Rechtsprechung
   BGH, 17.03.2016 - III ZR 47/15   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 199 Abs 1 Nr 2 BGB, § 280 Abs 1 BGB
    Verjährungsbeginn für Schadensersatzansprüche gegen Kapitalanlageberater: Grob fahrlässige Unkenntnis des Kapitalanlegers von Beratungsfehlern

  • Jurion
  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage, ob ein Anleger zur Meidung des Vorwurfs grober Fahrlässigkeit gehalten ist, nach Kenntniserlangung eines bestimmten Beratungsmangels den Prospekt und die Beratungsdokumentation auf das Vorliegen weiterer Beratungsmängel durchzusehen und auszuwerten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Fehlerhafte Anlabeberatung - und die grob fahrlässige Unkenntnis des Anlegers

  • fc-heidelberg.de PDF, S. 10 (Kurzinformation)

    Grob fahrlässige Unkenntnis bei Prospektüberlassung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Beratungsfehler durch Banken

Besprechungen u.ä.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • WM 2016, 732



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 23.03.2017 - III ZR 93/16  

    Schadenersatzbegehren eines Anlegers wegen Beratungspflichtverletzungen im

    Hierbei unterliegt die Feststellung, ob die Unkenntnis des Gläubigers von verjährungsauslösenden Umständen auf grober Fahrlässigkeit beruht, als Ergebnis tatrichterlicher Würdigung einer Überprüfung durch das Revisionsgericht dahingehend, ob der Streitstoff umfassend, widerspruchsfrei und ohne Verstoß gegen Denkgesetze, allgemeine Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften gewürdigt worden ist, und ob der Tatrichter den Begriff der groben Fahrlässigkeit verkannt oder bei der Beurteilung des Grads des Verschuldens wesentliche Umstände außer Betracht gelassen hat (vgl. nur Senatsurteile vom 8. Juli 2010 - III ZR 249/09, BGHZ 186, 152 Rn. 27 f und vom 17. März 2016 - III ZR 47/15, WM 2016, 732 Rn. 10 f; jeweils mwN).
  • KG, 23.02.2017 - 8 U 87/15  
    Allerdings genügt nach ständiger Rechtsprechung des BGH der Umstand, dass der Anlageinteressent den ihm überlassenen Emissionsprospekt nicht gelesen hat, nicht, um den Vorwurf einer grob fahrlässigen Unkenntnis von Beratungsfehlern, die aus der Lektüre des Prospekts ersichtlich wären, zu begründen (BGH, Urt. v. 17.03.2016 - III ZR 47/15, WM 2016, 732 Tz 13 m.N).

    Daher stellt es im Allgemeinen kein in subjektiver und objektiver Hinsicht grobes Verschulden gegen sich selbst dar, wenn der Anleger, der auf den Rat und die Angaben seines Beraters vertraut, davon absieht, den Prospekt durchzusehen und auszuwerten (BGH, Urt. v. 08.07.2010 - III ZR 249/09, BGHZ 186, 152 = NJW 2010, 3292 Tz 33), oder eine (auch kurze) Beratungsdokumentation durchzulesen, wenn diese zwar gesondert zu unterzeichnen ist, jedoch Warnhinweise lediglich auf der Rückseite enthält, ohne dass darauf auf der Vorderseite klar hingewiesen wird (BGH, Urt. v. 17.03.2016, a.a.O., Tz 18).

  • OLG Celle, 31.08.2016 - 11 U 3/16  

    Kapitalanlageberatung: Bedeutung von Risikohinweisen in Beratungsprotokollen für

    Die Rechtsprechung des Senats steht auch nicht im Widerspruch zu dem jüngsten Urteil des Bundesgerichtshofs vom 17. März 2016 (III ZR 47/15, juris, Rn. 18).
  • OLG Celle, 23.06.2016 - 11 U 9/16  

    Kapitalanlageberatung: Bedeutung von Risikohinweisen in Beratungsprotokollen und

    ff) Die Rechtsprechung des Senats steht auch nicht im Widerspruch zu dem jüngsten Urteil des Bundesgerichtshofs vom 17. März 2016 (III ZR 47/15, juris, Rn. 18).
  • BGH, 17.06.2016 - V ZR 134/15  

    Aufklärungspflichten bei Anpreisung wirtschaftlicher Rentabilität und von

    Ihm muss persönlich ein schwerer Obliegenheitsverstoß in seiner eigenen Angelegenheit der Anspruchsverfolgung, eine schwere Form von "Verschulden gegen sich selbst", vorgeworfen werden können, weil sich ihm die den Anspruch begründenden Umstände förmlich aufgedrängt haben (vgl. nur BGH, Urteil vom 17. März 2016 - III ZR 47/15, WM 2016, 732 Rn. 11 mwN).
  • LG Hamburg, 12.07.2016 - 328 O 415/15  

    Kapitalanlagerecht: Haftung eines Anlagevermittlers für unvollständige

    Dem Kläger war daher bereits im Jahr 2010 positiv bekannt, dass die Angabe, es werde stabile Ausschüttungen in der angegebenen Höhe (16 bis 18 %) geben, unzutreffend war (vgl., die von der Vorinstanz angenommene Verjährung insoweit bestätigend BGH, WM 2016, 732, zit. nach juris, Rn. 15).
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