Rechtsprechung
   BGH, 17.09.2013 - XI ZR 332/12   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 280 Abs 1 S 1 BGB, § 2 Abs 3 S 2 WpHG, § 31 WpHG, §§ 31ff WpHG, § 31d WpHG vom 16.07.2007
    Bankenhaftung aus Anlageberatung: Aufklärungspflicht über eigene Gewinnspanne bei Indexzertifikaten

  • Jurion

    Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit dem Erwerb von Zertifikaten; Aufklärungspflichten einer Bank beim Verkauf von Indexzertifikaten im Wege des Eigengeschäfts

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Schadensersatzansprüche des Anlegers bei Verstoß der Bank gegen die aufsichtsrechtlich zu qualifizierenden Wohlverhaltensregeln ("Lehman Brothers")

  • nwb

    BGB § 280 Abs. 1 Satz 1 ; WpHG § 2 Abs. 3 Satz 2, §§ 31 ff.

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Auch für Sachverhalte ab dem 1. November 2007 keine Aufklärungspflicht der beratenden Bank über ihre Gewinnspanne beim Verkauf von Indexzertifikaten im Wege des Eigengeschäfts

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    WpHG § 31d; BGB § 241 Abs. 2
    Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit dem Erwerb von Zertifikaten; Aufklärungspflichten einer Bank beim Verkauf von Indexzertifikaten im Wege des Eigengeschäfts

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bankenrecht - Keine Aufklärungspflicht über Gewinnspanne bei Indexzertifikaten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (14)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Bundesgerichtshof entscheidet erneut zu Schadensersatzklagen von Lehman-Anlegern

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzklagen von Lehman-Anlegern

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schadensersatz für Lehman-Anleger

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Verkauf von Indexzertifikaten im Wege des Eigengeschäfts

  • jurion.de (Kurzinformation)

    Erneute Lehmann-Entscheidung

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    Keine Schadensersatzansprüche des Anlegers bei Verstoß der Bank gegen die als Aufsichtsrecht zu qualifizierenden Wohlverhaltensregeln ("Lehman Brothers")

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzklage von Lehman-Anleger erfolglos

  • schluender.info (Kurzinformation)

    Banken müssen bei dem Verkauf von Lehman-Zertifikaten nicht auf die erzielten Gewinnmargen hinweisen

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Bank hat beim Verkauf von Indexzertifikaten im Wege des Eigengeschäfts nicht über Gewinnspanne aufzuklären

  • lto.de (Kurzinformation)

    Zu Lehman-Zertifikaten - Bank muss Anlagebetrag nicht zurückzahlen

  • anwalt.de (Pressemitteilung)

    Schadensersatz-Klagen von Lehman-Anlegern

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet erneut zu Schadensersatzklagen von Lehman-Anlegern

  • Betriebs-Berater (Kurzinformation)

    Schadensersatzklagen von Lehman-Anlegern

  • jurion.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzklagen von Lehman-Anlegern

Besprechungen u.ä. (4)

  • jurion.de (Entscheidungsbesprechung)

    Pflicht der Bank zur Aufklärung über ihre Gewinnmarge kann zu verneinen sein

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 280 Abs. 1; WpHG § 2 Abs. 3 Satz 2, § 31d
    Keine Schadensersatzansprüche des Anlegers bei Verstoß der Bank gegen die aufsichtsrechtlich zu qualifizierenden Wohlverhaltensregeln nach §§ 31 ff. WpHG ("Lehman Brothers")

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Aufklärung über Gewinnmarge nach Inkrafttreten des FRUG

  • wkblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Lehman Brothers und Anlegeranwälte

Sonstiges (2)

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Keine zivilrechtliehe Haftung der Banken im beratungsfreien Anlagegeschäft - zugleich Urteilsanmerkung zu BGH v. 17.09.2013 = WM 2013, 1983" von RA Christian Kropf, original erschienen in: WM 2014, 640 - 644.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 17.09.2013, Az.: XI ZR 332/12 (Keine Aufklärungspflicht der beratenden Bank über ihre Gewinnmarge im Eigengeschäft)" von RA Arne Maier, original erschienen in: VuR 2013, 464 - 467.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2012, 1852
  • ZIP 2013, 2001
  • ZIP 2013, 73
  • MDR 2013, 12
  • MDR 2013, 1294
  • WM 2013, 1983
  • BB 2013, 2497
  • DB 2013, 2385
  • NZG 2013, 1226



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Wird zitiert von ... (13)  

