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   BGH, 23.07.2020 - I ZR 119/19   

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https://dejure.org/2020,25499
BGH, 23.07.2020 - I ZR 119/19 (https://dejure.org/2020,25499)
BGH, Entscheidung vom 23.07.2020 - I ZR 119/19 (https://dejure.org/2020,25499)
BGH, Entscheidung vom 23. Juli 2020 - I ZR 119/19 (https://dejure.org/2020,25499)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • IWW

    § 431 Abs. 1 HGB, § ... 318 ZPO, § 435 HGB, § 425 Abs. 1 HGB, § 459 HGB, §§ 425 ff. HGB, § 428 Satz 2 HGB, § 86 VVG, § 398 BGB, § 421 Abs. 1 Satz 3 HGB, § 305c Abs. 1 BGB, § 305c Abs. 2 BGB, § 429 Abs. 1 HGB, § 428 HGB, § 304 ZPO, Art. 29 CMR, § 305 Abs. 1 BGB, § 449 Abs. 1 Satz 1 HGB, § 449 Abs. 2 HGB, § 306 Abs. 2 BGB, § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 561 ZPO, § 540 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO, § 562 Abs. 1 ZPO, § 563 Abs. 3 ZPO, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 425 Abs. 2 HGB, § 254 BGB, § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB, § 431 Abs. 4 Satz 2 HGB, § 7a Abs. 2 Satz 1 GüKG, Art. 23 CMR, § 254 Abs. 1 BGB, § 431 Abs. 1, 4 HGB, § 431 HGB, § 660 Abs. 1 HGB

  • rewis.io

    Haftungsprozess gegen den Straßenfrachtführer: Entschädigungsberechtigter; Prüfung eines qualifizierten Verschuldens des Frachtführers bei Grundurteil; Überwachungpflicht der beladenen Fahrzeuge beim Parken; Warnobliegenheit des Absenders; Auswirkung eines ...

  • Betriebs-Berater

    Frachthaftungsprozess - keine unbeschränkte Haftung des Frachtführers bei Verlust des Frachtguts

  • rabüro.de

    Zur Frachtführerhaftung wegen Verstoßes gegen die Überwachungspflicht des geparkten beladenen Fahrzeuges

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zu den Voraussetzungen, unter denen der Frachtführer nach § 435 HGB unbeschränkt haftet; zur Pflicht des Gerichts, auch bei Erlass eines Grundurteils zu prüfen, ob die Voraussetzungen des § 435 HGB erfüllt sind; keine über das gesetzliche Maß hinausgehenden Sorgfaltspflichten ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de
  • datenbank.nwb.de

    Haftungsprozess gegen den Straßenfrachtführer: Entschädigungsberechtigter; Prüfung eines qualifizierten Verschuldens des Frachtführers bei Grundurteil; Überwachungpflicht der beladenen Fahrzeuge beim Parken; Warnobliegenheit des Absenders; Auswirkung eines ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • cmshs-bloggt.de (Kurzinformation)

    Sicherheitsanweisungen in Transportverträgen

  • bld.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Umfang der Haftung für aus abgestelltem Auflieger entwendetes Transportgut

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Haftung eines Frachtführers für Diebstahl des in seiner Obhut stehenden Frachtgutes

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 226, 262
  • MDR 2020, 1257
  • VersR 2021, 1190
  • WM 2021, 2090
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 16.12.2021 - I ZR 201/20

    ÖKO-TEST III

    cc) Die Auslegung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen durch das Berufungsgericht ist revisionsrechtlich in vollem Umfang überprüfbar (BGH, Urteil vom 12. Januar 2017 - I ZR 253/14, GRUR 2017, 397 Rn. 65 = WRP 2017, 434 - World of Warcraft II; Urteil vom 20. Dezember 2018 - I ZR 104/17, GRUR 2019, 284 Rn. 41 = WRP 2019, 458 - Museumsfotos; Urteil vom 23. Juli 2020 - I ZR 119/19, BGHZ 226, 262 Rn. 30; Urteil vom 29. April 2021 - I ZR 193/20, GRUR 2021, 1290 Rn. 17 = WRP 2021, 1461 - Zugangsrecht des Architekten).

