Rechtsprechung
   BGH, 23.01.2014 - III ZR 37/13   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 198 Abs 1 S 1 GVG, § 198 Abs 2 S 2 GVG, § 198 Abs 4 S 1 GVG, § 198 Abs 5 S 1 GVG, § 256 Abs 1 ZPO
    Entschädigungsanspruch wegen überlanger Dauer eines Gerichtsverfahrens: Klageerhebung während des laufenden Ausgangsverfahrens und Zulässigkeit einer Feststellungsklage; Entschädigung immaterieller Nachteile

  • verkehrslexikon.de

    Entschädigungsanspruch wegen überlanger Dauer eines Gerichtsverfahrens

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Ansprüche auf Entschädigung für materielle und immaterielle Nachteile wegen überlanger Dauer eines Bauprozesses

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Anforderungen an Entschädigungsanspruch für überlange Verfahrensdauer; unangemessene Dauer des Gerichtsverfahrens; Leistungsklage; Feststellungsklage; immaterielle Nachteile; Entschädigung; Wiedergutmachung; Bauprozess

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zu den Voraussetzungen eines Entschädigungsanspruchs nach § 198 Abs. 1 Satz 1 GVG, wenn die Entschädigungsklage während des noch andauernden Ausgangsverfahrens erhoben wird; Unzulässigkeit einer Klage unmittelbar auf Feststellung der unangemessenen Dauer des Ausgangsverfahrens; Leistungsklage für bereits eingetretene immaterielle Nachteile erforderlich; zur Abwägung aller Belange des Einzelfalls für die Frage, ob für die Entschädigung immaterieller Nachteile eine Wiedergutmachung auf andere Weise ausreicht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GVG § 198 Abs. 1 S. 1; EMRK Art. 6 Abs. 1
    Ansprüche auf Entschädigung für materielle und immaterielle Nachteile wegen überlanger Dauer eines Bauprozesses

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Entschädigung für ein überlanges, noch andauerndes Gerichtsverfahren

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 199, 20
  • NJW 2014, 939
  • ZIP 2014, 13
  • MDR 2014, 341
  • WM 2014, 528
  • AnwBl 2014, 656



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Wird zitiert von ... (68)  

  • BGH, 17.09.2015 - IX ZR 280/14  

    Verzugsschadensersatz: Ersatzfähige Rechtsanwaltskosten für Mahnschreiben

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat der Schädiger nicht schlechthin alle durch das Schadensereignis adäquat verursachten Rechtsanwaltskosten zu ersetzen, sondern nur solche, die aus Sicht des Geschädigten zur Wahrnehmung seiner Rechte erforderlich und zweckmäßig waren (BGH, Urteil vom 8. November 1994 - VI ZR 3/94, BGHZ 127, 348, 350; vom 23. Oktober 2003 - IX ZR 249/02, NJW 2004, 444, 446; vom 18. Januar 2005 - VI ZR 73/04, NJW 2005, 1112; vom 6. Oktober 2010 - VIII ZR 271/09, WuM 2010, 740; vom 23. Januar 2014 - III ZR 37/13, BGHZ 200, 20 Rn. 48).
  • BGH, 24.10.2018 - VIII ZR 66/17  

    Anspruch eines Neuwagenkäufers auf Ersatzlieferung eines mangelfreien Fahrzeugs

    Aus der gebotenen ex ante-Sicht einer vernünftigen, wirtschaftlich denkenden Person (siehe BGH, Beschluss vom 31. Januar 2012 - VIII ZR 277/11, NZM 2012, 607 Rn. 4; Urteile vom 17. September 2015 - IX ZR 280/14, NJW 2015, 3793 Rn. 8; vom 25. November 2015 - IV ZR 169/14, NJW-RR 2016, 511 Rn. 12) durfte der Kläger annehmen, dass es nach mehreren vergeblichen Versuchen, den Sachmangel zu beseitigen, mit Rücksicht auf seine besondere Situation zur Wahrnehmung seiner Rechte erforderlich und zweckmäßig ist (st. Rspr.; siehe nur BGH, Urteile vom 23. Januar 2014 - III ZR 37/13, BGHZ 200, 20 Rn. 48; vom 6. Oktober 2010 - VIII ZR 271/09, NJW 2011, 296 Rn. 9; vom 21. Dezember 2005 - VIII ZR 49/05, NJW 2006, 1195 Rn. 21; jeweils mwN), das Vertragsziel der Lieferung einer mangelfreien Sache nunmehr in Form einer Ersatzlieferung und unter Zuhilfenahme eines Rechtsanwaltes zu erreichen.
  • BGH, 16.07.2015 - IX ZR 197/14  