  • BGH, 28.04.2015 - XI ZR 378/13  

    Spekulative Swap-Geschäfte einer nordrhein-westfälischen Gemeinde: Unwirksamkeit

    Für den Kunden ist bei der gebotenen normativ-objektiven Betrachtungsweise offensichtlich, dass die Bank eigene (Gewinn-)Interessen verfolgt, sodass darauf grundsätzlich nicht gesondert hingewiesen werden muss (Senatsurteile vom 22. März 2011 - XI ZR 33/10, BGHZ 189, 13 Rn. 38, vom 27. September 2011 - XI ZR 182/10, BGHZ 191, 119 Rn. 37 und - XI ZR 178/10, WM 2011, 2261 Rn. 40, vom 26. Juni 2012 - XI ZR 316/11, WM 2012, 1520 Rn. 19, vom 16. Oktober 2012 - XI ZR 367/11, NJW-RR 2013, 244 Rn. 27 ff., vom 17. September 2013 - XI ZR 332/12, WM 2013, 1983 Rn. 11, vom 1. Juli 2014 - XI ZR 247/12, WM 2014, 1621 Rn. 28 und vom 20. Januar 2015 - XI ZR 316/13, WM 2015, 575 Rn. 31).
  • BGH, 03.06.2014 - XI ZR 147/12  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Stichtagsregelung hinsichtlich der

    Bereits nach dem durch das Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz (FRUG) vom 16. Juli 2007 (BGBl. I, 1330) eingeführten und am 1. November 2007 in Kraft getretenen § 31d WpHG ist den Wertpapierdienstleistungsunternehmen die Annahme von Zuwendungen Dritter im Zusammenhang mit der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen, worunter insbesondere die Anlageberatung fällt (§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 9 WpHG), aufsichtsrechtlich untersagt (vgl. dazu Senatsurteil vom 17. September 2013 - XI ZR 332/12, WM 2013, 1983 Rn. 16 ff.).

    (2) Allerdings sind die Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten der §§ 31 ff. WpHG ausschließlich öffentlich-rechtlicher Natur und wirken auf das zivilrechtliche Schuldverhältnis zwischen Wertpapierdienstleistungsunternehmen und Kunde grundsätzlich nicht ein (Senatsurteil vom 17. September 2013 - XI ZR 332/12, WM 2013, 1983 Rn. 16 ff.).

  • BGH, 01.07.2014 - XI ZR 247/12  

    Finanzierungsberatungsvertrag: Pflicht der Bank zur Aufklärung über Provision für

    Es ist nämlich für den Kunden bei der gebotenen normativ-objektiven Betrachtungsweise offensichtlich, dass die Bank eigene (Gewinn)Interessen verfolgt, sodass darauf nicht gesondert hingewiesen werden muss (Senatsurteile vom 22. März 2011 - XI ZR 33/10, BGHZ 189, 13 Rn. 38, vom 27. September 2011 - XI ZR 182/10, BGHZ 191, 119 Rn. 37 und XI ZR 178/10, WM 2011, 2261 Rn. 40, vom 26. Juni 2012 - XI ZR 316/11, WM 2012, 1520 Rn. 19, vom 16. Oktober 2012 - XI ZR 367/11, NJW-RR 2013, 244 Rn. 27 ff. und vom 17. September 2013 - XI ZR 332/12, WM 2013, 1983 Rn. 11, jeweils mwN).
  • BGH, 24.02.2015 - XI ZR 202/13  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflichten bei Vorkenntnissen

    Ein Umstand, der - wie die Gewinnerzielungsabsicht des Verkäufers - für den Kunden im Rahmen des Kaufvertrags offensichtlich ist, lässt innerhalb des Beratungsvertrags seine Schutzwürdigkeit entfallen (Senatsurteile vom 27. September 2011 - XI ZR 182/10, BGHZ 191, 119 Rn. 44, vom 26. Juni 2012 - XI ZR 316/11, WM 2012, 1520 Rn. 19, vom 16. Oktober 2012 - XI ZR 367/11, NJW-RR 2013, 244 Rn. 27 und vom 17. September 2013 - XI ZR 332/12, WM 2013, 1983 Rn. 11).

    Ebenso ist - anders als die Revisionserwiderung meint - ohne Bedeutung, ob die Bank zusätzlich zum Nenn- oder Kurswert vom Anleger einen weiteren Aufschlag oder - wie hier - eine "Provision" verlangt hat (Senatsurteil vom 17. September 2013 - XI ZR 332/12, WM 2013, 1983 Rn. 14).

    Zudem ist der isolierte Hinweis auf eine als Anlage übergebene Wertpapierabrechnung unzureichend, da kein - übergangener - Parteivortrag der insoweit darlegungsbelasteten Klägerin (vgl. Senatsurteil vom 17. September 2013 - XI ZR 332/12, WM 2013, 1983 Rn. 13) dazu genannt wird, welches Erwerbsgeschäft zwischen den Parteien vereinbart worden sein soll.

  • OLG Frankfurt, 17.01.2014 - 23 U 163/13  

    Fehlerhafte Anlageberatung: Keine Aufklärungspflicht über Gewinnmarge bei

    Dem steht auch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Offenlegung versteckter Innenprovisionen und zur Aufklärungsbedürftigkeit von Rückvergütungen nicht entgegen (vgl. BGH, Urteil vom 17. September 2013 - XI ZR 332/12 -, juris, m.w.N.).

