Rechtsprechung
   BGH, 19.03.2013 - XI ZR 46/11   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 166 Abs 1 BGB, § 242 BGB, § 278 BGB, § 280 BGB
    Vermittelter Kredit zu Finanzierung einer Kapitalanlage: Treuwidriges Verhalten des Kreditnehmers/Kapitalanlegers bei Geltendmachung einer Aufklärungspflichtverletzung aufgrund eines Wissensvorsprungs des Kreditinstituts wegen zurechenbarer Kenntnis des Kreditvermittlers

  • Jurion

    Schadensersatz gegen eine Bank wegen Verletzung einer Hinweispflicht zu Risiken einer von ihr erworbenen Kapitalanlage bei Betätigung des Geschäfts durch einen Kreditvermittler; Zurechenbarkeit der Kenntnisse des Kreditvermittlers über die konkrete Mittelverwendung für eine Kapitalanlage der Bank; Folgen eines gemeinsamen Zusammenwirkens des Kreditvermittlers und des betroffen Anlegers zur Täuschung der Bank hinsichtlich der Verwendung der Darlehensvaluta zwecks Erreichens der Kreditvergabe

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Haftung der finanzierenden Bank wegen eines konkreten Wissensvorsprungs zu Risiken der Kapitalanlage bei Verschweigen der Mittelverwendung durch Vermittler und Anleger

  • nwb

    BGB 166 Abs. 1

  • Deutsches Notarinstitut

    Zu den Voraussetzungen treuwidrigen Verhaltens eines Vertragspartners bei Berufung auf Wissen eines Vertreters des Geschäftspartners

  • Betriebs-Berater

    Treuwidriges Handeln eines Kapitalanlegers

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Treuwidriges Verhalten eines Kapitalanlegers, der sich auf die Zurechnung von Wissen eines Vertreters des Geschäftspartners nach § 166 Abs. 1 BGB beruft, obwohl er wusste oder damit rechnen musste, dass der Vertreter sein Wissen dem Geschäftspartner vorenthalten würde

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 166 Abs. 1; BGB § 242; BGB § 278
    Schadensersatz gegen eine Bank wegen Verletzung einer Hinweispflicht zu Risiken einer von ihr erworbenen Kapitalanlage bei Betätigung des Geschäfts durch einen Kreditvermittler; Zurechenbarkeit der Kenntnisse des Kreditvermittlers über die konkrete Mittelverwendung für eine Kapitalanlage der Bank; Folgen eines gemeinsamen Zusammenwirkens des Kreditvermittlers und des betroffen Anlegers zur Täuschung der Bank hinsichtlich der Verwendung der Darlehensvaluta zwecks Erreichens der Kreditvergabe

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bankenrecht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Keine Bankhaftung für treuwidriges Verhalten des Kapitalanlegers

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 166 Abs. 1, § 280
    Keine Haftung der finanzierenden Bank wegen eines konkreten Wissensvorsprungs zu Risiken der Kapitalanlage bei Verschweigen der Mittelverwendung durch Vermittler und Anleger

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Keine Bankhaftung für treuwidriges Verhalten des Kapitalanlegers -

  • Betriebs-Berater (Kurzinformation)

    Treuwidriges Handeln eines Kapitalanlegers

Besprechungen u.ä. (3)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 166 Abs. 1, §§ 242, 278, 280
    Keine Haftung der finanzierenden Bank wegen eines konkreten Wissensvorsprungs zu Risiken der Kapitalanlage bei Verschweigen der Mittelverwendung durch Vermittler und Anleger

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Zurechenbarkeit der Kenntnis des Kreditvermittlers gegenüber kreditgebender Bank und treuwidriges Verhalten des Kreditnehmers

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Anleger kann sich unter Umständen beim Verschweigen einer Kreditverwendung nicht auf Wissensvorsprung der Bank berufen

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 19.03.2013, Az.: XI ZR 46/11 (Keine Hinweispflicht der kreditgebenden Bank bei Täuschung durch Kapitalanleger und Kreditvermittler über Kreditmittelverwendung)" von RA/FABankR Dr. Yorick M. Ruland, original erschienen in: BB 2013, 1427.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2013, 2015
  • ZIP 2013, 1063
  • MDR 2013, 923
  • WM 2013, 924
  • BB 2013, 1217
  • BB 2013, 1427
  • DB 2013, 1167
  • DB 2013, 16



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Wird zitiert von ... (10)  

  • LSG Bayern, 24.05.2017 - L 12 KA 157/15  

    Kein Ausgleichsanspruch wegen Verjährung

    Eine derartige Auskunftspflicht besteht, wenn die zwischen den Parteien bestehenden Rechtsbeziehungen es mit sich bringen, dass der Berechtigte in entschuldbarer Weise über Bestehen und Umfang seines Rechts im Ungewissen ist und der Verpflichtete die zur Beseitigung der Ungewissheit erforderlichen Auskünfte unschwer geben kann (Grüneberg in Palandt, aaO, § 260 Rn. 4 mwN; stRspr des BGH, vgl.: BGHZ 97, 188 = Juris Rn. 15 mwN = NJW 1986, 1755 ff; BGH Urteil vom 19.03.1987 - I ZR 98/85 - Juris Rn. 8 = NJW-RR 1987, 1521 f; BGHZ 126, 109 = Juris Rn. 25 = NJW 1995, 386 ff; BGH Urteil vom 19.03.2013 - XI ZR 46/11 - Juris Rn. 34 = NJW 2013, 2015; s auch BSG SozR 5550 § 13 Nr. 1 S. 4).