    Rechtsanwaltshaftung: Beweiserleichterung für den Ursachenzusammenhang zwischen

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat der Schädiger aber nicht schlechterdings alle durch das Schadensereignis adäquat verursachten Rechtsanwaltskosten zu ersetzen, sondern nur solche, die aus der Sicht des Geschädigten zur Wahrnehmung seiner Rechte erforderlich und zweckmäßig waren (BGH, Urteil vom 23. Oktober 2003 - IX ZR 249/02, NJW 2004, 444, 446; vom 10. Januar 2006 - VI ZR 43/05, NJW 2006, 1065 Rn. 5; vom 8. Mai 2012 - XI ZR 262/10, BGHZ 193, 159 Rn. 70; vom 23. Januar 2014 - III ZR 37/13, BGHZ 200, 20 Rn. 48).

    Bei Fällen wie dem Vorliegenden, die nicht einfach gelagert sind, ist jedenfalls das Honorar bis zur Höhe der gesetzlichen Gebühren erstattungsfähig (BGH, Urteil vom 23. Januar 2014, aaO).

  • BGH, 13.03.2014 - III ZR 91/13  

    Entschädigungsanspruch wegen überlanger Verfahrensdauer: Begriff des

    Erforderlich ist eine umfassende Gesamtabwägung aller Umstände (grundlegend Senatsurteile vom 14. November 2013 - III ZR 376/12, NJW 2014, 220 Rn. 25, 28, 32 ff; vom 5. Dezember 2013 - III ZR 73/13 aaO Rn. 37, 40, 43 ff und vom 23. Januar 2014 - III ZR 37/13, BeckRS 2014, 03167 Rn. 36, 39 f, jeweils zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).

    b) Die Verfahrensdauer ist unangemessen im Sinne von § 198 Abs. 1 Satz 1 GVG, wenn eine insbesondere an den Merkmalen des § 198 Abs. 1 Satz 2 GVG ausgerichtete und den Gestaltungsspielraum der Gerichte bei der Verfahrensführung beachtende Gewichtung und Abwägung aller bedeutsamen Umstände des Einzelfalls ergibt, dass die aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG und Art. 19 Abs. 4 GG sowie Art. 6 Abs. 1 EMRK folgende Verpflichtung des Staates, Gerichtsverfahren in angemessener Zeit zum Abschluss zu bringen, verletzt ist (ausführlich Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 28 ff; vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 36 ff und vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 35 ff jeweils mwN).

    Dies bedeutet, dass die Verfahrensdauer eine Grenze überschreiten muss, die sich auch unter Berücksichtigung gegenläufiger rechtlicher Interessen für den Betroffenen als sachlich nicht mehr gerechtfertigt oder unverhältnismäßig darstellt (Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 31; vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 42 und vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 38; vgl. BVerfG, NVwZ 2013, 789, 791 f; BVerwG aaO Rn. 39; siehe auch BFH, BeckRS 2013, 96642 Rn. 53; BSG aaO Rn. 26: "deutliche Überschreitung der äußersten Grenze des Angemessenen").

    Verzögerungen, die in einem Stadium des Verfahrens oder bei einzelnen Verfahrensabschnitten eingetreten sind, können innerhalb einer späteren Phase des Verfahrens kompensiert werden (Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 30; vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 41 und vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 37; Ott aaO § 198 GVG Rn. 79, 97, 100 f).

    Zur Ausübung seiner verfahrensgestaltenden Befugnisse ist ihm ein weiter Gestaltungsspielraum zuzubilligen (Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 33; vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 44 und vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 39).

    Erst wenn die Verfahrenslaufzeit, die durch die Verfahrensführung des Gerichts bedingt ist, in Abwägung mit den weiteren Kriterien im Sinne von § 198 Abs. 1 Satz 2 GVG auch bei Berücksichtigung des weiten richterlichen Gestaltungsspielraums sachlich nicht mehr zu rechtfertigen ist, liegt eine unangemessene Verfahrensdauer vor (Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 33; vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 44 ff; vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 40 und vom 13. Februar 2014 aaO Rn. 31; BVerwG aaO Rn. 42).

