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   BGH, 21.09.2009 - II ZR 174/08   

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https://dejure.org/2009,489
BGH, 21.09.2009 - II ZR 174/08 (https://dejure.org/2009,489)
BGH, Entscheidung vom 21.09.2009 - II ZR 174/08 (https://dejure.org/2009,489)
BGH, Entscheidung vom 21. September 2009 - II ZR 174/08 (https://dejure.org/2009,489)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    AktG §§ 120 Abs. 1, 241, 243 Abs. 1, 121 Abs. 3
    Zulässigkeit eines Umschreibungsstopps bei Namensaktien vor Hauptversammlung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Aussetzen der Umschreibungen im Aktienregister für einen an der Anmeldefrist orientierten Zeitraum vor Durchführung der Hauptversammlung (Umschreibungsstopp); Abstimmung über die Entlastung des Aufsichtsrats für alle Mitglieder insgesamt oder für jedes ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Aussetzung der Umschreibung von Namensaktien im Aktienregister nach Anmeldeschluss für die HV-Teilnahme ("Umschreibungsstopp")

  • Betriebs-Berater

    Springer AG - falsche Entsprechenserklärung hat Nichtigkeit der Entlastung zur Folge

  • streifler.de (Kurzinformation und Volltext)

    Aussetzung der Umschreibung vor Hauptversammlung und Entlastung bei fehlerhafter Entsprechenserklärung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Aussetzen der Umschreibungen im Aktienregister für einen an der Anmeldefrist orientierten Zeitraum vor Durchführung der Hauptversammlung (Umschreibungsstopp); Abstimmung über die Entlastung des Aufsichtsrats für alle Mitglieder insgesamt oder für jedes ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Umschreibungsstopp

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Umschreibungsstopp vor der Hauptversammlung

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    AktG § 120 Abs. 1, § 121 Abs. 3 Satz 2 a. F., §§ 161, 241 Nr. 1 a. F.
    Aussetzung der Umschreibung von Namensaktien im Aktienregister nach Anmeldeschluss für die HV-Teilnahme ("Umschreibungsstopp")

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Aktienregister, Aktionär, Anfechtungsgründe, Aufsichtsrat, Entlastung, Entsprechenserklärung, Gesellschaftsrecht, Hauptversammlung, Informationspflicht, Informationsrecht, Satzung

  • verschmelzungsbericht.de (Kurzinformation)

    Unrichtige DCGK Erklärung und Entlastungsbeschlüsse (Axel Springer)

Besprechungen u.ä. (3)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    AktG § 120 Abs. 1, § 121 Abs. 3 Satz 2 a. F., §§ 161, 241 Nr. 1 a. F.
    Aussetzung der Umschreibung von Namensaktien im Aktienregister nach Anmeldeschluss für die HV-Teilnahme ("Umschreibungsstopp")

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 12,79 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Umschreibungsstopp für Namensaktien; Anordnung von Einzelentlastung durch den Versammlungsleiter; Anfechtbarkeit von Entlastungsbeschlüssen wegen unrichtiger Entsprechenserklärung

  • audit-committee-institute.de PDF, S. 18 (Entscheidungsbesprechung)

    Entlastungsbeschlüsse bei unrichtiger Entsprechenserklärung anfechtbar

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 182, 272
  • ZIP 2009, 2051
  • MDR 2009, 1345
  • DNotZ 2010, 148
  • WM 2009, 2085
  • BB 2009, 2377
  • BB 2009, 2725
  • DB 2009, 2422
  • NZG 2009, 1270
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • BGH, 10.07.2012 - II ZR 48/11

    Fresenius

    Ist die Entsprechenserklärung von vornherein in einem nicht unwesentlichen Punkt unrichtig oder wird sie bei einer später eintretenden Abweichung von den DCGK-Empfehlungen in einem solchen Punkt nicht umgehend berichtigt, so liegt darin ein Gesetzesverstoß, der dazu führen kann, dass eine unter Verstoß gegen § 120 Abs. 2 Satz 1 AktG dennoch erteilte Entlastung anfechtbar ist im Sinne des § 243 Abs. 1 AktG (BGH, Urteil vom 21. September 2009 - II ZR 174/08, BGHZ 182, 272 Rn. 16 - Umschreibungsstopp; Urteil vom 16. Februar 2009 - II ZR 185/07, BGHZ 180, 9 Rn. 19 - Kirch/Deutsche Bank).

