Rechtsprechung
   BGH, 21.12.2000 - VII ZR 17/99   

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https://dejure.org/2000,540
BGH, 21.12.2000 - VII ZR 17/99 (https://dejure.org/2000,540)
BGH, Entscheidung vom 21.12.2000 - VII ZR 17/99 (https://dejure.org/2000,540)
BGH, Entscheidung vom 21. Dezember 2000 - VII ZR 17/99 (https://dejure.org/2000,540)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • Judicialis
  • Prof. Dr. Lorenz

    Haustürwiderrufsgesetz und "provozierte Bestellung"; Verhältnis der werkvertraglichen Mängelgewährleistung zu § 306 BGB

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Werkvertragsrecht - Gewährleistung - Sonderregelung - Unternehmer - Haftung - Nichterteilung der Baugenehmigung - Bauvertrag - Architektenvertrag - Mangel des Bauwerks - Umplanung

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Die Gewährleistungsvorschriften des Werkvertragsrechts als Sonderregelung gegenüber den § 306, 307 BGB

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 306, 633 ff.
    Haftung des Bauunternehmers bei fehlender Genehmigungsfähigkeit des ursprünglichen Vorhabens und Anpassung der Planung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bauvertrag - Haftung bei fehlender Genehmigungsfähigkeit des Bauvorhabens

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä. (4)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 306, 633
    Keine Verpflichtung des Bauherrn zur unzumutbaren Anpassung seines Bauvorhabens an allein genehmigungfähige Planung

  • beck.de (Entscheidungsanmerkung)

    Verschärfung der Haftung des Unternehmers für vor Vertragsschluss zu Grunde gelegte Pläne

  • baunetz.de (Entscheidungsbesprechung)

    Muss Bauherr Umplanungen zur Herstellung der Genehmigungsfähigkeit akzeptieren?

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Welche Umplanungen muss ein Bauherr hinnehmen, damit die Planung genehmigungsfähig wird? (IBR 2001, 261)

Papierfundstellen

  • NJW 2001, 1642
  • MDR 2001, 563
  • NZBau 2001, 261
  • WM 2001, 817
  • BB 2001, 647
  • DB 2001, 1303
  • BauR 2001, 785
  • ZfBR 2001, 219 (Ls.)
  • ZfBR 2001, 310
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • BGH, 16.12.2004 - VII ZR 16/03

    Rechtsfolgen der einvernehmlichen Aufhebung eines Werkvertrages wegen

    Die Unmöglichkeit, eine Planung umzusetzen, führt nicht zur Nichtigkeit des Werkvertrags nach § 306 BGB (BGH, Urteil vom 21. Dezember 2000 - VII ZR 17/99, BauR 2001, 785, 788 = NZBau 2001, 761 = ZfBR 2001, 310).

    Fällt die Unmöglichkeit in den Verantwortungsbereich des Unternehmers, haftet dieser nach den §§ 633 ff. BGB, die als Sonderregelung grundsätzlich die Anwendbarkeit der §§ 306, 307 BGB ausschließen (vgl. BGH, Urteil vom 21. Dezember 2000 - VII ZR 17/99, aaO.).

  • BGH, 10.02.2011 - VII ZR 8/10

    Haftung des Architekten: Mitverschulden des Bauherrn bei Kenntnis der

    a) Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Senats, dass ein Architekt, der sich zur Erstellung einer Genehmigungsplanung verpflichtet, als Werkerfolg grundsätzlich eine dauerhaft genehmigungsfähige Planung schuldet (vgl. BGH, Urteil vom 26. September 2002 - VII ZR 290/01, BauR 2002, 1872 = NZBau 2003, 38 = ZfBR 2003, 31; Urteil vom 21. Dezember 2000 - VII ZR 17/99, BauR 2001, 785, 787 = NZBau 2001, 261, 262 = ZfBR 2001, 310, 311; Urteil vom 25. März 1999 - VII ZR 397/97, BauR 1999, 1195 = ZfBR 1999, 315 m.w.N.).

    Das gilt nach der Rechtsprechung des Senats selbst dann, wenn von vornherein festgestanden hätte, dass die Nachbarzustimmung nicht erteilt wird und die vorgesehene Planung deshalb nicht mangelfrei zu verwirklichen gewesen wäre (BGH, Urteil vom 21. Dezember 2000 - VII ZR 17/99, BauR 2001, 785, 788).

