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   BGH, 23.07.2019 - VI ZR 337/18   

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https://dejure.org/2019,26497
BGH, 23.07.2019 - VI ZR 337/18 (https://dejure.org/2019,26497)
BGH, Entscheidung vom 23.07.2019 - VI ZR 337/18 (https://dejure.org/2019,26497)
BGH, Entscheidung vom 23. Juli 2019 - VI ZR 337/18 (https://dejure.org/2019,26497)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • autokaufrecht.info

    Erklärung des unmittelbar in Anspruch genommenen Kfz-Haftpflichtversicherers mit Nichtwissen

  • IWW

    §§ 7, ... 17 StVG, § 115 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 VVG, § 138 Abs. 3 ZPO, §§ 122, 95 Abs. 1 VVG, § 1 PflVG, 17, 18 StVG, § 823 BGB, § 115 Abs. 1 VVG, § 138 Abs. 4 ZPO, §§ 412, 402 BGB, § 115 VVG, §§ 59, 60 ZPO, § 61 ZPO, § 69 ZPO, § 115 Abs. 1 Nr. 1, § 124 Abs. 1 VVG, § 3 Nr. 8 PflVG, §§ 61, 69 ZPO, § 115 Abs. 1 Nr. 1 VVG, § 115 Abs. 1 Satz 4, § 116 VVG, § 421 BGB, § 425 Abs. 1 BGB, § 138 Abs. 1 ZPO, § 138 Abs. 2 ZPO, §§ 30, 31 VVG, § 286 ZPO

  • openjur.de

Kurzfassungen/Presse (3)

  • bld.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Zulässiges Bestreiten mit Nichtwissen durch den unmittelbar in Anspruch genommenen Kfz-Haftpflichtversicherer

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Zulässigkeit einer Erklärung mit Nichtwissen seitens des Kfz-Haftpflichtversicherers zu Unfallgeschehen

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Zulässigkeit des Bestreitens mit Nichtwissen

Besprechungen u.ä.

  • Alpmann Schmidt | RÜ2(kostenpflichtig) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Bestreiten mit Nichtwissen des Unfallhergangs durch den beklagten Haftpflichtversicherer

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2019, 3788
  • NJW 2019, 3788 Nr. 52
  • MDR 2019, 1188
  • VersR 2019, 1359
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 15.06.2021 - XI ZR 568/19

    Rückforderungsdurchgriff nach Anfechtung eines finanzierten Kfz-Kaufvertrags

    Den eigenen Handlungen oder Wahrnehmungen sind Vorgänge im eigenen Geschäfts- und Verantwortungsbereich gleichgestellt, hinsichtlich deren sich die Partei bzw. der Streithelfer in zumutbarer Weise die notwendigen Informationen verschaffen kann (vgl. BGH, Urteile vom 15. November 1989 - VIII ZR 46/89, BGHZ 109, 205, 209 f., vom 2. Juli 2009 - III ZR 333/08, NJW-RR 2009, 1666 Rn. 16, vom 17. September 2009 - Xa ZR 2/08, BGHZ 182, 245 Rn. 20, vom 29. April 2010 - I ZR 3/09, GRUR 2010, 1107 Rn. 14 f., vom 22. April 2016 - V ZR 256/14, WM 2016, 1384 Rn. 20 ff., vom 9. Dezember 2016 - V ZR 124/16, NJW-RR 2017, 527 Rn. 32 und vom 23. Juli 2019 - VI ZR 337/18, NJW 2019, 3788 Rn. 10 f., jeweils mwN).

    Eine solche Erkundigungspflicht besteht insbesondere dann, wenn die maßgebenden Tatsachen Personen bekannt sind, die unter Anleitung, Aufsicht oder Verantwortung der Partei bzw. des Streithelfers tätig geworden sind, kann aber auch in weiteren Fällen in Betracht kommen (vgl. BGH, Urteile vom 17. September 2009, aaO Rn. 20, vom 29. April 2010, aaO Rn. 14 f. und vom 23. Juli 2019, aaO Rn. 10 mwN).

  • OLG Dresden, 19.07.2021 - 4 W 475/21

    VVG; AKB

    Will er sich mit Nichtwissen erklären, muss er hinreichende Gründe dafür darlegen, warum er sich auf der Grundlage der erteilten Auskünfte nicht dazu einlassen kann, ob das Vorbringen des Geschädigten zutrifft (BGH, Urteil vom 23. Juli 2019 - VI ZR 337/18 -, juris).
  • LG Hamburg, 14.07.2020 - 310 O 339/18

    (Haftung eines Betreibers eines Sharehosting-Dienstes wegen einer

    Ein Insolvenzverwalter darf eine Tatsache, zu der sich Erkenntnisse aus den Unterlagen des Schuldners oder von diesem selbst ergeben können, mit Nichtwissen nur bestreiten, wenn er ohne Erfolg die Unterlagen gesichtet und notfalls den Schuldner befragt hat und wenn er das Ergebnis seiner Bemühungen nachvollziehbar darlegt (BGH, Urteil vom 23. Juli 2019 - VI ZR 337/18, NJW 2019, 3788 Rn. 9 - 11, mwN).
  • OLG München, 01.12.2020 - 25 U 5829/20

