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   BGH, 23.06.1955 - II ZR 248/54   

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BGH, 23.06.1955 - II ZR 248/54 (https://dejure.org/1955,1993)
BGH, Entscheidung vom 23.06.1955 - II ZR 248/54 (https://dejure.org/1955,1993)
BGH, Entscheidung vom 23. Juni 1955 - II ZR 248/54 (https://dejure.org/1955,1993)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • WM 1955, 1284
  • BB 1955, 941
  • DB 1955, 893
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 26.06.1963 - VIII ZR 61/62

    Anwendbarkeit der Grundsätze des Schweigens auf ein kaufmännisches

    Dieser Grundsatz findet deshalb keine Anwendung, wenn der absendende Teil dadurch gegen Treu und Glauben verstößt, dass er dem Bestätigungsschreiben einen so unrichtigen Inhalt gibt, dass er mit einem Einverständnis des Gegners nicht rechnen kann (BGHZ 7, 189, 190; BGH, Urteil vom 23. Juni 1955 - II ZR 248/54 -, WM 1955, 1284).

    Dann kommt es für die Frage, ob die widerspruchslose Entgegennahme den Vertragsgegner bindet, auf sein eigenes Wissen an (BGH, Urteil vom 23. Juni 1955 - II ZR 248/54 -, WM 1955, 1284).

  • BGH, 30.11.1961 - II ZR 277/59

    Schweigen als Annahmeerklärung

    Die Auffassung, daß mangele Widerspruchs der Inhalt eines Bestätigungsschreibens gilt, ist letztlich ein Ausfluß des Grundsatzes, daß jedermann sein Verhalten so gegen sich gelten lassen muß, wie es nach Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte aufgefaßt wird (BGH BB 1955, 941).

    Es liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, daß der Ehemann der Klägerin die Beklagte mit diesen Schreiben überrumpelt und damit selbst gegen Treu und Glauben verstoßen hätte (RGZ 95, 48, 50; BGHZ 7, 187, 190; BB 1955, 941).

  • BGH, 25.05.1970 - VII ZR 157/68

    Vollstreckbarerklärung eines österreichischen Schiedsspruches in Deutschland -

    Allerdings hat nach der Rechtsprechung ein Bestätigungsschreiben, in dem die vorangegangenen Verhandlungen bewußt unrichtig bzw. arglistig entstellt bestätigt worden sind, nicht die mehrfach angeführte Wirkung, daß seine widerspruchslose Entgegennahme als Billigung seines Inhalts zu werten ist (BGH LM Nr. 14 zu § 346 (D) HGB; BB 1955, 941; 1961, 954).
  • BGH, 27.06.1969 - I ZR 114/67

    Ersatz von Verladekosten - Portzahlung einer Repräsentantenvergütung - Anspruch

    arglistig entstellt bestätigt worden sind (vgl. RGZ 95, 48 [50]; 103, 401 [405]; 129, 347 [149]; BGHZ 7, 187 [190]; 11, 1 [4]; 40, 42 = NJW 1963, 1922; NJW 1964, 1951; LM Nr. 14 zu § 346 (D) HGB; BB 1955, 941; 1961, 954; OLG Düsseldorf NJW 1965, 761 [OLG Düsseldorf 30.12.1964 - 5 U 237/62] ).
  • BGH, 28.05.1957 - VIII ZR 255/56

    Rechtsmittel

    In dem Falle allerdings, daß der Absender bewußt unrichtig einen Vertrag als zustandegekommen bestätigt, der in Wahrheit nicht abgeschlossen war, würde nach dem Grundsatz von Treu und Glauben das Schweigen nicht als Zustimmung zu dem bestätigten Vertragsinhalt zu werten sein (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 23. Juni 1955 - II ZR 248/54 - WM 1955, 1284 = BB 1955, 941).
  • BGH, 25.05.1970 - VIII ZR 157/68
    Allerdings hat nach der Rechtsprechung ein Bestätigungsschreiben, in dem die vorangegangenen Verhandlungen bewußt unrichtig bzw. arglistig entstellt bestätigt worden sind, nicht die mehrfach angeführte Wirkung, daß seine widerspruchslose Entgegennahme als Billigung seines Inhalts zu werten ist (BGH LM Nr. 14 zu § 346 (D) HGB; BB 1955, 941; 1961, 954) .
  • BGH, 18.12.1963 - VIII ZR 222/62

    Rechtsmittel

    Nur dann, wenn der Inhalt eines Bestätigungsschreibens von dem mündlich Vereinbarten so erheblich abweicht, daß der Verfasser des Bestätigungsschreibens nach Treu und Glauben unmöglich annehmen kann, der Vertragspartner sei mit diesen Abweichungen einverstanden, greift eine andere Beurteilung Platz (vgl. RGZ 129, 347, 349; BGH Urt. vom 23. Juni 1955 - II ZR 248/54 - = BB 1955, 941, Betrieb 1955, 893).
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