    Zudem ist die hier in Betracht kommende Informationspflichtverletzung - nämlich die fehlende Erwähnung des Interessenkonflikts im Bericht an die Hauptversammlung - nach der Wertung des § 243 Abs. 4 Satz 1 AktG nur dann von Bedeutung, wenn ein objektiv urteilender Aktionär die Informationserteilung als Voraussetzung für die sachgerechte Wahrnehmung seines Teilnahme- und Mitgliedschaftsrechts ansähe (BGH, Urteil vom 21. September 2009 - II ZR 174/08, BGHZ 182, 272 Rn. 18 - Umschreibungsstopp).

  • BGH, 09.10.2018 - II ZR 78/17

    Nichtigkeit des Wahlvorschlags eines Aufsichtsrats wegen eines behaupteten

    Ein Gesetzesverstoß (§ 243 Abs. 1 AktG), der Entlastungsbeschlüsse anfechtbar machen kann, kann vorliegen, wenn die Entsprechenserklärung nach § 161 Abs. 1 Satz 1 AktG in einem nicht unwesentlichen Punkt unrichtig ist oder bei einer später eintretenden Abweichung von den DCGK-Empfehlungen in einem solchen Punkt nicht umgehend berichtigt wird (BGH, Urteil vom 16. Februar 2009 - II ZR 185/07, BGHZ 180, 9 Rn. 19 - Kirch/Deutsche Bank; Urteil vom 21. September 2009 - II ZR 174/08, BGHZ 182, 272 Rn. 16 - Umschreibungsstopp).

    So hat der Senat auch bereits in früheren Entscheidungen für eine Aktualisierungspflicht der Entsprechenserklärung darauf abgestellt, dass die Abweichung von den DCGK-Empfehlungen zunächst eingetreten sein muss (BGH, Urteil vom 16. Februar 2009 - II ZR 185/07, BGHZ 180, 9 Rn. 19 - Kirch/Deutsche Bank; Urteil vom 21. September 2009 - II ZR 174/08, BGHZ 182, 272 Rn. 16 - Umschreibungsstopp).

    Das ist bei dem Aufsichtsratsbericht nach § 171 Abs. 2 AktG, in dem nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex über das Auftreten und die Behandlung von Interessenkonflikten im Aufsichtsrat berichtet werden soll, was den bisherigen Entscheidungen des Senats über die Folgen einer unterlassenen Aktualisierung der Entsprechenserklärung zugrunde lag (BGH, Urteil vom 16. Februar 2009 - II ZR 185/07, BGHZ 180, 9 Rn. 19 - Kirch/Deutsche Bank; Urteil vom 21. September 2009 - II ZR 174/08, BGHZ 182, 272 Rn. 16 - Umschreibungsstopp), anders.

    Danach kann die Wahl eines Aufsichtsratsmitglieds durch die Hauptversammlung wegen unrichtiger, unvollständiger oder verweigerter Erteilung von Informationen nur angefochten werden, wenn ein objektiv urteilender Aktionär die Erteilung der Information als wesentliche Voraussetzung für die sachgerechte Wahrnehmung seiner Teilnahme- und Mitgliedschaftsrechte angesehen hätte (BGH, Urteil vom 21. September 2009 - II ZR 174/08, BGHZ 182, 272 Rn. 18 - Umschreibungsstopp).

