Rechtsprechung
   BGH, 21.12.2011 - I ZR 144/09   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 103 Abs 1 GG, § 421 Abs 1 S 2 HGB, § 437 Abs 1 HGB, § 293 ZPO
    Anwendung ausländischer Rechtsnormen: Umfang der Pflicht zur amtswegigen Ermittlung ausländischen Rechts in einem Schadensersatzverfahren gegen einen taiwanesischen Frachtführer und einen deutschen Unterfrachtführer

  • ra-skwar.de

    Recht, ausländisches - Anwendbarkeit

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Einholung eines ergänzenden Gutachtens als Pflicht des Gerichts bei unvollständigen Rechtsauskünften des Max-Planck-Instituts in einem Verfahren wegen Verlusts von Transportgut; Bedeutung der Nichtmitteilung des Werts des Frachtguts bei der Frage der Haftung des Frachtführers für den Verlust der Ware bei Anwendung des taiwanesichen Rechts

  • tis-gdv.de

    Drittschadensliquidation, maßgebliches Recht, Leistungsforderungsrechts, Wertabgabe, ausländisches Recht, taiwanesisches Recht

  • rabüro.de

    Zur Anwendbarkeit ausländischen Rechts in einem Transportrechtsverfahren

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Einholung eines ergänzenden Gutachtens als Pflicht des Gerichts bei unvollständigen Rechtsauskünften des Max-Planck-Instituts in einem Verfahren wegen Verlusts von Transportgut; Bedeutung der Nichtmitteilung des Werts des Frachtguts bei der Frage der Haftung des Frachtführers für den Verlust der Ware bei Anwendung des taiwanesichen Rechts

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Haftungsausschluss einer Transportversicherung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)

    Darlegungs- und Beweislast bei Anwendbarkeit einer fremden Rechtsordnung

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Erlassvertrag zwischen Hauptfrachtführer und Unterfrachtführer - Zugleich Anmerkung zu dem Urteil des BGH vom 21.12.2011 - I ZR 144/09" von Prof. Dr. Ingo Koller, original erschienen in: TranspR 2012, 326 - 327.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • GRUR-RR 2012, 135 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BGH, 24.09.2014 - I ZR 35/11  

    Hi Hotel II - Urheberrechte an Werbefotos: Bestimmung des anwendbaren Rechts im

    Im wiedereröffneten Berufungsrechtszug wird das Berufungsgericht insbesondere das für die Bestimmung der Reichweite der eingeräumten Nutzungsrechte maßgebliche französische Urhebervertragsrecht zu ermitteln haben (zur Pflicht des Tatrichters, das für die Entscheidung eines Rechtsstreits maßgebliche ausländische Recht gemäß § 293 ZPO zu ermitteln vgl. etwa BGH, Urteil vom 21. Dezember 2011 - I ZR 144/09, TranspR 2012, 110 Rn. 11 mwN).
  • BGH, 06.10.2016 - I ZB 13/15  

    Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Schiedsspruchs: Begriff der

    Die Entscheidungsgründe müssen aber erkennen lassen, dass er dieses Ermessen tatsächlich ausgeübt hat (st. Rspr.; vgl. BGH, Beschluss vom 21. Dezember 2011 - I ZR 144/09, TranspR 2012, 110 Rn. 11; BGH, WM 2013, 858 Rn. 16 jeweils mwN).
  • BAG, 25.04.2013 - 6 AZR 49/12  

    Sonderliquidationsverfahren für öffentliche Unternehmen nach griechischem Recht -

    Zulässig ist nach seiner Auffassung jedoch eine auf § 293 ZPO gestützte Verfahrensrüge, mit der die unzureichende oder fehlerhafte Ermittlung des ausländischen Rechts durch das Tatsachengericht geltend gemacht wird (vgl. nur BGH 20. Juli 2012 - V ZR 142/11 - Rn. 33; 21. Dezember 2011 - I ZR 144/09 - Rn. 11; 20. Januar 2009 - VIII ZB 47/08 - Rn. 17) .
  • OLG Köln, 08.07.2016 - 1 U 36/13  