  • OLG Koblenz, 02.03.2017 - 2 U 296/16

    Unwirksame Klauseln in einem Fertighausvertrag

    Der Unternehmer, der ein Bauvorhaben nach von ihm gefertigten Plänen zu errichten verspricht, haftet nach Gewährleistungsgrundsätzen, wenn feststeht, dass die Baugenehmigung aus Rechtsgründen nicht erteilt werden kann; von einer Risikoübernahme durch den Auftraggeber kann nur in besonderen Ausnahmefällen ausgegangen werden (BGH, NJW 2001, 1642; 2003, 287 Rz. 27 ff.; OLG Naumburg, BauR 2009, 119).
  • BGH, 05.10.2005 - X ZR 276/02

    Wirksamkeit von Mahnungen bei Zuvielforderung im werkvertraglichen

    Fehlt einem Werk die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit, so haftet der Lieferant auch dann nach den §§ 633 ff. BGB a.F., wenn es technisch nicht möglich ist, dem Vertragsgegenstand die geschuldete Beschaffenheit zu verleihen (vgl. BGH, Urt. v. 21.12.2000 - VII ZR 17/99, NJW 2001, 1642, 1644; BGHZ 96, 111, 115; 54, 236, 238).
  • BGH, 26.09.2002 - VII ZR 290/01

    Pflichten des Architekten bei Erstellung einer Genehmigungsplanung; Risiko der

    Der Auftraggeber eines Architektenvertrages ist nicht verpflichtet, die vereinbarte Planung nachträglich in der Weise zu ändern, daß die geänderte Planung dauerhaft genehmigungsfähig ist (BGH, Urteil vom 19. Februar 1998 - VII ZR 236/96, BauR 1998, 579 = ZfBR 1998, 186; Urteil vom 21. Dezember 2000 - VII ZR 17/99, BauR 2001, 785 = ZfBR 2001, 310 = NZBau 2001, 261).
  • OLG Düsseldorf, 18.12.2009 - 23 U 187/08

    Bestimmung des Umfangs der Rechtskraft eines Feststellungsurteils; Haftung des

    Soweit der BGH im Urteil vom 30.09.1999 (VII ZR 162/97, NJW 2000, 133 = BauR 2000, 128) ausgeführt hat, dass bei einem nicht nachbesserungsfähigen Mangel eines Architektenwerks der Bauherr vor Abnahme einen Anspruch auf Schadensersatz gemäß § 635 BGB habe, welcher der dreißigjährigen Verjährungsfrist unterliege, die gemäß § 638 Abs. 1 Satz 2 BGB (a.F.) mit der Abnahme, der Vollendung des Werks oder der endgültigen (berechtigten oder unberechtigten) Abnahmeverweigerung beginne (vgl. auch OLG Rostock, Urteil vom 11.07.2006, 4 U 128/04, BauR 2006, 2092; Nichtzulassungsbeschwerde zurückgewiesen durch BGH, Beschluss vom 11.03.2006, VII ZR 164/06, IBR 2009, 277 mit Anm. Löffelmann), folgt daraus entgegen den Berufungseinwänden des Beklagten nicht, dass der BGH damit eine nicht sachgerechte Verkürzung der gesetzlichen Verjährungsfrist für Leistungsmängel nach endgültiger Abnahmeverweigerung herbeiführen wollte (vgl. Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 3. Auflage 2008, Rn 506; Kniffka, ibr-online-Kommentar, Stand 05/2009, § 634 a, Rn 47/220/221; Kuffer/Wirth-Leupertz, Handbuch des Fachwanwalts für Bau- und Architektenrecht, 2. Auflage 2008, 10. Kap., Teil C, Rn 191 mwN), jedenfalls wenn es sich - wie hier - um nicht nachbesserungsfähige Leistungsmängel der Genehmigungsplanung als Architektenwerk handelt (vgl. BGH, Urteil vom 21.12.2000, VII ZR 17/99, BauR 2001, 785; BGH, Urteil vom 26.09.2002, VII ZR 290/01, BauR 2002, 1872; vgl. auch Senat, Urteil vom 30.04.1985, 23 U 208/84, BauR 1986, 469; Werner/Pastor, a.a.O., Rn 1482 mwN in Fn 179/180 und 186/187; Kuffer/Wirth-Leupertz, Handbuch des Fachwanwalts für Bau- und Architektenrecht, 2. Auflage 2008, 19, Kap., Teil C , Rn 86 mwN in Fn 209).
  • OLG Stuttgart, 25.07.2007 - 6 U 242/03

