Rechtsprechung
   BGH, 25.01.2007 - VII ZR 41/06   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Möglichkeit einer Aufrechnung bei Verjährung eines Anspruchs; Folgen eines mehrfachen Anzeigens des Mangels in unverjährter Zeit; Notwendigkeit der Einhaltung der Schriftform beim Anzeigen des Mangels; Zulassung einer Revision wegen Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör; Fehlende Funktionstauglichkeit einer Rollladenanlage bei Frost als Fehler; Vorliegen eines Mangels im Fall der Blockierung einer automatischen Rollladenanlage im Winter wegen Vereisung und der Gefahr des anschließenden Reißens der Gurte; Auslegung des Umfangs der geschuldeten vertraglichen Leistung

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Blockade einer automatischen Rolladenanlage durch Vereisung; Werkmangel; Aufklärungspflicht; Mängeleinrede; Gewährleistungsanspruch; Verjährung; Aufrechnung; Nacherfüllungsanspruch; Sowieso-Kosten

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage, ob eine mündliche Anzeige zur Erhaltung der Mängeleinrede trotz Verjährung des Gewährleistungsanspruchs auch bei Geltung der VOB/B ausreicht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anforderungen an die Ausführung einer Rollladenanlage bei Frost; Erhaltung der Mängeleinrede durch mündliche Anzeige

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Mündliche Anzeige des Mangels ausreichend?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Defekte Außenrollladenanlage aufgrund von Eisbildung

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Rollladenanlage versagt bei Frost den Dienst - Was ein Baumangel ist, hängt auch davon ab, was vereinbart wurde

  • kanzlei-szk.de (Kurzinformation)

    Mündliche Anzeige zur Erhaltung der Mängeleinrede ausreichend

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    VOB-Vertrag: Reicht mündliche Mängelanzeige für Mängeleinrede bei Verjährung? (IBR 2007, 188)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Automatische Rollladenanlage blockiert bei Eis: Mangel? (IBR 2007, 189)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2007, 597
  • NZBau 2007, 243
  • WM 2007, 1294
  • BauR 2007, 700
  • BauR 2008, 287
  • ZfBR 2007, 340



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BGH, 08.11.2007 - VII ZR 183/05

    Begriff des Werkmangels; Haftung des Unternehmers bei unzureichender

    Der Bundesgerichtshof hat deshalb eine Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit und damit einen Fehler im Sinne des § 633 Abs. 1 BGB a.F. angenommen, wenn der mit dem Vertrag verfolgte Zweck der Herstellung eines Werkes nicht erreicht wird und das Werk seine vereinbarte oder nach dem Vertrag vorausgesetzte Funktion nicht erfüllt (BGH, Urteil vom 17. Mai 1984 - VII ZR 169/82, BGHZ 91, 206, 212; Urteil vom 16. Juli 1998 - VII ZR 350/96, BGHZ 139, 244, 247; Urteil vom 11. November 1999 - VII ZR 403/98, BauR 2000, 411, 412 = NZBau 2000, 74 = ZfBR 2000, 121; Urteil vom 15. Oktober 2002 - X ZR 69/01, BauR 2003, 236, 238 = NZBau 2003, 33 = ZfBR 2003, 34; Beschluss vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06, BauR 2007, 700 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340).

    Sind dazu Leistungen notwendig, die von der vereinbarten Leistung oder Ausführungsart nicht erfasst sind, ist zu prüfen, ob der Besteller deren Kosten im Rahmen der Vorteilsausgleichung unter dem Gesichtspunkt der Sowiesokosten zu übernehmen hat (BGH, Urteil vom 17. Mai 1984 - VII ZR 169/82, BGHZ 91, 206, 211; Beschluss vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06, BauR 2007, 700 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340 m.w.N.).