  • BGH, 12.02.2015 - III ZR 141/14  

    Entschädigungsanspruch wegen unangemessener Verfahrensdauer von Ausgangsverfahren

    Da der Rechtsuchende keinen Anspruch auf eine optimale Verfahrensförderung hat, begründen eine vertretbare Rechtsauffassung des Gerichts oder eine nach der jeweiligen Prozessordnung vertretbare Verfahrensleitung auch dann keinen Entschädigungsanspruch, wenn sie zu einer Verlängerung des Gerichtsverfahrens geführt haben (grundlegend Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 32 f; vom 5. Dezember 2013 - III ZR 73/13, BGHZ 199, 190 Rn. 43 ff und vom 23. Januar 2014 - III ZR 37/13, BGHZ 200, 20 Rn. 39).

    Die Verfahrensdauer muss insgesamt eine Grenze überschreiten, die sich auch unter Berücksichtigung gegenläufiger rechtlicher Interessen für den Betroffenen als sachlich nicht mehr gerechtfertigt oder unverhältnismäßig darstellt (ausführlich Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 28 ff; vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 36 ff und vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 35 ff jeweils mwN).

    Allerdings verdichtet sich mit zunehmender Verfahrensdauer die gerichtliche Pflicht, sich nachhaltig um eine Förderung und Beendigung des Verfahrens zu bemühen (vgl. nur Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 30; vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 41 und vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 37).

    Eine gleichzeitige inhaltlich tiefgehende Bearbeitung sämtlicher Verfahren ist aus tatsächlichen Gründen nicht möglich und wird auch von Art. 20 Abs. 3 GG beziehungsweise Art. 6 Abs. 1 Satz 1 EMRK nicht verlangt (Senatsurteil vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 39).

  • BGH, 13.02.2014 - III ZR 311/13  

    Entschädigung wegen überlanger Dauer einer Strafvollzugssache:

    Erforderlich ist eine umfassende Gesamtabwägung aller Umstände (grundlegend Senatsurteile vom 14. November 2013 - III ZR 376/12, NJW 2014, 220 Rn. 25, 28, 32 ff; vom 5. Dezember 2013 - III ZR 73/13, BeckRS 2013, 22861 Rn. 37, 40, 43 ff und vom 23. Januar 2014 - III ZR 37/13, BeckRS 2014, 03167 Rn. 36, 39 f, jeweils zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).

    b) Die Verfahrensdauer ist unangemessen im Sinne von § 198 Abs. 1 Satz 1 GVG, wenn eine insbesondere an den Merkmalen des § 198 Abs. 1 Satz 2 GVG ausgerichtete und den Gestaltungsspielraum der Gerichte bei der Verfahrensführung beachtende Gewichtung und Abwägung aller bedeutsamen Umstände des Einzelfalls ergibt, dass die aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG und Art. 19 Abs. 4 GG sowie Art. 6 Abs. 1 EMRK folgende Verpflichtung des Staates, Gerichtsverfahren in angemessener Zeit zum Abschluss zu bringen, verletzt ist (ausführlich Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 28 ff; vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 36 ff und vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 35 ff, jeweils mwN).

    Es ist vielmehr im Rahmen einer abschließenden Gesamtabwägung zu überprüfen, ob eingetretene Verzögerungen innerhalb einer späteren Phase des Verfahrens kompensiert wurden (Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 30 und vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 41 und vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 37; Ott aaO § 198 GVG Rn. 79, 97, 100 f).

    Die Verfahrensdauer muss vielmehr eine Grenze überschreiten, die sich auch unter Berücksichtigung gegenläufiger rechtlicher Interessen für den Betroffenen als sachlich nicht mehr gerechtfertigt oder unverhältnismäßig darstellt (Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 31; vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 42 und vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 38; vgl. BVerfG, NVwZ 2013, 789, 791 f; BVerwG, NJW 2014, 96 Rn. 39; siehe auch BFH, BeckRS 2013, 96642 Rn. 53; BSG aaO: "deutliche Überschreitung der äußersten Grenze des Angemessenen").

    Zur Ausübung seiner verfahrensgestaltenden Befugnisse ist ihm ein weiter Gestaltungsspielraum zuzubilligen (Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 33; vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 44 und vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 39).

    Erst wenn die Verfahrenslaufzeit, die durch die Verfahrensführung des Gerichts bedingt ist, in Abwägung mit den weiteren Kriterien im Sinne von § 198 Abs. 1 Satz 2 GVG auch bei Berücksichtigung des weiten richterlichen Gestaltungsspielraums sachlich nicht mehr zu rechtfertigen ist, liegt eine unangemessene Verfahrensdauer vor (Senatsurteile vom 14. November 2013 aaO Rn. 33; vom 5. Dezember 2013 aaO Rn. 44 ff und vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 40; BVerwG aaO Rn. 42).

