Rechtsprechung
   BGH, 24.05.2013 - V ZR 220/12   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 21 Abs 4 WoEigG, § 21 Abs 8 WoEigG, § 22 Abs 1 WoEigG, § 6b BDSG
    Wohnungseigentum: Zulässigkeit der Überwachung des Eingangsbereichs einer Wohnanlage mit einer Videokamera

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    WEG § 21 Abs. 4, § 22 Abs. 1
    Videoüberwachung des Eingangsbereichs einer Wohnungseigentumsanlage bei berechtigtem Überwachungsinteresse

  • Jurion

    Anspruch eines Wohnungseigentümers auf Entfernung einer im Eingangsbereich einer Wohnungseigentumsanlage aufgehängten Videokamera bei Vorliegen eines entsprechenden Beschlusses der Wohnungseigentümerversammlung

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Anschaffung einer Videoüberwachungsanlage in einer Eigentümergemeinschaft ist nicht immer zustimmungspflichtig, §§ 22 I, 14 Nr. 1, 21 Abs. 8 WEG, 6b BDSG

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    WEG-Anlage - Überwachung per Videokamera

  • nwb

    WEG § 21 Abs. 4, § 22 Abs. 1

  • debier datenbank

    §§ 15 Abs. 3, 21 Abs. 4, Abs. 8, 22 Abs. 1 WEG

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Bedingungen für eine zulässige Videoüberwachung des Eingangsbereichs einer Wohnungseigentumsanlage; Videokamera; Überwachungsinteresse; Schutzbedürfnis Dritter; Kollateralüberwachung

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen der Eingangsbereich einer Wohnungseigentumsanlage mit einer Video­kamera überwacht werden darf

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    WEG § 21 Abs. 4; BDSG § 6b
    Anspruch eines Wohnungseigentümers auf Entfernung einer im Eingangsbereich einer Wohnungseigentumsanlage aufgehängten Videokamera bei Vorliegen eines entsprechenden Beschlusses der Wohnungseigentümerversammlung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Überwachung des Eingangsbereichs durch Videokamera?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (13)

  • kanzlei-lachenmann.de (Kurzinformation)

    Zulässigkeit von Videoüberwachung in Gebäuden - Datenschutz im WEG

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Videoüberwachung des Eingangsbereichs eines Mehrparteienhauses

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Überwachung des Eingangsbereiches einer Eigentumswohnanlage

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Videoüberwachung im Eingangsbereich einer Wohnungseigentumsanlage

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    WEG: Überwachung des Eingangsbereiches mit einer Videokamera ist grundsätzlich zulässig

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Voraussetzungen einer Videoüberwachung

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Zur Überwachung des Eingangsbereiches einer Eigentumswohnanlage

  • proeigentum.de (Kurzinformation)

    Zur Videoüberwachung des Eingangsbereichs einer Wohnanlage

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Videoüberwachung in WEG unter strengen Voraussetzungen erlaubt

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Videoüberwachung in WEG unter strengen Voraussetzungen erlaubt

  • haerlein.de (Zusammenfassung)

    Wohnungseigentumsgesetz (WEG) - Beschluss über den Einbau und den Betrieb einer Videoanlage zur Überwachung des Eingangsbereichs der Wohnanlage?

  • schneideranwaelte.de (Kurzinformation)

    Videoüberwachung in der WEG - Zulässig oder nicht?

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Wohneigentum: Videoüberwachung einer WEG-Anlage muss unter Beachtung der Privatsphäre und des Datenschutzes ausgestaltet sein - Umfang und Bedingungen der Überwachung müssen geregelt werden

Besprechungen u.ä. (3)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Videoüberwachung in einer Wohnungseigentumsanlage kann zulässig sein

  • mummenhoff.net PDF, S. 12 (Entscheidungsbesprechung)

    Videoüberwachung durch Wohnungseigentümergemeinschaft

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Überwachung des Eingangsbereichs durch Videokamera zulässig! (IMR 2013, 334)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 197, 274
  • NJW 2013, 3089
  • MDR 2013, 1091
  • NZM 2013, 618
  • ZMR 2013, 909
  • WM 2013, 1958



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Wird zitiert von ... (12)  

  • AG Brandenburg, 22.01.2016 - 31 C 138/14  

    Keine Videoüberwachung des Nachbargrundstücks!

    Auch nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 24.05.-, Az.: V ZR 220/12, u.a. in: NJW -, Seiten 3089 f.; BGH, Urteil vom 25.04.1995, Az.: VI ZR 272/94, u.a. in: NJW 1995, Seiten 1955 ff.) kann die Herstellung von Filmaufzeichnungen einer Person mit einer Videokamera einen unzulässigen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Betroffenen darstellen, selbst wenn keine Verbreitungsabsicht besteht.

    Ob ein derartiger rechtswidriger Eingriff anzunehmen ist, ergibt sich nach Auffassung des Bundesgerichtshofs unter Würdigung aller Umstände des Einzelfalls und einer die (verfassungs-)rechtlich geschützten Positionen der Beteiligten berücksichtigende Güter- und Interessenabwägung (BGH, Urteil vom 24.05.-, Az.: V ZR 220/12, u.a. in: NJW -, Seiten 3089 f.; BGH, Urteil vom 25.04.1995, Az.: VI ZR 272/94, u.a. in: NJW 1995, Seiten 1955 ff.).

