weise ausgenutzt hat (Senatsurteile vom 14. Oktober 2003 - XI ZR 121/02, BGHZ 156, 302, 306, vom 28. Mai 2002 - XI ZR 205/01, WM 2002, 1649, 1651, vom 25. April 2006 - XI ZR 330/05, FamRZ 2006, 1024, 1025, vom 16. Juni 2009 - XI ZR 539/07, WM 2009, 1460 Rn. 18 und vom 24. November 2009 - XI ZR 332/08, WM 2010, 32 Rn. 11 mwN).

    Der Senat hat die Frage, ob insoweit auf die Zinslast nur aus der Bürgschaftssumme oder aber aus einer je nach Einzelfall höheren Hauptschuld abzustellen ist, bislang nicht ausdrücklich entscheiden müssen, weil sie in den von ihm zu beurteilenden Sachverhalten - anders als hier - nicht entscheidungserheblich war (Senatsurteile vom 14. Mai 2002 - XI ZR 50/01, BGHZ 151, 34, 38, vom 28. Mai 2002 - XI ZR 199/01, WM 2002, 1647, 1648, vom 3. Dezember 2002 - XI ZR 311/01, BKR 2003, 157, 158, vom 25. Januar 2005 - XI ZR 28/04, WM 2005, 421, 422 f. und vom 24. November 2009 - XI ZR 332/08, WM 2010, 32 Rn. 13).

  • BGH, 01.04.2014 - XI ZR 276/13  

    Bürgschaftsübernahme für einen Kontokorrentkredit: Prüfung der Sittenwidrigkeit

    Zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf dem Grundeigentum ruhende dingliche Belastungen sind wertmindernd zu berücksichtigen (vgl. Senatsurteile vom 14. Mai 2002 - XI ZR 50/01, BGHZ 151, 34, 38 f.; vom 28. Mai 2002 - XI ZR 199/01, WM 2002, 1647, 1648 und vom 24. November 2009 - XI ZR 332/08, WM 2010, 32 Rn. 15; Nobbe in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 4. Aufl., § 91 Rn. 98), wobei ausgehend von diesem Zeitpunkt der Umfang der dinglichen Belastung bei Eintritt des Sicherungsfalls zu prognostizieren ist (Nobbe, Kommentar zum Kreditrecht, 2. Aufl., § 765 BGB Rn. 93).

    Darlegungs- und beweispflichtig dafür, die von ihr übernommene Bürgschaft habe bei Stellung der Personalsicherheit ihre Leistungsfähigkeit bei weitem überschritten, ist die Beklagte (vgl. BGH, Urteil vom 24. Februar 1994 - IX ZR 93/93, BGHZ 125, 206, 217; Federlin in Kümpel/Wittig, Bank- und Kapitalmarktrecht, 4. Aufl., Rn. 12.261; Baumgärtel/Laumen, Handbuch der Beweislast - BGB Schuldrecht BT 11, 3. Aufl., § 765 Rn. 4; Senatsurteil vom 24. November 2009 - XI ZR 332/08, WM 2010, 32 Rn. 16 betrifft die Darlegungslast für eine voraussehbare nachträgliche Wertsteigerung).

  • OLG Stuttgart, 05.03.2013 - 9 U 7/13  

    Bürgschaft: Voraussetzungen eines Missverhältnisses zwischen Verpflichtungsumfang

    Bei der Bestimmung der Leistungsfähigkeit des Bürgen ist zunächst das frei verwertbare Grundvermögen, abzüglich valutierender immobiliargesicherter Darlehen zur Tilgung der Bürgschaftsschuld heranzuziehen (BGH, Urteil vom 14.05.2002, Az. XI ZR 50/01, zit. nach juris, Rn. 15; ders., Urteil vom 24.11.2009, Az. XI ZR 332/08, zit. nach juris, Rn. 15).

    Grundsätzlich obliegen dem Darlehensgeber zwar Darlegung und Beweis für die Werthaltigkeit des Grundbesitzes des Bürgen (BGH, Urteil vom 24.11.2009, Az. XI ZR 332/08, zitiert nach juris, Rn. 16).

  • OLG Frankfurt, 15.10.2008 - 23 U 11/07  

    Krasse finanzielle Überforderung des Bürgen

    Anmerkung: Im Rechtsmittelverfahren unter dem Aktenzeichen XI ZR 332/08 hat der BGH die Revision aufgehoben und zurückverwiesen.
  • OLG Zweibrücken, 24.01.2011 - 7 U 159/09  

    Bürgschaft: Sittenwidrigkeit eines Bürgschaftsvertrags im Falle einer

    Da der Bürge in der Regel auch für die Zinsen der verbürgten Forderung haftet, ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in der Regel eine solche krasse finanzielle Überforderung anzunehmen, wenn der Bürge bei Eintritt des Sicherungsfalles nicht in der Lage wäre, die auf die Bürgschaftsschuld entfallenden laufenden Zinsen auf Dauer aufzubringen (vgl. Nobbe/Kirchhoff, aaO., S. 8; BGH, Urteil vom 24. November 2009 XI ZR 332/08 _ bei Juris Rdnr. 11 m.w.N.).
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