    Eine gleichzeitige inhaltlich tiefgehende Bearbeitung sämtlicher Verfahren ist aus tatsächlichen Gründen nicht möglich und wird auch von Art. 20 Abs. 3 GG beziehungsweise Art. 6 Abs. 1 Satz 1 EMRK nicht verlangt (Senatsurteil vom 23. Januar 2014 aaO Rn. 39; BFH aaO Rn. 54).

  • BGH, 10.04.2014 - III ZR 335/13  

    Entschädigung für eine unangemessene Verfahrensdauer in einem

    Daneben ist der Betroffene gehalten (haftungsbegründende Obliegenheit), eine Verzögerungsrüge nach § 198 Abs. 3 Satz 1 und 2 GVG wirksam zu erheben (Senatsurteil vom 23. Januar 2014 - III ZR 37/13, NJW 2014, 939 Rn. 27 ff).

    Indes ist bei der abschließenden Gesamtwürdigung das gesamte Verfahren in den Blick zu nehmen und zu fragen, ob Verzögerungen innerhalb einer späteren Phase des Prozesses kompensiert wurden (Senatsurteile vom 14. November 2013 - III ZR 376/12, NJW 2014, 220 Rn. 30; vom 5. Dezember 2013 - III ZR 73/13, NJW 2014, 789 Rn. 41; vom 23. Januar 2014 - III ZR 37/13, NJW 2014, 939 Rn. 37 und vom 13. Februar 2014 - III ZR 311/13, BeckRS 2014, 04692 Rn. 28).

  • BSG, 03.09.2014 - B 10 ÜG 2/14 R  

    Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - Erhebung der

    Die Begrenzung auf das Entschädigungsbegehren begegnet jedenfalls in dieser Verfahrenskonstellation keinen prozessrechtlichen Bedenken, auch wenn eine isolierte Klage auf Feststellung der unangemessenen Verfahrensdauer unzulässig ist und eine Entschädigungsklage deshalb zunächst die Feststellung der Unangemessenheit der Verfahrensdauer mit umfasst (vgl BGH Urteil vom 23.1.2014 - III ZR 37/13 = NJW 2014, 939; Ott in Steinbeiß-Winkelmann/Ott, Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren, 1. Aufl 2012, GVG, § 198 RdNr 262 mwN) .

    d) Die Entschädigungsklage vom 11.7.2012 ist als allgemeine Leistungsklage statthaft (§ 54 Abs. 5 SGG; hierzu BSG Urteil vom 21.2.2013 - B 10 ÜG 1/12 KL - BSGE 113, 75 = SozR 4-1720 § 198 Nr. 1, RdNr 14 f; BGH Urteil vom 23.1.2014 - III ZR 37/13 = NJW 2014, 939) .

  • BVerwG, 14.11.2016 - 5 C 10.15  

    Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung; Hauptantrag; Hilfsantrag; überlange

    Ergänzend sind die sehr umfangreichen und inhaltlich zum Teil nicht leicht erschließbaren Ausführungen des Klägers zu 2, des Prozessbevollmächtigten des Klägers zu 1, sowie der Umfang der vorgelegten Verwaltungsvorgänge in den Blick zu nehmen, wodurch dem Verfahren ein das normale Maß einer abgabenrechtlichen Streitigkeit überschreitender Schwierigkeitsgrad verliehen wird (vgl. BFH, Urteil vom 18. März 2014 - X K 4/13 - BFH/NV 2014, 1050 Rn. 27; BSG, Urteil vom 21. Februar 2013 - B 10 ÜG 1/12 KL - BSGE 113, 75 Rn. 34; BGH, Urteile vom 14. November 2013 - III ZR 376/12 - BGHZ 199, 87 Rn. 37; vom 23. Januar 2014 - III ZR 37/13 - BGHZ 200, 20 Rn. 42 und vom 13. Februar 2014 - III ZR 311/13 - NJW 2014, 1183 Rn. 41).
  • BSG, 05.05.2015 - B 10 ÜG 5/14 R  

    Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - Umfang des

    aa) Es fehlt insoweit an der von § 198 Abs. 1 S 1 GVG ("infolge") vorausgesetzten haftungsausfüllenden Kausalität zwischen materiellem Nachteil und Überlänge (hierzu BGH Urteil vom 23.1.2014 - III ZR 37/13 - BGHZ 200, 20 RdNr 26, 45 f).