    VOB-Vertrag: Anzuwendende DIN bei der Verlegung von Natursteinplatten

    Nach der zwar nicht unumstrittenen, aber mehrfach bestätigten höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. grundlegend BGHZ 54, 236, 237f; zuletzt NJW 2001, 1642, 1644) findet § 306 BGB a.F. dann keine Anwendung, wenn in einem Rechtsgebiet spezielle Gewährleistungsregeln wie hier in §§ 633ff BGB a.F. bestehen und sich die anfängliche objektive Nichtigkeit aus Sachverhalten ergeben soll, die auch unter Gewährleistungsrechte subsumiert werden können.
  • OLG Naumburg, 14.06.2006 - 6 U 111/05

    Genehmigungsrisiko zu Lasten des Architekten bei Verpflichtung zur Erstellung

    Der Architekt, der sich zur Erstellung einer Genehmigungsplanung verpflichtet, schuldet als Werkerfolg eine dauerhaft genehmigungsfähige Planung (st. Rspr. BGH BauR 1999, 1195, 1196; BauR 2001, 785, 787; BauR 2002, 1872-1874).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs schuldet der Architekt, der sich zur Erstellung einer Genehmigungsplanung verpflichtet, als Werkerfolg eine dauerhaft genehmigungsfähige Planung (BGH BauR 1999, 1195 ff. (1196); 2001, 785 ff. (787); 2002, 1872 ff. (1873)).

  • LG Darmstadt, 22.06.2018 - 23 O 330/16

    Der an einer öffentlichen Ausschreibung teilnehmende Bieter handelt arglistig, zu

    [20]) BGH Urteil vom 21.12.2000, VII ZR 17/99.
  • OLG Celle, 19.08.2009 - 7 U 257/08

    Werkvertrag: Befestigung einer Mobilfunksendeanlage, Zusammenwirken von Architekt

    Der Tragwerksplaner schuldet letztlich (wie der Architekt) bezogen auf seine Berechnungen den Beitrag zur Schaffung einer dauerhaft genehmigungsfähigen Planung, er hat ein mangelfreies Bauwerk herbeizuführen (BGH NJW 2001, 1642).
  • OLG Hamburg, 19.02.2015 - 4 U 111/13

    Bauvertrag: Vertragsauslegung hinsichtlich der Beschaffenheitsvereinbarung;

  • OLG Hamburg, 19.12.2008 - 12 U 16/06

    Architektenvertrag: Übersendung der Entwurfszeichnungen als PDF-Dateien;

  • OLG Hamm, 01.12.2005 - 24 U 89/05

    Schadensersatzpflicht des Architekten bei Nichtvorlage der geschuldeten

  • OLG Celle, 11.07.2002 - 22 U 190/01

    Formularmäßiges Vertragsstrafenversprechen im öffentlichen Bauauftrag:

  • OLG Koblenz, 29.06.2005 - 1 U 1825/00

    Anforderungen an den Schallschutz bei einer Doppelhaushälfte

  • OLG Jena, 14.02.2005 - 9 Verg 1/05

    Vorabmitteilung

  • KG, 16.10.2003 - 12 U 58/01

    Schadenersatz bei Verkehrsunfall: Voraussetzungen der Haftung für psychische

  • OLG München, 10.03.2005 - Verg 4/05

    Einstweiliger Rechtsschutz bei Ablehnung des Nachprüfungsantrags durch

  • OLG Celle, 10.06.2015 - 14 U 180/14

    Architektenhaftung: Mangel der Baugenehmigungsplanung wegen Aufhebung der

  • OLG Düsseldorf, 01.07.2016 - 22 U 11/16

    Architekt muss Planungswünsche des Bauherrn ermitteln - aber nicht grenzenlos!

  • OLG Dresden, 20.01.2005 - 9 U 1121/04

    Tragwerksplaner muss örtliche Gegebenheiten prüfen

  • OLG Hamburg, 23.09.2005 - 1 U 38/04

    Architekt trägt das Genehmigungsrisiko!

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