Rechtsprechung
   BGH, 22.05.2012 - II ZR 233/10   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2012,20998
BGH, 22.05.2012 - II ZR 233/10 (https://dejure.org/2012,20998)
BGH, Entscheidung vom 22.05.2012 - II ZR 233/10 (https://dejure.org/2012,20998)
BGH, Entscheidung vom 22. Mai 2012 - II ZR 233/10 (https://dejure.org/2012,20998)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 531 Abs 1 ZPO
    Revisionsverfahren: Nachholung einer durch das Berufungsgericht offen gelassenen Entscheidung über die Zulassung neuen Sachvortrags durch das Revisionsgericht

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Berücksichtigung des Offenlassens der Zulassung des erstmaligen Bestreitens einer anspruchsbegründenden Tatsache durch das Berufungsgericht i.R.d. Entscheidung durch das Revisionsgericht

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Auslegung eines vertraglich vereinbarten Widerrufsrechts; zu den Voraussetzungen, unter denen die Widerrufsbelehrung den gesetzlichen Anforderungen entspricht; keine Nachholung der Entscheidung durch das Revisionsgericht, wenn das Berufungsgericht offengelassen hat, ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Berücksichtigung des Offenlassens der Zulassung des erstmaligen Bestreitens einer anspruchsbegründenden Tatsache durch das Berufungsgericht i.R.d. Entscheidung durch das Revisionsgericht

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Zum erstmaligen Bestreiten in der Berufungsinstanz

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Erstmaliges Bestreiten in der Berufungsinstanz

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2012, 1245
  • WM 2012, 1620
  • NZG 2013, 101
 
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Wird zitiert von ... (20)

  • BGH, 12.01.2017 - III ZR 4/16

    Schadenersatzanspruch wegen der Verletzung eines Reitpferds: Vertrag über den

    Die Beurteilung dieser Frage ist dem Berufungsgericht vorbehalten, das bisher zu einer möglichen Präklusion nach § 531 Abs. 2 ZPO keine Ausführungen gemacht hat (vgl. BGH, Urteile vom 22. Februar 2006 - IV ZR 56/05, BGHZ 166, 227, 230 Rn. 12 und vom 22. Mai 2012 - II ZR 233/10, NZG 2013, 101, 102 Rn. 25 sowie Beschluss vom 15. September 2014 - II ZR 22/13, BeckRS 2014, 19532 Rn. 9, jeweils mwN).
  • OLG Dresden, 10.06.2015 - 5 U 1847/14

    Abgrenzung von privater und gewerblich-berufsmäßig betriebener

    aa) Dem Kläger ist zwar darin zuzustimmen, dass die Vertragsparteien im Rahmen der Vertragsfreiheit ein Widerrufsrecht vereinbaren und für die nähere Ausgestaltung sowie die Rechtsfolgen auf gesetzliche Vorschriften verweisen können (vgl. BGH, Urt. v. 22.05.2012, II ZR 233/10, NZG 2013, 101).

    Ob die Parteien eine solche Regelung getroffen haben, ist durch Auslegung ihrer Vereinbarung zu ermitteln, wobei es wegen des im Falle eines Geschäftes unter Unternehmern fehlenden strukturellen Ungleichgewichtes konkreter Anhaltspunkte für eine solche (atypische) Vereinbarung bedarf (vgl. BGH, Urt. v. 22.05.2012, a.a.O.; Beschl. v. 23.09.2014, II ZR 373/13).

    Hieran konnte er - für den Vertragspartner offensichtlich - bei Fehlen der vom Gesetz typisierten Situation des strukturellen Ungleichgewichts keinerlei Interesse haben (vgl. BGH, Urteil vom 22.05.2012, II ZR 233/10 Rn. 19).