    Ist dieser nicht eindeutig, kommt es auf das Verständnis des Vertragstexts seitens der typischerweise beteiligten redlichen Verkehrskreise unter Berücksichtigung ihrer Interessen an (BGH, GRUR 2019, 284 Rn. 41 - Museumsfotos; BGHZ 226, 262 Rn. 30; BGH, GRUR 2021, 1290 Rn. 17 - Zugangsrecht des Architekten).

    Verbleiben nach Ausschöpfung aller in Betracht kommenden Auslegungsmöglichkeiten Zweifel und sind zumindest zwei Auslegungsergebnisse rechtlich vertretbar, geht die Unklarheit nach § 305c Abs. 2 BGB zu Lasten des Verwenders (vgl. BGH, GRUR 2017, 397 Rn. 65 - World of Warcraft II; GRUR 2019, 284 Rn. 43 - Museumsfotos; BGHZ 226, 262 Rn. 30; BGH, GRUR 2021, 1290 Rn. 17 - Zugangsrecht des Architekten).

  • BGH, 17.10.2022 - VIa ZR 521/21

    Schadensersatz wegen einer unzulässigen Abschalteinrichtung

    Die Feststellung, der Anspruch des Klägers rühre aus einer unerlaubten Handlung (vgl. BGH, Urteil vom 21. Dezember 2021 - VI ZR 457/20, NJW-RR 2022, 566 Rn. 8 ff.), könnte hier selbst Gegenstand eines Grundurteils sein, weil feststeht, dass der festgestellte Klagegrund für die Höhe des gesamten eingeklagten Betrages ausreicht (vgl. BGH, Urteil vom 13. Juni 1978 - VI ZR 39/77, BGHZ 72, 34, 36; Urteil vom 23. Juli 2020 - I ZR 119/19, BGHZ 226, 262 Rn. 23 mwN).
  • BGH, 29.04.2021 - I ZR 193/20

    Zugangsrecht des Architekten

    Ist dieser nicht eindeutig, kommt es entscheidend darauf an, wie der Vertragstext aus Sicht der typischerweise an Geschäften der in Rede stehenden Art beteiligten Verkehrskreise zu verstehen ist, wobei der Vertragswille verständiger und redlicher Vertragspartner zu beachten ist (BGH, Urteil vom 23. Juli 2020 - I ZR 119/19, BGHZ 226, 262 Rn. 30 mwN).

    Verbleiben nach Ausschöpfung aller in Betracht kommenden Auslegungsmöglichkeiten Zweifel und sind zumindest zwei Auslegungsergebnisse rechtlich vertretbar, geht die Unklarheit nach § 305c Abs. 2 BGB zu Lasten des Verwenders (vgl. BGH, Urteil vom 12. Januar 2017 - I ZR 253/14, GRUR 2017, 397 Rn. 65 = WRP 2017, 434 - World of Warcraft II; BGHZ 226, 262 Rn. 30).

    Allerdings sind die Interessen beider Vertragspartner bereits bei der Auslegung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach ihrem objektiven Inhalt und typischen Sinn in den Blick zu nehmen, weil zu fragen ist, wie ein verständiger und redlicher Vertragspartner sie unter Abwägung der Interessen der normalerweise beteiligten Verkehrskreise versteht (BGHZ 226, 262 Rn. 30).

  • BGH, 21.04.2022 - I ZR 214/20

    Dr. Stefan Frank

    Ist dieser nicht eindeutig, kommt es entscheidend darauf an, wie der Vertragstext aus Sicht der typischerweise an Geschäften der in Rede stehenden Art beteiligten Verkehrskreise zu verstehen ist, wobei der Vertragswille verständiger und redlicher Vertragspartner zu beachten ist (BGH, Urteil vom 23. Juli 2020 - I ZR 119/19, BGHZ 226, 262 Rn. 30 mwN).
  • BGH, 17.12.2020 - I ZR 130/19

    Formanforderungen an Vereinbarungen zur Erweiterung des Haftungsumfangs des

    Verbleiben nach Ausschöpfung aller in Betracht kommenden Auslegungsmöglichkeiten Zweifel und sind zumindest zwei Auslegungsergebnisse rechtlich vertretbar, geht die Unklarheit nach § 305c Abs. 2 BGB zu Lasten des Verwenders (BGH, Urteil vom 23. Juli 2020 - I ZR 119/19, TranspR 2020, 441 Rn. 30 mwN, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).
  • OLG Stuttgart, 02.12.2021 - 3 U 322/19

    Ansprüche auf Schadensersatz und Freistellung nach einem teilweisen Warenverlust

    Ein anspruchsminderndes Mitverschulden i.S. von § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB kann sich daraus ergeben, dass der Geschädigte es unterlassen hat, den Schädiger im Hinblick auf den Wert des Gutes auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen, die dieser weder gekannt hat noch kennen musste (BGH, a.a.O., m.w.N.; BGH, Urteil vom 23.07.2020 - I ZR 119/19 -, juris Rn. 53).