    Denn nach der Rechtsprechung des BGH ist es unerheblich, in welcher Weise die Bank bei einem Veräußerungsgeschäft ihr Gewinninteresse verfolgt (BGH, Urteil vom 17. September 2013 - XI ZR 332/12 -, juris; BGH, Urteil vom 26. Juni 2012 - XI ZR 316/11, WM 2012, 1520 Rn. 19 aE; BGH Urteil vom 16. Oktober 2012 - XI ZR 367/11 = NJW-RR 2013, 244 Rn. 28).

    Entgegen der Ansicht der Klägerin trifft nicht die Beklagte, sondern sie als Klägerin für das Zustandekommen eines Kommissionsvertrags, aus dem sie Rechte herleiten möchte, die Darlegungs- und Beweislast (vgl. BGH, Urteil vom 17. September 2013 - XI ZR 332/12 -, juris ; BGH Urteil vom 16. Oktober 2012 - XI ZR 368/11, juris Rn. 28).

  • OLG Frankfurt, 03.02.2014 - 23 U 78/12  

    Anlagebratung. Abgrenzung Wertpapierkauf - Kommissionsgeschäft

    43 Bei einem Eigenprodukt bzw. Eigengeschäft der Bank besteht aber keine Aufklärungspflicht hinsichtlich der von ihr damit erzielten Gewinne, wie der BGH zuletzt mit Urteil vom 17.9.2013 (XI ZR 332/12 - bei juris) entschieden hat:.

    Demzufolge sind nicht nur die streitgegenständlichen Transaktionen betreffend den B2 sowie B1 als Eigenprodukte der Beklagten nicht geeignet, die vom Kläger geltend gemachten Ansprüche zu begründen, sondern dasselbe Ergebnis gilt auch für die beiden übrigen Erstorders betreffend C3 und C4 als fremde Anlageprodukte, die " wie hier - im Wege des Eigengeschäfts (§ 2 Abs. 3 Satz 2 WpHG) oder des Eigenhandels (§ 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 WpHG) zu einem über dem Einkaufspreis liegenden Preis veräußert werden " (BGH mit Urteil vom 17.9.2013 (XI ZR 332/12 - bei juris)).

  • OLG Karlsruhe, 22.11.2016 - 17 U 25/16  

    Kein konkludent geschlossener Beratungsvertrag mit der (nur) ausführenden Bank

    Die aufsichtsrechtlichen Wohlverhaltenspflichten bewirken daher als solche weder eine Begrenzung noch eine Erweiterung der zivilrechtlich zu beurteilenden Haftung des Anlageberaters (BGH, Urteil vom 17.09.2013 - XI ZR 332/12 -, juris Rn. 20).
  • OLG Frankfurt, 29.07.2014 - 3 U 39/12  

    Schadenersatz wegen angeblich fehlerhafter Anlageberatung

    Die Aufwandsvergütung, die die Beklagte für ihre Verkaufstätigkeit von der Emittentin erhielt, stellt sich deshalb als ein sog. Einkaufsrabatt der Emittentin dar, der nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH, Urt. v. 17.09.2013, XI ZR 332/12, WM 2013, 1983, [BGH 17.09.2013 - XI ZR 332/12] zit. nach juris, Rn. 33 + 34) nicht offenbarungspflichtig ist.
  • OLG Frankfurt, 20.10.2014 - 23 U 270/13  

    Anlageberatung: Verjährung von Ansprüchen wegen Verschweigens von Rückvergütungen

    Denn beim Aktiengeschäft - Näheres zum Aktienerwerb des Klägers aus 2003 wird nicht mitgeteilt - dürfte eine gänzlich andere rechtliche und tatsächliche Situation vorgelegen haben; hier fließen regelmäßig schon gar keine aufklärungspflichtigen verdeckten Rückvergütungen (vgl. BGH MDR 2013, 1294; NJW-RR 2013, 244; NJW 2012, 2873; m. w. N.).
  • OLG Schleswig, 25.09.2014 - 5 U 150/13  

    Anlageberatungsrecht

    Dieser ist lediglich reflexartig betroffen (BGH, Urt. v. 17. September 2013 - XI ZR 332/12, Rn. 24).
  • OLG Frankfurt, 28.04.2014 - 23 U 81/13  

    Fehlerhafte Anlageberatung beim Kauf einer Beteiligung an Schiffsfonds

  • LG Hamburg, 04.12.2015 - 329 O 343/14  

    Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Erwerb einer

  • OLG Frankfurt, 14.02.2014 - 23 U 163/13  

    Fehlerhafte Anlageberatung: Keine Aufklärungspflicht über Gewinnmarge bei

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