    Da der Einzelne grundsätzlich selbst entscheiden darf, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden und wann und unter welchen Voraussetzungen seine persönlichen Daten preisgegeben und verwendet werden sollen, muss somit auch bei der Installation von Anlagen der Videoüberwachung auf einem Privatgrundstück sichergestellt sein, dass weder der angrenzende öffentliche Bereich noch benachbarte Privatgrundstücke oder der gemeinsame Zugang zu diesen von den Kameras erfasst werden, sofern nicht ein das Persönlichkeitsrecht der Betroffenen überwiegendes Interesse des Betreibers der Anlage im Rahmen der Abwägung bejaht werden kann (BGH, Urteil vom 24.05.-, Az.: V ZR 220/12, u.a. in: NJW -, Seiten 3089 f.; BGH, Urteil vom 16.03.2010, Az.: VI ZR 176/09, u.a. in: NJW 2010, Seiten 1533 f.; BGH, Urteil vom 25.04.1995, Az.: VI ZR 272/94, u.a. in: NJW 1995, Seiten 1955 ff.; Stöber, NJW 2015. Seiten 3681 f.).

    Das Grundrecht auf Selbstbestimmung wird jedoch nicht schrankenlos gewährleistet (BGH, Urteil vom 24.05.-, Az.: V ZR 220/12, u.a. in: NJW -, Seiten 3089 f.; BGH, Urteil vom 21.10.2011, Az.: V ZR 265/10, u.a. in: NJW-RR 2012, Seiten 140 f.; BGH, Urteil vom 08.04.2011, Az.: V ZR 210/10, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 949 f.; OLG München, Beschluss vom 13.02.2012, Az.: 20 U 4641/11, u.a. in: CR 2012, Seiten 335 f.; LG Berlin, Beschluss vom 08.12.2014, Az.: 65 S 384/14; LG Wiesbaden, Urteil vom 17.02.2011, Az.: 9 S 38/10; LG Bielefeld, NJW-RR 2008, Seiten 327 f.; LG Itzehoe, NJW-RR 1999, Seiten 1394 f.), so dass in der Regel danach zu differenzieren, ob die Videokamera auf das Grundstück des Klägers ausgerichtet ist oder aber öffentlich zugänglichen Raum abbildet oder gar nur das Grundstück der Beklagten, die die fraglichen 3 Videokameras angebracht hat (LG Wiesbaden, Urteil vom 17.02.2011, Az.: 9 S 38/10; LG Bielefeld, NJW-RR 2008, Seiten 327 f.; AG München, Urteil vom 20.03.2015, Az.: 191 C 23903/14, u.a. in: BeckRS 2015, Nr.: 20085).

    Zudem darf der Grundstückseigentümer grundsätzlich nur sein eigenes Grundstück mittels einer Videoanlage überwachen und dies auch nur dann, wenn die Kameras nicht das benachbarte Privatgrundstück oder gar öffentliche Bereiche mit erfassen (BGH, Urteil vom 24.05.-, Az.: V ZR 220/12, u.a. in: NJW -, Seiten 3089 f.; BGH, Urteil vom 21.10.2011, Az.: V ZR 265/10, u.a. in: NJW-RR 2012, Seiten 140 f.; BGH, Urteil vom 08.04.2011, Az.: V ZR 210/10, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 949 f.; BGH, Urteil vom 16.03.2010, Az.: VI ZR 176/09, u.a. in: NJW 2010, Seiten 1533 f.; BGH, Urteil vom 25.04.1995, Az.: VI ZR 272/94, u.a. in: NJW 1995, Seiten 1955 ff.; LG Berlin, Beschluss vom 08.12.2014, Az.: 65 S 384/14; AG München, Urteil vom 20.03.2015, Az.: 191 C 23903/14, u.a. in: BeckRS 2015, Nr.: 20085; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 06.07.2012, Az.: 34 C 97/11).

  • BGH, 18.11.2016 - V ZR 49/16  

    Wann muss eine bauliche Veränderung nicht hingenommen werden?

    Dazu ist ihm nach § 242 BGB in Anlehnung an die Behandlung von vergleichbaren Maßnahmen am Gemeinschaftseigentum (vgl. dazu: Senat, Urteil vom 24. Mai 2013 - V ZR 220/12, BGHZ 197, 274 Rn. 5) durch angemessene Gestaltung des Verfahrens ggf. Gelegenheit zu geben.
  • OLG Koblenz, 20.05.2014 - 3 U 1288/13  