    Der Senat schließt sich insoweit der Rechtsprechung des BGH und des BVerwG an (Urteil vom 23.1.2014 - III ZR 37/13 - BGHZ 200, 20 RdNr 48; BVerwG Urteil vom 27.2.2014 - 5 C 1/13 D - RdNr 40) .

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 19.09.2018 - L 11 SF 362/17  

    PKH für eine Klage wegen Staatshaftung

  • BGH, 24.01.2018 - VII ZB 60/17  

    Umfang des prozessualen Kostenerstattungsanspruchs nach § 91 Abs. 2 S. 1

  • BGH, 13.04.2017 - III ZR 277/16  

    Entschädigungsanspruch wegen sachlich nicht gerechtfertigter

  • BGH, 17.07.2014 - III ZR 228/13  

    Entschädigungsprozess wegen überlanger Verfahrensdauer: Prüfung der

  • BGH, 16.10.2014 - III ZB 13/14  

    Rechtsanwaltskosten: Anrechnung einer Geschäfts- auf die Verfahrensgebühr bei

  • BGH, 21.05.2014 - III ZR 355/13  

    Entschädigungsanspruch bei überlanger Dauer eines Anhörungsrügeverfahrens in

  • OLG Braunschweig, 11.04.2014 - 6 SchH 1/13  

    Entschädigung wegen unangemessener Verfahrensdauer bei einer Vielzahl von

  • VerfGH Thüringen, 12.09.2018 - VerfGH 28/17  

    Beschluss über Verfassungsbeschwerde gegen Entscheidung des Thüringer

  • LSG Berlin-Brandenburg, 03.07.2014 - L 37 SF 34/14  

    Überlanges Gerichtsverfahren - Erhebung der Entschädigungsklage vor Abschluss des

  • BFH, 02.12.2015 - X K 7/14  

    Entschädigungsklage; Bestimmtheit des Antrags; Ruhensgründe - Vermutungsregel bei

  • BGH, 07.11.2014 - V ZR 250/13  

    Grundbuchbereinigung im Beitrittsgebiet: Bestimmung des anspruchsberechtigten

  • LSG Berlin-Brandenburg, 20.08.2014 - L 37 SF 300/13  

    Überlanges Gerichtsverfahren - Erhebung der Entschädigungsklage vor Abschluss des

  • OLG Karlsruhe, 16.10.2018 - 16 EK 10/18  

    Unangemessene Dauer eines Vergütungsfestsetzungsverfahrens, Entschädigung

  • LSG Hessen, 01.08.2018 - L 6 SF 2/18  

    überlange Gerichtsverfahren - § 198 Gerichtsverfassungsgesetz (GVG)

  • LG Darmstadt, 02.03.2018 - 28 O 127/17  

    Zum wirksamen Rücktritt im Zusammenhang mit dem sog. Abgasskandal

  • LSG Berlin-Brandenburg, 12.05.2015 - L 37 SF 37/12  

    Zur Bestimmung der Verfahrensdauer bei verbundenen Verfahren - zum Vorliegen von

  • OLG Düsseldorf, 15.11.2017 - U (Kart) 8/17  
  • KG, 29.01.2016 - 7 EK 12/15  

    Entschädigung für unangemessene Verfahrensdauer in Berlin: Erledigung einer

  • OLG Frankfurt, 26.07.2016 - 4 EK 6/16  

    PKH für Entschädigungsklage nach § 198 GVG

  • OLG Frankfurt, 09.07.2014 - 16 EntV 3/12  

    Keine Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 15.04.2015 - L 11 SF 546/14  

    Entschädigungsklage wegen unangemessener Dauer eines sozialgerichtlichen

  • BFH, 12.07.2017 - X K 3/16  

    Entschädigungsklage: Wahrung der Klagefrist, Bestimmtheit des Zahlungsantrags auf

  • LSG Berlin-Brandenburg, 22.04.2015 - L 38 SF 267/14  

    Entschädigungsklage in einem noch anhängigen Entschädigungsklageverfahren -

  • BVerwG, 17.08.2017 - 5 A 2.17  

    Teilanerkenntnis eines Entschädigungsanspruchs infolge unangemessener Dauer des

  • BFH, 02.12.2015 - X K 6/14  

    Entschädigung für ein verzögertes finanzgerichtliches Verfahren - Anforderung an

  • LSG Berlin-Brandenburg, 03.07.2014 - L 37 SF 37/14  
  • VGH Hessen, 22.03.2018 - 29 C 779/17  

    Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren

  • OLG Nürnberg, 03.06.2015 - 15 EK 2259/14  

    Angemessenheit der Dauer eines Verfahrens gem. §§ 113 ff. StVollzG

  • LSG Schleswig-Holstein, 19.09.2014 - L 12 SF 46/12  

    Entschädigungsanspruch des Verfahrensbeteiligten wegen überlanger Dauer des

  • BFH, 02.12.2015 - X K 4/14  

    Bestimmtheit des Antrags; Ruhensgründe; Kostenentscheidung

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 22.04.2015 - L 11 SF 667/14  

    Klage auf Entschädigung wegen unangemessener Dauer eines sozialgerichtlichen

  • LSG Hamburg, 30.10.2014 - L 1 SF 16/13  

    Entschädigung wegen unangemessener Verfahrensdauer; Verfrüht erhobene

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 04.03.2016 - L 11 SF 554/15  
  • LSG Sachsen, 29.03.2017 - L 11 SF 70/16  

    Entschädigung wegen überlanger Dauer eines Gerichtsverfahrens; Beschränkung auf

  • LSG Berlin-Brandenburg, 25.05.2016 - L 38 SF 364/15  

    Entschädigung bei überlangen Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - Antrag auf

  • LSG Berlin-Brandenburg, 03.07.2014 - L 37 SF 106/13  

    Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - unangemessene

  • OLG Brandenburg, 20.06.2014 - 11 SchH 7/12  

    Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer in Übergangsfällen: Maßgeblicher

  • AG Berlin-Schöneberg, 12.06.2017 - 16 C 50/17  

    Ersatz der Kosten für anwaltliches Schreiben?

  • BGH, 16.02.2017 - III ZR (Ü) 2/16  

    Entschädigungsbegehren wegen überlanger Dauer zweier

  • OLG Koblenz, 08.09.2016 - 1 EK 1/16  

    Entschädigung wegen Verzögerung der Löschung einer öffentlichen Bekanntmachung in

  • OLG Stuttgart, 18.06.2015 - 4 EK 8/15  

    Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren: Prozesskostenhilfe für einen

  • LSG Hamburg, 30.10.2014 - L 1 SF 15/13  

    Entschädigung wegen unangemessener Verfahrensdauer

  • OLG Brandenburg, 20.06.2014 - 11 SchH 9/12  

    Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer in Übergangsfällen: Maßgeblicher

  • VerfGH Berlin, 20.06.2014 - VerfGH 91/14  

    Mangels Rechtswegerschöpfung unzulässige Verfassungsbeschwerde gegen überlange

  • LSG Hamburg, 05.04.2018 - L 1 SF 1/17  

    Feststellung einer unangemessenen Verfahrensdauer

  • OLG Köln, 01.06.2017 - 7 EK 3/16  

    Entschädigungsansprüche wegen überlanger Dauer einer Erbschaftsstreitigkeit

  • OLG Hamm, 27.04.2015 - 11 EK 8/14  

    Entschädigung wegen überlanger Dauer eines Gerichtsverfahrens i.S. von § 198 Abs.

  • LSG Berlin-Brandenburg, 18.01.2017 - L 38 SF 56/16  

    Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer - nicht eingezahlten

  • OLG Karlsruhe, 10.12.2015 - 23 EK 2/15  

    Entschädigung wegen unangemessener Verfahrensdauer der Strafvollstreckungskammer

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 21.08.2014 - L 11 SF 489/13  

    Bewilligung von Prozesskostenhilfe für eine auf Entschädigung gerichtete Klage

  • OLG Köln, 08.07.2015 - 11 U 170/13  
  • BSG, 24.05.2017 - B 10 ÜG 1/17 BH  

    Entschädigung wegen einer überlangen Dauer eines Entschädigungsklageverfahrens;

  • LSG Hamburg, 05.04.2018 - L 1 SF 4/17  

    Kosten einer auswärtigen Eingliederungsmaßnahme

  • LSG Hamburg, 20.07.2017 - L 1 SF 6/15  
  • LG Aachen, 01.12.2016 - 9 O 409/15  
  • OLG Naumburg, 25.01.2016 - 1 EK 3/15  

    Entschädigung bei überlangen Gerichtsverfahren: Prozessualer Anspruch auf

  • AG Köln, 04.03.2016 - 224 C 433/15  
  • OLG Düsseldorf, 03.06.2015 - 18 EK 4/14  

    Anspruch eines Beteiligten auf Entschädigung wegen unangemessen langer Dauer

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