  • BGH, 06.11.2012 - II ZR 176/12

    Kapitalanlegerbeitritt zu einem geschlossenen Fonds in der Rechtsform einer

    Dies hat der erkennende Senat nach Erlass der angefochtenen Entscheidung in einer Vielzahl von Urteilen, die die Widerrufsbelehrung der Klägerin zum Gegenstand hatten, entschieden (siehe nur BGH, Urteil vom 22. Mai 2012 - II ZR 14/10, ZIP 2012, 1504 Rn. 29 ff.; Urteil vom 22. Mai 2012 - II ZR 233/10, WM 2012, 1620 Rn. 14 ff.; Urteil vom 22. Mai 2012 - II ZR 3/11, WM 2012, 1696 Rn. 12 ff.; Urteil vom 22. Mai 2012 - II ZR 88/11, ZIP 2012, 1509 Rn. 11 ff.).
  • BGH, 06.11.2012 - II ZR 280/11

    Prüfung der Einhaltung der Frist bzgl. der wirksamen Ausübung eines

    Wie der erkennende Senat nach Erlass der angefochtenen Entscheidung in einer Vielzahl von Urteilen, die die Widerrufsbelehrung der Klägerin zum Gegenstand hatten, entschieden hat, wendet sich die Revision jedoch zu Recht gegen die Ansicht des Berufungsgerichts, der Beklagte habe aufgrund eines ihm vertraglich eingeräumten Widerrufsrechts seine Beitrittserklärung am 5. Oktober 2009 wirksam widerrufen (siehe nur BGH, Urteil vom 22. Mai 2012 - II ZR 14/10, ZIP 2012, 1504 Rn. 29 ff.; Urteil vom 22. Mai 2012 - II ZR 233/10, WM 2012, 1620 Rn. 14 ff.; Urteil vom 22. Mai 2012 - II ZR 3/11, WM 2012, 1696 Rn. 12 ff.; Urteil vom 22. Mai 2012 - II ZR 88/11, ZIP 2012, 1509 Rn. 11 ff.).

    Sein Widerruf vom 5. Oktober 2009 wäre fristgerecht, weil die Widerrufsbelehrung entgegen der Ansicht der Revision nicht den gesetzlichen Anforderungen (§§ 312, 355 BGB) entspricht, wie der erkennende Senat mit Urteilen vom 22. Mai 2012 (siehe u. a. II ZR 14/10, ZIP 2012, 1504 Rn. 44 ff.; II ZR 233/10, WM 2012, 1620 Rn 29 ff.) entschieden hat.

  • BGH, 16.10.2012 - VIII ZR 360/11

    Wohnraummietvertrag: Fristlose Kündigung bei Zahlungsverzug mit einseitig

    Das Berufungsgericht hätte deshalb - was dem Senat verschlossen gewesen wäre (vgl. BGH, Urteile vom 22. Mai 2012 - II ZR 233/10, WM 2012, 1620 Rn. 25; vom 22. Februar 2006 - IV ZR 56/05, BGHZ 166, 227 Rn. 12) - im wiedereröffneten Berufungsrechtszug die Berücksichtigungsfähigkeit des übergangenen Vorbringens am Maßstab des § 531 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 ZPO prüfen und sich bejahendenfalls sachlich mit den dann möglicherweise noch näher aufzuklärenden Beanstandungen des Beklagten auseinander setzen müssen.
  • OLG Köln, 14.03.2019 - 12 U 226/17

    Rechte des Verbrauchers bei Abschluss einer neuen Zinsvereinbarung nach Auslauf

    Die Aufnahme einer Widerrufsbelehrung bzw. Widerrufsinformation in die Änderungsvereinbarungen kann auch nicht ohne weiteres als Angebot auf Vereinbarung eines von den gesetzlichen Bestimmungen unabhängigen Widerrufsrechts bewertet werden (vgl. BGH, Urteile vom 06.12.2011, XI ZR 442/10, Rn. 30-36, vom 06.12.2011, XI ZR 401/10, zitiert nach juris, Rn. 24-30, vom 22.05.2012, II ZR 233/10, zitiert nach juris, Rn. 20-23, vom 28.05.2013, XI ZR 6/12, zitiert nach juris, Rn. 32-35, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 04.12.2018 - XI ZR 46/18