    Kein Schadensersatz für ein im Jahr 1937 versteigertes Bild eines jüdischen

    Dieses Recht hatte der Senat wegen § 293 ZPO von Amts wegen und unter Berücksichtigung seiner konkreten Ausgestaltung in der ausländischen Rechtspraxis, insbesondere der ausländischen Rechtsprechung, zu ermitteln (vgl. BGH, Urteil vom 30. April 1992 - IX ZR 233/90, BGHZ 118, 151, zitiert juris Rn. 25; vom 23. Juni 2003 - II ZR 305/01, NJW 2003, 2685, zitiert juris Rn. 9; Beschluss vom 21. Dezember 2011 - I ZR 144/09, TranspR 2012, 110, zitiert juris Rn. 11 ff).

    Die Parteien trifft insoweit keine (prozessuale) Beweisführungslast (BGH, Beschluss vom 21. Dezember 2011, aaO Rn. 11).

    cc) Vorgenannte Fragen dürfen indes trotz der Pflicht des Gerichts zur Ermittlung der Rechtslage nach ausländischem Recht (vgl. BGH, Urteil vom 30. April 1992 - IX ZR 233/90, BGHZ 118, 151, zitiert juris Rn. 25; vom 23. Juni 2003 - II ZR 305/01, NJW 2003, 2685, zitiert juris Rn. 9; Beschluss vom 21. Dezember 2011 - I ZR 144/09, TranspR 2012, 110, zitiert juris Rn. 11 ff) offen bleiben.

    Die Maßstäbe zur Ermittlung der in einem anderen Staat geltenden Rechte, der Gewohnheitsrechte und Statuten sind geklärt (vgl. BGH, Urteil vom 30. April 1992 - IX ZR 233/90, BGHZ 118, 151, zitiert juris Rn. 25; vom 23. Juni 2003 - II ZR 305/01, NJW 2003, 2685, zitiert juris Rn. 9; Beschluss vom 21. Dezember 2011 - I ZR 144/09, TranspR 2012, 110, zitiert juris Rn. 11 ff).

  • BAG, 13.12.2012 - 6 AZR 608/11  

    Sonderliquidationsverfahren für öffentliche Unternehmen nach griechischem Recht -

    Zulässig ist nach seiner Auffassung jedoch eine auf § 293 ZPO gestützte Verfahrensrüge, mit der die unzureichende oder fehlerhafte Ermittlung des ausländischen Rechts durch das Tatsachengericht geltend gemacht wird (vgl. nur BGH 20. Juli 2012 - V ZR 142/11 - Rn. 33, DB 2012, 1983; 21. Dezember 2011 - I ZR 144/09 - Rn. 11, TranspR 2012, 110; 20. Januar 2009 - VIII ZB 47/08 - Rn. 17, NJW-RR 2009, 855) .
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 27.06.2016 - L 11 KA 7/16  

    Vollziehung einer Honorarrückforderung; Allgemeiner Anspruch auf angemessene

    Dabei gilt der Grundsatz, dass jeder Beteiligte die Beweislast für diejenigen Tatsachen - in Bezug auf das Vorhandensein positiver wie für das Fehlen negativer Tatbestandsmerkmale - trägt, welche die von ihm geltend gemachte Rechtsfolge begründen (hierzu BSG, Urteil vom 08.11.2005 - B 1 KR 18/04 - zu §§ 103, 128 SGG; Urteil vom 14.03.1996 - 7 RAr 18/94 - vgl. auch Bundesgerichtshof, Beschluss vom 21.12.2011 - I ZR 144/09 - Urteil vom 09.01.1996 - VI ZR 94/95 -).
  • BGH, 22.11.2017 - I ZB 92/17  

    Rechtsbeschwerde gegen die Vollstreckbarerklärung eines Schiedsspruchs;