  • BGH, 29.09.2011 - VII ZR 87/11

    Sachmängelhaftung beim Werkvertrag: Abweichung des Werks von der vereinbarten

    Der Bundesgerichtshof hat deshalb in Fortführung des zu § 633 BGB a.F. entwickelten funktionalen Mangelbegriffs eine Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit angenommen, wenn der mit dem Vertrag verfolgte Zweck der Herstellung eines Werkes nicht erreicht wird und das Werk seine vereinbarte oder nach dem Vertrag vorausgesetzte Funktion nicht erfüllt (BGH, Urteil vom 8. November 2007 - VII ZR 183/05, BGHZ 174, 110; zum alten Recht: BGH, Urteil vom 17. Mai 1984 - VII ZR 169/82, BGHZ 91, 206, 212; Urteil vom 16. Juli 1998 - VII ZR 350/96, BGHZ 139, 244, 247; Urteil vom 11. November 1999 - VII ZR 403/98, BauR 2000, 411, 412 = NZBau 2000, 74 = ZfBR 2000, 121; Urteil vom 15. Oktober 2002 - X ZR 69/01, BauR 2003, 236, 238 = NZBau 2003, 33 = ZfBR 2003, 34; Beschluss vom 25. Januar 2007  VII ZR 41/06, BauR 2007, 700 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340).
  • OLG Frankfurt, 30.04.2012 - 4 U 269/11

    Zur Verjährung von Gewährleistungsansprüchen nach VOB/B und zur Frage, wann die

    Dem steht die vom Kläger in Bezug genommene Entscheidung des BGH vom 25.01.2007 (VII ZR 41/06) keineswegs entgegen.
  • BGH, 21.04.2011 - VII ZR 130/10

    Werkvertrag: Mangel an einem funktionstauglichen Rundbogenfenster bei

    Im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen schuldet der Unternehmer ein funktionstaugliches und zweckentsprechendes Werk (BGH, Beschluss vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06, BauR 2007, 700, 702 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340; Urteile vom 15. Oktober 2002 - X ZR 69/01, BauR 2003, 236, 238 = NZBau 2003, 33 = ZfBR 2003, 34; vom 11. November 1999 - VII ZR 403/98, BauR 2000, 411, 412 = NZBau 2000, 74 = ZfBR 2000, 121 und vom 17. Mai 1984 - VII ZR 169/82, BGHZ 91, 206, 212).
  • OLG Düsseldorf, 05.02.2013 - 23 U 185/11

    Egal was (im LV) vereinbart ist: Abdichtung muss dicht sein!

    Es ist dem Auftragnehmer nicht gestattet, sich durch Geltendmachung von Sowiesokosten der werkvertraglichen Erfolgshaftung zu entziehen (vgl. BGH, Beschluss vom 25.01.2007, VII ZR 41/06, BauR 2007, 700; Kniffka/Koeble, a.a.O., 6. Teil, Rn 51 mwN; vgl. auch zur Abgrenzung des vertraglich geschuldeten Erfolgs einer funktionstauglichen Werkleistung vom vertraglich vereinbarten Leistungssoll im Hinblick auf die Vergütung bzw. Sowiesokosten: Kniffka/Koeble, a.a.O., 5. Teil, Rn 63 ff. mwN; Kuffer/Wirth-Drossart, Bau- und Architektenrecht, 3. Auflage 2011, 2. Kap., Teil B, Rn 24 mwN).

    Dann hätte die Klägerin als Auftraggeberin durch eine Änderungsanordnung (vgl. § 1 Nr. 3/4 VOB/B) reagieren müssen und - im Rahmen des Detail-Pauschalvertrages (s.o.) - diese Mehrkosten zu tragen gehabt (vgl. § 2 Nr. 5/6/7 VOB/B; vgl. Kniffka/Koeble, a.a.O., 6. Teil, Rn 51 mwN; Kniffka u.a., a.a.O., § 634, Rn 72 mwN; BGH, Beschluss vom 25.01.2007, VII ZR 41/06, BauR 2007, 700).