  • BGH, 07.12.2009 - II ZR 63/08

    Anfechtung eines Entlastungsbeschlusses wegen fehlender Entsprechenserklärung

    Die Folgen einer nicht berichtigten oder - wie hier - fehlenden Entsprechenserklärung für die Entlastung der Organmitglieder, die das Berufungsgericht für grundsätzlich klärungsbedürftig erachtet hat, sind zwischenzeitlich geklärt (Sen. Urt. v. 16. Februar 2009 - II ZR 185/07, ZIP 2009, 460, z. V. b. in BGHZ 180, 9 Tz. 19 "Kirch/Deutsche Bank", bestätigt durch Sen. Urt. v. 21. September 2009 - II ZR 174/08, ZIP 2009, 2051 z. V. b. in BGHZ Tz. 16 "Umschreibungsstopp").

    Der Versammlungsleiter durfte in Ausübung des ihm zustehenden Ermessens über die Entlastung jedes Aufsichtsratsmitglieds gesondert abstimmen lassen (Sen. Urt. v. 21. September 2009 - II ZR 174/08, ZIP 2009, 2051 z. V. b. in BGHZ Tz. 12 "Umschreibungsstopp").

  • OLG Celle, 27.06.2018 - 9 U 78/17

    Beschlussanfechtungsklage wegen Fehlerhaftigkeit einer Entsprechenserklärung

    Ist eine Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG fehlerhaft, ist die Schwelle zu einem die Anfechtung eines Entlastungsbeschlusses tragenden schwerwiegenden Gesetzesverstoß regelmäßig erst dann erreicht, wenn die Unrichtigkeit der Erklärung einen nicht unwesentlichen Punkt betrifft und aus dem Fehler ein Informationsdefizit der abstimmenden Aktionäre resultiert, das sich auf den Entlastungsbeschluss auswirkt (Anschluss an BGH, Beschluss vom 14. Mai 2013 - II ZR 196/12 -, juris; BGH, Urteil vom 10. Juli 2012 - II ZR 48/11 -, BGHZ 194, 14, juris Rn. 28; BGH, Urteil vom 21. September 2009 - II ZR 174/08 -, BGHZ 182, 272, juris Rn. 18).

    Ein solches sich im Entlastungsbeschluss niederschlagendes Informationsdefizit ist dann nicht gegeben, wenn die abstimmenden Aktionäre alle relevanten, aber in der Entsprechenserklärung nicht angeführten Informationen anderweitig aus allgemeinen Quellen erlangen können (Anschluss an BGH, Urteil vom 21. September 2009 - II ZR 174/08 -, BGHZ 182, 272, juris Rn. 18).

    Grundsätzlich können - wie auch vom Kläger zugrundegelegt - die Abgabe einer unrichtigen Entsprechenserklärung zum DCGK und der damit verbundene (mittelbare) Verstoß gegen § 161 AktG einen zur Anfechtbarkeit gleichwohl gefasster Entlastungsbeschlüsse führenden schwerwiegenden Gesetzesverstoß darstellen (vgl. BGH, Urteil vom 16. Februar 2009 - II ZR 185/07 -, BGHZ 180, 9, juris Rn. 19 ff.; BGH, Urteil vom 21. September 2009 - II ZR 174/08 -, BGHZ 182, 272, juris Rn. 16 ff.).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist bei Fehlerhaftigkeit einer Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG die Schwelle zu einem schwerwiegenden Gesetzesverstoß regelmäßig erst dann erreicht, wenn die Unrichtigkeit der Erklärung einen nicht unwesentlichen Punkt betrifft und aus dem Fehler ein Informationsdefizit der abstimmenden Aktionäre resultiert, das sich auf den Entlastungsbeschluss auswirkt (BGH, Beschluss vom 14. Mai 2013 - II ZR 196/12 -, juris; BGH, Urteil vom 10. Juli 2012 - II ZR 48/11 -, BGHZ 194, 14, juris Rn. 28; BGH, Urteil vom 21. September 2009 - II ZR 174/08 -, BGHZ 182, 272, juris Rn. 18; s. auch MünchKomm/Goette, AktG, 4. Aufl. 2018, § 161 Rn. 91 f.; Busch/Link, in: MünchHdB GesR VII, 5. Aufl. 2016, § 46 Rn. 55; Semler/Mutter, Der Aufsichtsrat, 1. Aufl. 2015, § 161 Rn. 68 f.).