    Streit um ordnungsgemäße Widerspruchsbelehrung auf einem Policenbegleitschreiben

    Bestreitet eine Partei unzulässig mit Nichtwissen, führt das dazu, dass der Vortrag des Gegners gemäß § 138 Abs. 3 ZPO als zugestanden gilt (vgl. BGH, Urteil vom 23.7.2019 - Az. VI ZR 337/18, NJW 2019, 3788; BGH, Urteil vom 22.04.2016 - Az. V ZR 256/14, BeckRS 2016, 12559; BGH, Urteil vom 19.4. 2001 - I ZR 238/98; BGH, Urteil vom 10.10.1994 - Az. II ZR 95/93).
  • LG Düsseldorf, 30.04.2020 - 38 O 61/19
    Mit Nichtwissen darf sich eine Partei nur erklären, wenn die betroffenen Tatsachen weder eigene Handlungen der Partei noch Gegenstand ihrer eigenen Wahrnehmung gewesen sind, wobei Vorgänge im eigenen Geschäfts- oder Verantwortungsbereich den eigenen Handlungen oder Wahrnehmungen gleichgestellt werden und die Partei zumutbare Anstrengen zur Sachverhaltsaufklärung unternehmen muss; trotz Informationspflicht ist eine Erklärung mit Nichtwissen zulässig, wenn sich die Partei vergeblich um Aufklärung bemüht und das Ergebnis ihrer Erkundigungen in den Prozess eingeführt hat (vgl. BGH, Urteil vom 23. Juli 2019 - VI ZR 337/18 [unter II 2 a); Urteil vom 31. Mai 2017 - VIII ZR 181/16 [unter II 2 a und d]; Urteil vom 12. November 2015 - I ZR 167/14 - Abschlagspflicht II (unter B III 2 c bb]; Urteil vom 19. April 2001 - I ZR 238/98 - DIE PROFIS [unter 11 1]).
  • OLG Celle, 15.10.2020 - 11 U 175/19

    Zu den Anforderungen an einen Reiseveranstalter, Reisende vor Vertragsschluss

    - VI ZR 337/18, juris Rn. 10).
  • LG Nürnberg-Fürth, 18.02.2020 - 2 O 6220/19

    Ansprüche aus Haftpflichtschadenfall in Deutschland, verursacht durch ein im

    a) In diesem Zusammenhang ist zunächst auszuführen, dass das Gericht das Bestreiten der klägerischen Schilderung mit Nichtwissen durch den Beklagten bereits als unzulässig betrachtet (vgl. BGH, Urteil vom 23. Juli 2019 - VI ZR 337/18 -, juris), worauf der Beklagte auch mit Hinweis vom 23.09.2019 (Bl. 30 d.A.) hingewiesen worden war, sodass das klägerische Vorbringen als zugestanden gilt.

    Will er sich mit Nichtwissen erklären, muss er hinreichende Gründe dafür darlegen, warum er sich auf der Grundlage der erteilten Auskünfte nicht dazu einlassen kann, ob das Vorbringen des Geschädigten zutrifft (BGH Urteil vom 23. Juli 2019 - VI ZR 337/18 -, juris, Rn. 18).

  • OLG Düsseldorf, 13.03.2020 - 22 U 222/19

    Angelieferte, aber nicht eingebaute Bauteile sind keine erbrachten Leistungen!

    Nur wenn solche pflichtgemäßen Erkundigungen keine weiteren Erkenntnisse ergeben und sie diese pflichtgemäßen Erkundigungen und deren Ergebnisse in den Prozess einführt, darf sie (als Passivpartei) mit Nichtwissen bestreiten bzw. können ihr (als Aktivpartei) ausnahmsweise im Einzelfall die Erleichterungen einer sog. sekundären Darlegungslast des Prozessgegners zugutekommen (vgl. BGH, Urteil vom 23.07.2019, VI ZR 337/18; Zöller-Greger, a.a.O.).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 23.07.2020 - 5 Sa 365/19

    Betriebsübergang - Wahrung der Identität der Einheit - Motorradladen -

    Eine Partei kann sich nicht durch arbeitsteilige Organisation ihres Betätigungsbereichs ihren prozessualen Erklärungspflichten entziehen, sondern muss innerhalb desselben Erkundigungen anstellen (vgl. BGH 23.07.2019 - VI ZR 337/18 - Rn. 10 mwN).
  • LG Hamburg, 28.02.2020 - 306 O 249/19

    Widerruf eines Altvertrages über eine Rentenversicherung im sog. Policenmodell:

    Die Klägerin war bei bestehendem Auskunftsrecht nach § 402 BGB gehalten, bei dem Versicherungsnehmer Erkundigungen diesbezüglich einzuholen und hätte zu ihrem Ergebnis vortragen müssen (vgl. BGH, Urteil vom 23.7.2019 - VI ZR 337/18 [nicht vers.-rechtl.]; siehe auch Greger , in: Zöller, ZPO, 33. Aufl., § 138 ZPO, Rn. 16 a. E.).
  • OLG Naumburg, 28.08.2020 - 7 U 30/20

    Flüssigdünger ausgetreten: Straßenbaulastträger kann Ölwehr beauftragen!

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