  • BGH, 18.12.2008 - VII ZR 200/06

    Umfang des rechtlichen Gehörs im Zivilverfahren

    Denn der Abzug von Sowieso-Kosten kommt in Betracht, wenn die nach dem Vertrag vereinbarte Funktionstauglichkeit durch die im Vertrag bestimmte Ausführungsart nicht erreicht wird und der Auftraggeber den begehrten Vorschuss nach den Kosten der Herstellung eines funktionstauglichen Werkes berechnet (BGH, Urteil vom 16. Juli 1998 - VII ZR 350/96, BGHZ 139, 244, 247; Beschluss vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06, Rdn. 17, BauR 2007, 700 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340).
  • OLG Brandenburg, 13.02.2014 - 12 U 133/13

    Werkvertrag: Auslegung eines Vertrages über eine Kellerabdichtung

    Die vom Sachverständigen L... für erforderlich gehaltene Bauwerksdiagnostik, für die er einen Betrag von 6.000 EUR netto veranschlagt hat, sind Sowieso-Kosten, die der Kläger auch im Rahmen der Gewährleistung zu tragen hat (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 25.01.2007, Az.: VII ZR 41/06, Rn. 16 - m. w. Nachw.; zitiert nach juris).
  • OLG Celle, 16.05.2013 - 13 U 11/09

    Sachmängelhaftung beim Werkvertrag: Voraussetzungen einer

    Im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen schuldet der Auftragnehmer ein funktionstaugliches und zweckentsprechendes Werk (vgl. BGH, Urteil vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06, juris, Rn. 12).
  • LG Hanau, 01.12.2011 - 7 O 316/11

    E-Mail erfüllt ohne Signatur nicht die Anforderung an eine schriftliche

    Soweit sich der Kläger darauf bezieht, dass auch eine mündliche Anzeige zur Erhaltung der Mängeleinrede auch unter der Geltung der VOB/B. ausreicht (Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 25.01.2007, Aktenzeichen VII ZR 41/06, NJW-RR 2007, 597), ist dies zwar grundsätzlich zutreffend.
  • OLG Düsseldorf, 26.03.2013 - 23 U 87/12

    Leistungsumfang wird durch konkrete Angaben im LV bestimmt!

    Die Leistungsvereinbarung der Parteien wird überlagert von der Herstellungspflicht, die dahin geht, ein nach den Vertragsumständen zweckentsprechendes und funktionstaugliches Werk zu erbringen (sog. funktionaler Herstellungsbegriff, vgl. BGH, Beschluss vom 25.01.2007, VII ZR 41/06, BauR 2007, 700).
  • OLG Nürnberg, 06.08.2015 - 13 U 577/12

    Architekt darf sich nicht auf DIN-Normen verlassen!

  • OLG Frankfurt, 04.08.2011 - 22 U 167/09

    Schadenersatz wegen mangelhafter Verlegung eines Kunststoffbodens (hier: Umfang

  • OLG Schleswig, 22.08.2011 - 3 U 101/10

    Einigung über Mängelbeseitigung: Wer trägt etwaige Mehrkosten?

  • OLG Düsseldorf, 14.03.2008 - 23 U 99/07

    Nachbesserungsvereinbarung

  • OLG Düsseldorf, 14.02.2014 - 22 U 101/13

    Fachunternehmer muss auf fehlende Planung hinweisen!

  • KG, 15.04.2014 - 7 U 57/13

    VOB-Vertrag: Sachmängelhaftung des Auftragnehmers bei Verwendung eines vom

  • KG, 13.05.2014 - 7 U 116/13

    Schadensersatz wegen Baumängeln: Unterschreitung einer Bodenplattendicke als

  • KG, 11.03.2014 - 7 U 40/13

    Baumängelhaftung: Unvermeidbarkeit von Ausblühungen und Verfärbungen auf einer

  • OLG Köln, 27.01.2014 - 11 U 217/12

    Auftragnehmer bestimmt, wie er die Leistung erbringt!

  • OLG Düsseldorf, 07.10.2011 - 23 U 151/10

    Ausnahmen von Mängelhaftung: Risikoübernahme oder Bedenkenhinweis!

  • AG Brandenburg, 11.05.2018 - 31 C 14/16

    Hund mit Wasserkopf ein Sachmangel

  • OLG Köln, 13.12.2013 - 11 U 217/12

    Auftragnehmer bestimmt, wie er seine Leistung erbringt!

  • OLG Dresden, 13.07.2011 - 1 U 56/11

    Arbeitsteilige Ausführung: Grenzen der Erfolgshaftung?

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