    Können Aktionäre nämlich relevante Informationen aus allgemeinen Quellen anderweitig erlangen, vermag deren Fehlen in einer Entsprechenserklärung die Anfechtung von Entlastungbeschlüssen nicht zu rechtfertigen (vgl. BGH, Urteil vom 21. September 2009 - II ZR 174/08 -, BGHZ 182, 272, juris Rn. 18; Busch/Link, a.a.O., § 46 Rn. 101).

  • BGH, 07.02.2012 - II ZR 253/10

    Anfechtung eines Entlastungsbeschlusses der Hauptversammlung wegen eines

    Erst bei einem eindeutigen und schwerwiegenden Gesetzes- oder Satzungsverstoß von Vorstand und Aufsichtsrat sind die Grenzen des Ermessens überschritten und ist ein Entlastungsbeschluss wegen eines Inhaltsmangels anfechtbar (BGH, Urteil vom 25. November 2002 - II ZR 133/01, BGHZ 153, 47, 51; Urteil vom 18. Oktober 2004 - II ZR 250/02, BGHZ 160, 385, 388; Urteil vom 21. September 2009 - II ZR 174/08, BGHZ 182, 272 Rn. 18 - Umschreibungsstopp; Beschluss vom 9. November 2009 - II ZR 154/08, ZIP 2009, 2436).
  • KG, 03.12.2020 - 2 W 1009/20

    EU-Zivilprozessrecht: Aussetzung eines Klageverfahrens wegen gegenläufiger

    Mit der Insolvenz der Schuldnerin mag ein Anspruch auf Schadensersatz statt der Leistung nach §§ 280 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3, 281 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 22. September 2009 - XI ZR 286/08, MDR 2009, 1345, Rn. 13 nach juris zum alten Schuldrecht BGH, Urteil vom 30. Januar 1992 - IX ZR 112/91, BGHZ 117, 127, 130) hinzugetreten sein.
  • OLG Stuttgart, 17.11.2010 - 20 U 2/10

    Aktiengesellschaft: Anfechtung eines Hauptversammlungsbeschlusses über die

    Ist die "Entsprechenserklärung" in einem nicht unwesentlichen Punkt unrichtig oder wird sie bei einer später eintretenden Abweichung von den DCGK-Empfehlungen in einem solchen Punkt nicht umgehend berichtigt, liegt darin ein Gesetzesverstoß, der dennoch gefasste Entlastungsbeschlüsse anfechtbar macht (BGHZ 180, 9 [juris Rn. 19]; BGHZ 182, 272 [juris Rn. 16]).
  • FG Nürnberg, 07.06.2016 - 1 K 904/14

    Wirtschaftliches Eigentum an im Rahmen eines Wertpapierdarlehensvertrags als

    Zwar können Aktien noch nach diesem Stichtag erworben werden, eine Ausübung des Stimmrechts scheidet für diese Erwerber jedoch aus (vgl. dazu auch BGH-Urteil vom 21.09.2009 II ZR 174/08, DStR 2009, 2207).
  • LG Frankfurt/Main, 02.02.2010 - 5 O 178/09