    Ein Auskunftsanspruch als Nebenpflicht eines Anspruchs kommt nicht in Betracht, wenn feststeht, dass der vom Auskunftsbegehrenden zugrunde gelegte Leistungsanspruch nicht besteht (BGH Urteil vom 19.03.2013 - XI ZR 46/11 - (Juris Rn. 35) mwN = NJW 2013, 2015; s. schon BGHZ 97, 188 = Juris Rn. 16 = NJW 1986, 1755 ff; BGHZ 126, 109 = Juris Rn. 25 = NJW 1995, 386 ff); der Nebenanspruch ist mithin vom Bestehen des Hauptanspruchs abhängig.

  • BSG, 28.08.2013 - B 6 KA 41/12 R  

    Kassenärztliche Vereinigung - Klage gegen die Kassenärztliche Bundesvereinigung

    Eine derartige Auskunftspflicht besteht, wenn die zwischen den Parteien bestehenden Rechtsbeziehungen es mit sich bringen, dass der Berechtigte in entschuldbarer Weise über Bestehen und Umfang seines Rechts im Ungewissen ist und der Verpflichtete die zur Beseitigung der Ungewissheit erforderlichen Auskünfte unschwer geben kann (Grüneberg in Palandt, aaO, § 260 RdNr 4 mwN; stRspr des BGH, vgl: BGHZ 97, 188 = Juris RdNr 15 mwN = NJW 1986, 1755 ff; BGH Urteil vom 19.3.1987 - I ZR 98/85 - Juris RdNr 8 = NJW-RR 1987, 1521 f; BGHZ 126, 109 = Juris RdNr 25 = NJW 1995, 386 ff; BGH Urteil vom 19.3.2013 - XI ZR 46/11 - Juris RdNr 34 = NJW 2013, 2015; s auch BSG SozR 5550 § 13 Nr. 1 S 4) .

    Ein Auskunftsanspruch als Nebenpflicht eines Anspruchs kommt nicht in Betracht, wenn feststeht, dass der vom Auskunftsbegehrenden zugrunde gelegte Leistungsanspruch nicht besteht (BGH Urteil vom 19.3.2013 - XI ZR 46/11 - mwN = NJW 2013, 2015; s schon BGHZ 97, 188 = Juris RdNr 16 = NJW 1986, 1755 ff; BGHZ 126, 109 = Juris RdNr 25 = NJW 1995, 386 ff) ; der Nebenanspruch ist mithin vom Bestehen des Hauptanspruchs abhängig.

  • OLG Brandenburg, 31.05.2017 - 4 U 67/16  

    Steuersparmodell Eigentumswohnung: Welche Aufklärungspflichten hat die Bank?

    Auch muss sie sich insoweit das Handeln von Erfüllungsgehilfen in dem Pflichtenkreis der Anbahnung des Kreditvertrags gemäß § 278 BGB zurechnen lassen (s. BGH, Urteil vom 19.03.2013 - XI ZR 46/11 - NJW 2013, 2015, Rn. 15, 21; Urteil vom 16.05.2006 - XI ZR 6/04 - BGHZ 168, 1).

    Jedoch wird der im Rahmen von Bauherren-, Bauträger- oder Erwerbermodellen auftretende Vermittler nur insoweit als Erfüllungsgehilfe im Pflichtenkreis der in den Vertrieb nicht eingeschalteten Bank tätig, als sein Verhalten den Bereich der Anbahnung des Kreditvertrages betrifft (BGH, Urteil vom 19.03.2013 - XI ZR 46/11 - a.a.O.; Urteil vom 16.05.2006 - I ZR 6/04 - a.a.O.; Senat, Urteil vom 19.03.2014 - 4 U 64/12 - BeckRS 2014, 06652).

  • BSG, 28.08.2013 - B 6 KA 42/12 R  

    Auskunftsanspruch einer Kassenärztlichen Vereinigung gegen die Kassenärztliche

    Eine derartige Auskunftspflicht besteht, wenn die zwischen den Parteien bestehenden Rechtsbeziehungen es mit sich bringen, dass der Berechtigte in entschuldbarer Weise über Bestehen und Umfang seines Rechts im Ungewissen ist und der Verpflichtete die zur Beseitigung der Ungewissheit erforderlichen Auskünfte unschwer geben kann (Grüneberg in Palandt, aaO § 260 RdNr 4 mwN; stRspr des BGH, vgl: BGHZ 97, 188 = Juris RdNr 15 mwN = NJW 1986, 1755 ff; BGH Urteil vom 19.3.1987 - I ZR 98/85 - Juris RdNr 8 = NJW-RR 1987, 1521 f; BGHZ 126, 109 = Juris RdNr 25 = NJW 1995, 386 ff; BGH Urteil vom 19.3.2013 - XI ZR 46/11 - Juris RdNr 34 = NJW 2013, 2015; s auch BSG SozR 5550 § 13 Nr. 1 S 4) .

