Rechtsprechung
   BGH, 24.03.1965 - 2 StR 510/64   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Ablehnung eines Beweisantrages wegen der Sachkunde eines vernommenen Sachverständigen - Verurteilung wegen Unzucht an zur Erziehung und Ausbildung anvertrauten Kindern - Einwirkung auf den Willen des Minderjährigen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 20, 193
  • NJW 1965, 1087
  • MDR 1965, 498



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BGH, 07.11.1967 - 1 StR 440/67  

    Rechtsmittel

    Angesichts dessen ist die Annahme des Tatrichters nicht völlig ausgeschlossen, die betreffenden Jugendlichen seien auch in den weiteren Fällen bis zuletzt von sich aus nicht zur Unzucht bereit gewesen, hätten vielmehr auch insoweit jeweils noch durch Zuwendungen geneigt gemacht werden müssen (wegen des Begriffs der Verführung im Fall des § 175 a Nr. 3 StGB vgl. RGSt 70, 199; BGHSt 20, 193 [BGH 24.03.1965 - 2 StR 510/64]).
  • BGH, 15.06.1966 - 4 StR 172/66  

    Zulässigkeit des Stattfindens eines Teils einer Hauptverhandlung in Abwesenheit

    Diese kann zwar auch vorliegen, wenn der Jugendliche aus Furcht unzüchtige Handlungen mit dem Täter vornimmt oder an sich vornehmen läßt (BGHSt 20, 193 [BGH 24.03.1965 - 2 StR 510/64]); die Art der Mitbeteiligung des D. läßt es jedoch als möglich erscheinen, daß er später von sich aus zur Unzucht bereit war, so daß dann durch das Vorgehen des Angeklagten nur der Tatbestand des § 175 StGB verwirklicht worden und damit möglicherweise ein geringerer Schuldumfang gegeben wäre.
  • BGH, 03.08.1965 - 1 StR 144/65  

    Strafbarkeit wegen Unzucht zwischen Männern - Strafbarkeit homosexueller

    Die Ansicht des Landgerichts, daß diese Strafvorschrift auch dann Anwendung finde, wenn der Verführte aus Angst oder Scham widerwillig sich dazu herbeiläßt, mit dem Verführer Unzucht zu treiben oder sich von ihm zur Unzucht mißbrauchen zu lassen, entspricht der neuesten, auch vom Senat gebilligten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH NJW 1965, 1087 Nr. 11 zur Veröffentlichung bestimmt auch in der amtlichen Sammlung BGHSt 20, 193 [BGH 24.03.1965 - 2 StR 510/64]).
  • BGH, 18.02.1970 - 2 StR 607/69  

    Änderung des Schuldspruchs im Rahmen einer Verurteilung wegen eines Verbrechens

    Die Ausführungen der Revision gegen die Annahme, daß das Merkmal des "Verführens" vorliege, sind offensichtlich unbegründet (vgl. BGHSt 20, 193 [BGH 24.03.1965 - 2 StR 510/64]).
  • BGH, 27.09.1967 - 2 StR 463/67  

    Unzucht zwischen Männern mit einem Minderjährigen - Fortführung einer Beziehung

    Andererseits braucht es für die Vollendung des Tatbestandes nicht soweit zu kommen, daß die sittlichen Hemmungen durch die Einwirkung des Täters - gänzlich - beseitigt werden (vgl. BGHSt 20, 193 [BGH 24.03.1965 - 2 StR 510/64]).
  • BGH, 29.06.1966 - 2 StR 201/66  

    Nachprüfung eines Schuldspruchs auf die allgemeine Sachrüge

    Hinzu kommt, daß W. vom Angeklagten schließlich wegblieb, weil er "an den Manipulationen keinen Gefallen fand und es ihm klar geworden war, daß es sich um keine ärztlichen Untersuchungen mehr handelte." Daraus könnte geschlossen werden, daß er sich gar nicht bewußt war, geschlechtlichen Empfindungen des Angeklagten zu dienen Dann schiede aus diesem Grunde jedenfalls eine vollendete Verführung aus (vgl. BGHSt 2, 40; 20, 193) [BGH 24.03.1965 - 2 StR 510/64].
  • BGH, 31.08.1965 - 5 StR 309/65  

    Anforderungen an die Prüfung der Verfahrensvoraussetzungen von Amts wegen -

    Wie der 2. Strafsenat in Abweichung von der vom 4. Strafsenat in BGHSt 17, 63 vertretenen Rechtsansicht, die dieser nicht mehr aufrecht erhalten hat, in der Entscheidung vom 24. März 1965 (2 StR 510/64 - abgedruckt NJW 1965, 1087 = MDR 1965, 498, zum Abdruck in der Amtlichen Sammlung vorgesehen) ausgeführt hat, kann das Merkmal der Verführung im Sinne der angeführten Strafvorschrift auch vorliegen, wenn der Minderjährige aus Angst oder Scham mit innerem Widerstreben von dem Täter unzüchtige Handlungen an sich vornehmen läßt.
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