    Es kann offenbleiben, ob das Oberlandesgericht im Verfahren der Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche ebenso wie der Tatrichter im Erkenntnisverfahren nach § 293 ZPO verpflichtet ist, das in einem anderen Staat geltende Recht von Amts wegen zu ermitteln (zur Ermittlungspflicht des Tatrichters vgl. BGH, Urteil vom 21. Dezember 2011 - I ZR 144/09, TranspR 2012, 110 Rn. 11; Urteil vom 14. Januar 2014 - ll ZR 192/13, NJW 2014, 1244 Rn. 15), oder ob die Partei, die sich der Anerkennung und Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Schiedsspruchs wegen der behaupteten Verletzung des in dem anderen Staat geltenden Rechts widersetzt, den Inhalt des ausländischen Rechts darlegen und beweisen muss (MünchKomm.ZPO/Adolphsen, 5. Aufl., Art. V UNÜ Rn. 17; vgl. auch OLG Köln, Beschluss vom 9. Oktober 2009 - 19 Sch 19/99, juris Rn. 19).
  • OLG Düsseldorf, 22.02.2018 - 15 U 102/16  

    Auslegung einer Lizenzvereinbarung hinsichtlich der Einbeziehung eines bestimmten

    Eine Beweislastentscheidung zuungunsten einer Partei scheidet aus (BGH Beschl. v. 21.11.2012 - I ZR 144/09 BeckRS 2012, 01018).
  • OLG Düsseldorf, 16.11.2016 - 18 U 120/11  

    Darlegungs- und Beweislast bei Inanspruchnahme des Frachtführers wegen des

    Sofern der Hauptfrachtführer gegen einen Unterfrachtführer einen weitergehenden Schadensersatzanspruch hat, als er seinem Vertragspartner gegen ihn zusteht, ist der Hauptfrachtführer aus dem mit dem Absender geschlossenen Frachtvertrag nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs im Wege der Drittschadensliquidation nicht nur berechtigt, sondern nach § 667 BGB sogar verpflichtet, den überschießenden Differenzbetrag vom ausführenden Frachtführer zu verlangen und an den Absender auszukehren (BGH, Urteil vom 22.01.2015 - I ZR 127/13, zitiert nach juris, dort Tz. 26; Beschluss vom 21.12.2011 - I ZR 144/09, BeckRS 2012, 01018; Urteil vom 18.03.2010 - I ZR 181/08, zitiert nach juris, dort Tz. 50; Pokrant/Gran, Transport- und Logistikrecht, 11. Aufl., Rn. 29; Thume, VersR 2000, 1071, 1078).

    In einem solchen Fall hängt die Verpflichtung des Hauptfrachtführers zu einem Vorgehen im Wege der Drittschadensliquidation auch nicht davon ab, wem durch den Verlust des Frachtguts letztlich ein Schaden entstanden ist, dem Absender als seinem Vertragspartner oder dem vorgesehenen Endempfänger (BGH, Beschluss vom 21.12.2011 - I ZR 144/09, BeckRS 144/09).

  • OLG Düsseldorf, 27.02.2014 - 15 U 1/14  

    Ansprüche wegen Verletzung eines Patents für einen mit einem Brenner

    Die Parteien trifft keine (prozessuale) Beweisführungslast bei der Ermittlung des maßgeblichen ausländischen Rechts (Beschluss vom 21.12.2011 - I ZR 144/09 BeckRS 2012, 01018; BGH NJW-RR 2005, 1071; BGH NJW 1993, 1073; BGH RIW 1982, 199; Musielak/Huber, ZPO, 10. Aufl., § 293 Rn. 8, 13; Zöller/Geimer ZPO, 30. Aufl., § 293 Rn. 15 ff.).
  • BGH, 26.03.2014 - VI ZR 298/12  

    Umfang der gerichtlichen Prüfungspflicht i.R. einer Anhörungsrüge

  • BGH, 26.03.2014 - VI ZR 254/12  

    Fragwürdige oder sogar fehlerhafte Rechtsanwendung als Gehörsverletzung

  • BGH, 23.03.2017 - V ZR 164/16  

    Zurückweisung der Anhörungsrüge; Verletzung der Amtsermittlungspflicht

  • OLG Oldenburg, 12.06.2017 - 11 U 7/17  

    Rechtmäßigkeit der territorialen Beschränkung des

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