    Dabei ist ein aufklärungsbedürftiges Missverhältnis anzunehmen, falls - wie hier - die Geschäfts- oder Beförderungsbedingungen des Frachtführers keine Regelung für seine Höchsthaftung vorsehen, wenn der Warenwert den zehnfachen Betrag der Haftungsbegrenzung nach § 431 Abs. 1 HGB , Art. 23 Abs. 3 CMR übersteigt (BGH, MDR 2010, 510 ; BGH, Urteil vom 23.07.2020 - I ZR 119/19 -, juris Rn. 54, 55).

    Übersteigt der Wert der Fracht - wenn auch nur knapp - das Zehnfache des Haftungshöchstbetrages gemäß § 431 Abs. 1 HGB nicht, so ist nicht von einer Warnobliegenheit des Absenderin auszugehen (BGH, Urteil vom 23.07.2020 - I ZR 119/19 -, juris Rn. 57).

  • OLG Frankfurt, 02.06.2022 - 3 U 142/21

    Zur materiellen Unwirksamkeit einer Beitragserhöhung in einem

    Ist dieser nicht eindeutig, kommt es entscheidend darauf an, wie der Vertragstext aus Sicht der typischerweise an Geschäften der in Rede stehenden Art beteiligten Verkehrskreise zu verstehen ist, wobei der Vertragswille verständiger und redlicher Vertragspartner zu beachten ist (vgl. BGH, Urteil vom 23. Juli 2020 - I ZR 119/19 -, BGHZ 226, 262-285 Rz. 30).

    Diese Auslegung entfernt sich jedoch so weit von dem in erster Linie entscheidenden Wortlaut von Ziffer 4 der BEAEP-Bedingungen, dass es sich bei ihr jedenfalls nicht um die zweifelsfrei allein zutreffende Auslegungsmöglichkeit handelt (vgl. BGH, Urteil vom 23. Juli 2020 - I ZR 119/19 -, BGHZ 226, 262-285 Rz. 36).

  • OLG Naumburg, 11.03.2022 - 7 U 76/21
    Auf die Frage, wem die Entschädigung letztlich zusteht, kommt es im Frachthaftungsprozess vielmehr nicht an (vgl. nur BGH, Urteil vom 23. Juli 2020 - I ZR 119/19 - BGHZ 226, 262 Rdn. 16 m.w.N.).

    Ein bewusster Verstoß des Frachtführers oder einer in § 3 CMR genannten Person gegen eine der Sicherung des Transportgutes dienenden vertraglichen Verpflichtung bzw. Weisung kann schon für sich allein eine unbeschränkte Haftung nach Art. 29 CMR begründen (vgl. BGH, Urteil vom 23. Juli 2020 - I ZR 119/19, BGHZ 226, 262-285; BGH, Urteil vom 30. September 2010 - I ZR 39/09 -, BGHZ 187, 141; OLG München, Urteil vom 26. Oktober 2017 - 23 U 1699/17, TranspR 2018, 56; OLG Celle, Urteil vom 13. Juni 2019 - 11 U 6/19 -, TransportR 2019, 428).

    Verbleiben nach Ausschöpfung aller in Betracht kommenden Auslegungsmöglichkeiten Zweifel und sind zumindest zwei Auslegungsergebnisse rechtlich vertretbar, geht die Unklarheit nach § 305c Abs. 2 BGB zu Lasten des Verwenders (Grundsatz der kundenfreundlichsten Auslegung vgl. BGH, Urteil vom 12. Januar 2017 - I ZR 253/14, GRUR 2017, 397 Rn. 65 = WRP 2017, 434 - World of Warcraft II; BGH, Urteil vom 23. Juli 2020 - I ZR 119/19, BGHZ 226, 262).

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