    Anspruch eines Darlehensnehmers auf Rückabwicklung von

    Etwas anderes folgt auch nicht aus den Urteilen des Bundesgerichtshofs vom 12. April 2007 (VII ZR 122/06, BGHZ 172, 58 Rn. 11 ff.), vom 2. Februar 2011 (VIII ZR 103/10, WM 2011, 474 Rn. 17 ff.) und vom 22. Mai 2012 (II ZR 14/10, WM 2012, 1474 Rn. 44 f. und II ZR 233/10, WM 2012, 1620 Rn. 29 f.).
  • OLG Oldenburg, 03.11.2016 - 8 U 98/16

    Darlehenswiderruf im Altfall: Mehrheit von Darlehensnehmern

    Die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 22.05.2012 (II ZR 14/10 und II ZR 233/10) bzw. vom 06.11.2012 (II ZR 280/11) bzw. 02.02.2011 (VIII ZR 103/10) ergingen im Zusammenhang mit sog. Haustürsituationen.
  • OLG Hamburg, 23.08.2013 - 11 U 11/13

    Mehrgliedrige atypisch stille Gesellschaft in Form einer Publikumsgesellschaft:

    Ein verständiger Anleger kann der Widerrufsbelehrung nicht entnehmen, dass ihm die Beklagte auch für den Fall, dass die gesetzlichen Voraussetzungen nicht vorliegen, ein vertragliches Widerrufsrecht einräumen wollte, dessen Ausübung über die genannten Voraussetzungen hinaus möglich sein soll, falls die Vorgaben für die Belehrung über ein gesetzliches Widerrufsrecht nicht eingehalten worden sein sollten (vgl. BGH, Urteil vom 22.05.2012, II ZR 233/10, juris Rn. 22.; Senatsurteil vom 19.06.2009, 11 U 210/06, Rn. 122).
  • LG Kleve, 15.03.2016 - 4 O 114/15
    Selbst wenn man von der Einräumung eines solchen ausgeht, kann grundsätzlich nach §§ 133, 157 BGB nicht angenommen werden, die Parteien hätten ein "ewiges Widerrufsrecht" vereinbaren wollen, wenn die vertragliche Vereinbarung textlich nicht mit einer ordnungsgemäßen Belehrung für ein gesetzliches Widerrufsrecht übereinstimmt (vgl. BGH NZG 2013, 101, 102).

    Selbst wenn man von der Einräumung eines solchen ausgeht, kann grundsätzlich nach §§ 133, 157 BGB nicht angenommen werden, die Parteien hätten ein "ewiges Widerrufsrecht" vereinbaren wollen, wenn die vertragliche Vereinbarung textlich nicht mit einer ordnungsgemäßen Belehrung für ein gesetzliches Widerrufsrecht übereinstimmt (vgl. BGH NZG 2013, 101, 102).

  • BGH, 23.09.2014 - II ZR 373/13

    Rückabwicklung der Beteiligung eines Zedenten aus Prospekthaftung wegen

  • BGH, 06.11.2012 - II ZR 249/11

    Prüfung der Einhaltung der Frist bzgl. der wirksamen Ausübung eines

  • OLG Köln, 05.03.2014 - 13 U 129/13

    Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils und Abweisung der Klage im

  • OLG Köln, 26.07.2018 - 12 U 38/18

    Widerruf eines Verbraucherdarlehensvertrages; Voraussetzungen eines

  • LG Köln, 30.11.2017 - 15 O 55/17
  • LG Düsseldorf, 21.08.2015 - 8 O 138/14

    Vorfälligkeitsentschädigung nach außerordentlicher Kündigung des

  • LG Bonn, 27.04.2017 - 17 O 233/16

    Beurteilung der Wirksamkeit des Widerrufs eines Verbraucherdarlehensvertrages

  • LG Bonn, 06.03.2017 - 17 O 156/16

    Beurteilung des Fortbestehens von Verbraucherdarlehensverträgen nach erklärtem

  • LG Bonn, 21.07.2017 - 3 O 344/16

    Umwandlung der Darlehensverträge infolge des Widerrufs der auf ihren Abschluss

  • LG Düsseldorf, 10.02.2017 - 8 O 349/15
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