    Beendigung einer Liebesbeziehung - kein umfassender Anspruch gegen früheren

    Soweit die Berufung der Klägerin unter Bezugnahme auf die Kommentierung von di Fabio (Maunz/Dürig/Herzog, di Fabio, aaO), die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (Urteil vom 15.12.1999 -1 BvR 653/96 - BVerfGE 101, 361 ff. = NJW 2000, 1021 f.- Caroline von Monaco-Entscheidung) und die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (Urteile vom 25.04.1995 -VI ZR 272/94 - NJW 1995, 1955 ff.) und vom 24.05.2013 V ZR 220/12 - NJW 2013, 3089 ff.) argumentiert, dass der Klägerin aus dem Recht am eigenen Bild und dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung ein Recht auf vollständige Löschung aller angefertigten Lichtbilder und elektronischen Vervielfältigungen habe, auch soweit diese die Klägerin in unbekleidetem Zustand zeigten, ist zu bemerken, dass diese Entscheidungen einen nicht vergleichbaren Sachverhalt aufwiesen.
  • BGH, 25.09.2015 - V ZR 246/14  

    Wohnungseigentum: Schuldner eines Bereicherungsanspruchs wegen eigenmächtiger

    In diesem Fall muss der Wohnungseigentümer eine Änderung des bestandskräftigen Beschlusses herbeiführen, auf die er auch Anspruch hat, wenn schwerwiegende Gründe - etwa eine erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse - das Festhalten an dem Beschluss als treuwidrig erscheinen lassen und der bestehende Zustand in seinem Sinne verändert werden muss (vgl. Senat, Urteil vom 24. Mai 2013 - V ZR 220/12, NJW 2013, 3089 Rn. 22, insoweit nicht in BGHZ 197, 274 abgedruckt).
  • AG Bonn, 28.01.2014 - 109 C 228/13  

    Allgemeines Persönlichkeitsrecht; Lichtbilder; Fotos; Naturschutz;

    Bei der Interessenabwägung sind die vom Gesetzgeber getroffenen Wertentscheidungen weiterhin einzubeziehen, auch dann, wenn sie nicht unmittelbar einschlägig sind (vgl. BGH, Urteil vom 24.05.2013 - V ZR 220/12, NJW 2013, 3089).
  • LG Detmold, 08.07.2015 - 10 S 52/15  

    Keine Videoüberwachung des Nachbarn!

    Eine derartige Videoüberwachung ist nur dann zulässig, wenn das berechtigte Überwachungsinteresse des überwachenden Grundstückseigentümers das Interesse des Nachbarn oder von Dritten, deren Verhalten mit überwacht wird, überwiegt und wenn die Ausgestaltung der Überwachung unter Berücksichtigung von § 6 b BDSG inhaltlich und formell dem Schutzbedürfnis des Einzelnen ausreichend Rechnung trägt (so BGH, Urteil vom 24.05.2013 - V ZR 220/12 = NJW 2013, 3089 ff).
  • AG Bergisch Gladbach, 03.09.2015 - 70 C 17/15  

    Digitaler Türspion übt unzulässigen Überwachungsdruck aus!

    Die Anbringung der Kamera betrifft insoweit den Gebrauch des Gemeinschaftseigentums, der nicht mit einem erheblichen, über das bei einem geordneten Zusammenleben unvermeidliche Maß hinausgehenden Nachteil verbunden sein darf und daher nur unter strengen Voraussetzungen zulässig ist (BGH Urteil vom 24.05.2013, V ZR 220/12).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 04.12.2013 - L 11 SF 398/13  
    So hat der EGMR im Urteil vom 19.01.2010 - 22051/07 - ausgeführt (hierzu auch LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 20.02.2013 - L 2 SF 1495/12 - Heine, MDR 2013, 1091, 1083, 1084):.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 03.09.2014 - L 11 SF 201/13  

    Prozesskostenhilfe für eine auf Entschädigung gerichtete Klage wegen

    So hat der EGMR in der Entscheidung vom 19.01.2010 - 22051/07 - ausgeführt (hierzu auch LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 20.02.2013 - L 2 SF 1495/12 - Heine, MDR 2013, 1091, 1083, 1084): "Der Gerichtshof erinnert daran, dass eine Beschwerde wegen Missbrauchs nach Artikel 35 Abs. 3 der Konvention abgewiesen werden kann, der soweit einschlägig, wie folgt lautet: "Der Gerichtshof erklärt eine nach Artikel 34 erhobene Individualbeschwerde für unzulässig, wenn er sie ... für einen Missbrauch des Beschwerderechts hält." Der Gerichtshof hat alle Umstände der vorliegenden Rechtssache sorgfältig geprüft.
  • AG Dortmund, 26.11.2013 - 512 C 42/13  

    Beschluss über Einbau funkbasierter Zähler wirksam!

    Der BGH (NZM 2013, 618) hat im Übrigen gerade entschieden, dass der Einbau einer Videoanlage zur Überwachung von Teilen des Gemeinschaftseigentums ist nicht generell unzulässig ist.
  • LG Frankfurt/Main, 11.11.2013 - 13 S 24/13  

    Anbringen einer Kameraattrappe auf Balkon zulässig?

  • LSG Sachsen-Anhalt, 18.12.2014 - L 10 SF 11/14  

    Überlanges Gerichtsverfahren - sozialgerichtliches Verfahren - bezifferter

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