    Anfechtung von Hauptversammlungsbeschlüssen einer Europäischen

    Gemäß § 161 AktG haben Vorstand und Aufsichtsrat der börsennotierten Gesellschaft jährlich zu erklären, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" (nachfolgend DCGK) entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen nicht angewendet wurden oder werden und dies ggf. zu berichtigten wobei ein Unterlassen zu Anfechtbarkeit der Entlastungsbeschlüsse führt (vgl. BGH, Urt. v. 21.9.2009 - II ZR 174/08 - ZIP 2009, 2051) Die Erklärung ist gem. § 161 Satz 2 AktG den Aktionären dauerhaft zugänglich zu machen und hat einerseits einen Vergangenheits-, andererseits einen Gegenwarts- und Zukunftsbezug (Hüffer, AktG, 8. Aufl. 2008, § 161 AktG Rz. 14, 20), bzw. den Charakter einer "Dauererklärung", die jeweils binnen Jahresfrist zu erneuern und im Fall vorheriger Abweichung von den DCGK-Empfehlungen umgehend zu berichtigen ist (vgl. BGH ZIP 2009, 2051; BGH AG 2009, 285; Seibert, BB 2002, 581, 583; Hüffer, a.a.O., § 161 AktG Rz. 20; Ringleb in Ringleb/Kremer/Lutter/v. Werder, Deutscher Corporate Governance Kodex, 3. Aufl. 2008, Rz. 1579; a. A. Heckelmann, WM 2008, 2146, 2148).

    46 Die Offenlegung von Interessenkonflikten im Aufsichtsrat nach Ziff. 5.5.3 Satz 1 Deutscher Corporate Governance Kodex versteht sich als Teil der Rechenschaftslegung des Aufsichtsrats gegenüber der Hauptversammlung (vgl. BGH ZIP 2009, 2051).

    Die Angabe von Einzelheiten ist jedoch entbehrlich; es genügt, wenn auf den Interessenkonflikt und seine Behandlung hingewiesen wird, was hier aber nicht ausreichend erfolgt ist (vgl. hierzu BGH ZIP 2009, 2051).

  • BGH, 14.05.2013 - II ZR 196/12

    Aktiengesellschaft: Anfechtbarkeit von Entlastungsbeschlüssen für Vorstand und

    Zudem ist die hier in Betracht kommende Informationspflichtverletzung - nämlich die fehlende Erwähnung des Interessenkonflikts im Bericht an die Hauptversammlung - nach der Wertung des § 243 Abs. 4 Satz 1 AktG nur dann von Bedeutung, wenn ein objektiv urteilender Aktionär die Informationserteilung als Voraussetzung für die sachgerechte Wahrnehmung seines Teilnahme- und Mitgliedschaftsrechts ansähe (BGH, Urteil vom 10. Juli 2012 - II ZR 48/11, BGHZ 194, 14 Rn. 28 - Fresenius; Urteil vom 21. September 2009 - II ZR 174/08, BGHZ 182, 272 Rn. 18  Umschreibungsstopp).
  • OLG Köln, 31.01.2013 - 18 U 21/12

    Anfechtung der Entlastung des Vorstandes in der Hauptversammlung einer

  • OLG Düsseldorf, 05.07.2012 - 6 U 69/11
  • LG Stuttgart, 28.05.2010 - 31 O 56/09

    Aktiengesellschaft: Anfechtung der Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand

  • OLG Düsseldorf, 22.11.2018 - 6 AktG 1/18
  • LG Dortmund, 02.07.2013 - 20 O 65/12

    Wirksamkeit von Entlastungsbeschlüssen der Hauptversammlung bezüglich beruflicher

  • LG Stuttgart, 17.05.2011 - 31 O 30/10

    Voraussetzungen für die Anfechtung eines Hauptversammlungsbeschlusses einer

  • BGH, 21.09.2009 - II ZR 223/08

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend den Auskunftsanspruch

  • LG Frankfurt/Main, 12.11.2013 - 5 O 151/13

    Wirksamkeit der Bestätigungsbeschlüsse der Deutschen Bank zu den HV-Beschlüssen

  • LG Frankfurt/Main, 20.12.2013 - 5 O 157/13
  • LG Düsseldorf, 17.02.2011 - 32 O 142/09

    Anfechtbarkeit der Entlastungsbeschlüsse für Vorstand oder Aufsichtsrat einer AG

  • LG Köln, 12.01.2012 - 91 O 77/11

    Erfolgsaussichten der Anfechtung eines Hauptversammlungsbeschlusses durch einen

  • LG Köln, 07.09.2011 - 91 O 162/09

    Nichtigerklärung mehrerer Hauptversammlungsbeschlüsse aufgrund eines

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