    Ein Auskunftsanspruch als Nebenpflicht eines Anspruchs kommt nicht in Betracht, wenn feststeht, dass der vom Auskunftsbegehrenden zugrunde gelegte Leistungsanspruch nicht besteht (BGH Urteil vom 19.3.2013 - XI ZR 46/11 - Juris RdNr 35 mwN = NJW 2013, 2015; s schon BGHZ 97, 188 = Juris RdNr 16 = NJW 1986, 1755 ff; BGHZ 126, 109 = Juris RdNr 25 = NJW 1995, 386 ff) ; der Nebenanspruch ist mithin vom Bestehen des Hauptanspruchs abhängig.

  • OLG Frankfurt, 11.06.2015 - 18 U 29/12  

    Haftung der Bank bei kreditfinanziertem Immoblienerwerb

    Die Beklagte war weder an den Kaufvertragsverhandlungen beteiligt noch lässt sich hinsichtlich der Kenntnisse von Vermittlerin oder Verkäuferin nach dem oben Gesagten § 166 I BGB (BGH, NJW 2013, 2015 [BGH 19.03.2013 - XI ZR 46/11] ) unmittelbar oder entsprechend anwenden.
  • LSG Hessen, 18.11.2015 - L 4 KA 25/12  
    Eine derartige Auskunftspflicht besteht, wenn die zwischen den Parteien bestehenden Rechtsbeziehungen es mit sich bringen, dass der Berechtigte in entschuldbarer Weise über Bestehen und Umfang seines Rechts im Ungewissen ist und der Verpflichtete die zur Beseitigung der Ungewissheit erforderlichen Auskünfte unschwer geben kann (vgl. BSG, Urteil vom 28. August 2013, B 6 KA 41/12 R, a. a. O. mit Verweis auf Grüneberg in Palandt, BSG, 72. Aufl. 2013, Rn. 4 zu § 260 m. w. N:, stRspr. des BGH, vgl. BGHZ 97, 188- [...] Rn.15 m. w. N.; BGH, Urteil vom 19. März 1987 - I ZR 98/85- [...] Rn. 8; BGHZ 126, 109- [...] Rn. 25; BGH, Urteil vom 19. März 2013 - XI ZR 46/11- [...] Rn. 34; s. auch BSG SozR 5550 § 13 Nr. 1 S. 4) .
  • KG, 23.02.2017 - 8 U 87/15  
    Insoweit muss sie sich auch das Handeln von Erfüllungsgehilfen in diesem Pflichtenkreis der Anbahnung des Kreditvertrags gemäß § 278 BGB zurechnen lassen (s. BGH, Urt. v. 19.03.2013 - XI ZR 46/11, NJW 2013, 2015 Tz 15, 21 ; Urt. v. 16.05.2006 - XI ZR 6/04, BGHZ 168, 1 = NJW 2006, 2099 Tz 63).
  • LG Düsseldorf, 31.03.2017 - 10 O 498/14  
    Die für einen auf § 242 BGB gestützten Auskunftsanspruch entwickelten Einschränkungen (vgl. hierzu etwa BGH, Beschluss vom 27.07.2000, III ZR 279/99; Urteil vom 17.07.2002, VIII ZR 64/01; Urteil vom 19.03.2013, XI ZR 46/11; Urteil vom 26.09.2013, VII ZR 227/12; OLG Düsseldorf, Urteil vom 13.10.2016, I-15 U 6/16 = Anlage zum Schriftsatz vom 07.12.2016) gelten für den Anspruch aus § 666 BGB nicht.
  • OLG Brandenburg, 02.07.2015 - 5 U 100/12  

    Rückforderung eines auf eine Bürgschaft auf erstes Anfordern gezahlten

    Maßgeblich für die Frage der Zurechnung fremden Verschuldens im Rahmen des § 278 BGB ist vielmehr der Pflichtenkreis des Schuldners (BGH NJW 2013, 2015).
  • OLG Schleswig, 25.09.2013 - 5 U 74/13  

    Haftung der kreditgebenden Bank für etwaige Pflichtverletzungen des freien

    Pflichtverletzungen des Kreditvermittlers wegen unterbliebener Erkundigungen oder fehlender Hinweise zu Risiken der finanzierten Kapitalanlage betreffen jedoch nicht den Darlehensvertrag, sondern die Rentabilität des Anlagegeschäfts und liegen damit im Grundsatz außerhalb des Pflichtenkreises einer finanzierenden Bank (vgl. BGH Urteil vom 19. März 2013, XI ZR 46/11, WM 2013, 924-927, veröffentlicht auch in juris unter Rz. 21 m. w. N.).
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